DE286452C - - Google Patents

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DE286452C
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DE
Germany
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hammer
spring
workpiece
plate
housing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
    • B44B5/0061Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins characterised by the power drive
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
    • B44B5/0076Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins having a series of embossing tools each of which can be brought into working position

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine durch einen unter Federbelastung stehenden Hammer in Tätigkeit gesetzte Einrichtung zum Stempeln von Schinuckgegenständen u. dgl" Die Typeneintreibvorrichtung wird in bekannter Weise durch einen Handhebel betätigt und gemäß der Erfindung durch den Gegendruck des Werkstückes gespannt. Die mit der Type in Verbindung stehende Schlagspindel hebt
ίο beim Auftreffen der Type auf das Werkstück eine Platte an, welche in einer in dem Hammergehäuse sitzenden Büchse verschiebbar geführt ist. Mittels einer Klinke, welche unten , an dem Hammer befestigt ist und letztere gegen die genannte Platte gewöhnlich abstützt, wird der Hammer angehoben und die von oben auf ihn drückende Feder gespannt, bis die Klinke durch eine Anschlagfläche der Büchse außer Eingriff mit der Platte kommt, wodurch die in dem Hammer und in der Feder aufgespeicherte Energie ausgelöst wird. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht einer Stempelmaschine gemäß der · Erfindung;
Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch einen Teil der Stempermaschine gemäß der Fig. 1; Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Typeneintreibvorrichtung.
Die Stempelmaschine ist mit einem Gestell ausgerüstet, durch welches der von einer Feder in Tätigkeit gesetzte Hammer getragen wird. Dieser Hammermechanismus ist in einem zylindrischen Gehäuse 32 eingeschlossen. Das eine Ende dieses zylindrischen Gehäuses ist abgeschlossen, während das andere Ende mit Gewinde 46 versehen und so ausgebohrt ist, daß eine Schulter 47 entsteht (Fig. 3). Ein Führungsstück 48 ist in das Ende des zylindrischen Gehäuses eingeschraubt. In diesem Führungsstück 48 wird die Spindel 49 eines Hammers 26 geführt. Diese Spindel wird in ihrer äußeren Lage durch eine Feder 50 gehalten. Das eine Ende dieser Feder steht mit einer Schulter der Spindel 49 in Eingriff, während das andere Ende der Feder gegen eine Scheibe 51 drückt. Diese Scheibe 51 wird in ihrer Lage durch einen Ring 52 gehalten. Die Hammerspindel ragt durch die Scheibe 51 und wird durch diese Scheibe geführt. An dem oberen Ende der Hammerspindel ist eine Platte 53 angeschraubt, welche eine Öffnung 54 besitzt. Der Ring 52 hat an seinem oberen Ende einen nach einwärts ragenden Rand 55. Dieser Ring wird in dem zylindrischen Gehäuse 32 durch die Scheibe 51 und die Schulter 47 gehalten. In dem zylindrischen Gehäuse ist ein hin und her gehender Hammer 56 angeordnet, welcher an der einen Seite eine Nische 57 besitzt, in der eine Blattfeder 58 angebracht ist. Diese Blattfeder ist mit einem seitlichen Zahn 59 an ihrem unteren Ende versehen. Dieser Zahn ist an seiner oberen Seite abgeschrägt, während die untere Seite dieses Zahnes mit der Platte 53 an dem Rande der Öffnung 54
in Eingriff kommen kann. Der Zahn 59 kann durch die Öffnung 54 hindurchgehen, wenn er außer Eingriff mit der Platte 53 gebracht wird. Oberhalb des Hammers 56 ist eine sehr starke Feder 43 angeordnet, durch welche der Hammer in Bewegung gesetzt werden kann (Fig. 3). Die Spannung dieser Feder kann durch eine Stellschraube 60 eingestellt werden, wodurch die Stärke des Hammer-' Schlages geregelt werden kann.
