DE324017C - Eisenbahnwagenkupplung - Google Patents
EisenbahnwagenkupplungInfo
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- DE324017C DE324017C DE1918324017D DE324017DD DE324017C DE 324017 C DE324017 C DE 324017C DE 1918324017 D DE1918324017 D DE 1918324017D DE 324017D D DE324017D D DE 324017DD DE 324017 C DE324017 C DE 324017C
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- coupling
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- hook
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/04—Operating devices therefor
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Description
Bei der vorliegenden Abänderung der Eisenbahnwagenkupplung
nach Patent 313296 sind die Kuppelhaken 1 und 2 in an sich bekannter
Weise nach unten bzw. nach unten und oben umlegbar. Zwecks Freilegung des bei Anbringung
der Kupplung nach .Patent 313296 an jedem Wagenende verbleibenden Kupplungshakens der normalen Schraubenkupplung ist
der an jedem Wagenende vorgesehene Kupplungsdaumen, der die Entkupplung der zwei
Haken jedes Wagenendes zu bewirken hat, in seinem Lager längs der Wagenstirnwand
verschiebbar angeordnet.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine *5 Ausführung der Kupplung.
Fig. ι zeigt die neuartige Anordnung des
von obenher greifenden Kupplungshakens in einem Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3,
wobei die übrigen Teile der Kupplung fortgelassen sind.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der gebrochenen Linie C-D der Fig. 4.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Kupplung in ihrer wirksamen Stellung, während
Fig. 4 ebenfalls in' einer Draufsicht diejenige i
Stellung erkennen läßt, in der die neue Kupplung außer Betrieb gesetzt ist, um die Verwendung
der bislang üblichen Kupplung zu ermöglichen.
Der von obenher greifende, mit der Kuppel- ' nase 3 versehene Haken 1 des Hauptpaten- \
tes 313296 ist um den Zapfen 5 drehbar, der j
mit der Kuppelnase 4 versehene Haken 2 um den Zapfen 7. Die Kupplungshaken 1 und 2
stehen unter der Einwirkung von Federn 30 bzw. 31, die das Bestreben haben, die Kuppe 1-haken
1 und 2 dauernd in Eingriff mit den an der Kuppeltragplatte 9 vorgesehenen Nasen
16 und 17 des benachbarten Wagens in Eingriff zu halten. Der Entkupplungsdaumen 18
ist in dem Ansatz 19 der Tragplatte 9 drehbar gelagert und wird mittels Kurbel 20 und
Handgriff 21 gedreht. Die Federn 30 bzw. 31, als Blattfedern ausgebildet, sind an den Kupplungshaken
i, 2 befestigt und ruhen mit je zwei Endlappen 30^ bzw. 31* auf dem Lagerauge
der Tragplatte 9.
Nach vorliegender Zusatzerfindung können die Kupplungshaken 1 und 2 aus ihrer wirksamen
Stellung (Fig. 1, 2 und 3) vollständig nach unten oder nach unten und oben umgelegt
werden und der Kupplungsdaumen 18 aus seiner Betriebs stellung zurückgezogen werden,
um den üblichen Kupplungshaken 32 der bisher gebräuchlichen Schraubenkupplung freizulegen.
Der Kupplungshaken wird von einem Bolzen 33 gestützt, der durch ein Lagerauge der Tragplatte 9 hindurchgesteckt und dort
gesichert ist. und den Kupplungshaken 1 in der in Fig. 1 ersichtlichen wirksamen Stellung
hält. Der Kupplungshaken 2 dagegen wird ohne besondere Hilfsmittel lediglich durch
die Feder 31 in seiner wirksamen Stellung gehalten.
