DE565570C - Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von landwirtschaftlichen oder anderen Zwecken dienenden Geraeten - Google Patents
Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von landwirtschaftlichen oder anderen Zwecken dienenden GeraetenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die hauptsächlich für Kultivatoren, Schleifeggen,
Messereggen und ähnliche Bodenbearbeitungsgeräte bestimmt ist, aber ebenso auf S Heurechen, Straßenkehrmaschinen und andere
Geräte oder Fahrzeuge anwendbar ist, bei welchen ein oder mehrere Teile zu senken
sind, um sie während des Arbeitens mit dem Boden in Berührung zu bringen oder in denselben
eindringen zu lassen und sie vom Boden anzuheben, wenn mit dem Gerät nicht gearbeitet
wird oder dasselbe von oder zu der Arbeitsstelle gefahren wird.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen der die Werkzeuge tragende Rahmen durch
Kupplung mit den Laufrädern angehoben, in der angehobenen Stellung festgehalten und
durch Lösung der Kupplung gesenkt wird.
Demgegenüber benutzt die Erfindung eine
ao ganz neue und eigenartige Kniehebelanordnung in Verbindung mit Kupplungs-, Arretierungs-
und Entkupplungseinrichtungen. Erfindungsgemäß wird durch das Verschwenken eines Schalthebels eine Kniehebelanordnung
betätigt, welche auf eine die Kupplung des Werkzeugrahmens mit einer Quer- oder Hauptwelle herstellende Schwenkachse wirkt.
Nachdem die Hebelbewegung durch Schwenken des Schalthebels einmal eingeleitet ist,
werden durch die Fahrbewegung des Fahrzeugs die Geräte bis in die Endlage weiter
gehoben und dann festgehalten, während die Kupplung wieder gelöst und die Kniehebelanordnung
selbsttätig in die Anfangslage zurückgeführt wird. Bei einer erneuten Ver-Schwenkung
gleitet der Schalthebel wirkungslos über das ihn mit der Kniehebelanordnung verbindende Glied hinweg und löst mittels
eines mit dem Hebel verbundenen Ansatzes die den Werkzeugrahmen in der angehobenen
Stellung haltende Hebelanordnung aus, so daß sich der Werkzeugrahmen senken kann.
Die selbsttätige Zurückführung der Kniehebelanordnung in die Anfangslage geschieht
durch einen verschiebbaren Bolzen, der nach Einleitung der Hebebewegung selbsttätig
gegen die Gelenkstelle der Kniehebelanordnung gerückt wird. Endlich ist die Kniehebelanordnung
mit dem Schalthebel durch eine Klinke derart gekuppelt, daß diese durch einen einstellbaren Anschlag an der den
Werkzeugrahmen in der angehobenen Lage haltenden Hebelanordnung außer Eingriff mit der Kniehebel anordnung kommt, wenn
diese durch den Ansatz des Schalthebels ausgehoben wird.
Ganz selbsttätig werden nach Einleitung der Schaltbewegungen die Werkzeuge ohne
plötzlichen Ruck angehoben und die Kupplung rechtzeitig wieder ausgelöst, so daß die
Maschine oder das Gerät während der Hebe- und Senkvorgänge weiterfahren kann. Die
Vorrichtung vermeidet zu frühes oder zu spätes Schalten oder Kuppeln, wodurch eine
Beschädigung des Mechanismus ausgeschlossen ist. Die Hebelanordnung ermöglicht eine
durchaus zuverlässige und leichte Bedienung, ίο Die Erfindung ist in den Zeichnungen in
einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. ι ist ein lotrechter Schnitt durch
einen Kultivator gemäß der Erfindung und veranschaulicht eine Ausführungsform mit
nach unten geschwenkten Zinken.
Abb. 2 ist eine gleiche Darstellung wie Abb. i, veranschaulicht jedoch den Kultivator
mit gehobenen Zinken. '
Abb. 3 ist eine Rückansicht des Hebelgetriebes, wobei in der Darstellung ein Teil des
Gehäuses und die Hauptwelle fortgelassen sind.
Abb. 4 und 5 zeigen die Anordnung nach Abb. 3 im Schnitt in Seitenansicht bzw. in
Rückansicht.
