AT4156U1 - In ein liegemöbel umwandelbares sitzmöbel - Google Patents

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Heinz Ing Premer
Michael Premer
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Michael Premer
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/165Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with forward tiltable back-rest, e.g. back cushion
    • A47C17/1655Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with forward tiltable back-rest, e.g. back cushion forming top surface of the bed with non-rotatable seat cushion

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Abstract

Bei einem in ein Liegemöbel umwandelbaren Sitzmöbel ist in einem Möbelgestell (1) mindestens ein Sitzpolster (2) vorziehbar geführt. Ein verschwenkbarer Rückenpolster (3) verschließt in der Liegeposition den frei gewordenen Raum zwischen der Rückwand des Möbelgestelles (1) und dem Sitzpolster (2).Um die Liegefläche vergrößern zu können, wird der Rückenpolster (3) beim Verschwenken in die Liegeposition in Richtung des vorgezogenen Sitzpolsters (2) vorgeschoben und ist weiters die, die Liegeauflage bildende Rückseite des Rückenpolsters (3) bis zur Rückwand des Möbelgestelles (1) verlängert.Erreicht wird dies dadurch, dass an beiden Seiten des verschwenkbaren Rückenpolsters (3) ein Ende eines Hebels (4) angelenkt ist, der mit seinem entgegengesetzten Ende im Seitenbereich des Möbelgestelles (1) gelagert ist, und dass mechanische Bauteile (8) vorgesehen sind, die in Liegeposition des Rückenpolsters (3) diesen in einer annähernd waagrechten Lage positionieren.

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein in ein Liegemöbel umwandel- bares Sitzmöbel, mit einem Möbelgestell, mindestens einem, zur Errei- chung einer Liegeposition vorziehbaren Sitzpolster, und einem Rücken- polster, der nach Verschwenken in die Liegeposition den frei geworde- nen Raum zwischen Rückwand des Möbelgestelles und Sitzpolster ver- schliesst und dessen Rückseite dabei die Liegeauflage bildet. Je nach Ausführungsform kann ein Zusatzpolster vorhanden sein, der in Sitz- position unterhalb des Sitzpolsters positioniert ist und zur Vergrös- serung der Liegefläche unter diesem ausgezogen, angehoben und an diesen gereiht werden kann. Mit solch einem Zusatzpolster ist die Lie- gerichtung quer zum Rückenpolster; ohne Zusatzpolster ist die Liege- richtung paralell zum Rückenpolster. 



   Möbel dieser Art sind u. a. aus der   AT -   369.251B(HASAG M. Hasl- berger),   AT ---   400,093g(HODRY R. Hoppe) oder   AT -   1,535,(HOORY. R. 



  Hoppe) bekannt. Ihnen gemein ist, dass der Rückenpolster um eine fest- stehende, im Bereich der Möbelrückwand und knapp unterhalb der Liege- ebene angeordneten Achse zwischen Anschlägen schwenkbar ist. Die Höhe des Rückenpolsters bestimmt bei dieser Achsanordnung den Vorziehweg des Sitzpolsters und somit auch die Liegebreite bzw. -länge des Mö- bels. Weiters entsteht bei dieser Lagerungsform des Rückenpolsters ein Spalt zwischen dem in Liegeposition gebrachten Rückenpolster und der Rückwand des Möbelgestelles. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Möbel der vorbe- schriebenen Art zu schaffen, - bei dem der Vorziehweg des Sitzpolsters länger ist als die-Höhe des Rückenpolsters, sodass eine grössere Liegebreite bzw.-länge 

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 möglich ist; - bei dem kein Spalt zwischen dem in Liegeposition gebrachten 
Rückenpolster und der Rückwand des Möbelgestelles entsteht; - das einfach umzuwandeln ist, und - das kostengünstig zu fertigen ist. 