Um die Kupplungshaken ι und 2 in die in Fig. I strichpunktiert angegebene untere Lage
umzulegen, braucht man nur den Bolzen 33 aus seinem Lagerauge zu ziehen, worauf die
Feder 30 den Kupplungshaken 1 nach unten drückt. Die restliche Bewegung des Hakens 1
kann durch einen leichten Druck von Hand erfolgen, worauf sich die Feder 30 alsdann
gegen die Stirnfläche des Ansatzes an der Tragplatte 9 legt. Der Zapfen 33 kann dann
wieder in das Lagerauge der Tragplatte 9 eingesteckt werden. Das Umlegen des Kuppelhakens
2 erfolgt einfach durch einen Druck nach unten, wobei die Feder 31 über die
Kante des Ansatzes der Tragplatte 9 herübergleitet, um sich alsdann in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Weise gegen die hintere Fläche des Tragplattenansatzes zu legen. Ein Bolzen
34 kann hierbei dazu benutzt werden, ein ungewolltes Schwingen des Kuppelhakens 2
noch besonders zu verhüten und damit die Feder 31 zu entlasten.
Der zum Entkuppeln dienende Daumen 18 ist in seinem Lager 19 verschiebbar und der
Teil i8a des Daumens 18 mit den beiden Eindrehungen
i8* und i8c versehen. Mit Hilfe
dieser Eindrehungen kann der Daumen 18 sowohl in seiner wirksamen Stellung (Fig. 3) als
auch in zurückgezogener Stellung (Fig. 4) durch den Steckstift 35 festgelegt werden. Wenn
sich. der Kupplungsdaumen zunächst in der Stellung .nach Fig. 3 ^befindet, so wird Steckstift
35 aus dem Ansatz 10 herausgezogen, der Daumen 18 in die Stellung nach Fig. 4 verschoben,
und nunmehr wird der Steckstift 35 wieder eingeführt, wobei er in die Eindrehung
i8c hineingreift. Nunmehr ist der übliche
Kupplungshaken 32 vollständig freigelegt, und die Wagen können jetzt mittels der alten,
d. h. bislang im Gebrauch befindlichen Kupplung miteinander gekuppelt werden.
Es sei noch erwähnt, daß man den Kupplungshaken ι gegebenenfalls auch nach oben
umlegen kann; so daß der Stift 33 nicht herausziehbar
zu sein braucht. Die Feder 30 ist dann in der Lage, den Kupplungshaken 1 in
aufrechter Stellung zu halten. Bei Personen- und geschlossenen Güterwagen könnte gegebenenfalls
an der Wagenstirnwand noch eine irgendwie geartete Klammer vorgesehen sein, um den Kupplungshaken 1 unter Entlastung
der Feder 30 in aufrechter Stellung festzulegen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Von der Seite zu betätigende Eisenbahnwagenkupplung mit vier gleichzeitig kuppelnden Haken nach Patent 313296, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelhaken (1 und 2) in_an sich bekannter Weise nach unten bzw. nach unten und oben umlegbar sind, und daß zwecks Freilegung des bei Anbringung der Kupplung nach dem Hauptpatent an jedem Wagenende verbleibenden Küpplungshakens (32) der normalen Schraubenkupplung .der an" jedem Wagenende vorgesehene Kupplungsdaumen (18), der die Entkupplung der zwei - Haken jedes Wagenendes .zu bewirken hat, in seinem Lager (19) längs der Wagenstirnwand verschiebbar angeordnet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324017T | 1918-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324017C true DE324017C (de) | 1920-08-14 |
Family
ID=6176958
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313296D Active DE313296C (de) | 1918-12-28 | ||
| DE1918324017D Expired DE324017C (de) | 1918-12-28 | 1918-12-28 | Eisenbahnwagenkupplung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313296D Active DE313296C (de) | 1918-12-28 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE324017C (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935795C (de) * | 1953-04-24 | 1955-12-01 | Hans Koeninger | Selbsttaetige Kupplung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
| DE1073020B (de) * | 1954-06-01 | 1960-01-14 | Gerstkamp Dort mund Josef | Vorrichtung zum selbsttätigen Kuppeln und Entkuppeln von Forder wagen |
-
0
- DE DENDAT313296D patent/DE313296C/de active Active
-
1918
- 1918-12-28 DE DE1918324017D patent/DE324017C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE313296C (de) |
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