DE107101C - - Google Patents

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DE107101C
DE107101C DENDAT107101D DE107101DA DE107101C DE 107101 C DE107101 C DE 107101C DE NDAT107101 D DENDAT107101 D DE NDAT107101D DE 107101D A DE107101D A DE 107101DA DE 107101 C DE107101 C DE 107101C
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Germany
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die
slide
reservoir
machine
springs
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DENDAT107101D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/38Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
    • B21D51/44Making closures, e.g. caps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Eigenthiimliche bei dieser Maschine zum Drücken von Metalldeckeln liegt in der Anordnung von zwei gegenseitig in derselben Ebene und Richtung bewegten Schiebern, einem in der Arbeitsrichtung der letzteren gelegenen Gesenk mit anhebbarem Boden und durch den Gesenkstempel aus einander zu bewegenden Abstreiffedern für die gedrückten Deckel, wobei der eine Schieber den anderen umgiebt und so weit über denselben verlängert ist, dafs er gleichzeitig mit dem durch den inneren Schieber bewirkten Vorschub der gestanzten geraden Deckelplatten von dem Reservoir zu dem Gesenk die fertig gedrückten, von dem Gesenkstempel abgestreiften und auf dem angehobenen Gesenkboden liegenden Deckel aus der Maschine herausbefördert.
Diese wesentlichen Theile und Anordnungen der Maschine sind in der Zeichnung dargestellt. Die gestanzten geraden Deckelplatten sind in dem durch Stäbe a (Fig. 1) gebildeten Reservoir aufgestapelt und werden einzeln nach dem Gesenk b (Fig. 1 bis 3) mittelst des gabelförmigen inneren Schiebers c (Fig. 3 bis 5) geführt, der zu diesem Zweck mit nasenartigen Mitnehmern c1 versehen ist.
In dem Boden des Gesenkes liegt eine Stofsstange d (Fig. 1 bis 3), die einen Theil des Gesenkbodens bildet und mittelst Federn oder in anderer Weise stets (jedoch nachgiebig) in solcher Höchstlage gehalten wird, dafs ihre Stofsfläche nicht über die Bahn der von dem Schieber cc1 vorbewegten geraden Deckelplatten hervorragt. Sobald die Deckelplatte über das Gesenk b und die Stofsstange d gebracht worden ist, geht der Gesenkstempel e (Fig. i, 2 und 6) nach unten, wobei er Blattfedern/ (Fig. 3 und 6), die an feststehenden Winkelstücken g (Fig. 2) befestigt sind, aus einander drückt. Diese Federn schleifen dann an dem Stempel e entlang und bewirken beim Wiederaufsteigen des letzteren das Abstreifen des gedrückten und eventuell von dem Stempel mit hochgenommenen Deckels, der, da gleichzeitig mit dem Stempel e auch die Stofsstange d vermittelst der oben erwähnten Federwirkung in die Höhe geht, auf der Stofsfläche dieser letzteren liegen bleibt, und zwar in einer solchen Höhenlage, dafs er durch den äufseren Schieber h (Fig. 1 und 3 bis 5) von der Stange d herabgestofsen und auf eine geneigte Abführrinne i (Fig. 1 und 5) befördert wird.
Während der Schieber h in dieser Weise arbeitet, wird gleichzeitig damit von dem Schieber c eine andere gestanzte gerade Deckelplatte von dem Reservoir α nach dem Gesenk b bewegt, in welchem Zeitpunkt die beiden Schieber die Lagen einnehmen, die in den Fig. 1 und 5 gezeigt sind. Die Schieber bewegen sich also stets gleichzeitig und stets in derselben Ebene und Richtung. Ihr Arbeitshub wird mittelst der Gabelhebel k k1 (Fig. 1 und 5) bewirkt, die an einem Schlitten / angreifen, auf dem die Schieber c und h einstellbar angeordnet sind. Der Rückgang des Schlittens / wird von den Federn m (Fig. 5) unter Mithülfe der Schwingarme η herbeigeführt.
