DE48135C - Selbsttätige, seitlich lösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Selbsttätige, seitlich lösbare Kuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/28—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with vertical bolt or pin
- B61G1/30—Operating devices therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1889 ab.
α in Fig. 1 und 2 ist das Handrad; vermittelst
Drehens desselben kann die Kuppelung nach selbstthätigem Schliefsen gelöst werden.
Dieses Handrad1 α sitzt auf der in c und d gelagerten
Welle b, welche die Schnecke e trägt, in die wiederum das Zahnrad f, auf der Welle g
sitzend, eingreift. Mit dem Zahnrad f arbeitet der Zahnkranz h zusammen, dessen Arm über
die Achse i hinaus eine Verlängerung k hat.
Ein gleiches Getriebe wie das oben beschriebene befindet sich auf der anderen Seite,
und sind seine Theile entsprechend mit Ci1 O1 C1
u. s. w. bezeichnet.
Wird das Handrad α nach rechts umgedreht,
so dreht sich Zahnrad f um seine Achse in der Richtung des Pfeiles, wodurch auch der
Zahnkranz h gedreht und die Verlängerung k des Armes über die Achse i hinaus nach oben
bewegt wird. Auf diesen Hebeln k und Ar1
ruht das schliefsende Gewicht der Kuppelung, das ausführlich durch die Fig. 7, 8 und 9
dargestellt ist. I und m sind horizontale Platten, die an der Führungsplatte η unten befestigt
sind und auf den Hebeln k und k1 ruhen. Die Führungsplatte η ist an beiden
Seiten mit Nuthen versehen, in welche, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, Falze 0 und ρ eingreifen,
so dafs sich die Führungsplatte nur nach oben und unten bewegen kann. Andererseits
besteht eine Führung darin, dafs die Vorderwandung des Kuppelungsgehäuses konisch
ausgeschnitten ist und mittelst Winkeleisen entsprechender Ersatzstücke r und T1, Fig. 2, 3, 8
und 9, an der Führungsplatte η befestigt sind. s ist ein Gewicht und hat den Zweck, den
ganzen Verschlufstheil nach unten zu drücken.
Durch die Oeffnung t, Fig. 1, und dieser
entsprechend in der Vorderwandung I1 geht
die alte Zugstange, welche auf ganz dieselbe Weise wie jetzt angewendet wird, u, Fig. 1
und 4, ist die Oeffnung, durch welche der in Fig. 4 veranschaulichte Zugstangenkopf eindringt.
Dieselbe Oeffnung befindet sich in der Hinterwandung und ist dieselbe noch eingefafst,
Fig. 2.
Endlich ist die Oeffnung ν für die Zugstange desselben Wagens bestimmt, Fig. 1 und 2.
Wie Fig. 5 und 6 zeigen, haben die Zähne des Zahnrades nicht über den ganzen Umfang
die gleiche Zahnbreite, vielmehr befindet sich auf dieser Seite, wo Zahnrad und Zahnarm
zusammen arbeiten, eine Lücke, Fig, ι, 2 und 5, so dafs bei einem ganzen Umdrehen des Rades ^/
der Zahnarm nur zum Theil wirkt. Nimmt man nun an, dafs durch Umdrehen von a die
Kuppelung geöffnet ist, d. h. die horizontalen Platten I und m so hoch gekommen sind, dafs
sie mit der unteren Fläche der Oeffnung u abschneiden, so kann der pfeilähnliche Kopf der
Zugstange des anderen Wagens ohne Widerstand hinein und heraus. Dreht man jedoch
weiter, so fassen die Zähne des Zahnkranzes nicht mehr, denn durch die Lücke tritt der
Umfang zurück und das Gewicht s sinkt nach unten. Die Gegenstücke r und T1 machen
selbstverständlich diese Bewegung mit und sind somit mit dem Winkeleisen als Schieber zu
betrachten, da sie die Oeffnung u nach unten zum Theil schliefsen.
Der pfeilartige Zugstangenkopf des nächsten Wagens kann nun in diese Kuppelung ein-
dringen, da die obere schiefe Fläche desselben bei einigem Drucke den Schieber hochschiebt,
welcher, wenn der Kopf ganz eingedrungen ist, wieder heruntersinkt, soweit es der Stift v,
Fig. 2, gestattet. Das in Fig. 4 angedeutete Gelenk des vorderen Theiles der Zugstange
macht ein Heben und Senken des Kopfes möglich, was zum Oeffnen und Schliefsen erforderlich
ist. Der Knaggen w, Fig. 4, ist nach unten konisch und kommt in die nach unten
spitz zulaufende Oeffhung der Vorderwandung zu liegen, wodurch die Zugstange ihre gerade
Richtung selbstthätig einhält, während sich die Knaggen \ und ^1 bei Ueberanstrengung der
Feder gegen die Hinterwandung der Kuppelung legen und somit die Feder unterstützen. Um
leichter controliren zu können, ob die Kuppelung geöffnet oder geschlossen ist, läfst sich
auf der etwas verlängerten Achse des Zahnrades f aufserhalb der Kuppelung ein Zeiger
anbringen.
Um ein bequemes Einführen der neuen Kuppelung zu ermöglichen, kann die Anordnung
wie in Fig. 2 dargestellt getroffen werden. Die Zugstangen der neuen Kuppelung sind dann durchaus nicht hinderlich, wenn die
alte Kuppelung zur Verwendung kommen soll, während die alte auf einen anzubringenden
Haken, Fig. 2, zur Seite gelegt werden kann, wenn die neue als Bindemittel dienen soll.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:An Eisenbahnkuppelungen die Verbindung des Schnecken- und Zahnradgetriebes, bestehend aus Handrad a, Welle b, Schnecke e, Zahnrad f und Zahnkranz h mit dem Hebel k, sowie dem Schliefsgewichte s, Fig. 7, 8 und 9, mit seinen Einzeltheilen lmnr T1 und dem Zugstangenkopfe, Fig. 4, wodurch ein selbstthätiges Schliefsen geschieht und das Lösen durch Drehen am Handrade α von der Seite erfolgen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48135C true DE48135C (de) |
Family
ID=323129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48135D Expired - Lifetime DE48135C (de) | Selbsttätige, seitlich lösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48135C (de) |
-
0
- DE DENDAT48135D patent/DE48135C/de not_active Expired - Lifetime
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