DE658803C - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer Vorrichtung zum Einmitten der Matrizenzeile in dem Giessschlitz oder zu ihrem Beistellen an die eine oder die andere Seite - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer Vorrichtung zum Einmitten der Matrizenzeile in dem Giessschlitz oder zu ihrem Beistellen an die eine oder die andere Seite

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DE658803C
DE658803C DEM122934D DEM0122934D DE658803C DE 658803 C DE658803 C DE 658803C DE M122934 D DEM122934 D DE M122934D DE M0122934 D DEM0122934 D DE M0122934D DE 658803 C DE658803 C DE 658803C
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Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/38Devices for aligning or clamping lines of matrices and space bands

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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit einer Vorrichtung zum Einmitten der Matrizenzeile in dem Gießschlitz oder zu ihrem Beistellen an die eine oder die andere Seite Die Erfindung betrifft eine Matrizensetz- und Z@ilengießmaschine mit einer Vorrichtung zum Einmitten der Matrizenzeile in dem Gießschlitz oder zu ihrem Beistellen an die eine oder die andere Seite unter Verwenden einer mit den die Spannbacken bewegenden Hebeln verschiedenartig kuppelbaren, senkrecht bewegten Stange. Bei den bekannten Ausführungen derartiger Maschinen wird die Stange durch eine Feder abwärts bewegt. Da nach dem Schließen der Backen durch diese Feder das Ausschließen der Zeile durch Eintreiben der Keilspatien erfolgen muß, darf die Feder nicht übermäßig stark sein, damit die Backen ein wenig nachgeben können, und es ist infolgedessen notwendig, daß, um insbesondere kurze Zeilen fest zu schließen und ein Eindringen von Metall zwischen die Matrizen zu verhindern, ein zusätzliches Mittel verwendet wird, um die Matrizen fest aneinanderzupressen. Es ist bereits bekannt, zu diesem Zweck eine weitere Feder vorzusehen, die durch ein Gesperre freigegeben wird. Eine solche Feder wirkt aber nicht immer einwandfrei.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil der bekannten Einrichtung dadurch, däß zum Bewegen der Stange zwecks festen Schließens der Spannbacken gegen die Zeile außer den bekannten Antriebsfedern noch ein besonderer, durch das Ausschließgestänge gesteuerter Antrieb dient, der aus einem von der Ausschließvorrichtung bewegten Klinkengetriebe besteht, dessen Klinke gewöhnlich außer Eingriff mit dem Sperrad gehalten wird, aber durch die Ausschließvorrichtung nach dem Schließen der Backen durch die Federn mit ihm in Eingriff gebracht wird. Es wird hierdurch mit Sicherheit ein ordnungsmäßiges Schließen der Matrizenzeile bewirkt.
  • Die zusätzliche Spannvorrichtung kann gleichzeitig für die Freigabe der Pumpensperrung verwendet werden, damit die Gießpumpe nur in einem solchen Falle freigegeben wird, in dem tatsächlich durch die zusätzliche Spannvorrichtung ein ordnungsmäßiges Zusammenpressen der Matrizenzeile erfolgt ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. z eine Vorderansicht der in Betracht kommenden Teile in der Einstellung, in der die Vorrichtung in Tätigkeit ist, Fig. 2 eine ähnliche Darstellung, jedoch die Vorrichtung verriegelt, also außer Tätigkeit, Fig. 3 bis 6 Schnitte durch die Vorrichtung in der Richtung der Linie 3-3 bei verschiedenen Einstellagen, Fig.7 eine Seitenansicht der die Verriegelungsklinke mit dem Ausschalthebel verbindenden Stange, Fig. 8 eine vergrößerte Darstellung der Verriegelungsvorrichtung aus Fig. 2, Fig. g eine Seitenansicht von links auf die Fig. 8 gesehen, Fig. io einen Schnitt durch die Fig. g