DE1102010B - Einstellbare Lochstanze, insbesondere zum Stanzen der Schnuerriemenloecher in das Oberleder von Schuhen - Google Patents

Einstellbare Lochstanze, insbesondere zum Stanzen der Schnuerriemenloecher in das Oberleder von Schuhen

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DE1102010B
DE1102010B DEB50649A DEB0050649A DE1102010B DE 1102010 B DE1102010 B DE 1102010B DE B50649 A DEB50649 A DE B50649A DE B0050649 A DEB0050649 A DE B0050649A DE 1102010 B DE1102010 B DE 1102010B
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DE
Germany
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punch
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DEB50649A
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English (en)
Inventor
Alberto Bocca
Mario Pagani
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/02Punching and eyelet-setting machines or tools
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/113Cutting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine einstellbare Lochstanze, insbesondere zum Stanzen der Schnürriemenlöcher in das Oberleder von Schuhen, mit axial verschiebbaren und schwenkbaren Armen sowie mit Mitteln zum Verändern von Lochabstand und Lochlinie.
Bei solchen bekannten Lochstanzen, bei denen Lochabstand und Lochlinie verändert werden können, müssen zu diesem Zweck Schrauben gelöst bzw. wieder festgezogen und Teile ausgewechselt werden.
Erfindungsgemäß wird nun demgegenüber eine einfache Einstellung auf den gewünschten Lochabstand und die gewünschte Lochlinie ohne Lösen oder gar Auswechseln von Maschinenteilen dadurch ermöglicht, daß jeder an einem Ende einen Stempelhalter tragende Arm längs eines Zapfens verschiebbar und um den Zapfen schwenkbar sowie an einem um eine Achse schwenkbaren Einstellhebel mittels eines Stabes über einen zur Achse parallelen Schwenkzapfen angelenkt ist, daß denArmen Mittel zum Verschieben ihrer sternpelhalterfernen Enden um gleiche Strecken zugeordnet sind und daß der Abstand jedes Zapfens von einer durch die Achse gehenden Längsmittelebene sowie von einer durch den zugeordneten Stempelhalter bestimmten Querebene größer als der Abstand des vorhergehenden Zapfens von den entsprechenden Ebenen und der Abstand jedes Schwenkzapfens von der Achse größer als der Abstand des vorhergehenden Schwenkzapfens von der Achse ist.
Es sind zwar schon Lochstanzen bzw. Maschinen zum Vorzeichnen von Knopflöchern im Oberleder von Schuhwerk vorgeschlagen worden, bei denen die gegenseitige Lage der Werkzeuge mit Hilfe eines Stellhebels einzustellen ist. Die ernndungsgemäß ausgebildete Stanze hat aber demgegenüber den Vorteil, daß die Krümmung der Lochlinie durch Bewegen eines solchen Hebels innerhalb eines weiteren Bereichs verändert werden kann, wobei sie von einer konvexen über eine gerade in eine konkave Linie zu verwandeln ist, und daß ferner beim Einstellen der Krümmung der Lochlinie keine wesentliche Rückwirkung auf den Lochabstand und, umgekehrt, beim Einstellen des Lochabstandes keine wesentliche Beeinflussung der Lochlinie eintritt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes erläutert die Zeichnung, und zwar zeigt
Fig. 1 den Grundriß der Lochstanze,
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch die Stanze in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 eine Seitenansicht in kleinerem Maßstab und Fig. 4 eine Einzelheit.
Die Vorrichtung weist einen Grundkörper 1 mit zwei seitlichen parallelen Wänden 2 und 2' auf. Zwei He-Einstellbare Lochstanze, insbesondere
zum Stanzen der Schnürriemenlöcher
in das Oberleder von Schuhen
Anmelder:
Alberto Bocca und Mario Pagani,
Vigevano (Italien)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Prinz
und Dr. rer. nat. G. Hauser, Patentanwälte,
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 9. Oktober 1957
Alberto Bocca und Mario Pagani, Vigevano (Italien), sind als Erfinder genannt worden
bei 3 und 3' sind mit einem ihrer Enden am Grundkörper 1 frei drehbar mittels eines Zapfens 4 angelenkt, wobei die Achse dieses Zapfens auf der Grundfläche senkrecht steht. Mit ihren anderen Enden stehen die Hebel 3 und 3' seitlich durch Schlitze 5 und 5' der Seitenwände 2 und 2' hervor. Mittels Querachsen 9, 10 und 11 sind am Grundkörper 1 zwei Reihen von Armen 6, 7, 8 bzw. 6', 7', 8' angebracht.
