DE250512C - - Google Patents

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DE250512C
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DE
Germany
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heel
knife
holding device
workpiece carrier
holder
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DENDAT250512D
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English (en)
Publication of DE250512C publication Critical patent/DE250512C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D87/00Edge or heel cutters; Machines for trimming the heel breast

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250512 KLASSE 71 c. GRUPPE
Absatzfront-Beschneidemaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1911 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 2. Mai 1910 anerkannt.
Absatzfront-Beschneidemaschinen mit feststehenden, quer zur Schneide oder senkrecht beweglichen Messern haben besonders beim Beschneiden hoher Absätze den Nachteil, daß clas Messer stets während des Arbeitsvorganges mehr oder weniger aus seiner eigentlichen Lage abgebogen wird, so daß die Schnittfläche nicht gerade wird, sondern ein wellenförmiges Aussehen erhält.
Es ist dies besonders in der Hinsicht von Nachteil, als der Absatz noch nachträglich bearbeitet werden muß. Diese Arbeit wird als Abputzen des Absatzes bezeichnet und dient dem Gerademachen und Glätten der Schnittfläche. Es ist bereits versucht worden, diesen Nachteil, der in der Nachbearbeitung des Absatzes zu sehen ist, dadurch auszuschalten, daß man dem Messer eine in der Längsrichtung seiner Schneide hin und her gehende kurz schwingende Bewegung gab, so daß das Messer, wenn der Absatz dagegen bewegt wird, eine Art gezogenen Schnitt ausführt, jedoch verursachte diese schwingende Bewegung des Messers in seiner Längsrichtung ein seitliches Hin- und Herstoßen bzw. entsprechendes Schwingen des Schuhes, so daß der durch die Schwingbewegung des Messers erreichte Effekt wieder ausgeglichen wurde und sich diese Maschine tatsächlich als unbrauchbar zeigte.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Absatzfront-Beschneidemaschine, bei der das Messer eine in der Längsrichtung der Schneide hin und her gehende kurze schwingende Bewegung ausführt und bei der gleichzeitig Vorrichtungen zum Festhalten des Absatzes gegen seitliche Bewegung getroffen sind, solange der Leisten den zu beschneidenden Schuh mit der Schneidevorrichtung in Eingriff stellt. Die Haltevorrichtungen für den Absatz sind dabei .weiterhin so ausgeführt, daß sie für alle Formen von Absätzen passen und die Anwendung verschiedener Arten von Messern gestatten. Die Messer sind daher auswechselbar befestigt, und es können solche mit Krümmungen der verschiedensten Art verwandt werden.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht.
Fig. 3 zeigt in einem Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. ι eine Einzelheit der Maschine.
Fig. 4 ist eine Aufsicht auf den Messerhalter,
Fig. 5 eine Vorderansicht desselben,
Fig. 6 ein Schnitt durch den Halter in Riehtung der Linie 6-6 der Fig. 5.
Fig. 7 zeigt eine Einzelheit der Absatz-Haltevorrichtung.
Die Maschine empfängt ihren Antrieb über eine in dem Gestell α gelagerte Hauptantriebswelle b, welche mittels einer geeigneten Übertragungsvorrichtung auf eine senkrecht im
Maschinenoberteil α1 gelagerte Hauptwelle c wirkt.
In dem Oberteil a1 sind wagerechte Führungen a2 vorgesehen, die sich nach der Vorderseite der Maschine hin öffnen und den
. Support d für den Messerhalter aufnehmen. Der Teil d ist in den Gleitführungen herausnehmbar gelagert, und es sind entsprechende Vorrichtungen vorgesehen, um den einmal eingesetzten Halter feststellen zu können. Im vorliegenden Falle dienen dazu Schrauben x, deren Köpfe auf der einen Seite fortgeschnitten sind. Der Halter d trägt seinerseits auf der Unterseite ein paar konsolartige Führungen d1,
χ5 in denen der eigentliche Messerhalter e gleitet. Der Teil e kann somit in wagerechter Ebene eine Universalbewegung ausführen. An ihm sind ein paar nach unten gerichteter Messerträger e1 mit senkrechten Auflagerflächen für das Messer f vorgesehen, auf denen das Messer mit Hilfe von Klemmplatten e2 gehalten wird. Im Hauptteil des Messerhalters β ist des ferneren eine Stellschraube g angeordnet, gegen die das obere Ende des Messers f anliegt, so daß es möglich wird, die Stellung des letzteren im Halter nach Wunsch zu regeln. Der Halter d zeigt ein paar symmetrisch zu seiner Mittellinie liegende, in einer Kurve verlaufende Führungsschlitze d2, in denen ein paar Führungsrollen h des Messerhalters e gleiten. Diese Führungen bestimmen die Bewegung des HaI-. ters e in dem Halter d in der Weise, daß sich der Halter entsprechend der Kurve der Schlitzführungen d2, d. h. in der Längsrichtung der Schneiden des Messers bewegen muß.
Die Messerschneide ist einmal in senkrechter Richtung und ferner in der Längsrichtung der Schneide konkav entsprechend der Krümmung der Führungsschlitze if2. , Auf der Oberseite des Halters e befinden sich ein paar senkrecht vorstehende Flansche es, die zur Befestigung eines auswechselbaren Stückes i dienen, in das die senkrecht stehende Hauptwelle c der Maschine mit einem Exzenterzapfen c1 am unteren Ende eingreift. Die rotierende Bewegung der Welle c überträgt sich so in einer durch die Führungsschlitze d2 bestimmten hin und her gehenden Bewegung des Messerhalters e.
