DE289764C - - Google Patents
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- DE289764C DE289764C DENDAT289764D DE289764DA DE289764C DE 289764 C DE289764 C DE 289764C DE NDAT289764 D DENDAT289764 D DE NDAT289764D DE 289764D A DE289764D A DE 289764DA DE 289764 C DE289764 C DE 289764C
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
- A43D8/26—Marking for future work
- A43D8/265—Marking buttonhole locations
Landscapes
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 289764 KLASSE 71 c. GRUPPE
V. St. A,
Es sind Maschinen zum Markieren der Knopflöcher bei Knopflochlaschen bekannt,
bei denen eine Mehrzahl von Markierwerkzeugen in einem Gestell angeordnet und gemeinschaftlich
beweglich sind. Die Stellung der Markierwerkzeuge zueinander muß sich nach der Größe des Werkstückes ändern, und
zwar in der Weise, daß die Abstände der Markierwerkzeuge voneinander größer werden,
wenn der Abstand der Markierpunkte von der Kante der Knopflochlasche wächst. Bei den j
bekannt gewordenen Einrichtungen dieser Art erfolgt die Einstellung der Markierwerkzeuge
durch das Werkstück selbst, indem sie in die Maschine eingesetzt und gegen die die Markierwerkzeuge
tragenden nachgiebigen Arme vorgeschoben werden. Eine solche Einstellung der Maschine durch das Werkstück erfordert
eine große Geschicklichkeit des Arbeiters, weleher alle Teile des Werkstückes fest gegen die
Kanten der Markierhebel drücken muß, damit die Rückwärtsverschiebung eintritt. Infolgedessen
ergeben sich bei der Benutzung solcher Maschinen sehr viele Ungenauigkeiten, und
man benutzt daher in der Praxis zum Vorzeichnen der Knopflöcher meistenteils Schablonen
und mit der Hand geführte Ahlen
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Maschine zum Markieren der Knopflöcher,
bei der an der Maschine Einstellvorrichtungen angebracht sind, die, mit der Hand bewegt,
gleichzeitig die Vergrößerung der Abstände der Markierwerkzeuge voneinander und von
der Randführung verändern. Dadurch wird die Einstellung der Maschine für verschiedene
Werkstückgrößen sehr erleichtert und große Genauigkeit der Arbeit gesichert.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine.
40'
Fig. 2 ist ein Grundriß der Maschine unter Weglassung gewisser Teile.
Fig. 3 ist eine von links der Fig. 1 aus gesehene Seitenansicht.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2, Einzelheiten der linken (Fig. 1) Einstellvorrichtung
darstellend.
Fig. 5 ist ein Schaubild in vergrößertem Maßstabe einer der Markiervorrichtungen.
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt einer Markiervorrichtung.
Fig. 7 ist ein Schaubild, Einzelheiten und eine der Lehren in vergrößertem Maßstabe
darstellend.
In dem einen Tisch 4 aufweisenden Maschinengestell 2 lagert eine ortsfeste Welle 6, auf
der eine lose Riemenscheibe 8 sitzt. Die Riemenscheibe 8 ist durch einen Riemen mit einer
geeigneten Kraftquelle auf Drehung verbunden. Auf der Welle 6 sitzt auch ein loses
Zahnrad io, das durch eine Kupplung mit der Riemenscheibe 8 verbunden werden kann. Das
Zahnrad io steht mit einem Zahnrad 12 in Eingriff, welches auf der die Antriebsglieder der j
Markiervorrichtungen tragenden Welle 14 sitzt. j
Die Riemenscheibe 8 kann durch eine beliebige, nach einem Arbeitsgang der Maschine
selbsttätig zum Stillstand kommende Kupp- ; lung mit dem Zahnrad 10 verbunden werden, i
um die Welle 14 durch Vermittlung des Zahnrades 12 in Drehung zu versetzen.