Abb. 6 veranschaulicht in lotrechtem Schnitt einen Kultivator mit einer Ausführungsform
einer Einrichtung zur Einstellung des Tiefeneingriffs.
Abb. 7 zeigt die Vorrichtung nach Abb. 6 in Vorderansicht.
Abb. 8 ist ein Schnitt durch die Bremsanordnung, den Achsschenkel, das Rad und die
Radachse.
Die Erfindung kann in verschiedenen Ausführungsformen verwirklicht werden. Als
ein Anwendungsbeispiel ist diese in Verbindung mit einem Kultivator beschrieben und
dargestellt. Es ist schon gesagt, daß sie ebensogut bei anderen Geräten oder Vorrichtungen
Anwendung finden kann.
In der dargestellten Form besitzt der Rahmen ι des Gerätes zwei querliegende Wellen 2
und 3, deren jede die erforderliche Anzahl Zinken 4 trägt. Eine der Wellen, und zwar
die hintere Welle 2, ragt auf jeder Seite über den Rahmen 1 und an diesem befindliche
Tragflanschen 5 hinaus und trägt an jedem Ende die Blöcke oder Klötze von Federbrenisen
6. Die Trommeln 7 derselben sind frei beweglich und gleichachsig mit der Welle 2
auf dieser gelagert sowie auf ihrem Umfang mit Zähnen 8 versehen. An den Enden der
Welle 2 sind Kurbeln 9 befestigt, welche drehbare Achsen 10 tragen. Auf diesen
Achsen sind die Räder 11, auf denen der Kultivator läuft, gelagert. Die Räder 11 sind
entweder unmittelbar auf den Achsen 10 festgemacht oder mit Kupplungen o.-dgL versehen,
durch die sie mit den Achsen 10 verbunden werden können.
Die Achsen 10 tragen weiterhin Ritzel 12, welche mit den Zähnen 8 der Bremstrommeln
7 in Eingriff liegen. In der Nähe der Hauptwelle 2 ist ein Gehäuse oder Rahmen 13
angeordnet, der das Schaltgetriebe enthält. In diesem Gehäuse oder Rahmen 13 ist eine
Ouerwelle 14 gelagert, auf der der Schalthebel 15 befestigt ist. Weiterhin sind auf der
Welle 14 auf jeder Seite nach unten ragende Arme 16 gelagert, welche mit vorstehenden
Zapfen 17 versehen sind. Ferner trägt die Welle 14 einen Tragarm 18, an dem eine
Klinke 19 gelagert ist. Neben dem Schalthebel 15 ist auf der Welle 14 noch schwenkbar
ein Arm 20 gelagert, dessen Nabe einen Zahn 21 trägt, der mit der Klinke 19 in Eingriff
kommt. Das andere Ende des Armes 20 ist gelenkig mit den oberen Enden zweier
Stangen 22 verbunden, deren untere Enden durch Öffnungen am Ende eines anderen
Armes 23 geführt sind. Der Arm 23 ist auf der in dem Rahmen ί gelagerten Schwenkachse
24 starr befestigt, deren Enden mit den Bremsblöcken 6 verbunden sind. Eine oder
mehrere Schraubenfedern 25, welche vorzugsweise auf den Stangen oder Streben 22 zwi- ·
sehen Querstegen 26 derselben und dem Arm
23 der Schwenkachse 24 gelagert sind, wirken als Puffer. Die Spannung der Federn 25
kann mittels Schrauben und Muttern o. dgl. einstellbar sein. Der Arm 20 auf der Ouerwelle
14 und der Arm 23 der Schwenkachse
24 liegen in einer Ebene, so daß der Arm 20, die Stangen oder Streben 22 und der Arm 23
eine Kniehebelanordnung bilden.
In der Wandung des Gehäuses 13 ist ein
verschieblicher Bolzen 27 gelagert, dessen Kopf aus dem Gehäuse 13 nach außen ragt
und dessen Ende mit dem Kopfende des nach unten ragenden Stangenpaares 22 in gleicher
Linie liegt. Auf dem Bolzen 27 sind zur Begrenzung seiner Bewegung Anschläge vorgesehen,
und zwar ein Kopf und ein Splint.
