DE565570C - Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von landwirtschaftlichen oder anderen Zwecken dienenden Geraeten - Google Patents

Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von landwirtschaftlichen oder anderen Zwecken dienenden Geraeten

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DE565570C
DE565570C DE1930565570D DE565570DD DE565570C DE 565570 C DE565570 C DE 565570C DE 1930565570 D DE1930565570 D DE 1930565570D DE 565570D D DE565570D D DE 565570DD DE 565570 C DE565570 C DE 565570C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/16Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame
    • A01B63/18Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame with clutch between Z-type axle and wheel

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die hauptsächlich für Kultivatoren, Schleifeggen, Messereggen und ähnliche Bodenbearbeitungsgeräte bestimmt ist, aber ebenso auf S Heurechen, Straßenkehrmaschinen und andere Geräte oder Fahrzeuge anwendbar ist, bei welchen ein oder mehrere Teile zu senken sind, um sie während des Arbeitens mit dem Boden in Berührung zu bringen oder in denselben eindringen zu lassen und sie vom Boden anzuheben, wenn mit dem Gerät nicht gearbeitet wird oder dasselbe von oder zu der Arbeitsstelle gefahren wird.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen der die Werkzeuge tragende Rahmen durch Kupplung mit den Laufrädern angehoben, in der angehobenen Stellung festgehalten und durch Lösung der Kupplung gesenkt wird.
Demgegenüber benutzt die Erfindung eine
ao ganz neue und eigenartige Kniehebelanordnung in Verbindung mit Kupplungs-, Arretierungs- und Entkupplungseinrichtungen. Erfindungsgemäß wird durch das Verschwenken eines Schalthebels eine Kniehebelanordnung betätigt, welche auf eine die Kupplung des Werkzeugrahmens mit einer Quer- oder Hauptwelle herstellende Schwenkachse wirkt. Nachdem die Hebelbewegung durch Schwenken des Schalthebels einmal eingeleitet ist, werden durch die Fahrbewegung des Fahrzeugs die Geräte bis in die Endlage weiter gehoben und dann festgehalten, während die Kupplung wieder gelöst und die Kniehebelanordnung selbsttätig in die Anfangslage zurückgeführt wird. Bei einer erneuten Ver-Schwenkung gleitet der Schalthebel wirkungslos über das ihn mit der Kniehebelanordnung verbindende Glied hinweg und löst mittels eines mit dem Hebel verbundenen Ansatzes die den Werkzeugrahmen in der angehobenen Stellung haltende Hebelanordnung aus, so daß sich der Werkzeugrahmen senken kann. Die selbsttätige Zurückführung der Kniehebelanordnung in die Anfangslage geschieht durch einen verschiebbaren Bolzen, der nach Einleitung der Hebebewegung selbsttätig gegen die Gelenkstelle der Kniehebelanordnung gerückt wird. Endlich ist die Kniehebelanordnung mit dem Schalthebel durch eine Klinke derart gekuppelt, daß diese durch einen einstellbaren Anschlag an der den Werkzeugrahmen in der angehobenen Lage haltenden Hebelanordnung außer Eingriff mit der Kniehebel anordnung kommt, wenn diese durch den Ansatz des Schalthebels ausgehoben wird.
Ganz selbsttätig werden nach Einleitung der Schaltbewegungen die Werkzeuge ohne
plötzlichen Ruck angehoben und die Kupplung rechtzeitig wieder ausgelöst, so daß die Maschine oder das Gerät während der Hebe- und Senkvorgänge weiterfahren kann. Die Vorrichtung vermeidet zu frühes oder zu spätes Schalten oder Kuppeln, wodurch eine Beschädigung des Mechanismus ausgeschlossen ist. Die Hebelanordnung ermöglicht eine durchaus zuverlässige und leichte Bedienung, ίο Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. ι ist ein lotrechter Schnitt durch einen Kultivator gemäß der Erfindung und veranschaulicht eine Ausführungsform mit nach unten geschwenkten Zinken.
Abb. 2 ist eine gleiche Darstellung wie Abb. i, veranschaulicht jedoch den Kultivator mit gehobenen Zinken. '
Abb. 3 ist eine Rückansicht des Hebelgetriebes, wobei in der Darstellung ein Teil des Gehäuses und die Hauptwelle fortgelassen sind.