Die Maschine kann während eines Arbeitsganges eine Anzahl von Markierungen auf dem
Werkstück erzeugen, die die Lagen der Knopflöcher oder der Knöpfe kenntlich machen. In
der vorliegenden Ausführungsform sind vier- j
zehn Werkzeuggruppen vorgesehen, von denen ! jede einen Markiervorgang durchzuführen
vermag.
Jede Werkzeuggruppe schließt eine Loch- j stanze 54 (Fig. 6) und ein hohles Stanzwider- |
lager 56 ein. Diese beiden Teile bilden zusam- j men eine Markiervorrichtung, die eine aus
einem verhältnismäßig kleinen Loch bestehende Markierung erzeugt. Dieses Loch soll die Lage des Auges des in das Werkstück !
einzustanzenden Knopfloches andeuten. Die ; Markierung kann natürlich auch auf andere ■
Weise hergestellt werden, z. B. durch Farbenaufdruck, durch eine Einprägung o. dgl.
Jed« Lochstanze 54 ist in einer Hülse 58 untergebracht, die die Lochstanze führt und
auch zum Abstreifen des Werkstückes dient. Die Hülsen 58 sind in senkrechten Bohrungen j
60 (Fig. 6) der vorderen Enden der Arme 62 i der Träger 64 (Fig. 5) der Markiervorrichtungen
untergebracht.
Die Hülsen 58 werden durch Stellschrauben 66 und Gegenmuttern 68 verstellbar in ihren
Lagern gesichert. Die oberen Teile der Lochstanzen sind von Federn 70 (Fig. 6) umgeben.
die die Lochstanzen gewöhnlich heraufzupressen suchen. Die Federn 70 befinden sich
zwischen an den Hülsen 58 ausgebildeten Bunden 72 und an den oberen Enden der Lochstanzen
angebrachten Köpfen 74. Die Aufwärtsbewegung der Lochstanzen 54 in den Hülsen 58 wird durch ineinandergreifende
Drahtbügel 76, 78 begrenzt. Die Drahtbügel 76 finden in Schlitzen 80 (Fig. 5) der Köpfe
74 der Lochstanzen 54 Aufnahme. Die unteren Enden der Drahtbügel 76 sind bei 82 hakenförmig abgebogen. An die hakenförmigen
Enden 82 sind die schleifenförmig ausgebildeten Bügelarme 84 des Bügels 78 angehängt.
Wenn die Lochstanzen ihre normalen Hochlagen einnehmen, so befinden sich ihre unteren Enden innerhalb der Hülsen 58. Die
Stanzbewegung der Lochstanzen findet unter Überwindung der Federn 70 statt, welche die
Lochstanzen in angehobene Lage zurückführen, um das Werkstück von denselben abzustreifen.
Die mit den Lochstanzen zusammenwirken- den Stanzwiderlager 56 sind in senkrechten
Bohrungen 86 (Fig. 6) der vorderen Enden der Arme 88 des Trägers 64 untergebracht.
An den Stanzwiderlagern 56 sind ringförmige Flansche 90 ausgebildet, die auf den Armen 88
aufruhen. An den Stielen 94 der Stanzwiderlager 56 liegen Stellschrauben 92 an, die die
Stanzwiderlager in ihren Lagen halten. Die Stanzwiderlager 56 weisen mit den Lochstanzen
in Übereinstimmung liegende Bohrungen 96 auf, in die die Lochstanzen eintreten können
und die zur Aufnahme des Stanzabfalles dienen.
Die Abwärtsbewegung der Lochstanzen 54 wird durch einen auf und ab bewegbaren
Kreuzkopf 100 herbeigeführt, der mit den Köpfen 74 der Lochstanzen zusammentrifft.
Der Kreuzkopf 100 besteht aus einem Stück
mit Muffen 102 (Fig. 1), die auf senkrechten Stangen 104 des Maschinengestelles 2 gleiten.
Der Kreuzkopf 100 wird durch Exzenter 106 auf und ab bewegt, die auf der AVelle 14 sitzen.