Auf der Querwelle oder -achse 2 sind in einem geringen Abstand voneinander zwei
Arme 28 befestigt. Die Enden dieser Arme 28 sind abgerundet und tragen gegeneinandergerichtete
hervorstehende Zapfen 29. Zwischen den beiden Armen 28 ist in der Nähe ihrer Naben eine Ouerstange 30 befestigt, die
noch einen auf ihr drehbaren Arm 31 trägt, der etwas kürzer als die Arme 28 ist. Das
verbreiterte Ende des Armes 31 ist mit einem Schlitz 32 versehen, durch den eine weitere
Stange 33 führt, welche an ihren Enden mit den beiden Armen 28 verbunden ist. Die
Stange 33 ist mit Gewinde versehen und trägt zwei Muttern 34, mittels derer der mit dem
Schlitz versehene Arm 31 starr mit den beiden Armen 28 verbunden werden kann, so
daß er mit diesen die gleichen Bewegungen
ausführt. Die Anordnung der Schlitze und der Schrauben bietet die Möglichkeit, den mit
dem Schlitz versehenen Arm 31 in seiner Lage gegenüber den beiden Armen 28 einzustellen.
In dem Gehäuse 13 sind zwei aus dem Gehäuse herausragende und mit hakenförmigen
Enden 36 versehene Hebel 35 schwenkbar gelagert. Diese hakenförmigen Hebel 35 sind
durch eine Querstange oder einen Steg 2,7
miteinander verbunden und so gelagert, daß, wenn die beiden Arme 28 der Querwelle 2 angehoben
werden, ihre Zapfen 29 unter die Haken 36 rücken und diese emporheben, worauf die Haken 36, über die Zapfen 29 hinweggreifen'd,
sich wieder senken, so daß die beiden Arme 28 in der angehobenen Stellung
gehalten werden.
Zwischen den hakenförmigen Hebeln 35 sind zwei andere Hebel 39, einer auf jeder
Seite, schwenkbar gelagert und ebenfalls durch eine Querstange oder einen Steg 40
(Abb. 3) miteinander verbunden. Der Steg 40 besitzt einen zweckmäßig einstellbaren
Anschlag oder Vorsprung 41 (Abb. 3 und 4), der so angeordnet ist, daß er unter dem Ende
der Klinke 19 des Schalthebels 15 liegt.
Wenn der Kultivator in Tätigkeit ist, greifen die Zinken 4 in den Boden ein, während
die Bremsblöcke 6 außer Eingriff sind und die Bremstrommeln 7 leer laufen. Sollen nun
die Zinken angehoben werden, z. B. wenn am Ende des Grundstückes zu wenden ist, so
wird der Schalthebel 15 herübergelegt, und hierbei kommt die Klinke 19 in Eingriff mit
dem Zahn 21 des Armes 20, schwenkt diesen und die Stangen 22 aus, drückt das Ende des
Armes 23 der Schwenkachse 24 herab und dreht diesen Arm. Hierdurch wird die Achse
24 ebenfalls gedreht, die Bremsen 6 werden gegen die Bremstrommeln 7 gelegt und kuppeln
diese mit der Querwelle 2. Der Hebelarm 20 und die Stangen 22 werden bei dieser Bewegung gerade über die Totpunktlage hinausgeschwenkt,
gelangen zur Anlage an das Ende des verschieblichen Bolzens 27 und werden durch diesen gehalten. Sobald die
Bremstrommeln 7 mit der Querwelle 2 gekuppelt sind und infolgedessen nicht mehr umlaufen können, werden die an den Kurbeln
9 sitzenden Ritzel 12 veranlaßt, die Bremstrommeln 7 mit sich zu nehmen. Hierdurch
wird die Querwelle 2 gedreht und eine Schwenkbewegung auf die Kurbeln 9 übertragen,
wodurch der Rahmen r und die Zinken 4 λ'οηι Boden angehoben werden. Mit
der Drehung und dem xA.usschwingen der Querwelle 2 schwenkt diese auch die beiden
Arme 2 S aus, und sobald diese in die obere Lage geschwenkt sind, heben die Zapfen 29 die
hakenförmigen Hebel 35 empor, gleiten unter dieselben und lassen dann die Haken 36
wieder herabfallen. Hierdurch werden die Zapfen 29 von den Haken 36 umfaßt und die
beiden Arme 28, die Querwelle 2 und die Zinken 4 in der angehobenen Lage festgehalten.
