DE102014000724B4 - Hubbett für Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge mit Betätigungseinrichtung - Google Patents

Hubbett für Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge mit Betätigungseinrichtung Download PDF

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Abstract

Hubbett (1) für Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge mit einer Betätigungseinrichtung für mindestens eine Verriegelung des Hubbettes (1) in einer angehobenen Ruhestellung mit jeweils einer, an jeweils einer der Stirnseiten des Hubbettes (1) angeordneten Verriegelungseinheit (14), die von einem handbetätigten Zugelement betätigbar ist und die mit einem wandseitigen Aufnahmeelement in Verriegelungseingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Hubbettes (1) mit einer einzigen Hand erfolgt, die sowohl einen an der Stirnseite (2) des Hubbettes (1) angeordneten Handgriff (4) als auch eine in Griffweite des Handgriffs (4) angeordnete Taste betätigt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Hubbett für Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge mit Betätigungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung wird ein Hubbett für ein Wohnmobil beschrieben, obwohl die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist.
  • Hubbetten für Wohnmobile sind in der Regel oberhalb des Armaturenbrettes des Fahrzeuges angeordnet und sind von einer angehobenen Dachposition (Ruhestellung) in eine abgesenkte, oberhalb des Armaturenbrettes befindliche Arbeitsposition absenkbar. Bisher bekannten Hubbetten benötigen eine beidhändige Betätigung. Mit der einen Hand muss der Handgriff an der Stirnseite zum Anheben oder Absenken des Hubbettes erfasst werden und mit der anderen Hand muss die Betätigungseinrichtung betätigt werden.
  • Die bekannten Betätigungseinrichtungen bestehen aus einem Drehknopf, der jedoch außerhalb der Griffweite des Handgriffes am Hubbett angeordnet ist. Der Drehknopf ist mit einem Bowdenzug gekoppelt, dessen beide Enden mit einer jeweils an gegenüberliegenden Seiten des Hubbettes angeordneten Verriegelungseinheit gekoppelt sind. Die Verriegelungseinheit besteht lediglich aus einem in seiner Verschiebungslage gesteuerten Bolzen, der in eine wandseitige Verriegelungsöffnung eingreift.
  • Nachteilig ist allerdings, dass der Bowdenzug den Bolzen unmittelbar betätigt. Damit muss die vom Gewicht des Hubbettes abhängige Reibung zwischen dem Bolzen und der wandseitigen Verriegelungsöffnung überwunden werden, was zu einer schwergängigen Betätigung der Betätigungseinrichtung führt.
  • Die Verwendung von Bowdenzügen gestaltet zudem die gesamte Anordnung kostenaufwändig und wartungsintensiv. Der Bowdenzug wird sowohl auf Druck als auch auf Zug beansprucht. Dadurch wird die Lebensdauer des Bowdenzuges beschränkt und der Austausch eines Bowdenzuges ist schwierig und aufwändig.
  • Außerdem war bisher eine Einhand-Bedienung nicht möglich. Die erforderliche Betätigungskraft für die Betätigungseinrichtung der beiden Bowdenzüge erforderte die Betätigung mit einer Hand, während der Handgriff an der Stirnseite des Objektes mit der anderen Hand ergriffen werden musste, um das Hubbett mit Unterstützung einer Gasdruckfeder oder eines anderen Kraftspeichers von der einen Stellung in die andere Stellung zu bewegen.
  • Der Ausschluss der Einhand-Bedienung führte weiter zu dem Nachteil, dass es bisher nicht möglich war, die mit der einen Hand zu bedienende, als Drehknopf ausgebildete Betätigungseinrichtung sinnfällig zu bedienen. Es konnte bei der Drehung des Drehknopfes nicht genau und sinnfällig erkannt werden, in welcher Stellung der Drehknopf in die Ausraststellung der Verriegelungseinrichtung und in welcher Drehlage der Betätigungsknopf in die Schließstellung der Verriegelungseinrichtung gedreht werden musste. Optische Kennzeichnungen waren nicht hilfreich.
  • Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Hubbett mit Betätigungseinrichtung für eine Verriegelung in einer abgesenkten Arbeitsstellung und in einer angehobenen Ruhestellung so weiterzubilden, dass eine Einhand-Betätigung möglich ist.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist Erfindung durch die technische Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.
  • Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass nunmehr die Betätigung des Bettes mit einem einzigen Handgriff dadurch erfolgt, dass am Hubbett ein Handgriff angeordnet ist, in dessen Griffweite eine Taste für die Bedienung der Verriegelungseinheit angeordnet ist.