Auf der Rückseite des Maschinenoberteiles a1 hinter dem Messer f und symmetrisch zu beiden Seiten desselben ist ein paar senkrecht nach unten gerichteter Führungsstangen k als Träger für ein Querstück j angeordnet, und zwischen ihnen befindet sich eine Stange I ebenfalls im Oberteil der Maschine parallel zu den Stangen k gelagert, die bei j1 durch das Querstück hindurchreicht. Auf dieser Stange I ist zwischen dem Querstück j, j1 und dem Oberteil der Maschine a1 eine Feder m eingesetzt, die das Querstück gegen eine Anschlagschraube η am unteren Ende der Stange I drückt. Diese Schraube η trägt das Querstück und bestimmt die Größe der Abwärtsbewegung desselben. Das Querstück / ist mit einem längsdurchlaufenden Schlitz j2 versehen, in dem ein paar Greifer 0 gleiten. Diese Greifer sitzen auf gegenläufigen Gewinden einer Schraube f>, die durch eine Platte q in unveränderlicher Stellung zu dem Querstück j gehalten wird. Wird die Schraube -p daher gedreht, so werden die Greifer 0 gegeneinander oder auseinander bewegt.
Jeder Greifer 0 hat einen nach unten reichenden Finger o1 mit Anlageflächen o2 für den Absatz, die nach unten zu etwas nach außen geneigt sind.
Der Leisten r ist auf einem senkrecht beweglichen Tisch r1 angeordnet, der durch ein zweckentsprechend ausgebildetes Trethebelwerk (Fig. 2) so gehoben werden kann, daß der Leisten gegen das Messer f geführt wird. Der Hub des Tisches r1 wird durch einen Anschlag r2 begrenzt.
■Beim Ingangsetzen der Maschine erhält das Messer f eine rasche hin und her schwingende Bewegung in Längsrichtung seiner Schneide. Der Schuh wird auf den Leisten r aufgesetzt, und beim Anheben des Leistentisches r1 ergreifen nun zunächst die Finger o1 der Greifer 0 den Absatz an den Seiten und halten den Schuh durch die Keilwirkung der Anlageflächen o2 für den Absatz in unveränderlicher Lage fest. Wird der Leisten weiter gehoben, so kommt das Messer f an der Vorderseite des Absatzes zur Wirkung, und letzterer wird in ohne weiteres verständlicher Weise nach Maßgabe der Hebung des Leistens beschnitten, bis die Aufwärtsbewegung des Leistens durch den Anschlag r2 begrenzt ist. Mit der Hebung des Leistens wird auch das Querstück j mit der Haltevorrichtung gehoben, so daß die relative Lage des Schuhes zum Halter stets dieselbe bleibt und der Absatz also gegen seitliche Bewegung während des ganzen Arbeits-Vorganges dauernd festgehalten wird. Der wirksame Eingriff der Haltevorrichtung an dem ,Absatz ist durch die Feder m gesichert. Ist die Beschneidung des Absatzes beendigt und wird der Leisten gesenkt, so senkt sich das Querstück j unter Wirkung der Feder m ebenfalls, bis es wieder gegen die Stockschraube η anliegt.
Erscheint es wünschenswert, ein Messer von anderer Krümmung zu verwenden als das augenblicklich in die Maschine eingespannte, so wird der Halter d losgeschraubt, aus den Führungen im Oberteil der Maschine herausj genommen und durch einen anderen Halter d gleicher Form, aber mit anderen Führungen d2 ersetzt, der einen anderen Messerhalter und ein Messer anderer Krümmung trägt. Der von
dem herausgenommenen Halter d abgenommene Teil * wird dabei an dem neuen Halter d befestigt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Absatzfront-Beschneidemaschine mit einem in der Front des zu beschneidenden Absatzes wagerecht hin und her bewegten
ίο Messer, dadurch gekennzeichnet daß eine Haltevorrichtung fo, o2·) derart angeordnet ist, daß sie, wenn der Werkstückträger fr) in senkrechter Richtung relativ gegen das Messer ff) bewegt wird, den Absatz erfaßt und gegen Seitenschwankungen feststellt, ehe das wagerecht hin und her bewegte (c, c1, i, e, d'2) Messer ff) in die Absatzfront einschneidet.
2. Absatzfront-Beschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung fo, o2) in einem senkrecht beweglichen (k) Lager (j) angeordnet ist, und daß letzteres aus einer regelbaren (n) tiefsten Stellung entgegen der Wirkung einer Feder fm) mit in die Höhe genommen wird, wenn der Werkstückträger fr), nachdem der Absatz sich in der Haltevorrichtung fo, 02J gefangen hat, weiter gehoben wird, damit die Absatzfront beschnitten wird.
3. Absatzfront-Beschneidemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung aus zwei symmetrisch zur Mitte des 'Werkstückträgers fr) auf einer Schraubenwelle f-p) des senkrecht beweglichen Lagers (j) verstellbaren Klemmbacken (0, 02J besteht, in denen sich der Absatz fängt, wenn der Werkstückträger gegen das Messer ff J gehoben ,wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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