   Erreicht wird dieses Ziel dadurch, dass an beiden Seiten des ver- schwenkbaren Rückenpolsters ein Ende eines Hebels angelenkt ist, der mit seinem entgegengesetzten Ende im Seitenbereich des Möbelgestelles gelagert und zwischen zwei Stellungen verschwenkbar ist. Dadurch kann man den Rückenpolster beim Verschwenken in die Liegeposition in Rich- tung des vorgezogenen Sitzpolsters vorschieben, wodurch es möglich wird, dass die die Liegeauflage bildende Rückseite des Rückenpolsters über den Anlenkpunkt des Hebels hinaus bis zur Rückwand des Möbelge- stelles verlängert ist. Anschläge für den Rückenpolster definieren dessen Lage in der Sitzposition. Weiters sind mechanische Bauteile vorgesehen, die in Liegeposition den Rückenpolster in einer annähernd waagrechten Lage positionieren. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand in den Zeichnungen darge- stellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben, ohne jedoch auf diese Beispiele beschränkt zu sein. 



   Dabei zeigt Fig. 1 die Sitzposition eines erfindungsgemässen Mö-    bels in geschnittener Seitenansicht ; 2 zeigt die Liegeposition   dieses Möbels, ebenfalls in geschnittener Seitenansicht. 



   Fig. 3 zeigt die Sitzposition einer anderen Ausführungsform solch    eines Möbels, in geschnittener Seitenansicht ; 4 zeigt die Liege-   position dieses Möbels, ebenfalls in geschnittener Seitenansicht. 

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   Fig. 5 und Fig. 6 zeigen je eine weitere Ausführungsform der La- gerung des Rückenpolsters in Liegeposition, ebenfalls in geschnittener Seitenansicht. 



   In den Zeichnungen ist nur der Sitzpolster (2) dargestellt. Es kann jedoch noch, wie eingangs beschrieben, ein Zusatzpolster vorge- sehen sein, der die Liegefläche verlängert. Dieser   Zusatzpolster   selbst ist jedoch für die Erfindung nicht wesentlich, sodass er in den Zeichnungen nicht dargestellt, in weiterer Folge auch nicht beschrie- ben und in den Ansprüchen auch nicht einbezogen ist. 



   Auch sind die die Funktion des Möbels sicherstellenden erfin- dungsgemässen Beschlagteile an beiden Seiten des Möbels spiegelbildlich und symmetrisch vorgesehen. In der folgenden Beschreibung wird zum Zwecke der Vereinfachung nur eine Seite beschrieben, demnach die Ein- zahl verwendet. Es sind jedoch jeweils zwei Hebel, zwei Seitenbleche usw. angeordnet. 



   Bei dem in den Zeichnungen gezeigten umwandelbaren Sitzmöbel ist in einem Möbelgestell (1) ein Sitzpolster (2) vorziehbar geführt. An der Seite des verschwenkbaren Rückenpolsters (3) ist das Ende eines Hebels (4) angelenkt, der mit seinem entgegengesetzten Ende an einem Seitenblech (17) gelagert ist. Wie ersichtlich, ist der Rückenpols- ter (3) über den Anlenkpunkt (4' ) des Hebels (4) hinaus nach unten verlängert (Bereich 3'). Das Seitenblech (17) ist im Seitenbereich des Möbelgestelles (1) montiert und besitzt zwei Anschläge (5,6), die die jeweilige Lage des Hebels (4) in der Sitz- oder Liegeposition definie- ren. Ein Anschlag (7) am Hebel (4) ist zur Positionierung des Rücken- polsters (3) in der Sitzposition vorgesehen.

   Ein mechanischer Bau- 

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 teil (8) hält in der Liegeposition den verschwenkten Rückenpolster (3) in einer annähernd waagrechten Lage. 



   Fig. 1 zeigt dabei das Möbel in Sitzposition. Der Sitzpolster (2) ist eingeschoben und ragt unter den hochgestellten Rückenpolster (3). 



