DE64122C - Vorrichtung zum Schliefsen und Unterbrechen einer elektrischen Leitung - Google Patents

Vorrichtung zum Schliefsen und Unterbrechen einer elektrischen Leitung

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DE64122C
DE64122C DENDAT64122D DE64122DA DE64122C DE 64122 C DE64122 C DE 64122C DE NDAT64122 D DENDAT64122 D DE NDAT64122D DE 64122D A DE64122D A DE 64122DA DE 64122 C DE64122 C DE 64122C
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DE
Germany
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lever
spring
closing
interrupting
electrical line
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64122D
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English (en)
Original Assignee
W. H. dingle und J. M. ürquhart in London W.C., Norfolk Street, Norfolk House
Publication of DE64122C publication Critical patent/DE64122C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/26Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members
    • H01H13/28Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members using compression or extension of coil springs

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  • Breakers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in LONDON.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schlüssel zum Unterbrechen und Schliefsen von elektrischen Stromkreisen und ist im Nachstehenden näher beschrieben und in den beiliegenden Zeichnungen erläutert. In denselben bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung bei geöffnetem Stromkreis;
Fig. 2 einen Längsschnitt bei geschlossenem Stromkreis;
Fig. 3 eine Endansicht;
Fig. 4 eine Ansicht von oben.
Fig. 5 zeigt die Vorrichtung wie in Fig. 1, aber mit einem Handgriff zur leichteren Bedienung versehen, und
Fig. 6, 6 a, 7, 7 a und 8 sind Einzelansichten.
A stellt die Bodenplatte dar aus Schiefer, Holz oder sonst einem geeigneten Isolirstoff.
B ist die Stromschlufsvorrichtung, gewöhnlich aus zwei besonderen rechtwinklig umgebogenen Metallstreifen b b bestehend, welche durch Schrauben b1, an die zugleich die Leitungsdrähte angeschlossen sein können, an der Platte A befestigt sind.
C ist der den Stromschlufs bewirkende Hebel, in den Fig. 6 und 6 a besonders dargestellt. Derselbe besteht aus einem Zwischenstück c\ an welches zwei nach abwärts gerichtete Arme c c angelöthet sind, welche mit den Stromschlufsstreifen b b in Verbindung treten und vermöge ihrer Elasticität einen sicheren Stromschlufs bewirken.
. Die Drehung des Hebels erfolgt um einen Stift c3. Mit dem Hebel C ist durch Stift d drehbar verbunden .ein Druckstück D zum Schliefsen des Stromkreises, während das Oeffne'n von einem ebensolchen Stück H bewirkt wird, welches auf die' jenseits des Drehpunktes c3 des Hebels C befindliche Verlängerung c4 desselben einwirkt.
Eine doppelt wirkende, gebogene Feder E, welche ihren Stützpunkt in g hat, drückt mit ihrem einen Arm e gegen den Hebel c4 und mit dem anderen Arm e1 gegen einen Stift g·3, an welchem zugleich das Druckstück H und ein Hebel G drehbar befestigt sind. Dieser Hebel G ist ein Sperrhebel und hat die in Fig. 7 und 7 a dargestellte Form. Sein vorderer, abwärts gerichteter Arm gl greift in eine Aussparung c5 des Zwischenstückes c1 und hat den Zweck, den Stromschlufshebel C in seiner Unterbrechungs- oder Schlufslage jeweilig festzuhalten.
Soll die Leitung geschlossen werden, so wird der Drücker D aus seiner Lage Fig. 1 in die in Fig. 2 dargestellte niedergedrückt, bis die abwärts gebogenen Arme c des Hebels C mit den Stromschlufsstreifen b b in Berührung kommen. Dabei wird zugleich der Hebelarm c4 gehoben, die Feder E wird gespannt, der Theil c1 derselben hebt das Druckstück H und mit ihm den Sperrhebel G in die Höhe und dessen Arm g1 tritt in die Aussparung c5, wodurch die Hebel C in ihrer Lage festgehalten werden; der Stromkreis zwischen bl b1 ist geschlossen (Fig. 2).
Soll der Stromkreis wieder unterbrochen werden, so geschieht dies durch Niederdrücken
des Stückes H. Damit wird der Sperrhebel G bezw. dessen Arm g2· ebenfalls nach abwärts bewegt; der Hebelarm g1 tritt aus der Aussparung c5 heraus, und durch den Druck der Federenden e2 gegen c4 wird der Hebel C gehoben und die Arme c c werden aufser Berührung mit den Streifen b b gebracht. Das Druckstück D wird hierbei wieder hochgestellt, und der Hebelarm gl legt sich an die Vorderflache von c1 an und verhindert ein selbstthätiges zufälliges Schliefsen des Stromkreises.
In beiden Fällen also, sowohl für den unterbrochenen als für den geschlossenen Stromkreis, bildet der Hebelarm g1 die Hemmung des Hebels C.
Beim Niedergehen des Hebels C gleitet gl an c1 so lange, bis es dessen höchsten Punkt erreicht hat, worauf erst die Feder zur Wirkung gelangt und H in die Höhe hebt, und beim Niederdrücken von H wird die Feder erst dann C heben, wenn g1 vollständig aus c5 heraus und an der obersten Kante von c1 angelangt ist.. Es wird deshalb, ebenso wie durch starkes Drücken auf D ein plötzlicher Schlufs der Leitung erreicht wird, infolge des Zusammenwirkens von g\ c1 und der Feder E ein plötzliches Unterbrechen des Stromes stattfinden.
Zur leichteren Handhabung der Druckstücke D und H kann ein Hebel x, wie in Fig. 5 gezeigt, angeordnet werden.
Statt der doppelt wirkenden Feder E auf jeder Seite des Schlüssels läfst sich natürlich mit demselben Erfolg eine Feder aus einem einzigen Draht, wie in Fig. 4, anbringen, und statt eines Hebels x, wie in Fig. 5,· kann ein solcher wie in Fig. 8 gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Schliefsen und Unterbrechen einer elektrischen Leitung, bei welcher ein plötzliches Unterbrechen dadurch bewirkt wird, dafs beim Niederdrücken eines Stempels (H) eine auf das hintere Ende des Stromschlufshebels (C) drückende Feder (E) gespannt und gleichzeitig ein mit dem Stempel verbundener Winkelhebel (G) so bewegt wird, dafs er mit seinem nach unten gerichteten Schenkel (gl) von einem Querstück (c1) des Stromschlufshebels abgleitet, so dafs ,dieser durch die Feder in die Unterbrechungsstellung geschnellt und nun in dieser festgehalten wird, indem sich der Schenkel (g1) des Winkelhebels vor das Querstück (ολ) legt, bis der Hebel (C) durch Niederdrücken eines zweiten Stempels (D) wieder in die Stromschlufsstellung gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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