Abb. 4 und 5 zeigen die Anordnung nach Abb. 3 im Schnitt in Seitenansicht bzw. in Rückansicht.
Abb. 6 veranschaulicht in lotrechtem Schnitt einen Kultivator mit einer Ausführungsform einer Einrichtung zur Einstellung des Tiefeneingriffs.
Abb. 7 zeigt die Vorrichtung nach Abb. 6 in Vorderansicht.
Abb. 8 ist ein Schnitt durch die Bremsanordnung, den Achsschenkel, das Rad und die Radachse.
Die Erfindung kann in verschiedenen Ausführungsformen verwirklicht werden. Als ein Anwendungsbeispiel ist diese in Verbindung mit einem Kultivator beschrieben und dargestellt. Es ist schon gesagt, daß sie ebensogut bei anderen Geräten oder Vorrichtungen Anwendung finden kann.
In der dargestellten Form besitzt der Rahmen ι des Gerätes zwei querliegende Wellen 2 und 3, deren jede die erforderliche Anzahl Zinken 4 trägt. Eine der Wellen, und zwar die hintere Welle 2, ragt auf jeder Seite über den Rahmen 1 und an diesem befindliche Tragflanschen 5 hinaus und trägt an jedem Ende die Blöcke oder Klötze von Federbrenisen 6. Die Trommeln 7 derselben sind frei beweglich und gleichachsig mit der Welle 2 auf dieser gelagert sowie auf ihrem Umfang mit Zähnen 8 versehen. An den Enden der Welle 2 sind Kurbeln 9 befestigt, welche drehbare Achsen 10 tragen. Auf diesen Achsen sind die Räder 11, auf denen der Kultivator läuft, gelagert. Die Räder 11 sind entweder unmittelbar auf den Achsen 10 festgemacht oder mit Kupplungen o.-dgL versehen, durch die sie mit den Achsen 10 verbunden werden können.
Die Achsen 10 tragen weiterhin Ritzel 12, welche mit den Zähnen 8 der Bremstrommeln 7 in Eingriff liegen. In der Nähe der Hauptwelle 2 ist ein Gehäuse oder Rahmen 13 angeordnet, der das Schaltgetriebe enthält. In diesem Gehäuse oder Rahmen 13 ist eine Ouerwelle 14 gelagert, auf der der Schalthebel 15 befestigt ist. Weiterhin sind auf der Welle 14 auf jeder Seite nach unten ragende Arme 16 gelagert, welche mit vorstehenden Zapfen 17 versehen sind. Ferner trägt die Welle 14 einen Tragarm 18, an dem eine Klinke 19 gelagert ist. Neben dem Schalthebel 15 ist auf der Welle 14 noch schwenkbar ein Arm 20 gelagert, dessen Nabe einen Zahn 21 trägt, der mit der Klinke 19 in Eingriff kommt. Das andere Ende des Armes 20 ist gelenkig mit den oberen Enden zweier Stangen 22 verbunden, deren untere Enden durch Öffnungen am Ende eines anderen Armes 23 geführt sind. Der Arm 23 ist auf der in dem Rahmen ί gelagerten Schwenkachse 24 starr befestigt, deren Enden mit den Bremsblöcken 6 verbunden sind. Eine oder mehrere Schraubenfedern 25, welche vorzugsweise auf den Stangen oder Streben 22 zwi- · sehen Querstegen 26 derselben und dem Arm
23 der Schwenkachse 24 gelagert sind, wirken als Puffer. Die Spannung der Federn 25 kann mittels Schrauben und Muttern o. dgl. einstellbar sein. Der Arm 20 auf der Ouerwelle 14 und der Arm 23 der Schwenkachse
24 liegen in einer Ebene, so daß der Arm 20, die Stangen oder Streben 22 und der Arm 23 eine Kniehebelanordnung bilden.
In der Wandung des Gehäuses 13 ist ein verschieblicher Bolzen 27 gelagert, dessen Kopf aus dem Gehäuse 13 nach außen ragt und dessen Ende mit dem Kopfende des nach unten ragenden Stangenpaares 22 in gleicher Linie liegt. Auf dem Bolzen 27 sind zur Begrenzung seiner Bewegung Anschläge vorgesehen, und zwar ein Kopf und ein Splint.