In die Exzenterbügel 110 (Fig. 1) sind Verbindungsstangen
108 hineingeschraubt, die durch Muttern 112 in der beabsichtigten
Höhenlage gehalten werden. Die Verbindungsstangen 108 sind lose durch Muttern 114
hindurchgeführt und treten in Schellen 116 ein. Das Anziehen oder Lockern der Schellen
j 116 wird durch mit Gegenmuttern 122 (Fig. 3)
: \'ersehene Schrauben 118 bewirkt. An jeder
der Stangen 108 ist ein Kopf 124 (Fig. 1) angebracht,
gegen den sich der Stiel eines T-förmigen Bolzens 126 stützt (Fig. 2). Der Kopf
des in die Schelle 116 hineingeschraubten Bolzens 126 weist eine Bohrung 128 auf, in der
sich ein Zapfen 130 drehen kann. Der Zapfen 130 findet in dem Kreuzkopf 100 Aufnahme
und wird durch eine Stellschraube 132 und durch eine Gegenmutter 134 in seiner Lage
gehalten. Auf jeder der Muttern 114 sitzt ein Bund 136, dessen oberes Ende in die untere
Seite des Kopfes 124 der dazugehörigen Verbindungsstange hineinpaßt. Die Bunde 136
stellen eine unelastische Antriebsverbindung zwischen jedem Exzenter 106 und dem Kreuzkopf
100 her.
Damit die Maschine zur Bearbeitung von Knopflochlaschen verwendet werden kann,
deren Knopflöcher in verschiedenen Abständen voneinander stehen oder deren Außenkanten
abweichende Umrisse oder Krümmungen aufweisen, ist jeder der Träger 64, mit Aus-
nähme des mittleren Trägers, so angeordnet,
daß die Markiervorrichtungen gegeneinander und auseinander und in der Längsrichtung des
Werkstückes bewegt werden können. An der Rückseite des Maschinengestelles 2 ist eine
Anzahl senkrechter Löcher 138 (Fig. 5) angebracht, die drehbare Stangen 140 aufnehmen.
Die oberen Teile 142 der Stangen 140 sind zu Gabeln ausgebildet, in denen wagerechte,
an den rückwärtigen Enden der Träger, 64 befestigte (146) Zungen gleiten. Die Träger
64 können auf den Stangen 140 Drehbewegungen ausführen, um Schwingbewegungen
der Markiervorrichtungen gegeneinander und auseinander zu bewirken. Die Träger 64 können
auch in ihrer Längsrichtung mit Bezug auf die Stangen 140 ein- und auswärts gleiten.
Die untere Fläche jedes Trägers 64 liegt auf Flächen 148, 150 (Fig..5) des Maschinengesteiles
2 auf. Alle Träger 64 werden von Querstangen 152 (Fig. 2) überbrückt, die
durch Schrauben 154 an dem Maschinengestell befestigt sind. Die Entfernung zwischen den
Querstangen 152 und dem Maschinengestell !
ist gerade ausreichend, um Schwingbewegun- | gen der Träger 64 um die Stangen 140 herum
zuzulassen.
Einer der beiden mittleren Träger 64 kann nicht in der Längsrichtung des Werkstückes
verstellt werden, und zwar werden die übrigen Träger 64 gegen den uneinstellbaren Träger
64 oder hinweg von demselben bewegt. Die mittlere Markiervorrichtung kann . auch nicht
in der Längsrichtung ihres Trägers bewegt werden,
Damit die Markiervorrichtungen entsprechend den wechselnden .Abständen zwischen
den Knopflöchern von Laschen ein und derselben oder verschiedener Länge eingestellt werden
können, werden die Stanzwiderlager 56 und mit denselben die ganzen -Markiervorrichtungen
in kurvenförmigen Führungsschlitzen 156, 158 (Fig. 2) einander genähert oder auseinander
bewegt. Die Schlitze 156, 158 sind an Platten 160, 162 angebracht und entsprechen
ungefähr der Gestalt der Außenkante i einer Knopflochlasche. Wenn die Träger 64 in den Schlitzen 156, 158 verstellt werden, so i
führen sie Schwingbewegungen um die Stangen 140 aus. Die Halsstücke 164 der Stanz- j
widerlager 56 ragen in die Schlitze 156, 158
hinein, so daß die Oberflächen der Stanzwiderlager im wesentlichen bündig mit den oberen j
Flächen der Platten 160, 162 (Fig. 2 Und 7) sind. Die Führungsschlitze der Platten 160,
162 halten die Markiervorrichtungen von Bewegungen quer zur Längskante des Werk-Stückes
ab. '
Die inneren Enden der Platten 160, 162 können
Schwingbewegungen um das Halsstück 164 des ortsfesten Stanzwiderlagers 56 ausführen.