  • Damit ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass erfindungsgemäß die Betätigungseinrichtung als Taste ausgebildet ist, die in der Griffweite des Handgriffs zum Anheben oder Absenken des Hubbettes angeordnet ist.
  • Es wird bevorzugt, wenn die Taste als Schiebetaste ausgebildet ist, dessen Betätigungsknopf in einer horizontalen Richtung verschiebbar ist.
  • Der Austausch eines nur mit der Kraft der ganzen Hand zu betätigenden Drehknopfes nach dem Stand der Technik gegen eine einfache Schiebetaste, die sogar nur mit der Fingerkraft von einem oder mehreren Fingern einer Hand betätigt werden kann, führt dazu, dass es nun erstmals möglich ist, eine Einhand-Bedienung des Hubbettes zu gewährleisten.
  • Eine solche einfache Schiebetaste kann nun in den Bereich des Handgriffes zum Anheben oder Absenken des Bettes angeordnet werden, weil die Fingerkraft eines oder mehrerer Finger der gleichen Hand ausreicht, den Handgriff zu betätigen und gleichzeitig die Schiebetaste zu verschieben.
  • Der Begriff „Schiebetaste” ist im weiten Sinne zu verstehen. Es wird zwar als bevorzugte Ausführungsform eine Betätigungstaste bevorzugt, die mit einem oder mehreren Fingern einer Hand von einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung verschiebbar ist. Statt einer solchen Schiebetaste kann auch eine andere Art von Taste verwendet werden, wie zu Beispiel eine Drucktaste oder eine Kipptaste oder eine Wipptaste oder eine Drehtaste oder ein Druckknopf. Wenn also in der folgenden Beschreibung der Begriff „Schiebetaste” genannt wird, so ist hierunter jede der oben genannten Tasten zu verstehen.
  • Wichtig bei der Erfindung ist demnach, dass die zur Betätigung der Verriegelungseinrichtung notwendige Betätigungskraft entscheidend herabgesetzt wird, weil das Gewicht des Hubbetts das Öffnen der Verriegelungseinrichtung unterstützt und – nicht wie bisher – erschwert.
  • Damit ist eine wesentlich geringere Betätigungskraft erforderlich, denn durch eine Drehbewegung der Verschlusskralle wird erreicht, dass die vom Gewicht des Hubbettes abhängige Reibung zwischen einem nach dem Stand der Technik bekannten Verriegelungsbolzen und der wandseitigen Verriegelungsöffnung keine Rolle mehr spielt.
  • Die Erfindung sieht hingegen eine indirekte Betätigung der Verriegelungseinrichtung dadurch vor, dass statt der unmittelbaren Drehung der Verschlusskralle durch einen Bowdenzug nunmehr eine indirekte Betätigung der Verschlusskralle durch Betätigung eines Steuerhebels an der Verriegelungseinrichtung vorgenommen wird, welcher Steuerhebel über einen zugeordneten Zwischenhebel auf die Verschlusskralle wirkt. So muss mit der Betätigungskraft der Schiebetaste nur noch der leichtgängige Steuerhebel betätigt werden und nicht mehr die schwergängige Verschlusskralle selbst.
  • Die Betätigungskraft für die Betätigung des Steuerhebels ist sehr gering und damit ist es erstmals möglich, anstatt eines mit hoher Handkraft zu betätigenden Drehknopfes nunmehr eine mit einem oder mehreren Fingern einer Hand zu betätigenden Taste zu verwenden.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung ist diese Taste als Schiebetaste ausgebildet, weil damit eine besonders sinnfällige Betätigung des Hubbettes (Verschieben der Taste heißt Lösen der Verriegelung) gegeben ist. In einer anderen Ausgestaltung kann die Schiebetaste jedoch auch durch eine Drucktaste oder Wipptaste oder Kipptaste oder Drehtaste ersetzt sein.