Auf der Querwelle oder -achse 2 sind in einem geringen Abstand voneinander zwei Arme 28 befestigt. Die Enden dieser Arme 28 sind abgerundet und tragen gegeneinandergerichtete hervorstehende Zapfen 29. Zwischen den beiden Armen 28 ist in der Nähe ihrer Naben eine Ouerstange 30 befestigt, die noch einen auf ihr drehbaren Arm 31 trägt, der etwas kürzer als die Arme 28 ist. Das verbreiterte Ende des Armes 31 ist mit einem Schlitz 32 versehen, durch den eine weitere Stange 33 führt, welche an ihren Enden mit den beiden Armen 28 verbunden ist. Die Stange 33 ist mit Gewinde versehen und trägt zwei Muttern 34, mittels derer der mit dem Schlitz versehene Arm 31 starr mit den beiden Armen 28 verbunden werden kann, so daß er mit diesen die gleichen Bewegungen
ausführt. Die Anordnung der Schlitze und der Schrauben bietet die Möglichkeit, den mit dem Schlitz versehenen Arm 31 in seiner Lage gegenüber den beiden Armen 28 einzustellen.
In dem Gehäuse 13 sind zwei aus dem Gehäuse herausragende und mit hakenförmigen Enden 36 versehene Hebel 35 schwenkbar gelagert. Diese hakenförmigen Hebel 35 sind durch eine Querstange oder einen Steg 2,7 miteinander verbunden und so gelagert, daß, wenn die beiden Arme 28 der Querwelle 2 angehoben werden, ihre Zapfen 29 unter die Haken 36 rücken und diese emporheben, worauf die Haken 36, über die Zapfen 29 hinweggreifen'd, sich wieder senken, so daß die beiden Arme 28 in der angehobenen Stellung gehalten werden.
Zwischen den hakenförmigen Hebeln 35 sind zwei andere Hebel 39, einer auf jeder Seite, schwenkbar gelagert und ebenfalls durch eine Querstange oder einen Steg 40 (Abb. 3) miteinander verbunden. Der Steg 40 besitzt einen zweckmäßig einstellbaren Anschlag oder Vorsprung 41 (Abb. 3 und 4), der so angeordnet ist, daß er unter dem Ende der Klinke 19 des Schalthebels 15 liegt.
Wenn der Kultivator in Tätigkeit ist, greifen die Zinken 4 in den Boden ein, während die Bremsblöcke 6 außer Eingriff sind und die Bremstrommeln 7 leer laufen. Sollen nun die Zinken angehoben werden, z. B. wenn am Ende des Grundstückes zu wenden ist, so wird der Schalthebel 15 herübergelegt, und hierbei kommt die Klinke 19 in Eingriff mit dem Zahn 21 des Armes 20, schwenkt diesen und die Stangen 22 aus, drückt das Ende des Armes 23 der Schwenkachse 24 herab und dreht diesen Arm. Hierdurch wird die Achse 24 ebenfalls gedreht, die Bremsen 6 werden gegen die Bremstrommeln 7 gelegt und kuppeln diese mit der Querwelle 2. Der Hebelarm 20 und die Stangen 22 werden bei dieser Bewegung gerade über die Totpunktlage hinausgeschwenkt, gelangen zur Anlage an das Ende des verschieblichen Bolzens 27 und werden durch diesen gehalten. Sobald die Bremstrommeln 7 mit der Querwelle 2 gekuppelt sind und infolgedessen nicht mehr umlaufen können, werden die an den Kurbeln 9 sitzenden Ritzel 12 veranlaßt, die Bremstrommeln 7 mit sich zu nehmen. Hierdurch wird die Querwelle 2 gedreht und eine Schwenkbewegung auf die Kurbeln 9 übertragen, wodurch der Rahmen r und die Zinken 4 λ'οηι Boden angehoben werden. Mit der Drehung und dem xA.usschwingen der Querwelle 2 schwenkt diese auch die beiden Arme 2 S aus, und sobald diese in die obere Lage geschwenkt sind, heben die Zapfen 29 die hakenförmigen Hebel 35 empor, gleiten unter dieselben und lassen dann die Haken 36 wieder herabfallen. Hierdurch werden die Zapfen 29 von den Haken 36 umfaßt und die beiden Arme 28, die Querwelle 2 und die Zinken 4 in der angehobenen Lage festgehalten. Die den hakenförmigen Hebeln 35 benachbarten Hebel 39 werden gleichzeitig durch die Enden der A.rme 28, welche unter die Hebel 39 gleiten, emporgehoben. Hierdurch gelangt der Anschlag oder Vorsprung 41 unter die Klinke 19 und bringt diese außer Eingriff mit dem Zahn 21 des Hebels 20.