Die Platten 160, 162 stehen in solcher Beziehung zu den Kurvenschlitzen 156, 158.
daß durch größere oder kleinere Schwingung einer oder beider Platten 160, 162 um ihre gemeinsame
Achse sowohl eine Auswärtsbewegung aller oder gewisser Markiervorrichtungen herbeigeführt wird. Die Markiervorrichtungen
können demnach mit Genauigkeit einer beabsichtigten Linie entlang eingestellt werden.
Während dieser Einstellbewegung gleiten die Zungen 144 der Träger 64 in den Gabeln
142 der Stangen 140.
Die Einstellung der Markiervorrichtungen den Schlitzen 156, 158 entlang wird durch eine
Platte 166 bewirkt, die durch eine Handhabe 168 (Fig. 1)0. dgl. bewegt werden kann. Die
Platte 166 kann in Führungen 170 (Fig. 1)
parallel zur Tischplatte 4 verschoben werden. Die Führungen 170 sind an Blöcken 172 des
Maschinengestelles ausgebildet. Die Platte 166 weist eine Anzahl von Schlitzen 174
(Fig. 2 und 5) auf, die der zu markierenden Anzahl der Knöpflöcher entspricht. Wenn die
Platte 166 in wirksame Lage, gebracht wird, so liegen die Halsstücke 164 der Stanzwiderlager 56 in den Schlitzen 174, Die Durchmesser
der Halsstücke 164 sind so abgesetzt, daß die Halsstücke ungehindert in den betreffenden
Schlitzen 174 gleiten können. Die Schlitze 174 sind fächerartig (Fig. 2) an der
Platte 166 angebracht und verbreiten sich von einem gemeinsamen Mittelpunkt nach allen
Richtungen. Der das Halsstück 164 des ortsfesten Stanzwiderlagers 56 aufnehmende
Schlitz 174 ist gleichlaufend zu der Bewegungsbahn der Platte 166. Durch Einwärtsbewegung
der Platte 166 werden die Stanzwiderlager und mit denselben die Markiervorrichtungen
der ortsfesten Markiervorrichtung um einen Betrag genähert, der von der Konvergenz
der Schlitze 174 abhängt, während durch Auswärtsbewegung der Platte 166 eine
dementsprechende Auseinanderbewegung der Markiervorrichtungen bewirkt wird.
- Die Führungsplatten 160, 162 können durch
Zwillingseinstellvorrichtungen 176, 178 um eine gemeinsame, durch das ortsfeste Stanzwiderlager
gebildete Achse geschwungen werden. '
Die Einstellvorrichtungen 176, 178 sind
wirksam mit den äußeren freien Enden der Platten 160, 162 verbunden Jede der Einstellvorrichtungen
176, 178 (Fig. 2 und 4) •schließt einen Block 180 Cm1 der durch einen
Zapfen 182 drehbar mit dem äußeren Ende der Platte 160 bzw. 162 verbunden ist. Der Block
180 gleitet zwischen Führungsschienen 184 eines Hebels 186, der auf einem Hebel 188
aufliegt und um einen in den letzteren einge-
setzten Schraubenbolzen 190 schwingt. Der Hebel 188 schwingt um einen in einen Gleit- j
block 194 hineingeschraubten Bolzen 192. In einen Fortsatz 198 des Hebels 186 ist ein federbelasteter
Kolben 196 eingesetzt, der in j eines der Löcher 200 des Hebels 188 einfallen
kann. Die .Verbindung des Hebels 188 mit dem Gleitblock 194 wird durch einen federbelasteten
Kolben 202 hergestellt, der in eines der Löcher 203 des Gleitblockes 194 einfällt.