Bei dem Rückgang des Schiebers c bezw. der Schieber c und h findet eine Beeinträchtigung dieser Bewegung seitens der in dem Reservoir aufgestapelten Metallplatten nicht
statt, weil die rückseitige Wand des Reservoirs a sich bis dicht auf die Schieber c und h hinab erstreckt und nur mit zwei Aussparungen versehen ist, durch die die Nasen c1 des Schiebers c hindurchtreten können. Der Rückgang erfolgt selbstverständlich stets so weit, dafs die in Bezug auf ihren hervorstehenden Theil sozusagen keilförmigen, d. h. von hinten nach vorn aus der Schieberfläche ansteigenden Nasen c1 bei dem nächstfolgenden Vorwärtsgang des Schiebers c die unterste Metallplatte aus dem Reservoir nach vorn heraus bis zu dem Gesenk b bewegen können, und es ist bei der hintersten Lage des Schiebers c die Lage des Schiebers /2.eine solche,-dafs seine Stofsenden hinter dem Gesenk b oder zwischen diesem und dem Reservoir α liegen.
Ein Umfassen des Gesenkes findet nicht statt, oder, mit anderen Worten, der Raum zwischen den beiden Ausläufern des Schiebers /2 ist etwas kleiner als die lichte Weite des Gesenkes. Die von den Nasen cl des Schiebers c bei dem Vorschub des letzteren mitgenommene Platte aus dem Reservoir α ruht auch auf den an ihrer Innenkante leistenartig erhöhten Theilen der Schenkel des Schiebers /2, und es werden nun die bis über das Gesenk b geschobenen Platten, die dabei unter die feilenartig gerauhten Kanten der Abstreiffedern f gelangen, von eben diesen Federn beim Rückgang der Schieber c und h zurückgehalten, so dafs sie auf das Gesenk b herabfallen, :sowie die Schieberschenkel h bis hinter die Federn f zurückgegangen sind. Wenn dann in dem Gesenk b die Pressung erfolgt, also der Deckel mit seinem in dieser Lage nach oben gerichteten Rande gebildet ist und dann aus dem Gesenke herausgehoben wird, was gleichzeitig mit dem Hochgang des Stempels e geschieht, so streifen die Federn f den Deckel von dem Stempel ab und es erfolgt dann das Herausstofsen desselben durch die Endtheile der vorerwähnten inneren leistenartigen Erhöhungen dieser Schenkel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Drücken von Metalldeckeln, bei welcher das Gesenk mit anhebbarem Boden und der Stempel mit Abstreiffedern versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei gleichzeitig in derselben Richtung und Ebene bewegte Schieber, von denen der eine den anderen umgiebt und so weit über denselben verlängert ist, dafs er gleichzeitig mit dem durch den inneren Schlitten bewirkten Vorschub der gestanzten geraden Deckelplatten von dem Reservoir zu dem Gesenk die fertiggedrückten, von dem Gesenkstempe! abgestreiften und auf dem angehobenen Gesenkboden liegenden Deckel aus der Maschine herausbefördert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT107101D Active DE107101C (de)

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DE (1) DE107101C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742565C (de) * 1940-06-23 1943-12-07 Ag Maschf Foerdervorrichtung fuer Rasierklingen-Einwickelmaschinen
DE901766C (de) * 1939-01-12 1954-01-14 Rudolph William Glasner Vorrichtung zum Abfuehren des fertigen Werkstueckes bei Blechziehpressen
DE1175637B (de) * 1959-12-22 1964-08-13 Leslie Dyche Vorrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken zu Pressen
DE1194356B (de) * 1962-09-06 1965-06-10 Karlsruhe Augsburg Iweka Vorrichtung zum Einschieben von Platinen

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DE1175637B (de) * 1959-12-22 1964-08-13 Leslie Dyche Vorrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken zu Pressen
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