in der Richtung der Linie io-io, Fig. ix eine vergrößerte Darstellung e.es: Teiles von Fig. i im Schnitt, -Fig. 12 einen Grundriß dazu und Fig. 13 einen Schnitt durch Fig. i in Richtung der Linie 15-i5 in der Pfeilrichtung gesehen. Der Schraubstock i ist, wie üblich, um die Zapfen ja schwenkbar in dem Maschinengestell gelagert. In dem Schraubstock sind in der üblichen Weise die beiden Zeilenbacken 2 und 3 geführt, zwischen denen die Zeile bei dem Abgießen gehalten wird. Um nun diese beiden Backen so zu bewegen, daß sie entweder eine kurze Zeile in die Mitte des Gießformschlitzes einstellen oder sie an das linke oder das rechte Ende bringen und den anderen Teil des Gießformschlitzes selbst abdecken, sind die beiden Backen mit Hilfe von zwei Lenkern 4 und 5 an je einem Hebel 6 bzw. 7 angelenkt. Die Hebel 6 und 7 sind um zwei an dem Schraubstock gelagerte Zapfen 8 bzw. g schwenkbar. Mit ihnen sind zwei Arme io und ix fest verbunden, die also um die gleichen Zapfen 8 und g schwenkbar sind. Der Arm ix trägt einen Zapfen 12 (Fig. 3 bis 6), während der Arm io an seinem vorderen Ende eine Bohrung besitzt, durch die ein von einem Hebel 13 getragener Stift 14 hindurchfassen kann. Der Hebel 13 ist ebenfalls um den Zapfen 8 schwenkbar und außerdem auf diesem Zapfen in dessen Längsachse verschiebbar. Er ist alsDoppelhebel ausgebildet, und sein freies Ende greift in einen schrägen Schlitz 15 einer Stange 16 ein (s. Fig. 7). Durch Heben und Senken dieser Stange wird demnach der Hebel 13 auf dem Zapfen 8 hin und her geschoben und dadurch der Zapfen 14 entweder in die in Fig.3 gezeigte Stellung gebracht, in der er so weit zurückgeschoben ist, daß er nicht über die Innenfläche des Hebels io heraussteht, oder in die Stellung nach Fig. 4 bis 6, in der er durch die Bohrung in dem Hebel 1o hindurchgeschoben ist. Die beiden Stifte 12 und 14 liegen zwischen zwei Scheiben 17 und 18, die fest auf einer Hülse ig angebracht sind. Von der oberen Scheibe 17 ist ein Segment fortgeschnitten (Fig. 3 bis 6), so daß bei einem Abwärtsbewegen der beiden Scheiben mit der Hülse ig in der Stellung, die die Scheiben in Fig. 3 bis 4 einnehmen, der Zapfen 12 und damit auch der Hebel ii nicht mitgenommen werden. Infolgedessen bleiben auch der Arm 7 und die Backe 3 in ihrer Lage. In der Stellung gemäß Fig.5 werden beide Zapfen 12 und 14 bei dem Abwärtsbewegen der Scheibe 17 mitgenommen, und in der Stellung gemäß Fig. 6 wird lediglich der Zapfen 12, nicht dagegen der Zapfen r4 bewegt. Die Drehung der Hülse ig geschieht durch ein Zahnrad 2o. Dieses Zahnrad 2o greift mit seiner Nabe 2x in einen mit dem Schraubstock verbundenen Lagerbock 22 ein. Eine in diesem Lagerbock sitzende Stellschraube 23 faßt in eine . an der Nabe 21 ringsherum gehende Rille ein, so daß das Zahnrad sich innerhalb des Lagerbockes drehen, aber nicht verschieben kann. Das Zahnrad faßt mit Hilfe eines Ansatzes 2oa in eine seitliche Nut der Hülse ig ein, so daß sie sich in ihrer Achsrichtung dem Zahnrad gegenüber verschieben, nicht aber ihm gegenüber drehen kann. In das Zahnrad 2o faßt nun eine kleine Zahnstange 24 ein, die an einem Schieber 25 befestigt ist, der noch eine weitere Zahnstange 26 trägt, die mit einem Zahnrad 27 kämmt. Das Zahnrad 27 ist drehbar auf einer in dem Schraubstock gelagerten Achse angeordnet und kann mit Hilfe eines Handhebels 28 gedreht werden, der mittels eines Handgriffs 29 in drei verschiedene Stellungen einstellbar ist. Die drei Stellungen werden durch einen in entsprechende Bohrungen eines halbkreisförmigen Segmentes 3o einfassenden Stift festgelegt. In der Fig. i ist der Hebel 28 in der Mittelstellung gezeigt, in der Fig.2 