DE13388C - Neuerungen an Fallwerken für die Herstellung von Heu- und Düngergabeln - Google Patents

Neuerungen an Fallwerken für die Herstellung von Heu- und Düngergabeln

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DE13388C
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Germany
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splitting
forks
anvil
sheet
arrangement
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DENDAT13388D
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Original Assignee
Gebrüder Mylaus in Plettenberg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/60Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like
    • B21D53/68Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like rakes, garden forks, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die amerikanischen Heu- und Düngergabeln werden bekanntlich aus Stahlblech hergestellt, welches zunächst in der durdh Fig. 4 der beiliegenden Zeichnung angegebenen Form ausgeschnitten wird. Das eine Ende des so geformten Stahlbleches wird gebreitet und zu einer Büchse gerollt, in die der hölzerne Stiel befestigt wird.
Das andere Ende wird in zwei oder mehrere Theile gespalten. Dies geschah bisher durch Handarbeit mittelst Stielmeifsels und Zuschlägers, oder auch durch Scheeren. Jedoch konnte der Schnitt der Scheere nicht bis zur Wurzel der Gabelzinken geführt werden, so dafs ein abermaliges Wärmen nöthig war, um die Zinken aus freier Hand vollständig zu trennen und aus einander zu biegen. Vorliegende Erfindung besteht nun darin, dafs das Stahlblech unter einem Fallhammer genau auf vorbestimmtes Mafs ohne Gefahr eines Bruches nach Fig. 4 gespalten wird. Der Hammer selbst hat den bekannten Betrieb durch einen Riemen, welcher über einer stetig umlaufenden Riemscheibe hängt, an einem Ende den Bär trägt und am anderen Ende, so oft er sich heben soll, durch die Hand eines Arbeiters so weit gezogen wird, dafs die Reibung des Riemens auf der Riemscheibe zum Heben des Bars hinreicht. Um nun das Spalten des Stahlblechs auf ein genau vorher zu bestimmendes Mafs zu ermöglichen, befestigt man dasselbe auf dem Ambos A mittelst der beiden Spannkeile b b, Fig. 3 und 5, welche, auf dem Ambos flach aufliegend, in seitlichen Führungsstücken derselben so gelagert sind, dafs sie beim Antreiben das zwischengelegte Stahlblech festklemmen. Dieses Festklemmen geschieht durch einen um einen Bolzen drehbaren, winkelartig gebogenen Hebel d, der mittelst der oben angeordneten Knaggen k in Schlitze der Keile eingreift. . Durch einfaches Treten auf den mit dem ungefähr horizontal liegenden unteren Hebelarm verbundenen Fufstritt t wird das zu spaltende Blech festgespannt.
Läfst man nun den Hammerbär B fallen, so kann in einem Schlage das Blech bis auf eine, wie nachher gezeigt werden wird, genau zu regulirende Tiefe gespalten und gelocht werden. Da bei diesem Spalten das Material seitlich aus einander gedrängt wird, so mufs ein Nachgeben der Spannkeile b b beim Aufschlagen des Bars bewirkt werden. Durch den Druck 'des Fufses auf den Fufstritt t hat man dies Zurückgehen der Keile vollkommen in seiner Gewalt.
Aus Fig. i, 2 und 5 ist die Art und Weise der Befestigung und Anordnung der Spaltmesser ί s, sowie des Lochstempels / in der Klemme q des Hammerbärs ersichtlich. Die Spaltmesser sind neben einander durch Kopfschrauben η η in die Klemme eingespannt. Der unmittelbar hinter dem mittleren Messer und über die Schneide desselben mit seiner Spitze etwas vortretende Lochstempel wird durch die Kopfschraube 111 gehalten.
Dieses gleichzeitige Lochen und Spalten des Bleches ermöglicht das spätere Auseinanderbiegen der Zinken, ohne dafs das Blech vorher nochmals angewärmt zu werden braucht. Die Zahl der Messer beträgt in diesem Fall drei; dieselbe kann beliebig erhöht oder vermindert werden. -
Da ein Ausreifsen des Bleches beim sofortigen Durchschlagen desselben von einer Seite her immer zu befürchten steht, so führt man den Schlag der Messer und des Lochstempels, wie bereits angedeutet, nur bis auf eine bestimmte, genau regulirbare Tiefe, wendet alsdann das Blech um und führt einen zweiten Schlag von der andern Seite.
Diese genaue Regulirung der Schlagtiefe bewirkt man durch GummibufFer, welche, seitlich an den Führungsständern des Hammerbärs angeordnet, von dem Ambos getragen werden. Zum Tragen der Gummibuifer dienen Seitenstücke e e, Fig. 3 und 5, die man auf passende Höhe stellt, so dafs der Schlag des Bars die Messer in das Stahlblech nicht über die halbe Dicke desselben eintreibt. Die Gummibuffer bewirken aufserdem durch ihre Elasticität ein sofortiges Zurückprallen des Bars nach jedem Schlage und verhüten dadurch, dafs infolge einer längeren Berührung der Messer mit dem glühenden Stahl ein Verderben derselben stattfindet.
Nachdem das vollständige Spalten des Bleches stattgefunden hat, wird der Hammerbär soweit heraufgezogen, dafs er sich auf die durch Anziehen des Handhebels g auf den oberen Ansatz der dann herüberfallenden Stützstange / stellt. Beim Wiederhochziehen des Bars fällt die Stützstange infolge der Einwirkung des am unteren Arm des Handhebels angebrachten Gegengewichtes auf einen dieselbe mittelst eingeschraubten Stiftes seitlich andrückenden Hebel h zurück. Der -Handhebel g ist auf einer am oberen, hinteren Theil des Ambos gelagerten Welle auf der rechten Ambosseite befestigt, ist schräg nach oben gerichtet und trägt an seinem hochstehenden Ende den Handgriff in passender Höhe für den Gebrauch des Arbeiters.
Das Gegengewicht befindet sich am unteren Ende. Der Hebel h ist auf derselben Welle nach hinten schräg aufwärts gerichtet befestigt, während der Hebel / um einen Bolzen an der Grundplatte des Ambos drehbar ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. An einem Ambos zum Spalten von Metallblechen mit Hülfe eines Fallbärs die Anordnung von Keilen b b, welche zum Einklemmen der Bleche dienen, zu diesem Zweck auf der Ambos-Oberfläche in seitlichen Führungen flach aufliegen und durch ein geeignetes Hebelwerk d mittelst Fufstrittes t nach Belieben einander genähert oder von einander entfernt werden können.
2. In Verbindung mit einem Lochstempel / zum Lochen des Bleches für Gabeln die Anordnung von Spaltmessern ί in einer passenden Klemme q des Hammerbärs.
3. An dem Ambos zum Spalten von Metallblechen für Gabeln die Anordnung von Seitenstücken e e mit daraufliegenden Gummibuffern, um durch passende Einstellung der Höhe der Seitenstücke es zu erreichen, dafs beim Aufschlagen des Hammerbärs auf die Gummibuffer die Spaltmesser nicht über eine ganz genau zu bemessende Tiefe in das zu spaltende Metallblech eindringen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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