DE89454C - - Google Patents
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- DE89454C DE89454C DENDAT89454D DE89454DA DE89454C DE 89454 C DE89454 C DE 89454C DE NDAT89454 D DENDAT89454 D DE NDAT89454D DE 89454D A DE89454D A DE 89454DA DE 89454 C DE89454 C DE 89454C
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/04—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT?
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Zusatz zum Patente JU 88526 vom 27. März 1895.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. November 1895 ab.
Längste Dauer: 26. März 1910.
Das Patent Nr. 88526 betrifft einen selbstkassirenden Gasverkä'ufer, bei dem ein mit
Aussparungen versehenes Rad durch ein Getriebe in Umdrehung versetzt wird, durch welches
es mit dem Zählwerk des Verkäufers in Verbindung steht, wobei dieses Rad nach einander
die durch einen Schlitz eingeführten Münzen mitnimmt und sie alsdann in einen Behälter herabfallen läfst. Das Abschlufsventil
für das Gas wird dort geöffnet, wenn eine oder mehrere Münzen durch einen Kolben in
eine Aussparung des Rades hineingedrückt werden. Der Verkäufer bestimmt also die
Menge des abzugebenden Gases entsprechend dem Werthe der durch die Aussparungen des
Rades hindurchtretenden Münzen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an jenem Verkäufer.
Fig. ι stellt den Verkäufer in Seitenansicht,
theilweise im Schnitt in derjenigen Stellung der einzelnen Theile zu einander dar, in der er
durch die Einführung mehrerer Münzen in Thätigkeit versetzt ist.
Fig. ι a entspricht der Fig. 1, veranschaulicht
die einzelnen Theile jedoch in derjenigen Stellung zu einander, die sie einnehmen, wenn
keine Münzen eingeführt sind.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Gasverkäufers, theilweise im Schnitt.
Die Einrichtung und Wirkungsweise des verbesserten Gasverkäufers ist im wesentlichen
folgende:
L ist ein Cylinder mit seitlichem Schlitz I
zur Einführung der Münzen. Die eingeworfenen Münzen werden dnrch einen schweren Kolben Z1, der vor Einführung der Münzen
von Hand hochgehoben wurde, nach abwärts geprefst. Zwei mit absatzweise angeordneten
Einkerbungen versehene Hebel /3 lassen die
Münzen bei ihrer Abwärtsbewegung vorbeigleiten, verhindern jedoch ein Wiederaufsteigen
derselben, indem sie mit ihrer entsprechenden Einkerbung selbstthätig über den Rand der
obersten Münze einfallen.
Das Gaszuleitungsrohr M ist wie im Haupt-Patent bei M1 unterbrochen, so dafs das Gas
durch ein durch das Ventil m verschlossenes Gehäuse hindurchtreten mufs. Die Ventilstange
Wi1 erstreckt sich durch eine Stopfbüchse
hindurch nach aufsen und ist mit einem abgerundeten Kopf ms ausgestattet, der durch
einen Hebel »w2 mit verstellbarem Gewicht nach
aufwärts bewegt wird, um das Ventil m geschlossen
zu erhalten.
Unter dem Cylinder L ist eine gleitende Platte K mit einer Aussparung k zum Durchtreten
der Münze angebracht, an der ein Quersteg ρ mit einem Führungsschlitz für den excentrischen
Stift P eines Zahnrades Q. angeordnet ist. Das Zahnrad wird durch das Zählwerk
des Gasverkäufers in geeigneter Weise in Umdrehung versetzt und läfst bei jeder Umdrehung
so viel Gas durch das Ventil m entweichen, als dem Werthe einer Münze entspricht. Wenn
die Platte K in der in Fig. ι a gezeichneten
Stellung, d. h. also mit ihrer Aussparung k unmittelbar unter dem Cylinder L sich befindet,
so tritt, wenn sich keine Münze in dem Cylinder, befindet, der Kopf m3 der Ventilstange
durch die Aussparung k hindurch in den unteren Theil des hohlen Kolbens Z1
hinein. Das Ventil m ist alsdann geschlossen, so dafs kein Gas abgegeben werden kann.
Werden nun bei / eine oder mehrere Münzen eingeführt, und der Kolben Z1, wie in Fig. ι
dargestellt, herabgelassen, so prefst er die Münze, bezw. wenn mehrere derselben eingeführt
wurden, die unterste derselben, in die Aussparung k der Platte K. Hierdurch wird
der Kopf ms der Ventilstange nach abwärts
gedrückt und das Ventil m geöffnet, so dafs das Gas zum Messer gelangen kann und durch
diesen das Zahnrad Q. in Umdrehung versetzt. Hierdurch wird die Platte K gezwungen nach
links zu gleiten. Sie nimmt dabei die Münze mit und läfst sie, am Ende ihrer Hinbewegung
angelangt, in eine Führungsrinne S fallen, die zu einem Sammelbehälter für die Münzen führt.
Die Platte K hält nun bei ihrer nunmehr folgenden Bewegung nach rechts das Ventil m
so lange offen, bis die Aussparung k wieder unter den Cylinder L tritt. Ist in diesem keine
Münze mehr vorhanden, so schliefst sich das Ventil m und der Mefsapparat bleibt stehen.
Ist jedoch noch eine Münze im Cylinder, so wird die Bewegung der Platte K wiederholt,
und zwar so oft, bis sämmtliche Münzen in den Sammelbehälter übergeführt sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Abänderung des durch Patent Nr. 88526 geschützten Gasverkäufers, darin bestehend, dafs die umlaufende Scheibe (K) durch eine hin- und hergehende Platte (K) ersetzt wird, die nur eine Aussparung (k) zur Aufnahme der Münzen hat und von dem Zählwerk des Verkäufers aus durch ein Zahnrad (Q) bewegt wird, das mit einem excentrischen Stifte (P) in einen Führungsschlitz (p) der Platte (K) greift.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89454C true DE89454C (de) |
Family
ID=361268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89454D Active DE89454C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89454C (de) |
-
0
- DE DENDAT89454D patent/DE89454C/de active Active
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