DE110877C - - Google Patents

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DE110877C
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grinding
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ribs
roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/04Mills with pressed pendularly-mounted rollers, e.g. spring pressed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50,CMuLLEREi. /
in LONDON.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1897 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zerkleinerungsmaschine, bei welcher auf dem mit kegelförmiger Mahlfläche versehenen Mahltisch kegelförmige Mahlwalzen umlaufen, wobei die Kegelflächen des Tisches und der Walzen derart eingestellt sind, dafs die schwächeren Enden der letzteren im verhältnifsmäfsig weiten Abstande von der Oberfläche des Mahltisches stehen, welcher Abstand nach der Aufsenseite des Tisches zu aber allmählich abnimmt, bis die Walzen etwa auf ihrer halben Länge in Berührung mit der Oberfläche des Tisches kommen.
Gemäfs vorliegender Erfindung werden auf dem rotirenden Mahltische gekrümmte Führungsplatten oder Rippen angeordnet, welche über dem Tische hin- und herbewegt werden. Die Anordnung dieser Führungsrippen geschieht zu dem Zwecke, das in der Nähe der Tischmitte zugefUhrte Material von einem zu schnellen nach aufsen Gleiten abzuhalten, sondern das Material zuerst an die Stelle zwischen Walzen und Tisch zu führen, an der der gröfste Abstand zwischen den beiden besteht, worauf es von den Führungsrippen allmählich von Walze zu Walze dem Theile der Walzen zugeführt wird, welcher mit der Oberfläche des Tisches in Berührung steht. Dadurch erreicht man, dafs das zu mahlende Material, im zunehmenden Grade zerkleinert wird.
Durch die hin- und hergehende Bewegung der Führungsrippen über dem Mahltische, welche das wesentliche Kennzeichen vorliegender Erfindung ist, wird der Mahlprocefs nicht auf bestimmte Theile der Tischwalzenoberfläche begrenzt, sondern geschieht gleichmäfsig auf der ganzen Fläche derselben. Dadurch soll eine ungleichmäfsige Abnutzung verhütet werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist
Fig. ι eine Draufsicht auf eine Hälfte einer Zerkleinerungsmaschine, welche mit den gekrümmten Führungsrippen versehen ist, und
Fig. 2 ist ein Aufrifs einer Hälfte des Mahltisches mit der Antriebsvorrichtung und den Führungsrippen, letztere im Schnitt gezeichnet.
Zwischen den einzelnen Mahlwalzen α sind gekrümmte Führungsrippen b angeordnet, die hochkantig auf dem Mahltische so stehen, dafs sie die Fläche des Tisches fast berühren. Diese Führungsrippen sind gleich weit von . einander entfernt, in radialer Richtung des Tisches gemessen, doch können die Dimensionen auch geändert werden. Diese Führungsrippen verhindern, dafs das in der Mitte des Tisches auf diesem aufgebrachte Material allzu rasch radial auf. dem Tische nach aufsen wandern kann. Sie zwingen vielmehr das Material, eine Bahn zu wandeln, welche im Verhältnifs zu dem Boden, auf welchem der Apparat steht, eine Spirale bildet. Auf diese Weise wird das zu mahlende Material zunächst zwischen dem inneren Theile der Walzen a' und dem Tische c an einem Punkte, wo der Abstand zwischen Walze und Tisch am gröfsten ist, einem Mahlprocefs unter-
werfen. Allmählich aber mufs das Material nach aufsen kommen, wo der Abstand zwischen Walze und Tisch immer kleiner wird.
Wenn die Führungsrippen auf dem Tische fest angeordnet wären, so müfsten sich in den Tisch und namentlich in die Walzen Nuthen einarbeiten, und es könnte auch der Mahlprocefs sich nicht gleichmäfsig über die Walzen und die Tischoberfläche erstrecken. Um dies zu verhindern, sind die einzelnen Sectoren der Führungsrippen je mit einem Rahmen d verbunden, der durch Stangen e, die bei f in dem Maschinengestell drehbar gelagert sind, in solcher Weise getragen wird, dafs er oberhalb des Tisches eine diesem etwa parallel bleibende radiale Hin- und Herbewegung erhalten kann. Um diese radiale Hin- und Herbewegung hervorzubringen, ist unten auf der den Mahltisch c drehenden Welle h eine excentrische Scheibe g angeordnet, während in den auf dem Hauptgestell angeordneten Lagern j eine Stange k gleiten kann, welche mit ihren Laufrädchen / mit genanntem Excenter durch eine Feder m in Berührung gehalten wird, die sich einerseits gegen eines der Lager j und andererseits gegen einen Bund η der Stange k legt. Mit dem freien - Ende jeder Stange ist je ein zweiarmiger. Hebel ο drehbar verbunden, der in dem Ansätze ρ auf der Aufsenseite des Troges q drehbar gelagert ist. Das andere Ende dieses Hebels ist unter Vermittelung einer gelenkigen Stange r mit dem die Führungsrippen tragenden Rahmen d verbunden. Wenn somit die Hauptwelle h in Umdrehung versetzt wird, werden die Stangen k durch den Excenter g hin- und herbewegt, so dafs jeder Hebel ο seine mit ihm verbundenen Rippen b bei jeder Umdrehung der Welle h einmal hin- und herbewegt. Die Stangen e sind in einer zur Mahlfläche des Tisches senkrechten Richtung angeordnet, so dafs die Hin- und Herbewegung der betreffenden Führungsrippen ungefähr parallel zu der Oberfläche des Tisches vor sich geht.
Die Vorrichtung zum Bewegen der Führungsrippen ist jedoch nicht auf die eben beschriebene beschränkt, sondern es kann die Hin- und Herbewegung der Führungsrippen auch auf andere selbsttätige Weise geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Zerkleinerungsmaschine mit auf einem konischen Mahltische rollenden Mahlwalzen und Führungsrippen für das Zerkleinerungsgut, dadurch gekennzeichnet, dafs die Führungsrippen zwecks gleichmäfsiger Abnutzung der Mahlwalzen und des Mahltisches über letzteren hin- und herbewegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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