  • Wegen dieser geringen Betätigungskraft kann auch auf kostenaufwändige und schwierig zu wartende Bowdenzüge verzichtet werden. Stattdessen ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass einfache Drahtseile als Zugelemente verwendet werden, die demzufolge auch nur auf Zug beansprucht werden. Sie werden federbelastet in ihrer gespannten Stellung gehalten und nur entgegen der Kraft einer Feder von der einen Stellung in die andere Stellung gebracht. Derartige Drahtseile sind besonders kostengünstig, einfach einzubauen und leicht zu warten.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Ansprüche.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1: teilweise perspektivische Ansicht eines Hubbettes in der abgesenkten Stellung
  • 2: eine vergrößerte Ansicht der Betätigungseinrichtung des Hubbettes
  • 3: perspektivische Ansicht der Betätigungseinrichtung
  • 4: die Stirnansicht der Steuerscheibe als Teil der Betätigungseinrichtung der 3
  • 5: die perspektivische Darstellung der Verriegelungseinrichtung
  • 6: die Vorderansicht der Verriegelungseinrichtung in einer Ansicht gemäß 5
  • 7: die perspektivische Innenansicht der Verriegelungseinrichtung
  • 8: die perspektivische Unteransicht der Verriegelungseinrichtung
  • 9: die Draufsicht auf die Verriegelungseinrichtung
  • 10: die Stirnansicht der Verriegelungseinrichtung
  • 11: die Seitenansicht der Verriegelungseinrichtung
  • In 1 ist eine perspektivische Teildarstellung eines Hubbettes 1 in seiner abgesenkten verriegelten Stellung gezeigt. Die rechte und linke Seite des Hubbettes 1 sind gleich ausgebildet. Es reicht daher die Beschreibung der rechten Seite aus.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die lange Stirnseite 2 des Hubbettes 1 durch eine geschwungene Blende gebildet, die an ihrer Vorderseite einen Handgriff 4 trägt, unterhalb dessen eine Schiebetaste 5 zur Betätigung der Verriegelungseinrichtung angeordnet ist. Die Liegefläche 3 ist noch nicht mit einer Matratze belegt.
  • Das Hubgestell des Hubbettes 1 wird durch zwei sich kreuzende Scherenarme 6, 7 gebildet, wobei der eine Scherenarm 6 mit seinem schwenkbaren Ende über einen dort angelenkten Lenker 9 an der Wandseite befestigt ist. Der andere Scherenarm 7 ist mit seinem freien schwenkbaren Ende über einen Lenker 8 am Bett schwenkbar befestigt. Um ein möglichst leichtes Anheben des Hubbettes von seiner abgesenkten, verriegelten Stellung in seine angehobenen Stellung zu ermöglichen, ist am einen Scherenarm 6 ein Ansatz 10 befestigt, an dem das eine Ende einer Gasfeder 11 ansetzt, deren anderes Ende an einem Ansatz 12 befestigt ist, der mit dem Scherenarm 7 verbunden ist.
  • Das gezeigte Hubgestell kann auch durch andere Konstruktionen von Hubgestellen ersetzt werden.
  • Die angehobene Verriegelungsstellung wird dadurch erreicht, dass an der vorderen, rechten und kurzen Stirnseite des Hubbettes 1 eine Verriegelungseinheit 14 angeordnet ist, deren Verschlusskralle 40 (siehe 5) mit einem oberen, wandseitig befestigten Verriegelungszapfen 13 zusammenwirkt. Auf der nicht sichtbaren, linken und gegenüberliegenden Seite des Hubbettes 1 ist ebenfalls eine gleiche Verriegelungseinheit 14 am Hubbett 1 mit einem dazugehörenden wandseitigen oberen Verriegelungszapfen 13 angeordnet.
  • In der Mehrzahl der Fälle ist vorgesehen, dass das Hubbett in der abgesenkten Stellung nicht verriegelt wird. Nur in manchen Fällen kann auch eine Verriegelung in der abgesenkten Stellung vorgesehen werden.
  • Zum Absenken des Hubbettes aus der angehobenen in die abgesenkte Stellung ist gemäß 2 erstmals eine Einhand-Betätigung von Handgriff 4 und der im Griffbereich des Handgriffes 4 angeordneten Schiebetaste 5 vorgesehen. Zwar zeigt die 2 die bereits abgesenkte Stellung. Die Absenkung des Hubbettes aus der angehobenen Stellung in die abgesenkte Stellung wird gleichwohl unter Bezugnahme auf die Teile in 2 erläutert.
  • Mit den Fingern einer Hand wird die Schiebetaste 5 verschoben und betätigt beide an den kurzen Stirnseiten des Hubbettes angeordnete Verriegelungseinheiten 14. Gleichzeitig oder nacheinander folgend kann mit den Fingern der gleichen Hand nach erfolgter Betätigung der Schiebetaste 5 der Handgriff 4 abgesenkt werden, um das Hubbett 1 unter der Mithilfe der Gasfeder 11 aus der angehobenen in die abgesenkte Verriegelungsstellung abzusenken. Es wird dann in der abgesenkten Stellung aufgrund seines Eigengewichtes und/oder dem Druck der Gasdruckfeder gehalten, die dann als Übertotpunktfeder ausgebildet ist.