in seiner obersten Stellung. In der obersten Stellung des Hebels hat die Hülse ig mit den Scheiben 17 und 18 die in den Fig. 3 und 4 gezeigte Lage. Es kann dann die Scheibe 17 bei ihrem Niedergehen lediglich den Stift 14 mitnehmen, sofern dieser sich in der in der Fig. 4 gezeigten Stellung befindet. In der Mittellage gemäß der Fig. i nimmt die Scheibe 17 die in der Fig. 5 gezeichnete Stellung ein. In dieser Lage nimmt die Scheibe 17 beide Zapfen 12 und 14 mit, und in der dritten Lage, in welcher der Hebel 2,8 nach unten gerichtet ist, nimmt die Scheibe 17 die in der Fig. 6 gezeichnete Lage ein, in der sie nur noch auf den Zapfen 12 einwirken kann. Die Hülse ig ist in dem Bock 22 geführt und sitzt auf einer Stange 31, der gegenüber sie sich drehen kann. Eine auf der Stange 31 oben aufgesetzte, durch eine Mutter oder Schraube gehaltene Scheibe 31a sichert die Hülse ig gegen Verschieben in der Längsrichtung. Die Stange 3x ist starr verbunden oder bildet ein Stück reit einer weiteren nach unten sich erstreckenden Stange, die aus den Teilen 32 und 33 besteht. Der Teil32 hat einen größeren Durchmesser als die übrigen Teile der Stange, so daß an seinem unteren Ende eine Schulter entsteht, unter die eine Sperrklinke 34 fassen kann. Diese Sperrklinke sitzt auf einem Zapfen 35 (Fig. 8) und ist gelenkig mit einem Ausrückhebel 36 verbunden. Dieser Ausrückhebel(Fig.2) hat einen U-förmigen Schlitz 37, der über einen an dem Schraubstock befestigten Stift 38 faßt. Der Ausrückhebel36 kann demnach nach Anheben nach der einen oder der anderen Richtung verschoben und durch darauffolgendes Senken in eine der beiden in Fig. i und 2 dargestellten Stellungen gebracht und festgestellt werden. In der einen Lage (Fig. 2) faßt die Sperrklinke 34 unter die Schulter des Stangenteiles 32 und sperrt dadurch die Stange gegen Abwärtsbewegen. In der zweiten Lage gemäß den Fig. i und 8 ist die Sperrklinke 34 zurückgezogen und gibt den Stangenteil 32 frei. An dem unteren Ende des Stangenteiles 33 sitzt ein Querhaupt 47, an dem zwei Federn 48 anfassen. Das andere Ende dieser Federn ist an zwei an dem Schraubstock angebrachten Armen 49 befestigt. Die Federn sind bemüht, die Stange 31 und die daran befestigten Teile nach abwärts zu ziehen.
  • Das Wiederanheben der Stange 33 und der daran befestigten Teile und das Wiederspannen der Federn 48 geschieht durch den Hebel, der den Gießschlitten in seine oberste Lage bringt. Dieser Hebel, dessen nach vorn ragender Teil 55 auch in den Fig. i und 2 dargestellt ist, greift, wie in der Fig.13 gezeigt ist, mittels eines Zwischenstückes 56 an einen Bolzen 57 an. Dieser Bolzen sitzt an dem in dem Schraubstock i in bekannter Weise in senkrechter Richtung verschiebbar gelagerten Gießschlitten 8o. Das Zwischenstück 56 faßt mittels eines Langloches 58 über den Stift 57 (Fig. 13). Eine zwischen dem Hebel 56 und dem, Gießschlitten 8o angebrachte Feder 59 bewirkt, daß der Bolzen 57 an dem oberen Ende des Schlitzes 58 zur Anlage kommt. Während des Hebens des Gießschlittens behält der Stift 57 die in der Fig. 13 gezeichnete Lage bei. Befindet sich der Gießschlitten in seiner obersten Lage, dann macht der Hebel 55 noch eine weitere Bewegung, während welcher der Schlitz 58 sich über den Stift 57 bewegt und die Feder 59 gespannt wird. Während dieser Bewegung legt sich der Hebel 55 gegen das untere Ende 6o der Stange 33 und hebt sie an, wobei die Federn 48 wieder gespannt werden.
  • Um diese zusätzliche Bewegung des Hebels 55 zu bewirken, ist an der Kurve, die das Anheben des Gießschlittens bewirkt und die auf der Hauptwelle der Maschine angebracht ist, ein zusätzliches Kurvenstück angebracht.
