DE146470C - - Google Patents

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DE146470C
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Germany
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capsule
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capsules
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machine
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DENDAT146470D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/19Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zum Befestigen der bekannten Blechkapseln mit Zähnen, die zum Verschließen von Paketen und Tüten, zum Zusammenheften von Schriftstücken und zum Verbinden der Seitenteile von Pappkästen und dergl. dienen.
Das Anbringen der Verschlüsse erfolgt bisher entweder mittels Zangen oder durch den
ίο Heft- und Lochvorrichtungen für Schriftstücke ähnliche Handvorrichtungen. Erstere sind für Pakete und Kartonumhüllungen gebräuchlich, aber auch für flache Tüten und Schriftstücke anwendbar. Letztere nur für die beiden letztgenannten Anwendungen. In . beiden Fällen befindet sich über dem unteren Zangenmaulteil mit der Auflageplatte, welche die vertiefte Matrizenform zum Umlegen der Kapselzähne trägt, eine Hülse, in der sich der Stempel befindet, und zwar so, daß unter dem Stempel Platz zum Einsetzen der Kapsel mit den Zähnen nach unten bleibt. Bei der Zange bewegt sich der Stempel im zweiten Maulteil, bei den Heftvorrichtungen in einem festen Arm über der Matrizenformplatte. Das Befestigen der Kapselverschlüsse erfolgt bei den Zangen durch Zusammendrücken der Zangenschenkel, beim Heftapparat durch Niederschlagen des federnden Stempels mittels Handknopfes. In beiden Fällen erfolgt das Einsetzen der Blechkapsel in das Stempelrohr von unten, d. h. so, daß die Kapsel von der Seite her, wo sich die Zahnspitzen befinden, eingeschoben wird, wobei die Kapsel durch die geringe Federung der Zähne in dem Stempelrohr haften soll, ohne herauszufallen. Dieses Einstecken der Blechkapseln hat jedoch verschiedene erhebliche Nachteile zur Folge.
Einmal ist es unvermeidlich, daß das stete Einstecken der Kapseln mit dem Finger an den Zahnspitzen ein Zerstechen der Fingerspitzen herbeiführt, so daß sich bei der Massenverpackung bezw. Massenheftung der Arbeiter eines Handschuhes bedienen muß, was die Arbeit wegen der Erschwerung des. Greifens verlangsamt. Dann aber kommt es häufig vor, daß die Kapseln entweder schwer einzuschieben sind oder auch zu lose und in letzterem Falle häufig herausfallen.
Diese Nachteile zu vermeiden ist der Zweck der Erfindung.
Die vorliegende Maschine ist so eingerichtet, daß die Kapseln in ein Futter gesteckt werden können, das sich gemäß der vorliegenden Erfindung unterhalb des Stempelführungsrohres von diesem getrennt fest oder beweglich an dem dieses tragenden Hebel befindet. Bei der Ausführungsform mit fester Anordnung des Kapselfutters werden die Kapseln von oben eingesteckt. Bei der beweglichen, und zwar federnd kippenden Anordnung ist das Einstecken der Kapseln weiter erleichtert, indem die Kapsel, ähnlich wie
eine Gewehrpatrone bei Gewehren, mit kippendem Lauf schräg eingesteckt werden kann. Das Futter ist so gebohrt, daß ein Herausfallen der Kapseln nach unten unmöglich und das richtige Einstecken erleichtert ist. Die Maschine läßt sich für Hand- und Fußbetrieb ausführen. Letzterer gewährt gerade für die vorliegende Anwendung den Vorteil, daß der Arbeiter nach dem Einstecken der
ίο Kapsel beide Hände zum richtigen Halten des Paketes usw. frei hat.
Es ist an Blechklammeranschlagmaschinen bekannt, über dem Matrizeneinsatz ein von dem Stempel getrenntes Klammerfutter anzuordnen. Dieses ist am Maschinengestell befestigt und liegt unmittelbar über dem Matrizeneinsatz. Dadurch ergibt sich zwischen Kapselfutter und Matrizenformhalter ein so schmaler Spalt, daß in jedem Falle das Einführen der zu verbindenden Teile des Werkstückes erschwert und zum Teil namentlich bei Paketen unmöglich wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel einer Maschine mit beweglichem Kapselfutter und Fußantrieb dargestellt.
Fig. ι ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht der Maschine.