Sobald die beiden Arme 28 die obere Lage erreichen, stößt der kleinere Arm 31 gegen den verschieblichen Bolzen 27 und rückt diesen nach einwärts gegen die Gelenkstelle zwischen den Arm 20 und den Stangen 22. Hierdurch werden diese veranlaßt, ihre ursprüngliche Lage wieder einzunehmen und die Bremsen 6 wieder auszulösen, so daß der Kultivator seine Fahrt mit ausgehobenen Zinken fortsetzen kann.
Während dieser Vorgänge wird der Schalthebel 15 freigegeben und kehrt in seine ursprüngliche Stellung zurück, vorzugsweise unter der Wirkung einer Feder 42. Die Klinke 19 wird dabei durch den Anschlag 41 der Hebel 39 außer Eingriff mit dem Zahn 21 gehalten. g0
Sollen nun die Zinken 4 wieder gesenkt werden, so wird der Hebel 15 wieder herübergelegt. Die Klinke 19 gleitet dabei, da sie in der angehobenen Lage gehalten wird, über den Zahn 21 hinweg. Sobald der Schalthebel 15 weit genug herübergeschwenkt ist, greifen die an seinem nach unten ragenden Ende 16 befindlichen Zapfen 17 unter die hakenförmigen Hebel 35 und heben dieselben von den beiden Armen 28 ab, so daß der Rahmen 1 mit der Querwelle 2 und den Zinken 4 herabsinken kann. Der Schalthebel 15 kehrt darauf wieder in seine Anfangslage zurück, während die Hebel 39 gleichfalls herabsinken. Da dabei der Anschlag 41 die Klinke 19 freigibt, sinkt diese ebenfalls herab und gelangt in die Lage, ia der sie bei der nächsten Betätigung des Schalthebels das Ausheben der Zinken 4 aufs neue einleiten kann.
Es ist leicht ersichtlich, daß zur Erzielung der gleichen Wirkung die Einzelheiten der Einrichtung geändert werden können.
In einigen Fällen ist es wünschenswert, den Betrag, um den die Zinken 4 o. dgl. herabgesenkt werden können, zu begrenzen oder zu verändern, so daß ihre Arbeitstiefe den Besonderheiten des Bodens oder der Bearbeitung angepaßt werden kann. Eine Anordnung ist z.B. folgende: Es wird an dem Rahmen ein Zahnsektor befestigt und auf der Querwelle ein Hebel schwenkbar gelagert, der einen federbelasteten oder in anderer Weise
betätigten Sperrbolzen besitzt, der in die Zähne des Sektors eingreift und den Hebel mit demselben in verschiedenen Stellungen kuppeln kann. Dabei ist die Nabe des Hebels mit einem Vorsprung oder mit mehreren Vorsprüngen versehen, und auf der Hauptwelle ist ein Flansch oder ein Ring befestigt, der ebenfalls ein oder mehrere Vorsprünge besitzt, die sich gegen den oder die Vorsprünge ίο der Nabe des Hebels anlegen und die Bewegung der Ouerwelle begrenzen.
Ferner kann eine einfache Anzeigevorrichtung angeordnet werden, die leicht leserlich angibt, in welcher Tiefe die Zinken entsprechend der Stellung des Hebels in den Boden eingreifen. Diese Anzeigevorrichtung ist in der Weise ausgebildet, daß die Zähne des Zahnradsektors mit tiefen Zahlenmarken versehen sind, die der Tiefe entsprechen, in ao welcher die Kultivatorzinken bei Einstellung des Hebels auf die betreffende Marke in den Boden eingreifen.
