AT134662B - Eisenbahnkupplung. - Google Patents

Eisenbahnkupplung.

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AT134662B
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Alfred Klemm
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Alfred Klemm
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    Eisenbahnkupplung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Eisenbahnkupplung mit einer von beiden Seiten des Fahrzeuges aus betätigbaren, an den Stirnwänden des Waggons horizontal gelagerten Stellstange, auf der ein zum Heben und Senken der üblichen Kupplung dienender Hebebügel vorgesehen ist. 



   Bei Eisenbahnkupplungen ähnlicher Art ist es bekannt, die Stellstangen unter Vermittlung eines Zahnradgetriebes und Handrades mit Sperrklinke zu betätigen, was indessen als   umständliche   Bauweise anzusprechen ist. Des ferneren ist bereits in Vorschlag gebracht worden, die Sperrhähne für Heizdampf und Bremsluft durch eine von der Kupplung abhängige Steuerung zu öffnen oder zu   schliessen   sowie mit einer Vorrichtung zum gleichzeitigen Kuppeln der Rohrleitungen zu versehen, allerdings unter Verwendung von Mitteln, die als verwickelt zu bezeichnen sind. Schliesslich ist es bei Eisenbahnkupplungen nicht mehr neu, das Anziehen der Kupplungsteile von der Seite aus durch einen Schlüssel mit Zahnrad zu bewirken, das mit einem Klauenrade der Schraubenspindel in Eingriff gebracht wird.

   Eine solche, mit umfangreichem   Mechanismus ausgerüstete Ausführung   ist für den Eisenbahnbetrieb naturgemäss unvorteilhaft. 



   Die Erfindung besteht nun in einer vereinfachten Konstruktion einer Eisenbahnkupplung der erwähnten Art und zeichnet sich dadurch aus, dass an den Enden der Stellstangen ein Zahnsegment angeordnet ist, das mit einem durch eine übliche Handkurbel auzutreibenden Zahnritzel in Eingriff steht. 



  Ein ferneres Merkmal besteht darin, dass die Stellstangen mit den Absperrhähnen der Rohrleitungen durch ein Gestänge verbunden sind, derart, dass die Hähne je nach der Bewegung der Stangen bzw. der Hebebügel gleichzeitig geöffnet oder abgesperrt werden. Weitere Kennzeichen sind darin zu erblicken, dass an der   Unterfläche   der Hebebügel schwenkbar befestigte Halter sitzen, die beim   Einrücken   der Fahrzeugkupplung die   Schlauehkupplungsstücke   gegeneinander bewegen, ineinanderschieben und durch Anheben verriegeln, und dass der Kupplungsbolzen mit zwei um 1800 gegeneinander versetzten Zapfen versehen ist, die zum Anlegen eines langen, mit halbrundem Schlüsselkopf versehenen Schlüssels dienen, wobei die Zapfen sich in die Öffnung des Schlüssels einlegen.

   Infolge dieser Bauart wird gegenüber dem Bestehenden der technische Fortschritt einer besonders zweckmässigen und erheblich vereinfachten Ausführung erreicht. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 den Hebebügel, Fig. 2 eine Seitenansicht der vollständigen Kupplung, Fig. 3 eine Draufsicht hiezu und Fig. 4 den   Schlüssel   zum Spannen der Kupplung. 



   Der Waggon ist mit den   üblichen   Kupplungsteilen versehen. An den Stirnwänden ist   zweckmässig   unmittelbar über den Puffern die Stange   a   in den Lagern b gelagert. Mit der Stange   a   ist der Bügel e verbunden, der zum Anheben der Kupplungsöse   d   und des Kupplungsbolzens e dient. Der Bügel c kann z. B. aus Flach-oder Rundeisen bestehen, muss aber derart ausgebildet sein, dass die zu hebende Kupplung   gleichmässig   mit beiden Gewindeköpfen gegen den Bügel anliegt und annähernd in die horizontale Lage gebracht wird, um das Einkuppeln zu ermöglichen. Der Bügel c kann, damit auch gleichzeitig die Zugöse d genügend abgestützt und in die horizontale Lage gehoben wird, entsprechend verlängert oder mit zusätzlichen Stützen versehen werden.

