DE688422C - Vorrichtung zum Verbinden von Leder und aehnlichen weichen Stoffen - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden von Leder und aehnlichen weichen StoffenInfo
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- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
- A43D8/32—Working on edges or margins
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Description
- Vorrichtung zum.Verbinden von Leder und ähnlichen weichen Stoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen stets gleich langer, abgeschrägter Schnittflächen in miteinander zu verbindenden Stücken von Leder und sonstigen weichen Stoffen. Die bisherigen Vorrichtungen dieser Art benutzten zur Herstellung der Schrägfläche Schärf- oder Spaltmesser, welche das Leder von der Narbenseite bis zur Fleischseite durchdringen. Damit ließ sich aber keine einwandfreie Arbeit erzielen, da einerseits die Messer durch Un-0 U eichförmigk - eiten des Leders abgelenkt werden und andererseits scharf auslaufende Schnittkanten erzeugen, die bei der Weiterverarbeitung des Werkstückes und schon unter dem Schärfmesser leicht beschädigt werden und dadurch das Aussehen der Verbindungsstelle beeinträchtigen.
- Erfindungsgemäß wird die Vorrichtung mit einem ortsfest umlaufenden, z. B. fräserartig arbeitenden Schnittwerkzeug und mit unterhalb und oberhalb des Werkstückes angreifenden Führungen ausgestattet, welche um durch den Anfang und das Ende der Schnittfläche gehende Achsen schwenkbar gelagert und bewegungsabhängig derart miteinander verbunden sind, daß beide Führungen vom Werkstück aus gleichzeitig und um gleiche Beträge gegenüber dem Schnittwerkzeug geschwenkt werden. Das fräserartig arbeitende Schnittwerkzeug gewährleistet einen vollkommen ebenen und gleichmäßig begrenzten Verlauf der Schnittflächen. Durch seine Verwendung läßt sich schon während der Herstellung der Schnittflächen auch das Brechen der Schnittflächenränder ausführen, so daß die Schrägfläche mit einer abgesetzten Kante gegenüber der Lederoberfläche zurücktreten kann. Dadurch wird ein fugenloser Lrbergang an der Verbindungsstelle zweier durch die Vorrichtung bearbeiteter Werkstückteile ermöglicht. Die besondere Art der Lagerung und Anordnung der Führungen bringt den Vorteil mit sich, daß die Führungen die Werkstücke gewissermaßen selbsttätig messen und sich gegenüber dem Werkstück selbsttätig so einstellen, daß ohne Rücksicht auf die Materialstärke alle Werkstücke die gewünschte Schnittfläche gleicher Breite erhalten.
- Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweisen Ausführungsformen in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 Querschnitte durch die Verbindungsstelle eines Werkstücks gleicher und verschiedener Stärke, Abb.3 eine Aufsicht auf die Laufseite einer Sohle, Abb.4 das Schema einer Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung, Abb.5 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie V-V der Abb. 6 und 7, Abb. 6 eine Vorderansicht in Richtung des Pfeiles VI der Abb. 5, Abb. 7 eine Aufsicht, Abb.8 und 9 Schnitte nach den Linien VIII-VIII und IX-IX der Abb. 6, Abb. io und ii eine Seitenansicht und Vorderansicht des Werkzeuges.
- Bei der in Abb. 5 bis i i dargestellten Vorrichtung ist in dem Maschinenständer i ein Lagerrohr 2 vorgesehen, das einen Führungsbock 3 trägt. Das Lagerrohr 2 umschließt die von einer in der Zeichnung nicht dargestellten Kraftwelle angetriebene Welle 5 des Fräswerkzeuges 6. Dieses Fräswerkzeug ist an seinen Schnittkanten der Verkämmung der Verbindungsstelle nach Abb, i und 2 entsprechend profiliert und von einer verstellbaren zylindrischen Hülse 14 umgeben, deren gemäß Abb. i i abgesetzte Ränder als Niederhalter für das Werkstück dienen.
- An dem Führungsbock 3 ist mit Hilfe der Schrauben 22 und der Langlöcher 21 die Platte 13 in der Höhe verstellbar festgelegt, wobei die Stellschraube 23 zur Feineinstellung der Platte 13 gegenüber dem Führungsbock 3 dient. In den nach vorn hin rechtwinklig abgebogenen Enden 24 der Platte 13 sitzen die Körnerspitzen 16 und 16', auf welchen der untere Werkstückträger 12 pendelnd aufgehängt ist. In dem Träger 12 ist mit Hilfe des Bolzens io die untere Führungsrolle 8 frei drehbar gelagert. Zur Aufnahme des Bolzens 9 der oberen Führungsrolle 7 dient der obere Träger i i, der gleichfalls pendelnd auf den Körnerspitzen 15 und 15' sitzt. Diese Körnerspitzen sind in besondere Lagerstücke 17 und 17' eingesetzt, welche mit Hilfe von Stellschrauben 26, der Langlöcher 25 und der Feinstellschrauben 27 in gewünschter Höhenlage an dem Träger 13 befestigt sind. Beide Träger ii und 12 weisen je einen nach unten gehenden Arm i i' bz-w. 12' auf und sind durch ein Gelenkstück i8 parallelogrammförmig miteinander verbunden, so daß die obere und die untere Führungsrolle 7 bzw. 8 stets die gleiche Winkellage zum Werkzeug 6 einnehmen.
