DE1044103B - Verfahren zur Herstellung von Xanthen- bzw. Thioxanthenderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Xanthen- bzw. Thioxanthenderivaten

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DE1044103B
DE1044103B DEH30199A DEH0030199A DE1044103B DE 1044103 B DE1044103 B DE 1044103B DE H30199 A DEH30199 A DE H30199A DE H0030199 A DEH0030199 A DE H0030199A DE 1044103 B DE1044103 B DE 1044103B
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thioxanthene
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ether
xanthene
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DEH30199A
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English (en)
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Dr Karl Doebel
Dr Gerald Rey-Bellet
Dr Reinhard Schlaepfer
Dr Hans Spiegelberg
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F Hoffmann La Roche AG
Original Assignee
F Hoffmann La Roche AG
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/78—Ring systems having three or more relevant rings
    • C07D311/80—Dibenzopyrans; Hydrogenated dibenzopyrans
    • C07D311/82—Xanthenes
    • C07D311/90—Xanthenes with hydrocarbon radicals, substituted by amino radicals, directly attached in position 9
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00—Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/28—Pyronines ; Xanthon, thioxanthon, selenoxanthan, telluroxanthon dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Xanthen- bzw. Thioxanthenderivaten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Xanthenderivaten und deren Säureadditionssalzen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man gegebenenfalls durch Alkyl-, Aralkyl-, Aryl-, Alkoxy-, Aralkoxy-, Aryloxy-, Alkylthio-, Aralkylthio-, Arylthio-, Halogen-, geschützte Acyl-, geschützte Amino-, geschützte Hydroxyl- oder geschützte Carboxylgruppen substituierte Xanthone oder Thioxanthone in an sich bekannter Weise mit nichtaromatischen Tertiäraminopropylmetallverbindungen umsetzt, die Reaktionsprodukte hydrolysiert, gegebenenfalls vorhandene schützende Gruppen abspaltet, mit wasserabspaltenden Mitteln behandelt und die erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in stereoisomere Formen trennt und/oder gewünschtenfalls in Säureadditionssalze überführt. Als metallorganische Verbindungen werden vorzugsweise durch eine Dialkylamino-, z. B. Dimethylanünogruppe, die Morpholino-, Pyrrolidino- oder Piperidinogruppe substituierte Propylmetallverbindungen verwendet.
  • Die Erfindung umfaßt auch die Herstellung der Säureadditionssalze der vorgenannten Xanthen- und Thioxanthenverbindungen. Solche Salze sind z. B. diejenigen mit anorganischen Säuren, wie Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure oder Schwefelsäure, oder mit organischen Säuren, wie Oxalsäure, Citronensäure, Essigsäure, Milchsäure oder Weinsäure.
  • Schließlich fällt auch die Auftrennung der erhaltenen, asymmetrisch substituierten Xanthen- oder Thioxanthenderivate in die stereoisomeren Formen in den Rahmen der Erfindung.
  • Die Herstellung der für das erfindungsgemäße Verfahren benötigten Ausgangsmaterialien geschieht nach an sich bekannten Methoden.
  • Für die Durchführung der ersten Reaktionsstufe des erfindungsgemäßen Verfahrens lassen sich insbesondere magnesium-, lithium- und. zinkorganische Metallverbindungen verwenden. In einer bevorzugten Ausführungsform werden die Xanthone oder Thioxanthone entweder in fester, feingepulverter Form oder in einem indifferenten organischen Lösungsmittel, wie z. B. absolutem Äther, Benzol oder Tetrahydrofuran, zu der in einem derartigen organischen indifferenten Lösungsmittel befindlichen Magnesiumverbindung eines Tertiäranünopropylhalogenides zugegeben. Nach beendeter Umsetzung wird das Reaktionsprodukt der Hydrolyse unterworfen. Besonders vorteilhaft gestaltet sich die Zerlegung der entstandenen organischen Metallverbindung unter praktisch neutralen Bedingungen z. B. durch Hydrolyse in wäßriger Ammoniumchloridlösung. Auf diese Weise werden die entstandenen, basische Gruppen enthaltenden Xanthen- oder Thioxanthenverbindungen direkt in freier Form gewonnen und können sofort durch Behandlung mit geeigneten, mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Äther, Essigsäureäthylester, Chloroform oder Methylenchlorid, von den Nebenprodukten der Reaktion abgetrennt und isoliert werden.