  • Gemäß 3 ist die Schiebetaste 5 in einer zugeordneten Lagerplatte 17 in Pfeilrichtung 16 und in Gegenrichtung verschiebbar. Die Schiebetaste 5 ist an der Innenseite mit einem Betätigungsstift 19 verbunden, der durch ein Langloch 18 in der Lagerplatte 17 hindurch greift und in eine zugeordnete Ausnehmung 37 am freien, drehbaren Teil einer drehbar in einem Längsprofil 25 gelagerten Steuerscheibe 27 eingreift. Das Längsprofil 25, in dem die Steuerscheibe 27 drehbar auf einer Zylinderschraube 23 gelagert ist, ist dem Rahmen 15 des Hubbettes 1 vorgelagert.
  • Die Geradführung der Schiebetaste 5 in der Lagerplatte 10 erfolgt durch einen Führungszapfen 21, der durch ein Langloch 22 in der Lagerplatte 17 hindurch greift und in eine nicht näher dargestellten Langloch an der Innenseite der Schiebetaste 5 eingreift.
  • Der Führungszapfen 21 ist mithilfe einer Buchse 30, einer Scheibe 31 und einer Mutter 32 auf dem Drehlager der Steuerscheibe 27 befestigt.
  • Die Lagerplatte 17 ist auf einer Ausnehmung 20 in der Stirnseite 2 des Hubbettes 1 befestigt. Das Längsprofil 25 ist mit einer abgekanteten Blende 26. versehen, die hinter der Stirnseite 2 des Hubbettes 1 anliegt.
  • Im Längsprofil 25 ist die Steuerscheibe 27 auf der Zylinderschraube 23 drehbar gelagert und wird entgegen der Kraft einer Feder 34 durch den Betätigungsstift 19 der Schiebetaste 5 betätigt. Sie wird lediglich um einen Drehwinkelbereich zum Beispiel im Bereich zwischen 15–40° verdreht, wenn die Schiebetaste 5 in Pfeilrichtung 16 und in Gegenrichtung hierzu in der Lagerplatte 17 verschoben wird.
  • Es bedarf also lediglich einer kurzen Verschiebung der Schiebetaste 5 in der Lagerplatte 17, um die Steuerscheibe 27 entgegen der Kraft der Feder 34 in eine andere Drehwinkellage zu bringen. Über den Außenumfang der Steuerscheibe 27 erstreckt sich eine Rille 36, wobei ein oberes Drahtseil 35 über den oberen Teil der Rille 36 und ein unteres Drahtseil 35 über den unteren Teil der Rille 36 eingelegt und geführt ist.
  • Das jeweilige Ende des jeweiligen Drahtseils 35 ist in einer Kabelklemme 29 aufgenommen, die mit einer Hülse 33 verbunden ist. Die Hülse 33 greift jeweils aus der Ausnehmung 28 der Steuerscheibe heraus, wie dies als Beispiel in 3 am oberen Teil der Steuerscheibe 27 gezeigt ist. Dort ist die Kabelklemme 29 in der Einbaulage gezeichnet, während im unteren Teil der Steuerscheibe 27 die Kabelklemme 29 in der aus der Ausnehmung 28 herausgenommen Stellung dargestellt ist.
  • Bei der Verschiebung der Schiebetaste 5 in Pfeilrichtung 16 wird somit die Steuerscheibe 27 im Uhrzeigersinn verdreht und beide Drahtseil 35 werden um den gleichen Weg verkürzt.
  • Jeweils ein Drahtseil 35 wirkt auf eine Verriegelungseinheit 14 in den gegenüberliegenden, kurzen Stirnseiten des Hubbettes. In 4 ist die Verschwenkung der Steuerscheibe 27 in Pfeilrichtung 38 dargestellt, die entgegen der Kraft der Feder 34 erfolgt. Beide Drahtseile 35 werden somit in den Pfeilrichtungen 24, 24' verkürzt.