  • An dem Stangenteil 32 ist seitlich eine Zahnstange 61 angeordnet (Fig. 8 und 9), in die ein auf der Welle 35 sitzendes Zahnrad 62 einfaßt. Die Welle 35 ist in einem an dem Maschinengestell festen Bock 63 gelagert, und es ist ferner auf ihr ein Sperrad 64 angeordnet, in das eine Sperrklinke 65 einfaßt. An der Sperrklinke 65 ist ein Stift 66 befestigt, der sich gegen die Rückseite der Sperrklinke 34 legt. Die Sperrklinke 65 ist um einen Stift 67 drehbar, der an einem Hebel 68 angebracht ist. Dieser Hebel sitzt lose auf der Achse 35 und wird durch eine Feder 69 so gedreht, daß er die Sperrklinke 65 außer Eingriff mit dem Sperrad 64 hält. Wird nun die Sperrklinke 34 in die in Fig. 8 gezeichnete Lage gebracht, dann nimmt sie mittels des Stiftes 66 die Sperrklinke 65 mit, bewegt sie also entgegen der Wirkung der Feder 68 so, daß sie mit dem Sperrad 64 in Eingriff kommt. Der Hebel 68 (s. auch Fig. io) trägt ferner einen Stift 7o, und auf der Welle 35 ist noch lose ein Hebelarm 71 gelagert, der mit einer Schulter 72 versehen ist, gegen die sich der Stift 70 legt, wenn der Hebel 68 in der Pfeilrichtung entgegen der Wirkung der Feder 69 gedreht wird. Der Hebelarm 71 (Fig. 8, i und 2) ist gelenkig mit dem einen Ende einer senkrecht geführten Stange 721 verbunden. Das zweite Ende dieser Stange 721 ist an einen Hebel 73 angelenkt, der um 74 schwenkbar an dem Schraubstock gelagert ist. Das freie Ende dieses Hebels legt sich gegen den in bekannter Weise vorgesehenen Pumpenabstellanschlag 75. Eine Feder 76 zieht den Hebel in die Ruhelage. Die Gießpumpe der Maschine wird ja in bekannter Weise durch den Anschlag 75 gesperrt. Vor jedem Guß muß sie durch Zurückdrücken dieses Anschlages in den Fig. i und 2 nach rechts entriegelt werden. Dies geschieht bei der Ausführung der Maschine gemäß der Erfindung durch den Hebel 73, indem dieser durch die Stange 721 entgegen der Wirkung der Feder 76 um den Zapfen 74 geschwenkt wird.
  • Um diese erwähnte Entriegelungsbewegung vorzunehmen, muß der Hebel 71 um die Achse 35 gedreht werden. Dies geschieht unter' Vermittlung des Stiftes 7o durch den Hebel 68. Dieser stößt nämlich gegen einen an dem Ausschließgestänge 77 angeordneten Ansatz 78, wenn die Zeile ausgeschlossen wird, so daß das Entriegeln der Pumpe nur stattfindet, wenn ein ordnungsmäßiges Ausschließen erfolgt ist. Gleichzeitig mit dem Entriegeln der Pumpe wird durch das Drehen des Hebels 68 auch die Sperrklinke 65, die sich ja in Eingriff mit dem Sperrad 64 befindet, geschwenkt. Sie nimmt das Sperrad mit und dreht es sowie das auf der gleichen Achse sitzende Zahnrad 62 in der Fig. 8 in der Uhrzeigerrichtung. Dadurch wird ein Druck gegen die Zahnstange 61 ausgeübt und die Stange 32, 33 nach abwärts gepreßt. Es hat dies den Zweck, die von dieser Stange unter Vermittlung der beschriebenen Einrichtungen gegeneinander bewegten Backen 2 und 3 fest gegen die zwischen ihnen befindliche Matrizenzeile zu pressen.
  • Das Verschieben der Stange 16 erfolgt durch die Sperrklinke 34 mit Hilfe eines mit dieser Sperrklinke verbundenen Armes 79.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist mithin die folgende: Wenn die Vorrichtung außer Tätigkeit sein soll, wird der Riegel 36 in die in Fig. 2 gezeigte Lage gebracht. Die Stange 32, 33 ist dann in ihrer obersten Lage festgestellt. In dieser unwirksamen Lage der Einrichtung ist durch die Stange 16 der Hebel 13 in die in Fig. 3 gezeigte Lage gebracht worden. Der Stift 14 ist infolgedessen zurückgezogen und die Scheibe 17 frei von den Stiften 12, 14 wie in Fig. 3. Infolgedessen können die Hebel io und ii frei nach oben ausschwingen, und die mit diesen Hebeln verbundenen Backen 2 und 3 können in der üblichen Weise unabhängig von der gesamten Vorrichtung bewegt werden.