Der Hammermechanismus ist mit einem Unterstützungsrohr 33 versehen, welches an seinem unteren Ende einen Ring 34 besitzt, der an der oberen Fläche des Gehäuses 29 durch Schrauben befestigt ist. Das Gehäuse 32 ist mittels Schrauben 37 verstellbar in einem Rohr 35 befestigt, das in dem Unterstützungsrohr 33 geführt und von einer Feder 36 getragen wird.
Ein Handhebel 38 ist bei 39 schwingbar an einem Konsol des Unterstützungsrohres 33 gelagert und unter Vermittlung eines Gliedes 40 einstellbar mit dem Hammergehäuse verbunden. Wenn der Handhebel 38 nach abwärts gedrückt wird, zieht er mittels des Gliedes 40 entgegen der Wirkung der Feder 36 den ganzen Hammermechanismus nieder, wobei der darunter befindliche Stempel 22 mit dem Werkstück in Berührung gebracht wird.
Jeder zu stempelnde Gegenstand ist auf einem lose angebrachten Amboßring befestigt, um sich selbst so einzustellen, daß die Fläche des betreffenden Gegenstandes genau mit dem Stempel zusammentrifft, so daß die Einpressung eine gleichmäßige Tiefe erhält. Bei der weiter fortgesetzten Abwärtsbewegung des Handgriffes 38 wird die Spindel 49 aufhören sich abwärts zu bewegen, nachdem dieselbe mit dem Stempel 22 und dessen unteres Ende 25 mit dem Arbeitsstücke in Berührung gekommen ist. Der Hammer 56 wird ebenfalls durch die Klinke 58 verhindert, sich weiter nach unter zu bewegen, da der Zahn 59 dieser Klinke mit dem Rande der Platte 53 in Eingriff steht. Wenn das Gehäuse 32 genügend nach abwärts bewegt worden ist, kommt der Rand 55 des Ringes 52 mit der Schrägfläche des Zahnes 59 in Berührung, so daß die Klinke 58 außer Eingriff mit dem Rande der Platte 53 kommt und sich nun durch die Öffnung 54 der Platte 53 bewegt. Der Hammer 56 senkt sich nun plötzlich unter der Wirkung der Feder 43, um einen kräftigen Schlag auf das über die Scheibe 53 hinausragende obere Ende der Spindel 49 auszuüben, wodurch die gewünschte Einpressung im Werkstück unter Vermittlung des Stempels 22 hervorgebracht wird. Wenn der Handhebel 38 freigegeben wird, so kehren alle Teile unter der Wirkung der Feder 36 in ihre ursprüngliche Lage zurück.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stempelmaschine, bei welcher die über dem Werkstückträger angeordneten Stempel durch einen unter Federwirkung stehenden Hammer auf das Werkstück gestoßen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Typeneintreibvorrichtung durch den Gegendruck des Werkstückes gespannt wird, indem die mit der Type in Verbindung stehende Spindel (49) beim Abwärtsbewegen des Bedienungshebels (38) und des damit verbundenen Hammergehäuses (32) eine Platte (53), die in einer im Gehäuse (32) sitzenden Büchse (52) verschiebbar geführt ist, nach dem Auftreffen der Type auf das Werkstück anhebt, wobei mittels einer Klinke (58, 59), welche an dem Hammer (56) befestigt ist und diesen gegen die Platte (53) abstützt, die von oben auf den Hammer (56) drückende Feder (43) gespannt wird, bis die Klinke (58, 59) beim weiteren Abwärtsbewegen des Hammergehäuses (32) durch einen Anschlag (55) an der Büchse (52) mit der Platte (53) außer Eingriff gebracht wird, wodurch die in dem Hammer und in der Feder (43) aufgespeicherte Energie ausgelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE286452C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0399339A1 (de) * 1989-05-22 1990-11-28 Murata Machinery Ltd. Markierungswerkzeughalter für eine Stanzpresse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0399339A1 (de) * 1989-05-22 1990-11-28 Murata Machinery Ltd. Markierungswerkzeughalter für eine Stanzpresse

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