  • Gemäß 5 ist das jeweilige Ende des Drahtseils 35 über eine Kabelklemme mit dem freien schwenkbaren Teil eines Steuerhebels 39 verbunden, der Teil der Verriegelungseinheit 14 ist. Die Verriegelungseinheit ist in 5 dargestellt und besteht im Wesentlichen aus einer Verschlusskralle 40, die in der in 5 gezeichneten Lage in der Offenstellung ist und somit außer Eingriff mit dem wandseitigen Verriegelungszapfen 13. Die Verschlusskralle 40 ist um die Schwenkachse 42 in Pfeilrichtung 43 und in Gegenrichtung schwenkbar ausgebildet. Sie wirkt in der Verschlussstellung mit ihrer Verriegelungsöffnung 41 gegen eine zugeordnete Kante eines gehäusefesten Gegenstücks 51, welches Teil des Gehäuses 44 der Verriegelungseinheit 14 ist. Damit ist in der Verschlussstellung die Verriegelungsöffnung 41 geschlossen und umschließt den Verriegelungszapfen auf.
  • Die Verriegelungseinheit 14 ist in den 611 in weiteren Ansichten dargestellt. Wichtig ist, dass der Steuerhebel 39 nur für eine indirekte Betätigung der Verschlusskralle 40 sorgt. Gemäß 711 wird der Steuerhebels 39 um das Schwenklager 46 verschwenkt, wenn das Drahtseil 35 an der Klemme 45 den Steuerhebel 39 verschwenkt. Er ist drehfest mit einer Steuernocke 50 verbunden, die ihrerseits einen Zwischenhebel 47 betätigt, der als einseitig schwenkbar gelagerter Hebel in einem Schwenklager 48 im Gehäuse 44 der Verriegelungseinheit 14 aufgenommen ist.
  • Gemäß 11 weist der Zwischenhebel 47 an seinem vorderen freien Ende eine Steuernocke 52 auf, die mit zugeordneten Ausnehmungen 54 am Außenumfang der Verschlusskralle 40 zusammenwirkt. Es sind zwei Ausnehmungen 54 am Außenumfang der Verschlusskralle 40 vorhanden, die durch eine radial heraus stehende Anschlagnocke 53 voneinander getrennt sind. Durch die Feder 49 wird der Zwischenhebel 47 federbelastet mit seiner Steuernocke 52 in Eingriff mit den zugeordneten Ausnehmungen 54 der Verschlusskralle 40 gehalten. Das eine Federende 49a der Feder 49 greift am freien schwenkbaren Teil der Verschlusskralle 40 an, während das andere Federende 49b am freien schwenkbaren Teil des Zwischenhebels 47 angreift.
  • Somit sorgt bereits schon eine kurze Längenänderung des Drahtseils zu einer leichtgängigen Verschwenkung des Steuerhebels 39. Die nur geringfügige Zugkraft am Drahtseil 35 führt über die Verschwenkung des Steuerhebels 39 zur Freigabe des Zwischenhebels 47, der die beiden Schwenkstellungen der Verschlusskralle 40 steuert. Die vom Gewicht des Bettes abhängige Reibungskraft des wandseitigen Verriegelungszapfens 13 in der Verriegelungsöffnung 41 beim Verschwenken der Verschlusskralle wird durch die Feder 49 kompensiert.
  • Damit ist es erstmals möglich, mit geringer Fingerkraft eine Verschiebung der Schiebetaste 5 in eine zugeordnete Drehbewegung der Steuerscheibe 27 umzusetzen, wobei die Steuerscheibe 27 entgegen gesetzt, federvorgespannte Drahtseile 35 betätigt, die einen leichtgängigen Steuerhebel 39 betätigen, der über einen Zwischenhebel 47 die Drehlage der federbelasteten Verschlusskralle 40 auslöst.
  • Die Rückstellung der Drahtseile 35 erfolgt durch die Feder 34. Sie werden deshalb immer nur auf Zug beansprucht und auf aufwändige und wartungsintensive Bowdenzüge kann verzichtet werden.
