DE201437C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201437C
DE201437C DENDAT201437D DE201437DA DE201437C DE 201437 C DE201437 C DE 201437C DE NDAT201437 D DENDAT201437 D DE NDAT201437D DE 201437D A DE201437D A DE 201437DA DE 201437 C DE201437 C DE 201437C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
wagon
car
walls
railway
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT201437D
Other languages
English (en)
Publication of DE201437C publication Critical patent/DE201437C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D25/00Window arrangements peculiar to rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das herablaßbare Eisenbahnwagenfenster ist nach vorliegender Erfindung mittels mit Nuten versehener Führungsleisten in an der Wagenwand vorgesehenen Führungsleisten so geführt, daß bei dem bei Zusammenstößen und anderen Eisenbahnunfällen oft erfolgenden Zusammendrücken der Wagenwand das Fenster nicht festgeklemmt wird. Dabei kann das Fenster noch mit einer Feststellvorrichtung versehen werden, die sich bei . Zusammenstößen unter dem Einfluß der sich zusammendrückenden Wagenwände selbsttätig löst.
In der Zeichnung ist in Fig. ι eine Ausführungsform der Erfindung schematisch in Ansicht, in Fig. 2 .im Schnitt nach A-B von Fig. ι und in Fig. 3 im Schnitt nach C-D der Fig. 1 dargestellt.
Die Führung des Fensters erfolgt an zwei
ao gegen die Führungsleisten des Fensters einen spitzen Winkel aufweisenden, zweckmäßig als Prismen ausgebildeten Führungsleisten a a, welche die am Fensterrahmen angebrachten Führungsleisten b b übergreifen. Erfolgt bei Zusammenstößen ein Zusammendrücken der Wagenwände in Richtung der in Fig. 2 eingetragenen Pfeile, so kann sich das Fenster nicht festklemmen, sondern wird frei und kann ohne weiteres niedergelassen werden, sofern ' es nicht selbst niederfällt. Um dem Fenster auch hierbei eine gewisse Führung zu geben, kann zu beiden Seiten des Fensters in bekannter Weise je ein kräftiges Führungsseil d angeordnet sein, an dem sich alsdann das Fenster mittels zweier seitlich am Fensterrahmen sitzender Ösen c c führt. Zweckmäßig ist es auch, die Feststellvorrichtung des Fensters so auszubilden, daß dieselbe bei Zusammenstößen unter dem Einfluß der sich zusammendrückenden Wagenwände ein öffnen des Fensters begünstigt. Zu diesem Zweck besteht die Feststellvorrichtung des Fensters aus einem Drehriegel e, welcher bei aufgezogenem Fenster unter den Rahmen desselben greift, und dasselbe so feststellt. Dieser Drehriegel e ist auf einer drehbar gelagerten Stange f befestigt, welche von Hand, und zwar entweder an einem Griff g vom Wageninnern aus oder an einem Griff h von außen gedreht werden kann. Der Riegel an der Stange f sucht unter dem Einfluß einer Feder i stets in seine Anfangslage zurückzukehren und gleitet mit seinem vorderen Ansatz am Fenster, falls dasselbe niedergelassen oder hochgezogen wird.
Um nun bei Zusammenstößen ein sofortiges Öffnen dieses Verschlusses oder Riegels zu bewirken, ist oben am Griff g ein kurzer Anschlag k vorgesehen, gegen welchen sich das eine Ende einer Stange / stützt. Das andere Ende der Stange ist in der Wagenwand befestigt. Werden nun beim Zusammenstoß die Wagenwände in Richtung der in Fig. 2 eingetragenen Pfeile zusammengedrückt, so wird das linke Ende der Stange Z den Anschlag k und damit die Riegel e zur Seite drücken, und-damit den Verschluß selbsttätig lösen.
Das Fenster kann entweder mittels des Riemens m in verschiedenen Höhen eingestellt werden, oder es können auch mehrere Riegel, welche einzeln unter dem Einfluß von

Claims (2)

  1. Federn stets gegen den Fensterrahmen drücken, beim Drehen der Stange/ aber sämtlich nach außen gedreht werden, vorgesehen sein, welch letztere Einrichtung den Vorteil zeigt, daß auch teilweise niedergelassene Fenster bei einem Zusammenstoß gelöst werden.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    i. Herablaßbares Eisenbahn wagenfenster, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Führungsleisten (b) nach der Fenstermitte zu offene Nuten besitzen, in die an der Wagenwand vorgesehene Führungsleisten (a) eingreifen, zu dem Zweck, bei dem bei Eisenbahnunfällen auftretenden Zu-•sammendrücken der Wagenwände ein Einklemmen der Fenster in den Führungen zu verhüten.
  2. 2. Eisenbahnwagenfenster nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit dem einen Ende gegen einen Ansatz eines die Feststellvorrichtung für das Fenster bildenden Drehriegels sich legende, mit dem anderen Ende an der Wagenwand befestigte Druckstange, welche bei Zusammenstößen unter dem Einfluß der sich zusammendrückenden Wagenwände den Drehriegel auslöst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT201437D Active DE201437C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201437C true DE201437C (de)

Family

ID=463998

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT201437D Active DE201437C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201437C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3623561A1 (de) Antriebsschlitten für ein tor sowie torantrieb
DE3239948C1 (de) Vorrichtung zum Betaetigen eines Schieberverschlusses
DE201437C (de)
DE2261112C3 (de) Vorrichtung zum Verriegeln des schwenkbaren Verschluß-Handhebels in der Schließstellung an einem nach oben zu öffnenden Türflügel
DE98828C (de)
DE9003584U1 (de) Türverriegelung
DE155493C (de)
DE188102C (de)
DE212324C (de)
DE38367C (de) Zählapparat für Lastfuhrwerke
DE3642242A1 (de) Verriegelungseinrichtung fuer tueren, hauben, klappen o.dgl. von fahrzeugen, insbesondere kraftfahrzeugen
DE206584C (de)
DE291199C (de)
DE143922C (de)
DE267400C (de)
DE31974C (de) Selbsttätige Verschlufsthür für Aufzugsschächte
DE174827C (de)
DE261935C (de)
DE1816415C3 (de) Vorrichtung zum Verriegeln eines kippbaren Fahrerhauses, insbesondere für Lastkraftwagen
DE183387C (de)
DE200505C (de)
DE2213190C3 (de) Innenverriegelungseinrichtung in einem Kraftfahrzeug-TürverschluB
DE150947C (de)
DE297690C (de)
DE132601C (de)