Die den hakenförmigen Hebeln 35 benachbarten Hebel 39 werden gleichzeitig durch die
Enden der A.rme 28, welche unter die Hebel 39 gleiten, emporgehoben. Hierdurch gelangt
der Anschlag oder Vorsprung 41 unter die Klinke 19 und bringt diese außer Eingriff
mit dem Zahn 21 des Hebels 20.
Sobald die beiden Arme 28 die obere Lage erreichen, stößt der kleinere Arm 31 gegen
den verschieblichen Bolzen 27 und rückt diesen nach einwärts gegen die Gelenkstelle zwischen
den Arm 20 und den Stangen 22. Hierdurch werden diese veranlaßt, ihre ursprüngliche
Lage wieder einzunehmen und die Bremsen 6 wieder auszulösen, so daß der Kultivator
seine Fahrt mit ausgehobenen Zinken fortsetzen kann.
Während dieser Vorgänge wird der Schalthebel 15 freigegeben und kehrt in seine ursprüngliche
Stellung zurück, vorzugsweise unter der Wirkung einer Feder 42. Die Klinke 19 wird dabei durch den Anschlag 41
der Hebel 39 außer Eingriff mit dem Zahn 21 gehalten. g0
Sollen nun die Zinken 4 wieder gesenkt werden, so wird der Hebel 15 wieder herübergelegt.
Die Klinke 19 gleitet dabei, da sie in der angehobenen Lage gehalten wird, über
den Zahn 21 hinweg. Sobald der Schalthebel 15 weit genug herübergeschwenkt ist, greifen
die an seinem nach unten ragenden Ende 16 befindlichen Zapfen 17 unter die hakenförmigen
Hebel 35 und heben dieselben von den beiden Armen 28 ab, so daß der Rahmen 1
mit der Querwelle 2 und den Zinken 4 herabsinken kann. Der Schalthebel 15 kehrt darauf
wieder in seine Anfangslage zurück, während die Hebel 39 gleichfalls herabsinken. Da
dabei der Anschlag 41 die Klinke 19 freigibt, sinkt diese ebenfalls herab und gelangt in die
Lage, ia der sie bei der nächsten Betätigung des Schalthebels das Ausheben der Zinken 4
aufs neue einleiten kann.
Es ist leicht ersichtlich, daß zur Erzielung der gleichen Wirkung die Einzelheiten der
Einrichtung geändert werden können.
In einigen Fällen ist es wünschenswert, den Betrag, um den die Zinken 4 o. dgl. herabgesenkt
werden können, zu begrenzen oder zu verändern, so daß ihre Arbeitstiefe den Besonderheiten
des Bodens oder der Bearbeitung angepaßt werden kann. Eine Anordnung ist z.B. folgende: Es wird an dem
Rahmen ein Zahnsektor befestigt und auf der Querwelle ein Hebel schwenkbar gelagert, der
einen federbelasteten oder in anderer Weise
betätigten Sperrbolzen besitzt, der in die Zähne des Sektors eingreift und den Hebel
mit demselben in verschiedenen Stellungen kuppeln kann. Dabei ist die Nabe des Hebels
mit einem Vorsprung oder mit mehreren Vorsprüngen versehen, und auf der Hauptwelle
ist ein Flansch oder ein Ring befestigt, der ebenfalls ein oder mehrere Vorsprünge besitzt,
die sich gegen den oder die Vorsprünge ίο der Nabe des Hebels anlegen und die Bewegung
der Ouerwelle begrenzen.
Ferner kann eine einfache Anzeigevorrichtung angeordnet werden, die leicht leserlich
angibt, in welcher Tiefe die Zinken entsprechend der Stellung des Hebels in den Boden eingreifen. Diese Anzeigevorrichtung
ist in der Weise ausgebildet, daß die Zähne des Zahnradsektors mit tiefen Zahlenmarken
versehen sind, die der Tiefe entsprechen, in ao welcher die Kultivatorzinken bei Einstellung
des Hebels auf die betreffende Marke in den Boden eingreifen.