Die Schwingung einer oder beider Gleitplatten 160, 162 zwecks Einstellung der Markiervorrichtung
bei \vechselnder Krümmung der Markierlinie wird durch Drehung eines
oder beider Hebel 186, 188 bewirkt.
Die Gleitblöcke verschieben sich in Führungen 204 (Fig. 4) des Maschinengestelles 2, die
rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Platte 166 verlaufen. An jedem Gleitblock 194 ist
eine Knagge 206 ausgebildet, in die ein Zapfen 208 eingesetzt ist. Der Zapfen 208 trägt eine
Rolle 210, die in einer Führung 212 Aufnahme findet. Die Führungen 212 werden durch an
der unteren Seite der Platte 166 befestigte Leisten 214 gebildet. Die Führungen 212 verlaufen
schräg zur Bewegungsrichtung der Platte 166, so daß durch Ein- oder Auswärtsbewegung
der Platte 166 eine dementsprechende Gleitbewegung der Blöcke 194 herbeigeführt
wird. Die Gleitbewegungen der Blöcke 194 haben eine begrenzte Schwingbewegung
der Platten 160, 162 und eine dementsprechende
Einstellung der Markiervorrichtungen zur Folge. Dies findet statt, \Orausgesetzt,
daß die Blöcke 180 und die Führungen 184 nicht diejenige Lage einnehmen, in der die
Führung 184 der betreffenden Vorrichtung 176 oder 178 gleichlaufend zur Bewegungsrichtung
der Platte 166 steht (s. Fig. 2, linke Einstell-
40. Vorrichtung 176). ...
Die beschriebene Anordnung ist derart, daß durch Bewegung der Platte 166 nicht nur die
Märkiervorrichtungen gegeneinander und auseinander bewegt werden, sondern .daß gleichzeitig
auch relative Bewegungen der Markiervorrichtungen quer zur Längskante des Werkstückes
stattfinden, um die Markiervorrichtungen entsprechend den üblichen Abweichungen des Umrisses von Knopflochlaschen verschiedener
Größe, jedoch gleicher Form selbsttätig einzustellen. Natürlich bedingen For- j menveränderuiigen der Laschen anfängliche
Einstellungen unter Zuhilfenahme einer oder beider Einstellvorrichtungen 176, 178.
Wenn die Platte 166 ihre vorgerückte oder
äußerste Lage einnimmt, so sind die Markiervorrichtungen am weitesten auseinandergespreizt,
und die Gleitblöcke 194 sind so zurückgezogen, daß die die äußeren Enden der Führungsplatten 160, 162 mit den Blöcken 180
verbindenden Zapfen 182 in Übereinstimmung mit den Drehzapfen 192 der Hebel 188 liegen.
In diesem F'alle wird die Schwingbewegung eines oder beider Hebel 188 die Lage einer
oder beider Platten 160, T02 nicht verändern.
Bei dieser Lage der Platte 166 kann die Einstellung einer oder beider Platten 160, 162
durch geeignete Handhabung der federbelasteten Kolben 196 bewirkt werden.' Wenn die
Platte 166 ihre innerste oder zurückgezogene Lage einnimmt, so stehen die Markiervorrichtungen
in kürzester Entfernung.voneinander.
Mittels der Hebel 186, 188 einer oder beider
Einstellvorrichtungen 176,. 178 kann eine große Anzahl von Einstellungen einer oder
beider Platten 160, 162 und der Markiervorrichtungen
vorgenommen werden. Wenn die Abweichungen der zu markierenden Werkstücke so wesentlicher Natur sind, daß die erwähnten
Einstellungen den Umständen nicht in der erforderlichen Weise Rechnung tragen, so können die Platten 160, 162 durch mit anderen
Schlitzen T56, 158 versehene Platten ersetzt
werden. .