In manchen Fällen, z. B. wenn das Gerät von einer Zugmaschine gezogen wird, ist es a5 wünschenswert, daß die Tiefeneinstellvorrichtung von vorn, z. B. von dem Fahrersitz der Zugmaschine aus, bedient werden kann. Zu "diesem Zweck wird vorzugsweise die in Abb. 6 und 7 veranschaulichte Einrichtung verwendet. Hierbei wird an dem Rahmen 1 eine Stütze oder ein Lager 43 befestigt, das einen Schneckenradsektor 44 trägt, welcher durch eine Schnecke 45 betätigt wird. Die Schnecke 45 sitzt auf einer Welle 46, die mittels eines Handrades 47 gedreht werden kann. Der Schneckenradsektor 44 ist drehbar auf der Querwelle 2 gelagert und trägt Vorsprünge oder Anschläge 48, während die Ouerwelle 2 ebenfalls mit Vorsprüngen oder Anschlägen 49 versehen ist.
Das andere Ende der Welle 46 wird in einer am Rahmen 1 befestigten Stütze 50 gehalten. Diese Tragstütze 50 trägt eine drehbare Anzeigescheibe, welche mit einem Zahnrad 51 verbunden ist. Das Zahnrad 51 wird durch eine gezahnte Hülse 52 auf der Welle 46 betätigt. Die gezahnte Hülse besitzt nur einen einzigen Zahn, so daß sie bei jeder vollständigen Umdrehung des Handrades 47 das Zahnrad 51 und die Anzeigescheibe nur um wenige Grade vorrückt. Auf der Scheibe 51 sind Zahlen angeordnet, welche den Tiefeneingriff anzeigen, und weiterhin ist gegenüber der Scheibe ein fester Zeiger 53 angebracht, der die Einstellung der Scheibe anzeigt. Der Schneckenradsektor 44 wird durch das Handrad 47, die Welle 46 und die Schnecke 45 auf die Stellung des gewünschten Tiefeneingriffes eingestellt. Sobald die Querwelle 2 freigegeben wird, um sich zu senken, kommen die Anschläge oder Zungen derselben gegen die Anschläge 48 des Schneckensektors 44 zur Anlage und begrenzen dadurch die Abwärtsbewegung der Zinken 4.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von landwirtschaftlichen oder anderen Zwecken dienenden Geräten, bei denen der die Werkzeuge tragende Rahmen durch Kupplung mit den Laufrädern angehoben, durch Hilfseinrichtungen in der angehobenen Stellung festgehalten und durch Lösung der Kupplung gesenkt wird, gekennzeichnet durch eine beim Verschwenken des Schalthebels (15) betätigte Kniehebelanordnung (20, 22, 23), welche auf eine die Kupplung des Werkzeugrahmens mit der hinteren Querwelle (2) herstellende Schwenkachse (24) wirkt und nach Erreichung und Festlegung der Endlage der Werkzeuge unter Wiederlösung der Kupplung selbsttätig in die Anfangslage zurückgeführt wird, wobei die Verbindung des Schalthebels (15) mit der Kniehebelanordnung (20, 22, 23) so ist, daß der Schalthebel bei seiner erneuten Verschwenkung wirkungslos über das ihn mit der Kniehebelanordnung verbindende Glied (21) hinweggleiten kann und mittels eines Ansatzes (16, 17) die den Werkzeugrahmen in der angehobenen Stellung haltende Hebelanordnung (35, 36) auslöst, so daß sich der Werkzeugrahmen senkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehebelanordnung (20, 22, 23) nach Erreichung der angehobenen Lage des Werkzeugrahmens durch einen sich selbsttätig verschiebenden Bolzen (27) in ihre Anfangsstellung durchgeknickt wird und mit dem Schalthebel (15) durch eine an ihm befindliche Klinke (19) lose gekuppelt ist, die derart im Bereich eines Anschlages (40, 41) der den Werkzeugrahmen in der angehobenen Lage haltenden Hebelanordnung (35, 36, 37, 39) liegt, daß sie beim Ausheben der letzteren durch einen mit dem Schalthebel (15) verbundenen Arm (16, 17) außer Eingriff mit der Kniehebelanordnung kommt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930565570D 1929-06-28 1930-02-09 Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von landwirtschaftlichen oder anderen Zwecken dienenden Geraeten Expired DE565570C (de)

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