  • Somit ist eine einhändige Betätigung des Bettes von der angehobenen Ruhestellung in die abgesenkte Arbeitsstellung möglich, indem mit den Fingern einer Hand sowohl der Handgriff 4 als auch die in Griffweite des Handgriffs 4 angeordnete Schiebetaste 5 betätigt werden. Auf irgendwelche Beschriftungen oder Erklärungen der Hubvorrichtung kann verzichtet werden, denn es ist sinnfällig, dass wenn die Bedienungshand den Handgriff 4 des Hubbettes 1 erfasst, dass dann auch die in Griffweite des Handgriffs 4 angeordnete Schiebetaste 5 mit den gleichen Fingern der Hand betätigt wird.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Hubbett
    2
    Stirnseite
    3
    Liegefläche
    4
    Handgriff
    5
    Schiebetaste
    6
    Scherenarm
    7
    Scherenarm
    8
    Lenker
    9
    Lenker
    10
    Ansatz
    11
    Gasfeder
    12
    Ansatz
    13
    Verriegelungszapfen
    14
    Verriegelungseinheit
    15
    Schiebetaste
    16
    Pfeilrichtung
    17
    Lagerplatte
    18
    Langloch (für 19)
    19
    Betätigungsstift
    20
    Ausnehmung
    21
    Führungszapfen
    22
    Langloch (für 21)
    23
    Zylinderschraube
    24
    Querrahmen
    25
    Längsprofil
    26
    Blende
    27
    Steuerscheibe
    28
    Ausnehmung (in 27)
    29
    Kabelklemme
    30
    Buchse
    31
    Scheibe
    32
    Mutter
    33
    Hülse
    34
    Feder
    35
    Drahtseil
    36
    Rille
    37
    Ausnehmung
    38
    Pfeilrichtung
    39
    Steuerhebel
    40
    Verschlusskralle
    41
    Verriegelungsöffnung
    42
    Schwenkachse
    43
    Pfeilrichtung
    44
    Gehäuse (von 14)
    45
    Klemme (für 35)
    46
    Schwenklager
    47
    Zwischenhebel
    48
    Schwenklager (von 47)
    49
    Feder
    49a
    Federende
    49b
    Federende
    50
    Steuernocke
    51
    Gegenstück
    52
    Steuernocke
    53
    Anschlagnocke
    54
    Ausnehmung

Claims (10)

  1. Hubbett (1) für Land-, Wasser- und Luftfahrzeuge mit einer Betätigungseinrichtung für mindestens eine Verriegelung des Hubbettes (1) in einer angehobenen Ruhestellung mit jeweils einer, an jeweils einer der Stirnseiten des Hubbettes (1) angeordneten Verriegelungseinheit (14), die von einem handbetätigten Zugelement betätigbar ist und die mit einem wandseitigen Aufnahmeelement in Verriegelungseingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Hubbettes (1) mit einer einzigen Hand erfolgt, die sowohl einen an der Stirnseite (2) des Hubbettes (1) angeordneten Handgriff (4) als auch eine in Griffweite des Handgriffs (4) angeordnete Taste betätigt.
  2. Hubbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (14) aus einer schwenkbaren Verschlusskralle (40) besteht, deren Verriegelungsöffnung (41) mit einem wandseitigen Verriegelungszapfen (13) in Eingriff bringbar ist.
  3. Hubbett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Taste als Schiebetaste (5) oder als Wipptaste oder als Drehtaste oder als Kipptaste oder als Drucktaste ausgebildet ist.
  4. Hubbett nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Verschlusskralle (40) durch ein als das Zugelement ausgebildetes Drahtseil (35) erfolgt, und dass die Betätigungseinrichtung aus der Schiebetaste (5) besteht, die in Griffweite des Handgriffs (4) angeordnet ist.
  5. Hubbett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebetaste (5) mit einem Betätigungsstift (19) auf den drehbaren Teil einer Steuerscheibe (27) wirkt, an der jeweils das eine Ende des Drahtseils (35) befestigt ist, dessen anderes Ende lediglich indirekt auf die Verriegelungseinheit (14) wirkt.
  6. Hubbett nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (14) aus einem vom jeweiligen Drahtseil (35) betätigten Steuerhebel (39) besteht, der mit einer Steuernocke (50) auf einen federbelastet schwenkbaren Zwischenhebel (47) wirkt, der die Schwenklage der Verschlusskralle (40) steuert.
  7. Hubbett nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtseil (35) lediglich eine Zugkraft auf den Steuerhebel (39) der Verriegelungseinheit (14) ausübt.
  8. Hubbett nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenhebel (47) der Verriegelungseinheit (14) federbelastet an zugeordneten Ausnehmungen (54) am schwenkbaren Teil der Verschlusskralle (40) zur Anlage bringbar ist.
  9. Hubbett nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebetaste (5) unterhalb des Handgriffs (4) angeordnet ist.
  10. Hubbett nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am drehbaren Teil der Steuerscheibe (27) eine Feder (34) angreift, welche die beiden entgegen gesetzten Drahtseile (35) unter Vorspannung hält.
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