DE77385C - Messerführung für Maschinen zum Schneiden von Sohlen u. dergl - Google Patents

Messerführung für Maschinen zum Schneiden von Sohlen u. dergl

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DE77385C
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DENDAT77385D
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A. M. STICKNEY, Boston, 146 Pearl Str
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D27/00Machines for trimming as an intermediate operation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D29/00Machines for making soles from strips of material

Landscapes

  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Verbesserung an Maschinen zum Schneiden von Sohlen und anderen Formen, und besteht in der eigenartigen Führung des Messerträgers bezw. einzelner Theile desselben mittelst dreier Schablonen, indem der eine Theil sich in einer Führung bewegt, die für eine beträchtliche Anzahl von Sohlenformen oder dergleichen geeignet ist, während ein zweiter Theil in einer Curve geführt wird, die nur wenig von der Aufsenlinie der Sohle abweicht, und schliefslich der dritte mit dem Messer in einer Führung bewegt wird, welche der Umrifslinie der Sohle genau entspricht. Hierbei regelt jede der drei Schablonen den Weg ihres Theiles des Messerträgers in Verbindung mit den die Führung des Messerträgers um die Schablonen vermittelnden Mechanismen.
Durch die Verbindung einer dünnen Metallschablone, welche allein den Umrissen der Sohle genau entspricht, mit der die Achse des Messerblockes führenden zweiten Schablone, ist eine Verbundschablone hergestellt, welche gegenüber älteren Ausführungen grofse Vortheile bietet.
Die Schablone α hat auf der Oberfläche eine Nuth α22, in welcher der am Messerträger K befestigte, eine Rolle α23 tragende Arm gleitet. Der Messerträger K wird in geeigneter Weise angetrieben (z. B. wie in Fig. 1 gezeichnet). Die Schablone α entspricht ungefähr dem Umrifs der zu schneidenden Sohle und giebt die Führung für die Achse des Messerblockes. Auf der anderen Seite der Schablone α ist eine dünne, der genauen Form der Sohle entsprechende Metallschablone α11 befestigt und wird dicht auf das auf dem Lager B liegende auszuschneidende Material geprefst; dieselbe führt das Messer. Beim Schneiden von Gummisohlen werden die Blätter zwischen der Verbundschablone α α11 und dem Lager B eingespannt. Eine Aussparung der Blechschablone a11 nimmt den dickeren Theil des Blattes auf, der die Trittfläche des Hackens bildet (Fig. 5). Bei einer Lage Blätter von gleichförmiger Dicke wird die Aussparung unnöthig, ebenso der Ansatz, welcher quer über die Schablone α geht, sowie die Feder zwischen α und a11. In diesem Falle ist die Schablone α auf der Unterseite flach und die Schablone a11 bildet eine flache Scheibe von Weifsblech, die flach gegen die flache Unterseite der Schablone α gelegt ist.
Das Messer k wird in einem Halter k1 gehalten, welcher auf der Schraube k- verstellt werden kann, um dem Messer die geeignete Neigung zu geben; nach erfolgter Einstellung wird dieselbe durch die Schraube k3 festgestellt.
Der Halter k1 sitzt zwischen den Klauen eines Blockes k4, welcher mittelst der Schraube ks an einem seitlichen Arm des Messerblockes befestigt ist und gleichzeitig um die Achse der Befestigungsschraube schwingen kann.
Da die Achse des Messerblockes durch die Schablone a, das Messer dagegen durch die Schablone au geführt wird, beide Schablonen aber in der Form etwas von einander abweichen, so ist der Messerblock aus zwei durch die Feder A:6, Fig. 1, verbundenen Theilen hergestellt, von welchen der untere den Arm mit Rolle α23 trägt, während an dem oberen der Messerhalter k1 befestigt ist. Der grofse Vortheil der Verbundschablone α au besteht darin,

Claims (1)

  1. dafs das Gufsstück, welches die Schablone a bildet, nicht mit der grofsen Genauigkeit wie bisher hergestellt zu werden braucht. Die Gufsform kann nicht in den Werkstätten hergestellt werden, wo die Maschinen gebraucht werden. Dagegen ist es seit längerer Zeit gebräuchlich, in diesen Werkstätten Schablonen aus Weifsblech oder dünnem Metallblech derart wie die Schablone a11 herzustellen.
    Es ist für die Praxis höchst unangenehm, von dem Fabrikanten, der Maschine hinsichtlich der Schablonen abhängig zu sein, indem diese wie die Schablone a11 oftmals von einander um ein Geringes abweichen müssen. Das zu vermeiden, ist der Zweck der Verbundschablone α α11, bei welcher a11 sich leicht auf die genaue Form feilen läfst, und es genügt, wenn die Schablone α ungefähr der Form au entspricht. Patenτ-AnSprüche:
    Eine Messerführung für Maschinen zum Schneiden von Sohlen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs der Messerblock einfach oder doppelt an einer der allgemeinen Sohlenform entsprechenden Schablone (a), das Messer selbst an einer nach der genauen Sohlenform hergestellten auswechselbaren Schablone (au) geführt wird.
    Eine Messerführung der unter ι. geschützten Art, sofern bei derselben der Messerblock (K) in zwei durch Federn gelenkig mit einander verbundene Theile zerlegt ist, von denen der untere mittelst einer Führungsrolle (aM) in der Schablone (a) geführt wird, während der obere Theil das in dem Messerhalter (Jt 1J einstellbare, durch Schablone (a11) geführte Messer trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77385D Messerführung für Maschinen zum Schneiden von Sohlen u. dergl Expired - Lifetime DE77385C (de)

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