Die- Maschine ist auch mit Lehren ausgerüstet, die die Entfernung der äußeren Kante
der Knopflochlasche von den Augen der Knopflöcher bestimmen. Diese Lehren bestehen
aus geschlitzten Blöcken, deren vordere Kantenflächen etwas abgerundet sind. In der
vorliegenden Ausführungsform sind drei Lehren 216, 218, 220 (Fig. 2) vorgesehen. Die
mittlere Lehre 218 befindet sich gerade hinter der ortsfesten Markiervorrichtung,, und die
beiden anderen Lehren 216, 220 sind in gleichen Entfernungen zu beiden Seiten der Lehre
218 angeordnet. Die Lehre 216 ist durch
einen Bolzen 222 verstellbar an der Platte 160 angebracht. Die mittlere Lehre 218 und die
Lehre 220 sind in ähnlicher Weise verstellbar an der Platte 162 angeordnet. Es ist zu ersehen,
daß die Lehren 216, 218, 220 gleichzeitig mit den Platten 160, 162 eingestellt werden.
. Die Maschine besitzt außer den Lehren 216, 218, 220 zwei weitere Lehren 224, 226 (Fig. t),
die mit den einander gegenüberliegenden Enden der Knopflochlasche in Berührung treten.
Die Lehren 224, 226 sind in den Fig. 1 und 2 in wirksamer Lage und in der Fig. 7 in
vergrößertem Maßstabe dargestellt. In jede Lehre 224, 226 ist ein Stiel 228 drehbar eingesetzt,
dessen oberes Ende Gewinde aufweist. An dem unteren Ende des Stieles 228 ist eine
wagerechte Bohrung angebracht, die den abgebogenen Teil 230 (Fig. 1) einer Stange 232
aufnimmt. Eine auf den. Stiel 228 aufgeschraubte Mutter 234 sichert die Stange 232
in der jeweiligen Lage. Der mit dem Werkstück in Berührung tretende Teil der Stange
232 verläuft senkrecht zu dem wagerechten
Teil 230 und ragt in den Schlitz der angrenzenden Platte 160, bzw. 162 hinein. Durch
■ \rerschiebung des Teiles 230 in der Bohrung
des Stieles 228 können die Stangen 232 verstellt werden. Die drehbare Anordnung des
Stieles 228 läßt Schwingbewegungen der Stange 232 zu, damit die letztere ihre Lage
entsprechend der Einstellung der dazugehörigen Platte 160 oder 162 verändern kann. Die
Lehren 224, 226 werden . durch Bügelfedern abnehmbar an den die beiden äußersten
Lochstanzen 54 umgebenden Hülsen 58 in ihren Lagen gehalten.
Wenn eine Anzahl der vorhandenen Markiervorrichtungen nicht in Gebrauch genommen
werden soll, so können diese Markiervorrichtungen gegen die äußeren Enden der
Schlitze 156, 158 in unwirksame Lage ge->
schwungen werden, oder die Stanzwiderlager der unwirksam zu machenden Markiervorrichtungen
können aus der Maschine herausgenommen werden. . .
Die verschiedenen Einstellungen können auf Grund einer sorgfältig ausgearbeiteten Tabelle
o. dgl. vorgenommen werden. Wenn die Maschine für die Bearbeitung rechter Knopflochlaschen
eingestellt ist, so können auch linke Knopflochlaschen markiert werden, nur muß der Arbeiter das Werkstück der Maschine
umgekehrt darbieten.
