DE73243C - Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

Info

Publication number
DE73243C
DE73243C DENDAT73243D DE73243DA DE73243C DE 73243 C DE73243 C DE 73243C DE NDAT73243 D DENDAT73243 D DE NDAT73243D DE 73243D A DE73243D A DE 73243DA DE 73243 C DE73243 C DE 73243C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hook
ejector
shaft
levers
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73243D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. BÖTTCHER in Klein-Mühlen bei Schwartau
Publication of DE73243C publication Critical patent/DE73243C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge.
Dieselbe ist als combinirte Hakenöse ausgeführt und für beide Kopfseiten des Wagens gleich. Die Fig. 1 bis 6 zeigen die Kuppelung in einer Ausführungsform, und zwar wird in den Fig. 1 bis 4 dieselbe im eingerückten, in Fig. 5 im ausgerückten Zustande veranschaulicht, während Fig. 6 die zum Einkuppeln vorbereitete Stellung darstellt. Die Kuppelung besteht aus einem Haken A, einem um den Bolzen b drehbaren Auswerfer ρ, einer am Haken hängenden Oese f und verschiedenen Bewegungstheilen. Der Haken A wird aus der Führungsstange 0, welche in einen flachen Lappen ausläuft, den beiden Schildern α α und dem Zwischenstück w durch Vernietung gebildet. Der Auswerfer ρ ist um den Bolzen b drehbar gelagert und am äufseren Umfange verzahnt, so dafs er durch das mit ihm in Eingriff stehende, zwischen den Schildern a a gelagerte Getriebe d in eine beliebige Stellung gebracht werden kann. Die Drehung des Getriebes d wird von der Wagenseite her mittels einer Kurbel oder eines Handrades e,, sowie einer Welle e bewirkt. In Fig. 1 und 4 sind die Auswerfer ρ im eingedrehten Zustande dargestellt, so dafs sie mit dem Rücken an den Zwischenstücken w anliegen und mit den Schildern α α in der Gestalt übereinstimmen. In Fig. 5 ist der Auswerfer des linken Hakens ausgedreht gezeichnet, so dafs er die Oese f des rechten Wagens aus dein Einschnitte des Hakens herausgehoben hat und derselben ein Herabgleiten gestattet, wenn man die Wagen aus einander schiebt.
Die Oese / ist am- Haken mittels der Zapfen g g drehbar aufgehängt und mufs gehoben werden, wenn man zwei Wagen einkuppeln will. Zu diesem Zwecke dienen die auf beiden Seiten des Hakens auf der Welle e festgekeilten, mit dem Daumen // versehenen Ringe n'n. Ferner sind auf beiden Hakenseiten die Hebel k drehbar gelagert, welche durch Stangen i i mit den auf der Oese f befindlichen Ansätzen h h gelenkig verbunden sind und oben in Daumen m m auslaufen. Wenn der Auswerfer ρ des linken Hakens die in Fig. 5 dargestellte Lage annimmt, sind die Daumen / / und m m eben an einander gekommen. Um die Oese f zu' heben, mufs die Welle e noch weiter gedreht werden, damit die Daumen / / auf die anderen m m einwirken und durch die Hebelübersetzung die Oese f aufwärts bewegen. Fig. 6 zeigt die letztere in gehobener,, zum Einkuppeln zweier Wagen geeigneter Stellung, so dafs beim Nähern der beiden Wagen die Oese an der schrägen Fläche des rechten Hakens aufwärts gleitet und einschnappt, wodurch die Verbindung der Wagen erfolgt. Alsdann mufs der vorher vorgeschobene linke Haken wieder eingezogen werden, und geschieht dies dadurch, dafs man die Welle s, Fig. 3, von der Wagenseite her mittels einer Kurbel oder eines Handrades S1 umdreht, damit dieselbe durch

Claims (1)

  1. die Kegelräder r T1 und das Stirnrad q die aufsen wie ein Stirnrad gestaltete Mutter M in Drehung versetzt. Dieselbe verbindet die kurze Führungsstange ο des Hakens mit der Zugstange O1 (welche nach einer Feder führt) mittels rechts- und linksgä'ngiger Gewinde und bewirkt daher bei einer Drehung in einem Sinne das Einziehen, dagegen bei der Drehung im anderen Sinne das Ausziehen des Hakens A. In den Fig. 7 bis 9 wird eine andere Bethätigung des Auswerfers ρ veranschaulicht; letzterer ist ebenfalls um den Bolzen b drehbar, jedoch nicht aufsen verzahnt, sondern bei ν durch Stangen u mit dem auf der Welle e befestigten Hebel t im Scharnier fx gelenkig verbunden. Fig. 7 und 8 zeigen den Auswerfer ρ im eingedrehten und Fig. 9 im ausgedrehten Zustande.
    Patent-Α νsprüch:
    Eine Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet durch einen Haken (A) und einen um einen Bolzen (b) des Hakens drehbaren Auswerfer (ρ), welcher entweder durch ein mit demselben am verzahnten Umfange in Eingriff stehendes, im Haken (A) gelagertes Getriebe (d), oder durch Hebel (t) Und Stangen (u u) von der Wagenseite her mit Hülfe einer Welle (e) ein- oder ausgedreht wird, und durch eine am Haken (A) hängende Oese (f) mit kurzen Hebeln (h h), sowie mit den letzteren durch Schienen (i i) verbundenen, am Haken (A) gelagerten Hebeln .f.k), die in Daumen (m m) endigen, auf welche, um die Oese (f) für das Einkuppeln hochzuheben, die auf der Welle des Getriebes (d) befestigten Daumen (I I) einwirken. )
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73243D Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE73243C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE73243C true DE73243C (de)

Family

ID=346388

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT73243D Expired - Lifetime DE73243C (de) Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE73243C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE73243C (de) Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE3407526C2 (de)
DE2423226A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von nocken in aufeinanderliegenden blechlagen
DE577673C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer Schiebetueren o. dgl.
DE453756C (de) Kupplung, insbesondere Foerderwagenkupplung
DE2810272C2 (de) Vorrichtung zur Sperrung und Entsperrung des Dornstangenträgerschlittens eines Lochwalzwerks
DE102933C (de)
DE203202C (de)
DE115565C (de)
DE153155C (de)
DE201437C (de)
DE28993C (de) Kupplung für Eisenbahnwagen
DE160065C (de)
DE91549C (de)
DE2182C (de) Vorrichtung zum Lofspannen der Wagenpferde beim Durchgehen derselben
DE170846C (de)
DE170028C (de)
DE165907C (de)
DE828775C (de) Hebevorrichtung fuer das Maehmaschinenschneidwerk
DE24698C (de) Neuerung an kontinuirlichen Bremsen für Eisenbahnfuhrwerke
DE716392C (de) Raubwinde fuer Grubenstempel
DE122237C (de)
DE70283C (de) Trommel-Häckselmaschine
AT209148B (de) Wechselgetriebe, insbesondere für fliegende Scheren zum Schneiden von kontinuierlich durchlaufendem Gut
DE171402C (de)