  • Soll die Vorrichtung benutzt werden, so wird der Hebel 36 in die in Fig. i gezeigte Lage gebracht, in der die Klinke 34 den Stangenteil 32 freigibt. Wird nun bei dem jedesmaligen Ausschließvorgang die Klinke 50 ausgehoben, so führt die Stange 32, 33 unter der Wirkung der Federn 48 eine Abwärtsbewegung aus. Je nach der Einstellung der Hülse 1g mit Hilfe des Handhebels 28 in eine der in den Fig. q. bis 6 gezeichneten Lagen wird, da ja der Hebel 13 durch das Ausrücken der Klinke 3¢ in die in den Fig. q. bis 6 gezeichneten Lagen gebracht ist, entweder der eine oder der andere oder beide Stifte 12 und 14 von der Scheibe 17 mitgenommen, und es wird dadurch die eine oder beide Backen 2 und 3 gegeneinander und gegen die Zeile bewegt. Das Einstellender Scheibe 17 auf der Hülse i9 ist durch den Handgriff 28 vorher vorgenommen worden.
  • Beidem Abwärtsbewegen der Stange 32, 33, also dem Bewegen der Backen-. und 3 gegeneinander, läuft die Welle 35 mit dem daran befindlichen Zahnrad 62 leer mit, da das Zahnrad ja durch die Zahnstange 61 gedreht wird. Kurz darauf jedoch stößt der Anschlag 78 an dem Ausschließhebel gegen den Hebel 68; es wird dadurch die mit dem Sperrad 64 in Eingriff stehende Sperrklinke 65 geschwenkt und gleichzeitig auch durch den Hebel 68 unter Vermittlung des Stiftes 7o der Hebel 71 abwärts geschwenkt. Durch die Sperrklinke 65 und die Drehung des Sperrades 64 und des Zahnrades 62 wird der Stange 32, 33 ein Druck nach unten gegeben, um dadurch die beiden Zeilenbacken 2 und 3 noch fester gegeneinander zu pressen, und durch die Bewegung des Hebels 71 wird die Pumpe freigegeben, so daß nunmehr der Abguß erfolgen kann.
  • Nach dem Abguß nimmt der Gießschlitten in bekannter Weise die Matrizenzeile aus dem Schraubstock heraus, um sie nach der Ablegestelle zu bringen, und nachdem er seine oberste Stellung erreicht hat, macht der ihn aufwärts bewegende Hebel 55 unter Spannen der Feder 59 eine weitere Aufwärtsbewegung, drückt dadurch die Stange 32, 33, die inzwischen durch eine Auswärtsbewegung des Hebels 46 wieder freigegeben ist, aufwärts und spannt die Federn 48.
  • Die Vorrichtung arbeitet so lange bei jedem Arbeitsgang, bis durch Wiederumschalten des Hebels 36 in die in Fig. 2 gezeichnete Lage die Stange 32, 33 festgestellt und die Stifte 12 und 14 wieder unwirksam sind.
  • Für die in den Unteransprüchen gekennzeichneten Anordnungen wird natürlich nur ein Schutz in Verbindung mit dem Anspruch i verlangt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit einer Vorrichtung zum Einmitten der Matrizenzeile in dem Gießschlitz oder zu ihrem Beistellen an die eine oder die andere Seite unter Verwenden einer mit den die Spannbacken bewegenden Hebeln verschiedenartig kuppelbaren, senkrecht bewegten Stange, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen der Stange (31 bis 33) zwecks festen Schließens der Spannbacken gegen die Zeile außer den bekannten Antriebsfedern (q.8) noch ein besonderer, durch das Ausschließgestänge gesteuerter Antrieb (61 bis 62) dient, der aus einem von der Ausschließvorrichtung bewegten Klinkengetriebe (6q. bis 68) besteht, dessen Klinke gewöhnlich außer Eingriff mit dem Sperrad gehalten wird, aber durch die Ausschließvorrichtung nach dem Schließen der Backen durch die Federn (q.8) mit ihm in Eingriff gebracht wird.
  2. 2. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Spannvorrichtung für die Backen gleichzeitig die Freigabe der Pumpensperrung (75) bewirkt.
  3. 3. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach Anspruch :i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das zusätzliche Spannen der Backen veranlassende Hebel unter Vermittlung eines Gestänges (71, 72) auch einen die Pumpensperrung steuernden Hebel (73) schwenkt, um die Pumpe freizugeben.
DEM122934D 1933-02-18 1933-02-18 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer Vorrichtung zum Einmitten der Matrizenzeile in dem Giessschlitz oder zu ihrem Beistellen an die eine oder die andere Seite Expired DE658803C (de)

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