DE77385C - Messerführung für Maschinen zum Schneiden von Sohlen u. dergl - Google Patents
Messerführung für Maschinen zum Schneiden von Sohlen u. derglInfo
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- DE77385C DE77385C DENDAT77385D DE77385DA DE77385C DE 77385 C DE77385 C DE 77385C DE NDAT77385 D DENDAT77385 D DE NDAT77385D DE 77385D A DE77385D A DE 77385DA DE 77385 C DE77385 C DE 77385C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D27/00—Machines for trimming as an intermediate operation
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D29/00—Machines for making soles from strips of material
Landscapes
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Verbesserung an Maschinen zum Schneiden
von Sohlen und anderen Formen, und besteht in der eigenartigen Führung des Messerträgers
bezw. einzelner Theile desselben mittelst dreier Schablonen, indem der eine Theil sich in einer
Führung bewegt, die für eine beträchtliche Anzahl von Sohlenformen oder dergleichen
geeignet ist, während ein zweiter Theil in einer Curve geführt wird, die nur wenig von der
Aufsenlinie der Sohle abweicht, und schliefslich der dritte mit dem Messer in einer Führung
bewegt wird, welche der Umrifslinie der Sohle genau entspricht. Hierbei regelt jede der drei
Schablonen den Weg ihres Theiles des Messerträgers in Verbindung mit den die Führung
des Messerträgers um die Schablonen vermittelnden Mechanismen.
Durch die Verbindung einer dünnen Metallschablone, welche allein den Umrissen der
Sohle genau entspricht, mit der die Achse des Messerblockes führenden zweiten Schablone, ist
eine Verbundschablone hergestellt, welche gegenüber älteren Ausführungen grofse Vortheile
bietet.
Die Schablone α hat auf der Oberfläche eine Nuth α22, in welcher der am Messerträger K
befestigte, eine Rolle α23 tragende Arm gleitet. Der Messerträger K wird in geeigneter Weise
angetrieben (z. B. wie in Fig. 1 gezeichnet). Die Schablone α entspricht ungefähr dem Umrifs
der zu schneidenden Sohle und giebt die Führung für die Achse des Messerblockes. Auf
der anderen Seite der Schablone α ist eine dünne, der genauen Form der Sohle entsprechende
Metallschablone α11 befestigt und wird dicht auf das auf dem Lager B liegende
auszuschneidende Material geprefst; dieselbe führt das Messer. Beim Schneiden von Gummisohlen
werden die Blätter zwischen der Verbundschablone α α11 und dem Lager B eingespannt.
Eine Aussparung der Blechschablone a11
nimmt den dickeren Theil des Blattes auf, der die Trittfläche des Hackens bildet (Fig. 5). Bei
einer Lage Blätter von gleichförmiger Dicke wird die Aussparung unnöthig, ebenso der Ansatz,
welcher quer über die Schablone α geht, sowie die Feder zwischen α und a11. In diesem
Falle ist die Schablone α auf der Unterseite
flach und die Schablone a11 bildet eine flache
Scheibe von Weifsblech, die flach gegen die flache Unterseite der Schablone α gelegt ist.
Das Messer k wird in einem Halter k1 gehalten,
welcher auf der Schraube k- verstellt werden kann, um dem Messer die geeignete
Neigung zu geben; nach erfolgter Einstellung wird dieselbe durch die Schraube k3 festgestellt.
Der Halter k1 sitzt zwischen den Klauen
eines Blockes k4, welcher mittelst der Schraube ks
an einem seitlichen Arm des Messerblockes befestigt ist und gleichzeitig um die Achse der
Befestigungsschraube schwingen kann.
Da die Achse des Messerblockes durch die Schablone a, das Messer dagegen durch die
Schablone au geführt wird, beide Schablonen aber in der Form etwas von einander abweichen,
so ist der Messerblock aus zwei durch die Feder A:6, Fig. 1, verbundenen Theilen hergestellt,
von welchen der untere den Arm mit Rolle α23 trägt, während an dem oberen der
Messerhalter k1 befestigt ist. Der grofse Vortheil
der Verbundschablone α au besteht darin,
Claims (1)
- dafs das Gufsstück, welches die Schablone a bildet, nicht mit der grofsen Genauigkeit wie bisher hergestellt zu werden braucht. Die Gufsform kann nicht in den Werkstätten hergestellt werden, wo die Maschinen gebraucht werden. Dagegen ist es seit längerer Zeit gebräuchlich, in diesen Werkstätten Schablonen aus Weifsblech oder dünnem Metallblech derart wie die Schablone a11 herzustellen.Es ist für die Praxis höchst unangenehm, von dem Fabrikanten, der Maschine hinsichtlich der Schablonen abhängig zu sein, indem diese wie die Schablone a11 oftmals von einander um ein Geringes abweichen müssen. Das zu vermeiden, ist der Zweck der Verbundschablone α α11, bei welcher a11 sich leicht auf die genaue Form feilen läfst, und es genügt, wenn die Schablone α ungefähr der Form au entspricht. Patenτ-AnSprüche:Eine Messerführung für Maschinen zum Schneiden von Sohlen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs der Messerblock einfach oder doppelt an einer der allgemeinen Sohlenform entsprechenden Schablone (a), das Messer selbst an einer nach der genauen Sohlenform hergestellten auswechselbaren Schablone (au) geführt wird.
Eine Messerführung der unter ι. geschützten Art, sofern bei derselben der Messerblock (K) in zwei durch Federn gelenkig mit einander verbundene Theile zerlegt ist, von denen der untere mittelst einer Führungsrolle (aM) in der Schablone (a) geführt wird, während der obere Theil das in dem Messerhalter (Jt 1J einstellbare, durch Schablone (a11) geführte Messer trägt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77385C true DE77385C (de) |
Family
ID=350198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77385D Expired - Lifetime DE77385C (de) | Messerführung für Maschinen zum Schneiden von Sohlen u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77385C (de) |
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0
- DE DENDAT77385D patent/DE77385C/de not_active Expired - Lifetime
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