Jeder Arm ist in einem Zwischenpunkt um einen Zapfen 12 drehbar, der durch ein Langloch 13 des Armes führt und in einen auf die entsprechende Querachse aufgeschobenen Teil 14 eingeschraubt ist. Auf einem Ansatz 14' dieses Teiles 14 ist frei drehbar eine Hülse 15 aufgesetzt, deren äußere Seitenfläche gemäß zweier paralleler Ebenen 16 abgerichtet ist, welche als Führungen für den entsprechenden Arm, in dessen Langloch 13 sie eingreifen, dienen (Fig 4).
Zwischen dem Kopf des Zapfens 12 und dem zugehörigen Arm ist eine Druckfeder 17 und eine auf dem Arm aufliegende Beilagscheibe 18 angeordnet, während sich der Schaft des Zapfens bis zur entsprechenden Querachse mit ebenem Anschlag erstreckt.
An einem Ende sind die Arme mittels eines Langloches 33 mit einem Zapfen 32 an einem Klemmblock 19 verbunden, der durch eine Schraube 20 an einer Schraubenmutter 21 bzw. 21' befestigt ist. Diese Schrauben-
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muttern sind in Achsenrichtung frei verschiebbar, jedoch unverdrehbar in den Seitenwänden 2 und 2' des Grundkörpers 1 gelagert.
Eine Schnecke 22 weist zwei gegenläufige Gewindeabschnitte (Rechts- und Linksgewinde) 22' bzw. 22" auf, welche mit den beiden Schraubenmuttern 21 und 21' zusammenwirken. Die Schnecke 22 ist in einem am Grundkörper 1 befestigten Lager 23 frei drehbar, jedoch axial nicht verschiebbar gelagert.
An einem Ende der Schnecke 22 ist außerhalb der Seitenwand 2 ein Kegelrad 24 befestigt, das mit einem entsprechenden, am Ende einer Welle 26 aufgekeilten Kegelrad 25 im Eingriff steht. Die Welle 26 ist in einem an der Seitenwand 2 befestigten Lager 27 drehbar. Ein Schutzgehäuse 28, das durch Schrauben 29 und 30 an der Seitenwand 2 und am Lager 27 befestigt ist, umgibt das Kegelrädergetriebe.
An dem vom Kegelrad 25 abgewendeten Ende der Welle 26, das aus dem Schutzgehäuse 28 vorsteht, ist ein Bedienungshandgriff 31 aufgekeilt, .
Am freien Ende eines jeden Armes ist ein austauschbarer Halter 35 für einen Stempel 36 mit Hilfe einer Druckschraube 34 befestigt. Der Stempel 36 ist unter der Wirkung einer Feder 37 in Achsenrichtung im entsprechenden Halter federnd verschiebbar, wobei die Federkraft mittels eines längs des Stempels durch eine Schraube befestigbaren Anschlages 38 einstellbar ist.
Ein weiterer Stempelhalter ist am Grundkörper 1 zwischen den beiden an den genannten Armen angebrachten Reihen von Stempeln befestigt.
Eine einstellbare Anschlagschraube 40 bestimmt den Abschnitt des Oberleders zwischen dessen Rand und der Lage der durchzuführenden Löcher für die Schnürriemen.
