DE288107C - - Google Patents

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DE288107C
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lever
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machine frame
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D113/00Machines for making shoes with out-turned flanges of the uppers or for making moccasins

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 288107 KLASSE 71 c. GRUPPE
V. St. A.
Zusatz zum Patent 274569.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1914 ab. Längste Dauer: 23. Dezember 1927.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Maschine zur Herstellung von Schuhwerk mit auswärts gewendetem Oberlederrand nach Patent 274569.
Gemäß der Erfindung kann der Hub der das Oberleder anziehenden Zange während des Arbeitsganges der Maschine verändert werden. Die Zange kann auch während des Arbeitsganges der Maschine unwirksam gemacht werden, indem sie so weit zurückgezogen wird, daß sie außerhalb des Bereiches des Oberlederrandes liegt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, besonders die Zange und ihren Antrieb erläuternd.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Einzelansicht der Vorrichtung zum Verändern des Zangenhubes.
Fig. 4 ist eine Einzelansicht der Kniegabel und ihrer Verbindungen.
An dem von einer Säule 2 getragenen Maschinenkopf 4 ist ein Werkstückträger 6 angebracht, der in den Winkel zwischen der Seite des Leistens und dem vorspringenden Sohlenrand eintritt. Die zum Anziehen des Oberleders dienende Zange 8, 10 wirkt mit den üblichen Stichbildungsorganen 12, 14, 16, 18 und 20 zusammen, um den Randteil des über den Leisten gespannten Oberleders an dem vorspringenden Sohlenrand zu befestigen. Die zum Erfassen, Anziehen und Freigeben des Oberleders erforderlichen Bewegungen der Zange werden von einer auf der Hauptwelle 24 sitzenden Kurvenscheibe 22 abgeleitet. Die zum Vorrücken und Zurückziehen der Zange vorgesehene Vorrichtung schließt einen Hebel 26 ein, dessen mittlerer Teil um einen in das Maschinengestell eingesetzten Zapfen schwingt. Ein Ende des Hebels 26 ist drehbar mit einer Stange 28 verbunden, die einen Teil der Zange bildet. Das andere Ende des Hebels 26 besitzt eine drehbare Verbindung mit einem Block 30, der auf der mit der Kurvenscheibe 22 in Verbindung stehenden Stange 32 gleitet. Der Block 30 wird nachgiebig in derjenigen Richtung bewegt, in der der Hebel 26 die Zange zurückzieht. Dies wird durch eine die Stange 32 umgebende Feder 34 bewirkt, die sich zwischen dem Block 30 und einer auf die Stange 32 aufgeschraubten Stellmutter 36 befindet. Das
untere Ende des Hebels 26 trifft mit einem Anschlag 38 zusammen, der die Rück- oder Anzugsbewegung der Zange begrenzt.
Es hat sich gezeigt, daß bessere Erfolge erzielt werden können, wenn die Zange das Oberleder an verschiedenen Stellen des Schuhes in abweichendem Maßstabe anzieht. Das Oberleder soll beispielsweise an dem scharf gerundeten Spitzenteil stärker angezogen werden als an anderen Teilen des Schuhes. Gemäß der Erfindung kann der Arbeiter den Zangenhub während des Arbeitsganges der Maschine verändern. Der erwähnte Anschlag 38 ist zu diesem Zwecke vorschiebbar in dem Maschinengestell angeordnet, so daß die Rückbewegung der Zange geregelt werden kann. In dem Maschinengestell ist eine Platte 50 senkrecht vorschiebbar, an der ein Kurvenschlitz 54 angebracht ist. Der Kurvenschlitz 54 nimmt eine an dem unteren Ende eines Hebels 58 angebrachte Rolle 56 auf. Der mittlere Teil des Hebels .58 schwingt um einen in das Maschinengestell eingesetzten Zapfen 60. Das obere Ende des Hebels 58 ist drehbar mit einem Block 62 verbunden, in dessen Gewindeöffnung der Anschlag 38 hineingeschraubt ist. Der Anschlag 38 gleitet lose in einem Sitz 64 des Maschinengestelles, damit Festklemmen der Teile vermieden wird. Wenn sich die Platte 50 an ihrer unteren Bewegungsgrenze befindet, so steht der Anschlag 38 in größter Entfernung von dem Zangenhebel, so daß die Zange ihre größtmöglichste Anzugsbewegung ausführen kann. Durch Anheben der Platte 50 wird die Anzugsbewegung der Zange dementsprechend verkürzt.