- Wie besonders Abb.8 erkennen läßt, ist der Träger 12 mit einer nach vorn reichenden Verlängerung versehen, die bis unter den Träger i i reicht. Beide Träger sind in der aus Abb.6 ersichtlichen Weise bis in die Nähe der Führungsrollen nischenartig ausgespart, so daß das zu bearbeitende Werkstück 4 von vorn her zwischen die Träger geschoben werden kann und an der Fläche 12" (Abb. 8) einen Anschlag findet. Die Ruhestellung der schwenkbaren Führungsrollen gegenüber dem Fräswerkzeug 6 wird durch Federn 2o bestimmt, welche die Rollenträger gegen den einstellbaren Anschlag i9 ziehen.
- Bei dem Schema nach Abb. 4 entspricht die Achse x der durch die Körnerspitzen 15 und 15' bestimmten Schwenkachse des Trägers i i und die Achse y der durch die Körnerspitzen 16 und 16' verlaufenden Schwenkachse .des Trägers 12. Die Rollen 7 und 8 können somit entgegen der Wirkung der Federn 2o und infolge ihrer Verbindung durch das Parallelogramm i i, i i', 18, 12, 12' um die Achsen x und y schwingen. Die Lage der Achse x kann durch Verstellung der Lagerstücke 17 und 17' geregelt werden. Sie wird so gewählt, daß bei allen zu 'bearbeitenden Werkstücken die durch den Fräser schräg geschnittene Verbindungsfläche an ihrem freien Ende eine bestimmte Stärke aufweist, während an der Wurzel der Schrägfläche ein mit der Zungenstärke genau übereinstimmender Absatz entsteht (Abb. i und 2).
- Die zu bearbeitenden Werkstücke werden ohne Rücksicht auf die Dicke des Materials zunächst von vorn her in die nischenartigen Ausnehmungen der Träger i i und 12 eingeführt und dann auf die Rollen zu seitlich verschoben. Dabei drängt sich das Werkstück zwischen die Rollen, die nunmehr infolge der Verbindung ihrer Träger miteinander z. B. in die Schrägstellung gelangen, welche in Abb. 4 in strichpunktierten Linien angedeutet ist. Diese Schrägstellung ändert sich mit der Stärke des zwischen den Rollen hindurchgehenden Materials und bestimmt dabei den Abstand der von dem Werkstück ablaufenden Mantelflächen der Führungsrollen. Bei jeder beliebigen Schrägstellung der Rollen bleibt aber die Breite der durch den Fräser bearbeiteten Schnittflächen stets die gleiche. Alle Werkstücke weisen auch bei voneinander abweichender Stärke Schnittflächen auf, welche hinsichtlich der Lage, der Verkämmung und ihrer Breite vollständig miteinander übereinstimmen. Eine Abweichung liegt nur insofern vor, als sich mit der Stärke des Materials auch die Schräglage der Schnittflächen zum Werkstück ändert. Infolgedessen ergibt sich beim Bearbeiten von Werkstücken gleicher Stärke das in Abb. i dargestellte Bild, nach welchem beide Werkstücke in der gleichen Ebene liegen. Weichen die beiden Werkstücke in der Stärke voneinander ab, so ergibt sich das Bild nach Abb.2, bei dem jedoch gleichfalls eine vollkommen glatte und fugenlose Verbindung vorliegt.
Claims (9)
- PATENTANsPizLCHE: i. Vorrichtung zum Herstellen stets gleich langer, abgeschrägter Schnittflächen in fugenlos miteinander zu verklebenden Stücken von Leder oder sonstigen weichen Stoffen, gekennzeichnet durch ein ortsfest umlaufendes Schnittwerkzeug (6) und oberhalb und unterhalb des Werkstückes angreifende Führungen (7, 8), welche um durch den Anfang und das Ende der Schnittfläche gehende Achsen schwenkbar gelagert und bewegungsabhängig derart miteinander verbunden sind, daß beide Führungen (7, 8) gleichseitig und um gleiche Beträge vom Werkstück aus gegenüber dem Schnittwerkzeug (6) geschwenkt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen aus Rollen (7, 8) bestehen, die in durch ein Gelenkparallelogramm (1i', 12, , 18) verbundenen Trägern (ii und i2) ruhen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkparallelogramm durch parallel liegende Ansätze (i i, i2') der Träger (i i, 12) gebildet wird, die durch ein Gelenkstück (i8) miteinander in Verbindung stehen, wobei dieTräger (ii, i2) auf Spitzschrauben (i5, i5', 16, 16) ) gelagert sind, welche die Schwenkachsen der Träger bilden. q..
- Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Schwenkachsen, z. B. die Schwenkachse (i5, i5), in ihrer Höhenlage einstellbar ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (1i, 12) unter der Einwirkung von Federn (20) stehen, die die Träger in einer Ruhelage halten.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch zur Bestimmung der Ruhelage der Träger (i i, 12) dienende einstellbare Anschläge (i9).
- 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger nischenartige Aussparungen zum Einführen des Werkstückes aufweisen und an einem der Träger (i2) ein Werkstückanschlag (i2") vorgesehen ist. B.
- Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Werkstückes der Breite der Schnittflächen entspricht.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Fräserwerkzeug von einer längs verschiebbaren, unten offenen Buchse (i4) umfaßt wird, die sich als Niederhalter auf das Werkstück aufsetzt. io. Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (i3), auf dem mittels Körnerspitzen die Führungsrollenträger sitzen, einstellbar an einem Führungsbock (3) angeordnet ist, der von einem an der Maschine angeordneten, die Antriebsachse des Fräsers umschließenden Lagerrohr (2) getragen wird.
Priority Applications (1)
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| DE688422C true DE688422C (de) | 1940-02-20 |
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Family Applications (1)
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| DE1937S0126800 Expired DE688422C (de) | 1937-04-13 | 1937-04-13 | Vorrichtung zum Verbinden von Leder und aehnlichen weichen Stoffen |
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