DE17813C - Neuerungen an Teigtheilmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Teigtheilmaschinen

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Publication number
DE17813C
DE17813C DENDAT17813D DE17813DA DE17813C DE 17813 C DE17813 C DE 17813C DE NDAT17813 D DENDAT17813 D DE NDAT17813D DE 17813D A DE17813D A DE 17813DA DE 17813 C DE17813 C DE 17813C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
innovations
dough
spindle
arrangement
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Active
Application number
DENDAT17813D
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English (en)
Original Assignee
W. KAUFMANN & F. KRÜGER in Halle a. S. Blücherstr. 10
Publication of DE17813C publication Critical patent/DE17813C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/08Dough-dividing machines with radial, i.e. star-like, cutter-blades slidable in the slots of, and relatively to, a pressing-plunger

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2: Bäckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1881 ab.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 die Vorderansicht der Teigteilmaschine; Fig. 2 den mittleren Schnitt derselben nach x-x, Fig. 4, wobei der Theilkolben G als Ansicht dargestellt ist; Fig. 3 ist ein Schnitt nach y-y, Fig. 2; Fig. 4 ein Schnitt nach z-z; Fig. 5 zeigt den Deckel E im Grundrifs; Fig. 6 den Theilko'.ben G und das Theilgehäuse D, von oben gesehen.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus zwei durch die Traversen B und C verbundenen Rahmenstücken AA; die obere Verbindung wird durch die viereckige Platte des Theilgehäuses D, an welch letzterem der Verschlufsdeckel E befestigt ist, erzielt.
In den Traversen B und C ist die Spindel F gelagert, die nach oben hin den Theilkolben G trägt und mit diesem durch die untere Kolbenplatte α fest verbunden ist.
Am unteren Ende der Spindel F ist vierfaches flaches Linksgewinde mit einer Steigung von. 80 mm pro Gang angeschnitten und auf dieses ein konischer Trieb K, welcher in der Traverse B gelagert und durch den Bund/ gehalten ist, aufgeschoben. In das Getriebe K greift ein Zahnsegment /, welches auf der Welle g ebenso wie der Hebel H befestigt ist. Die Welle g ist in der Traverse B und in dem Bügel L gelagert und vor Verschiebung in der Längsrichtung durch eine vorgeschraubte Scheibe?/ gesichert. Auf der unteren Platte α vom Theilkolben G sind die Messerträger ei Cn Cm Ciy festgeschraubt, während die Führungsstifte dj du, ej und en der Platte b durch die Platte α frei hindurchtreten und durch Doppelmuttern in ihrer Bewegung nach oben begrenzt werden. Die Platte b ist nach oben regelmäfsig durchbrochen und werderi auf diese Durchbrechungen Blättchen r von getempertem Gufs in der Weise aufgenietet, dafs nur Zwischenräume bleiben, die dem Messernetz eben gestatten, hindurchzutreten. Das ganze Messernetz tritt in die Kopfstücke der vier Messerträger C/ cn cm Cjy ein und ist rnit denselben gleichfalls fest verbunden, jedoch so, dafs sich die Kopfstücke der Messerträger durch vier in der Platte b befindliche Aussparungen frei bewegen können. An der unteren Seite der Platte b ist eine Sperrklinke k angebracht, die in der Kreislinie der Messerträger cj bis ciy, Fig. 3, an der Stelle χ ihren Drehpunkt hat und durch das scheibenförmige Ende i eine im Mittelpunkt der Scheibe b für den Stempel h gelassene Durchbohrung öffnet und verschliefst, h ist ein an der Platte α festsitzender Stempel. Der am Deckel E befindliche Verschlufs m wird durch die Feder ti gesichert. Um den Deckel bequemer öffnen zu können, ist eine Hebevorrichtung angebracht, bestehend aus der Schnur N, die über die Rolle υ geführt und weiter unten hin mit einer eisernen Stange P welche die Gewichte w und w/ trägt, verbunden ist. Die Gewichte werden in bestimmten Entfernungen angebracht und kommen auf dem Fufsgestell Q, je nach der Stellung des Deckels, zum Aufliegen, bis letzterer in seiner verticalerL-Stellung vermittelst eines durch seine Drehachse gehenden Anschlagstiftes festgehalten wird.
Die gabelförmigen Hebel J>/ und pn mit den bezüglichen Gewichten qx und qn, Fig. 1 und 3, dienen dazu, auf die Führungsstifte d/ dn, ei und eu, als° somit auf die ganze Platte b, einen Druck in der Richtung nach oben auszuüben.
Soll nun die Maschine in Thätigkeit gesetzt werden, so bewegt man zunächst den Verschlufsw in der Richtung nach der Feder η hin, und der Deckel bewegt sich durch die Hebelvorrichtung resp. durch die an P zur Wirkung kommenden Gewichte w undw/ um 900. Der Theilkolben G und das ganze Messernetz werden dann in die Stellung Fig. 2 gebracht, so dafs nach oben hin durch die Blättchen r und die Messer ί eine vollständig glatte Fläche entsteht. Man bringt nun ein bestimmtes Quantum Teig in das Theilgehäuse D und verschliefst den Deckel E durch m. Den Hebel H bewegt man in der Richtung des Pfeiles von links nach rechts, übt somit durch / und K auf die Spindel F eine aufsteigende Bewegung aus und prefst somit den ganzen Kolben G gegen den Deckel E, und zwar so lange, bis sich der Teig gleichmäfsig im Räume D vertheilt hat; alsdann rückt man die Sperrklinke k aus, so dafs i die in der Mitte von b bestimmte Oeffnung freigiebt. Eine weitere geringe Rechtsdrehung des Hebels H veranlafst nun, dafs F und somit α gehoben wird; alsdann tritt gleichzeitig h und die Messerträger Ci Cu Cm Civ durch b hindurch und drückt somit das ganze Messernetz bis gegen den Deckel E und die gleichmäfsige Theilung des eingebrachten Teiges ist erzielt; hierauf wird der Deckel E, in beschriebener Weise geöffnet und die Platte b, gedrückt durch die Hebel pi und pn, hebt den getheilten Teig bis zur oberen Kante des Theilgehäuses D, von wo aus letzterer entfernt wird. Der Hebel H wird nun von rechts nach links bewegt, die Sperrklinke k bei i wieder eingerückt und so der Theilkolben G' in seine tiefste Stellung gebracht u. s. f. Auf die Spindel F ist ein Bund t aufgesetzt, welcher den Hub nach oben begrenzt. . Ein Vortheil dieser Teigteilmaschine liegt darin, dafs das Messernetz freigelegt und leicht von den sich ansetzenden Teigtheilchen, die Säurebildung und schweren Gang verursachen, gereinigt werden kann.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung des konischen Getriebes K, , welches gleichzeitig der Spindel F als Mutter dient.
2. Die Uebertragung der Bewegung des Hebels H durch das gezahnte Segment / auf die Spindel F.
3. Die Anordnung von einem oder mehreren Hebeln mit entsprechenden Gewichten, die selbstthätig das Nachdrücken des beweglichen Messersystems bewirken.
4. Die Anordnung von einem oder mehreren Hebeln// und pn mit entsprechenden Ge-. wichten qt und qa, die selbstthätig das Nachdrücken der Platte b bewirken.
5. Die Hebelvorrichtung des Deckels E, bestehend aus Gewichten w und Wi, Zugstange P mit Schnur N, sowie der Rolle v.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17813D Neuerungen an Teigtheilmaschinen Active DE17813C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3020717A (en) * 1958-01-16 1962-02-13 North American Aviation Inc Uniform fuel-air ratio fuel injection system

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