Das Maschinengestell besteht aus einer Säule α mit aufgeschraubter Platte b, welche die Lager für eine drehbare Welle c und einen festen Stift r trägt. Auf der Welle c ist ein Winkelhebel d befestigt, dessen langer Schenkel mit seinem Ende in einem Schlitz des Stempels e liegt: Um die Welle c drehbar ist ein Gabelhebel f, dessen Steg zu dem Führungsrohr g des Stempels e ausgebildet ist. Zwischen beiden Hebeln d und f liegt die Druckfeder h, die beide auseinander hält. An dem Gabelhebel f ist unterhalb des Rohres g das Kapselfutter i drehbar angeordnet, das durch Federn j in der in Fig. 1 dargestellten Stellung erhalten wird, sich aber nach vorn kippen läßt. Die Bohrung k ist so geformt, daß sie oben etwas erweitert ist, während sie im unteren Teil die Scheibe der Kapsel / nur mit Reibung durchgehen läßt, so daß diese von selbst nicht nach unten herausfallen kann.
Von der Platte b geht nach vorn eine schmale und flache Stahlzunge m aus, die unter dem Kapselfutter die ausgehöhlte Matrizenform η trägt, welche beim Eindrücken der Kapselzähne das Einwärtsbiegen derselben bewirkt.
An dem kurzen Schenkel des Winkelhebels d greift der Arm eines Kniehebels 0 an, dessen Mittelgelenkzapfen u mit der zu dem Fußtritt ρ führenden Zugstange q verbunden ist. Um den Stift r gewundene Schraubenfedern s legen sich gegen Stift u des Kniehebelgelenkes.
Bei der Ausführungsform für Handbetrieb fallen der Kniehebel, die Zugstange mit Fußtritt und die Schraubenfedern s fort, und statt dessen ist der kurze Schenkel des Winkelhebels d mit dem Stift r unmittelbar durch eine Zugfeder (Schraubenfeder) verbunden , während der Stempel e oben den üblichen Handknopf zum Niederdrücken trägt.
Die Arbeitsweise mit der dargestellten Maschine ist folgende:
Das Kapselfutter i wird gegen die Feder j etwas nach vorn gekippt und die Kapsel / mit den Zähnen nach vorn in das Futter i eingeschoben. Beim Loslassen federt das Futter in die Lage Fig. 1 zurück. Die zu verbindenden Teile des Werkstückes werden auf die Zunge m über die Matrizenform η geschoben und der Fußtritt wird niedergetreten. Dabei werden anfangs beide Hebel d und f zusammen niederbewegt, bis das Kapselfutter fest auf dem Werkstück aufliegt und dessen Teile zusammenpreßt und in der riehtigen Lage festhält, worauf unter Zusammendrücken der Feder h der Stempel e die Kapsel durch die Werkstückteile drückt und die Zähne zur Gegenscheibe zusammenbiegt. Beim Nachlassen des Trittes federn die Hebel d go und f zurück und der Vorgang wiederholt sich.
Ist das Kapselfutter i fest angeordnet, so wird die Kapsel nicht von vorn, sondern von der Seite in den Zwischenraum zwischen Futter i und Rohrhülse g eingeführt und dann von oben in das Futter gedrückt. In jedem Falle wird die Kapsel nicht durch Drücken des Fingers gegen die Spitze der Zähne, sondern durch solches gegen die Scheibe in das Futter gedrückt und ein schiefes Einstecken ist ausgeschlossen, da beim Einstecken in dieser Weise die etwas federnden Zähne die Kapsel führen.
Das Maschinengestell trägt zweckmäßig eine Tischplatte ν zum Aufstapeln der Werkstücke, die sich ebenso wie die Stahlzunge m in der für den vor der Maschine sitzenden Arbeiters bequemsten Höhe befindet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Maschine zum Befestigen der bekannten Blechkapseln mit nach unten gerichteten Zähnen an Schriftstücken, Paketen usw., dadurch gekennzeichnet, daß das Kapselfutter (i) mit dem die Stempelführung (g) tragenden Arm (f) verbunden ist, so daß das Kapselfutter beim Hochgang des Stempels so weit mit hochgeht, daß das Kapselfutter sich in einem solchen
    Abstand von der Auflage (n) befindet, daß ein leichtes und schnelles Aufschieben der zu verbindenden Werkstückteile nicht behindert ist.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Patent-Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kapselfutter (i) gegen die Wirkung einer Feder Q) nach vorn kippbar an dem die Stempelführung (g) tragenden Hebel (f) befestigt ist, um das Einlegen der Kapseln in das Futter von vorn zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT146470D Active DE146470C (de)

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DE (1) DE146470C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2580135A (en) * 1950-12-29 1951-12-25 Waldes Kohinoor Inc Actuating means for fastener driving machines
US2760194A (en) * 1952-12-01 1956-08-28 Walker Ltd Thomas Presses for attaching metal fittings to material

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2580135A (en) * 1950-12-29 1951-12-25 Waldes Kohinoor Inc Actuating means for fastener driving machines
US2760194A (en) * 1952-12-01 1956-08-28 Walker Ltd Thomas Presses for attaching metal fittings to material

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