An jedem der genannten Arme ist mittels eines Zapfens 42 und einer Abstandshülse 43 ein Stab 41 angelenkt, dessen anderes Ende mittels einer Schraube 44 mit dem entsprechenden Hebel 3 bzw. 3' verbunden ist. Die Anlenkpunkte der Stäbe 41 an den Hebeln 3 und 3' liegen in stetig größer werdenden Abständen von der Drehachse 4 der Hebel. Die Länge eines jeden Stabes 41 kann mit Hilfe eines Zwischengliedes 45 mit Rechts- und Linksgewinde verändert werden, wobei zum Sichern Gegenmuttern 46 vorgesehen sind.
Die Vorrichtung wird an einem Maschinengestell 47 derart angeordnet (Fig. 3), daß die Stempel 36 sich mit ihren freien oberen Enden unterhalb einer mechanisch, hydraulisch oder sonstwie bewegten Druckstange 48 befinden.
Der gegenseitige Abstand der Stempelhalter 35 wird mit Hilfe der Handhabe 31 eingestellt, während ihre Lage entlang eines Bogens je nach der Art des zu lochenden Oberleders durch Einwirken auf die Hebel 3 und 3' verändert werden kann (Fig. 1).
Nachdem die Lochstempel in der gewünschten Lage eingestellt und die Anschlagschrauben 40, welche die Entfernung der zu stanzenden Löcher vom entsprechenden Rand des Oberleders bestimmen, eingeregelt wurden, wird die Druckstange 48 gesenkt, welches das gleichzeitige Stanzen sämtlicher Löcher durch die Stempel. 36 bewirkt.
Die Druckstange 48 wirkt auf die Stempel 36 über~ einen quer verschiebbaren Zwischenteil 49 ein, um je nach der Anzahl der zu stanzenden Löcher auf mehr oder weniger viele Stempel einwirken können.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Einstellbare Lochstanze, insbesondere zum Stanzen der Schnürriemenlöcher in das Oberleder von Schuhen, mit axial verschiebbaren und schwenkbaren Armen sowie mit Mitteln zum Verändern von Lochabstand und Lochlinie, dadurch gekennzeichnet, daß jeder an einem Ende einen Stempelhalter (35) tragende Arm (6, 1, &, T und 8, 8') längs eines Zapfens (12) verschiebbar und um den Zapfen (12) schwenkbar sowie an einem um eine Achse (4) schwenkbaren Einstellhebel (3 und 3') mittels eines Stabes (41) über einen zur Achse (4) parallelen Schwenkzapfen (44) angelerikt ist, daß den Armen (6, 7, 8, 6', 7' und 8') Mittel zum Verschieben ihrer stempelhalterfernen Enden (33) um gleiche Strecken zugeordnet sind und daß der Abstand jedes Zapfens (12) von einer durch die Achse (4) gehenden Längsmittelebene sowie von einer durch den zugeordneten Stempelhalter (35) bestimmten Querebene größer als der Abstand des vorhergehenden Zapfens (12) von den entsprechenden Ebenen und der Abstand jedes Schwenkzapfens (44) von der Achse (4) größer als der Abstand des vorhergehenden Schwenkzapfens (44) von der Achse (4) ist (Fig. 1 und 2).
2. Lochstanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm (6, Ί, 8, 6', T, 8') mit einer — zum Verschieben seines stempelhalterfernen Endes mittels einer Schnecke (22, 22', 22") verschiebbaren — Schraubenmutter (21, 21') über einen in einem Langloch (33) geführten Zapfen (32) kulissenartig verbunden ist (Fig. 1 und 2).
3. Lochstanze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (22, 22', 22") mittels eines Handknopfes (31) und eines Kegeltriebes (24, 25) verdrehbar ist (Fig. 1).
4 Lochstanze nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stab (41) mittels eines Zwischengliedes (45) längenverstellbar ist (Fig. 2).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 289 764, 330 217, 790;
USA.-Patentschriften Nr. 1 317 702, 1 324 877, 324 878, 1 448 185, 1 977 709, 2 328 876.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109529/86 2.61
DEB50649A 1957-10-09 1958-10-08 Einstellbare Lochstanze, insbesondere zum Stanzen der Schnuerriemenloecher in das Oberleder von Schuhen Pending DE1102010B (de)

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