  Der Hebel (4) wird durch den Anschlag (5) in der gezeigten Position gehalten. Der hochgestellte Rückenpolster (3) wird durch Anstehen am Anschlag (7) in seiner Stellung positioniert. Das mechanische Bau- teil (8) in Form eines Spannseiles (9), das mit dem einen Ende mit dem Rückenpolster (3) und mit dem entgegengesetzten Ende mit dem Seiten- blech (17) verbunden ist, ist entspannt. 



   Fig. 2 zeigt dasselbe Möbel in Liegeposition. Der Sitzpolster (2) ist nach rechts ausgezogen. Beim Verschwenken des Rückenpolsters (3) im Uhrzeigersinn wurde der verlängerte Bereich (3' ) des Rückenpols- ters (3) entlang der Rückwand des Möbelgestelles (1) nach oben ge- führt. Der Anlenkpunkt (4' ) des Hebels (4) wurde dabei nach rechts bewegt und hat den Hebel (4) ebenfalls im Uhrzeigersinn verschwenkt, bis der Hebel (4) seine Endposition erreicht hat und durch den An- schlag (6) in dieser gehalten wird. Wie gezeigt, ist in der Liegeposi- tion des Rückenpolsters (3) das Spannseil (9) gespannt und positio- niert diesen in einer annähernd waagrechten Lage. Gegenüber einem ortsfesten Anlenkpunkt ist die Liegefläche um den verlängerten Be- reich (3') des Rückenpolsters (3) vergrössert. 



   Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des erfindungsgemässen Möbels in Sitzposition. Dabei sind die Teile wie bei Fig. 1 beschrie- ben angeordnet. Lediglich die Funktion des mechanischen Bauteiles (8) wird durch einen Langlocharm (10), der am unteren, hinteren Ende des 

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 Rückenpolsters (3) angelenkt ist und in dessen Langloch (11) ein Zapfen (12) geführt ist, der am Seitenblech (17) befestigt ist, über- nommen. 



   Fig. 4 zeigt dasselbe Möbel in Liegeposition und sinngemäss wie bei Fig. 2 beschrieben. Während des Verschwenkens des Rückenpols- ters (3) in die Liegeoosition gleitet der Zapfen (12) im Langloch (11) des Langlocharmes (10). Durch Anschlagen des Zapfens (12) am Ende des Langlocharmes (11) wird der Rückenpolster (3) in einer annähernd waag- rechten Lage positioniert. 



   Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Möbels in LiegeDosition. Hier wird die Funktion des mechanischen Bau- teiles (8) durch ein Scherengelenk (13), bestehend aus einem Arm (14), der am Rückenpolster (3) angelenkt ist und an dem ein Anschlag (15) vorgesehen ist, und einem weiteren Arm (16), der am Seitenblech (17) befestigt ist, übernommen. Durch Anstehen des Anschlages (15) am Arm (16) wird die geöffnete Stellung des Scherengelenkes (13) defi- niert und der Rückenpolster (3) in einer annähernd waagrechten Lage positioniert. 



   Fig. 6 zeigt ebenfalls eine weitere Ausführungsform des erfin- dungsgemässen Möbels in Liegeposition. Die Funktion des mechanischen Bauteiles (8) wird hier durch einen seitlich am Rückenpolster (3) an- geordneten Zapfen (18), der in einer am Seitenblech (17) vorgesehenen Führung (19) gleitet, übernommen. Erreicht beim Verschwenken des Rückenpolsters (3) der Zapfen (18) das obere Ende der Führung (19), wird der Rückenpolster (3) in einer annähernd waagrechten Lage posi- tioniert. 

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   Im Rahmen dieser Erfindung sind zahlreiche Änderungen möglich: so kann der Anschlag (7) für die Positionierung des Rückenpolsters (3) in der Sitzposition auch am Seitenblech (17) vorgesehen sein ;   die Funktion des mechanischen Bauteiles (8) kann auch durch Anschläge,   die mit dem Rückenpolster zusammenwirken, wahrgenommen werden. 