Das Anheben und Senken der Platte 50 wird durch einen Hebel 70 bewirkt, der durch eine Kniegabel gesteuert wird. Der mittlere Teil des Hebels 70 schwingt um einen in das Maschinengestell eingesetzten Zapfen 72. Das rückwärtige Ende des Hebels 70 ist zu einer Büchse ausgebildet, in die ein Stiel 76 hineinragt. Ein zweiter Stiel 78 besteht aus einem Stück mit dem Stiel 76 und tritt in einen Arm 80 eines bei 82 an dem Maschinengestell drehbaren Winkelhebels ein. Der andere Arm 84 dieses Winkelhebels ist gegabelt und nimmt eine Verbindungsstange 88 auf. Ein Stift 86 stellt die Verbindung zwischen dem Gabelarm 84 und der Stange 88 her. Das obere Ende der Stange 88 ist bei 90 gelenkig mit dem unteren Ende der Platte 50 verbunden. Die beiderseitige Bewegung des Kniehebels 70 wird durch Anschläge 92, 94 (Fig. 4) begrenzt. Die Anschläge 92, 94 sind zu beiden Seiten des Hebels 70 an dem Maschinengestell angebracht. Jeder der Anschläge 92, 94 kann durch einen Stift gebildet werden, der in eines der Löcher einer an dem Maschinengestell angebrachten Lochreihe eingesteckt werden kann, so- daß die Bewegungsgrenzen des Hebels 70 verlegt werden können.
Damit der Kniehebel 70 in derjenigen Lage gehalten wird, in die er von dem Arbeiter bewegt worden ist, weist die untere Seite des Hebels 70 eine Platte 96 (Fig. 1) auf, die mit einer Anzahl von Aussparungen versehen ist. In diese Aussparungen kann ein unter der Platte 96 an dem Maschinengestell angebrachter federbelasteter Kolben 98 einfallen.
Mitunter ist es notwendig, die Anzugsbewegung der Zange während des Arbeitsganges der Maschine auszusetzen. Zu diesem Zweck ist an der erwähnten Platte 50 ein zweiter Kurvenschlitz 100 angebracht, der eine Rolle 102 des Armes 104 eines Winkelhebels aufnimmt. Der andere Arm 108 dieses um einen in das Maschinengestell eingesetzten Zapfen 106 drehbaren Winkelhebels ist durch ein Lenkstück 110 (Fig. 1 und 3) mit einer exzentrischen Muffe 112 verbunden. Die an einer Stange 114 angeordnete Muffe 112 bildet den Drehzapfen des Zangenhebels 26. Die Anordnung ist derart, daß der Winkelhebel 104,108 um seinen Zapfen geschwungen wird, wenn die Platte 50 ihre obere Bewegungsgrenze erreicht. Durch die Verbindung des Winkelhebels 104,108 mit der Muffe 112 wird die letztere hierbei auf der Stange 114 gedreht, so daß das untere Ende go des Zangenhebels 26 zurückbewegt und die Zange aus dem Bereich des Oberleders gebracht wird.
Der Stoffdrücker oder Drückerfuß kann zweckmäßig derart auf den Schuh einwirken, daß er während des Anziehens des Oberleders keinen Druck auf den Schuh ausübt, wodurch das Anziehen des Leders erleichtert wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Schuhwerk mit auswärts gewendetem Oberlederrand nach Patent 274569, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der das Oberleder anziehenden Zange (8, 10) während des Arbeitsganges der Maschine durch eine Regelvorrichtung (70, 88, 50, 38) veränderbar ist. ■
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange während des u0 Arbeitsganges der Maschine dadurch unwirksam gemacht wird, daß sie bis außerhalb des Bereiches des Oberleders zurückgezogen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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