In manchen Fällen, z. B. wenn das Gerät von einer Zugmaschine gezogen wird, ist es
a5 wünschenswert, daß die Tiefeneinstellvorrichtung von vorn, z. B. von dem Fahrersitz der
Zugmaschine aus, bedient werden kann. Zu "diesem Zweck wird vorzugsweise die in
Abb. 6 und 7 veranschaulichte Einrichtung verwendet. Hierbei wird an dem Rahmen 1
eine Stütze oder ein Lager 43 befestigt, das einen Schneckenradsektor 44 trägt, welcher
durch eine Schnecke 45 betätigt wird. Die Schnecke 45 sitzt auf einer Welle 46, die mittels
eines Handrades 47 gedreht werden kann. Der Schneckenradsektor 44 ist drehbar auf
der Querwelle 2 gelagert und trägt Vorsprünge oder Anschläge 48, während die Ouerwelle 2 ebenfalls mit Vorsprüngen oder
Anschlägen 49 versehen ist.
Das andere Ende der Welle 46 wird in einer am Rahmen 1 befestigten Stütze 50 gehalten.
Diese Tragstütze 50 trägt eine drehbare Anzeigescheibe, welche mit einem Zahnrad
51 verbunden ist. Das Zahnrad 51 wird durch eine gezahnte Hülse 52 auf der Welle
46 betätigt. Die gezahnte Hülse besitzt nur einen einzigen Zahn, so daß sie bei jeder vollständigen
Umdrehung des Handrades 47 das Zahnrad 51 und die Anzeigescheibe nur um
wenige Grade vorrückt. Auf der Scheibe 51 sind Zahlen angeordnet, welche den Tiefeneingriff
anzeigen, und weiterhin ist gegenüber der Scheibe ein fester Zeiger 53 angebracht,
der die Einstellung der Scheibe anzeigt. Der Schneckenradsektor 44 wird durch das Handrad 47, die Welle 46 und die
Schnecke 45 auf die Stellung des gewünschten Tiefeneingriffes eingestellt. Sobald die
Querwelle 2 freigegeben wird, um sich zu senken, kommen die Anschläge oder Zungen
derselben gegen die Anschläge 48 des Schneckensektors 44 zur Anlage und begrenzen
dadurch die Abwärtsbewegung der Zinken 4.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von landwirtschaftlichen oder anderen Zwecken dienenden Geräten, bei denen der die Werkzeuge tragende Rahmen durch Kupplung mit den Laufrädern angehoben, durch Hilfseinrichtungen in der angehobenen Stellung festgehalten und durch Lösung der Kupplung gesenkt wird, gekennzeichnet durch eine beim Verschwenken des Schalthebels (15) betätigte Kniehebelanordnung (20, 22, 23), welche auf eine die Kupplung des Werkzeugrahmens mit der hinteren Querwelle (2) herstellende Schwenkachse (24) wirkt und nach Erreichung und Festlegung der Endlage der Werkzeuge unter Wiederlösung der Kupplung selbsttätig in die Anfangslage zurückgeführt wird, wobei die Verbindung des Schalthebels (15) mit der Kniehebelanordnung (20, 22, 23) so ist, daß der Schalthebel bei seiner erneuten Verschwenkung wirkungslos über das ihn mit der Kniehebelanordnung verbindende Glied (21) hinweggleiten kann und mittels eines Ansatzes (16, 17) die den Werkzeugrahmen in der angehobenen Stellung haltende Hebelanordnung (35, 36) auslöst, so daß sich der Werkzeugrahmen senkt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehebelanordnung (20, 22, 23) nach Erreichung der angehobenen Lage des Werkzeugrahmens durch einen sich selbsttätig verschiebenden Bolzen (27) in ihre Anfangsstellung durchgeknickt wird und mit dem Schalthebel (15) durch eine an ihm befindliche Klinke (19) lose gekuppelt ist, die derart im Bereich eines Anschlages (40, 41) der den Werkzeugrahmen in der angehobenen Lage haltenden Hebelanordnung (35, 36, 37, 39) liegt, daß sie beim Ausheben der letzteren durch einen mit dem Schalthebel (15) verbundenen Arm (16, 17) außer Eingriff mit der Kniehebelanordnung kommt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930565570D Expired DE565570C (de) | 1929-06-28 | 1930-02-09 | Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von landwirtschaftlichen oder anderen Zwecken dienenden Geraeten |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565570C (de) |
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1930
- 1930-02-09 DE DE1930565570D patent/DE565570C/de not_active Expired
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