   Der Bügel c muss derart fest an der Stange a angebracht sein, dass durch Drehen der Stange der Bügel mit der Kupplung zusammen gehoben werden kann. Um die Stange bequem verstellen bzw. drehen zu können, sind die Enden derselben rechtwinkelig abgebogen und mit geeigneten Handgriffen f versehen. Es kann für besondere Fälle zweckmässig sein, die Einrichtung so zu treffen, dass die Stange a nicht unmittelbar, sondern unter Zwischenschaltung eines Zahnräderpaares g,   gl   bewegt 

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 wird (Fig. 3). An der Stange a kann das Zahnsegment   g befestigt   sein, mit welchem das Zahnritzel   gl   in Eingriff steht. Auf diese Weise lassen sich die auf die Stange einwirkenden   Hebe-und Reibungswider-   
 EMI2.1 
 stehen, mit geringer Mühe ausgehoben werden. 



   Einseitiges Verschieben der Stange a wird z. B. durch die Stellringe h verhindert, die man   unmittel-   bar seitlich von den Lagern anbringt. 



   An der Stellstange sind ferner kleine Hebelansätze i vorgesehen, die durch die kleinen Stangen k mit den Hebeln m der die Rohrleitungen o absperrenden Ventile n verbunden sind, derart, dass beim Verstellen der Stange a gleichzeitig die Ventile n geöffnet oder geschlossen werden. Auf der unteren Seite des Hebebügels c ist der zum Einspannen des Schlauches p   (Heizdampf-oder Bremsluftschlaueh)   dienende etwa rechtwinklige Halter q schwenkbar befestigt. Beim Einrücken der Kupplung werden die Hebebügel c in der Weise gegeneinander bewegt, dass gleichzeitig durch die Halter q die   Schlauchkupplungs-   stücke zusammengeführt, ineinandergeschoben und bei weiterem Heben der Halter in bekannter Weise verriegelt werden. Es können daher ganz normale Schlauchkupplungen wie bisher verwendet werden. 



   Gemäss der Erfindung soll auch das Zusammenziehen der Kupplung mit Hilfe des Gewindebolzens e derart möglich sein, dass man nicht mehr an die Kupplung heranzutreten braucht. Zu diesem Zweck ist der Bolzen e in der Mitte mit zwei um   180  versetzten Zapfen)'versehen,   die zum Anlegen eines langen, mit einem halbrunden Schlüsselkopf versehenen Schlüssels s dienen. In dem Schlüsselkopf befindet sich die Öffnung t für die Zapfen   r.   



   Die zum Verstellen der Stange a dienende Handkurbel kann so eingerichtet werden, dass sich die Kurbel an der Waggonwand festriegeln lässt (Fig. 2). 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eisenbahnkupplung mit einer von beiden Seiten des Fahrzeuges aus   betätigbaren,   an den Stirnwänden des Waggons horizontal gelagerten Stellstange, auf der ein zum Heben und Senken der   üblichen   Kupplung dienender Hebebügel vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Stellstangen (a) ein Zahnsegment (g) angeordnet ist, das mit einem, durch eine   übliche     Handkurbel anzu-   treibenden Zahnritzel in Eingriff steht.

Claims (1)

  1. 2. Eisenbahnkupplung nach Anspruch 1 mit einer von der Kupplung abhängigen Steuerung der EMI2.2 stangen (a) mit den Absperrhähnen (n) der Rohrleitungen (o) durch ein Gestänge (i, k, m) verbunden sind, derart, dass die Hähne je nach der Bewegung der Stangen (a) bzw. der Hebebügel (e) gleichzeitig geöffnet oder abgesperrt werden.
    3. Eisenbahnkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einer Vorrichtung zum gleichzeitigen Kuppeln der Rohrleitungen, gekennzeichnet durch an der Unterfläche der Hebebügel (e) schwenkbar befestigte Halter (q), die beim Einrücken der Fahrzeugkupplung die Schlauchkupplungsstücke gegeneinander bewegen, ineinanderschieben und durch Anheben verriegeln.
    4. Eisenbahnkupplung nach denAnsprÜchen1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungs- bolzen (e) mit zwei um 1800 gegeneinander versetzten Zapfen (r) versehen ist, die zum Anlegen eines langen, mit einem halbrunden Schlüsselkopf versehenen Schlüssels (s) dienen, wobei die Zapfen sieh in die Öffnung (t) des Schlüssels einlegen.
AT134662D 1931-11-13 1931-11-13 Eisenbahnkupplung. AT134662B (de)

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ID=3638386

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