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   1 Möbelgestell 2 Sitzpolster 3 Rückenpolster 3' verlängerter Bereich 4 Hebel 4' Anlenkpunkt 5 Anschlag (für Sitzposition) 6 Anschlag (für Liegeposition) 7 Anschlag (für Rückenpolster) 8 mechanische Bauteile 9 Spannseil 10 Langlocharm 11 Langloch 12 Zapfen 13 Scherengelenk 14 Arm (mit Anschlag) 15 Anschlag 16 Arm 17 Seitenblech 18 Zapfen 19 Führung

Claims (6)

  1. Ansprüche 1. In ein Liegemöbel umwandelbares Sitzmöbel, mit einem Möbel- gestell, mindestens einem zur Erreichung einer Liegeposition vorzieh- baren Sitzpolster und einem Rückenpolster, der nach Verschwenken in die Liegeposition den durch das Vorziehen des Sitzpolsters frei gewor- denen Raum verschliesst und dessen Rückseite die Liegeauflage bildet, wobei an beiden Seiten des verschwenkbaren Rückenpolsters ein Ende eines Hebels angelenkt ist, der mit seinem entgegengesetzten Ende im Seitenbereich des Möbelgestelles gelagert und zwischen zwei Stellungen verschwenkbar ist, wobei weiters ein Anschlag für den Rückenpolster vorgesehen ist, der die Sitzposition des Rückenpolsters definiert und wobei schliesslich mechanische Bauteile als weitere Verbindung zwischen Rückenpolster und Möbelgestell vorgesehen sind,
    die in der Liegeposi- tion des Rückenpolsters diesen in einer annähernd waagrechten Lage positionieren, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Stellungen des Hebels (4) durch Anschläge (5,6) definiert sind und der Abstand der Anlenkpunkte der mechanischen Bauteile (8) veränderbar ist, sodass der Rückenpolster (3) in der Liegeposition an die Rückwand des Möbel- gestelles (1) herangeführt ist und sich an dieser abstützt.
  2. 2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Bauteile (8) als Ketten, Spannseile (9), o.ä. ausge- bildet sind, die mit ihrem einen Ende mit dem Rückenpolster (3) und mit ihrem entgegengesetzten Ende mit dem Möbelgestell (1) verbunden und in Liegeposition des Rückenpolsters (3) gespannt sind. <Desc/Clms Page number 9>
  3. 3. Sitzmöbel nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Bauteile (8) als Langlocharme (10) ausgebildet sind, die am Rückenpolster (3) angelenkt sind und in dessen Langloch (11) ein Zapfen (12) geführt ist, der im Möbelgestell (1) befestigt ist und durch Anschlagen am Ende des Langloches (11) den Rückenpolster (3) in der Liegeposition positioniert.
  4. 4. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Bauteile (8) als Scherengelenke (13) ausgebildet sind, jeweils bestehend aus einem Arm (14), der am Rückenpolster (3) angelenkt ist und der einen Anschlag (15) aufweist, und einem weiteren Arm (16), der im Möbelgestell (1) angelenkt ist, die durch Anstehen des Anschlages (15) am Arm (16) den Rückenpolster (3) in der Liege- position positionieren.
  5. 5. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d ad u rc h ge- kennzeichnet, dass der Hebel (4), die Anschläge (5,6), sowie die mechanischen Bauteile (8) im Bereich des Möbelgestelles (1) an Seiten- blechen (17) befestigt bzw. gelagert sind, die seitlich im Möbelge- stell (1) fixiert sind.
  6. 6. Sitzmöbel nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeich- net, dass die mechanischen Bauteile (8) aus je einem seitlich am Rückenpolster (3) angeordneten Zapfen (18) bestehen, der in einer am Seitenblech (17) vorgesehenen Führung (19) gleitet und bei Erreichen des oberen Führungsendes den Rückenpolster (3) in der Liegeposition positioniert.
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