Claims (10)
1. Maschine zum Markieren der Oberleder für Schuhwerk, insbesondere zum
Vorzeichnen der Knopflöcher mit gegeneinander verstellbaren Markiervorrichtungen,
gekennzeichnet durch verstellbare Einstellvorrichtungen (160,162), die bei der
Verstellung sowohl die Abstände der Markiervorrichtungen (54, 56) voneinander, als auch die Entfernung der Markiervorrichtungen
von den die Lage der Kante des Werkstückes bestimmenden Lehren (224, 226 bzw. 216,218,220) derart ändern,
daß bei Vergrößerung des Abstandes der Markiervorrichtungen von den Lehren auch eine Vergrößerung des Abstandes
der Lehren voneinander eintritt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der
Markiervorrichtungen (54, 56) durch zwei Führungsplatten (160, 162) bewirkt wird,
die drehbar (164) und quer zur Längskante des Werkstückes bewegbar sind und
Schlitze (156, 158) aufweisen, in denen sich die Markiervorrichtungen (54, 56, 64)
vorschieben können.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatten
(160, 162) und die zur Veränderung der Abstände zwischen den Markiervorrichtungen
(54, 56) dienende Einstellvorrichtung (166) derart miteinander verbunden
sind, daß durch Bewegungen der letzteren relative Schwingbewegungen der Führungsplatten (160, 162) herbeigeführt
werden.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Einstellung
der Markiervorrichtungen (54, 56)1 quer zur Längskante des Werkstückes
durch eine Vorrichtung (176 bzw. 178) bewirkt werden kann, die unabhängig von
der zum Verändern der Abstände zwischen den Markiervorrichtungen dienenden Ein-Stellvorrichtung
(166) ist.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schwingbewegungen
einer der beiden Führungsplatten (160, 162) in gewissen Lagen der zum Verändern
der Abstände zwischen den Markiervorrichtungen dienenden Einstellvorrichtung (166) durch einen Hebel (186)
bewirkt werden, und daß ein zweiter Hebel (188) vergesehen ist, durch den die
Führungsplatte (160 bzw. 162) geschwungen werden kann, wenn die zum Verändern
der Abstände zwischen den Markiervor-. richtungen dienende Einstellvorrichtung (166) diejenigen Lagen einnimmt, in
denen der erstgenannte Hebel (186) unwirksam ist.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, mittels
der die Markiervorrichtungen quer zur Längskante des Werkstückes verstellt werden,
zwei Hebel (186, 188) einschließt, die um in die letzteren eingesetzte Zapfen
(190,192) drehbar sind und unabhängig voneinander bewegt werden können.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder eingestellten
Lage der Markiervorrichtungen (54, 56) die Lehren (224, 226 bzw. 216, 218; 220)
der Maschine mit Bezug auf die Werkstückkanten in ein und derselben Lage gehalten
werden.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der
Außenkante des Werkstückes von den Knopflöchern durch Vorrichtungen (216,
218,220) bestimmt wird, die so an den Führungsplatten (160, 162) angeordnet
sind, daß diese Vorrichtungen dem Werkstück gegenüber in derselben Lage verbleiben,
wenn die Führungsplatten (160, 162) verstellt werden.
9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Träger (64) der
Markiervorrichtungen (54, 56) um einen
Zapfen geschwungen (140) und Gleitbewegungen
mit Bezug auf diesen Zapfen (140) ausführen kann.
10. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der zum Verändern
der Abstände zwischen den Markiervorrichtungen dienenden Einstellvorrichtung (166) fächerartig verlaufende Schlitze
(174) angeordnet sind, in denen die Träger (64) der Markiervorrichtungen (54,
56) Drehbewegungen um ihre Achse ausführen können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289764C true DE289764C (de) |
Family
ID=544771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289764D Active DE289764C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289764C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102010B (de) * | 1957-10-09 | 1961-03-09 | Alberto Bocca | Einstellbare Lochstanze, insbesondere zum Stanzen der Schnuerriemenloecher in das Oberleder von Schuhen |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102010B (de) * | 1957-10-09 | 1961-03-09 | Alberto Bocca | Einstellbare Lochstanze, insbesondere zum Stanzen der Schnuerriemenloecher in das Oberleder von Schuhen |
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