  • Allenfalls vorhandene Acyl-, Amino-, Hydroxyl- und Carboxylgruppen müssen vor dem Umsatz mit der metallorganischen Verbindung geschützt werden, um eine Reaktion dieser Gruppen mit dem metallorganischen Reagens zu verhüten. Die Abspaltung dieser Schutzgruppen erfolgt meist gleichzeitig mit der hydrolytischen Zerlegung der organischen Metallverbindung.
  • Die erhaltenen, in 9-Stellung durch eine basische Seitenkette substituierten 9-Xanthenole und 9-Thioxanthenole werden in einer weiteren Reaktionsstufe einer Wasserabspaltung unterworfen. Diese Wasserabspaltung wird besonders vorteilhaft mittels Phosphoroxychlorid ausgeführt. Sie gelingt indessen auch mit den üblichen anderen Agenzien, z. B. mit Schwefelsäure, Jod in Benzol, Kaliumbis-ulfat oder Zinkchlorid. So erhaltene Xanthene und Thioxanthene, die im Ringsystem asymmetrisch substituiert sind, existieren in zwei stereoisomeren Formen, z. B.: worin Z ein Schwefel- oder ein Sauerstoffatom und X ein Halogen bedeutet.
  • Das in diesen Fällen gebildete Isomerengemisch kann in an sich bekannter Weise, z. B. durch fraktionierte Kristallisation, in die beiden stereoisomeren Formen zerlegt werden. Es hat sich gezeigt, daß sich die Stereoformen vielfach in ihrer pharmakologischen Mlirkungsstärke voneinander unterscheiden.
  • Die erfindungsgemäß erhältlichen Verbindungen sind durch vielfältige Wirkungen auf das Nervensystem ausgezeichnet. So sind narkosepotenzierende, adrenolytische, sedative, antihistaininartige, antipyretische und hypotherme Wirkungen festgestellt worden, wobei diese Wirkungen je nach den Substituenten variieren können. Die neuen Verbindungen sollen als Heilmittel verwendet werden.
  • Gegenüber dem bekannten ß-(9-Thioxanthyl)-äthyltrimethylanunoniumchlorid, 9-(ß-Diäthylaminoäthyl)-thioxanthen und 9-(fl-Dimethylaininoäthyl)-thioxanthen (USA.-Patentschriften 2 368 006 und 2 676 971) besitzen die Verfahrensprodukte, insbesondere 9-(y-Dimethylaminopropyliden)-xanthen, 9-(y-Piperidinopropyliden)-, xanthen, 9-(y-Dimethylarninopropyliden)-thioxanthen, 2-31ethyl-9-(y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen, 2-Methoxy-9-(,y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen, trans-2-Chlor-9-(,y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen, unvergleichlich stärkere narkosepotenzierende Wirksamkeit. Beispiel 1 In einem 1 -l-Kolben, der mit Rührer, Tropftrichter und Rückflußkühler versehen ist, werden 2,5g Gilmansche Legierung mit 10 ccm trockenem Äther überdeckt und mit 0,5 ccm Methyljodid versetzt. Nachdem die lebhafte Reaktion etwas nachgelassen hat, werden auf einmal 7,5 g Magnesiumspäne zugefügt, und es wird eine Lösung von 40 g frisch destilliertem co-Dimethylanüno-propylchlorid in 180 ccm trockenem Äther im Laufe einer Stunde zugetropft. Es wird noch 5 Stunden bei 40' C am Rückflußkühler gekocht und dann über Nacht bei Zimmertemperatur gerührt. Am folgenden Tag wird eine Suspension von 20 g feinpulverisiertem Xanthon in 400 cem trockenem Äther nach und nach unter weiterem Rührenzugegeben. DasGanzerührtmannoch20Stunden bei 20 bis 25' C. Dann wird die Reaktionsmischung mit Eiswasser gekühlt und mit einer kalt gesättigten Ammoniumchloridlösung versetzt. Die organische Schicht wird abgetrennt, die wäßrige Lösung zweimal ini t je 100 cem Äther geschüttelt, und die vereinigten Ätherportionen werden über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand liefert nach dem Umkristallisieren aus hochsiedendem Petroläther farblose Kristalle, die bei 109 bis 110'C schmelzen.
  • 25g des so erhaltenen 9-(y-Dimethylaminopropyl)--xanthenols-(9) werden in 250 ccm absolutem Alkohol gelöst und mit 25 cem 30 01,iger alkoholischer Salzsäurelösung versetzt. Nach 3stündigem Stehen bei Zimmertemperatur wird der Alkohol unter vermindertem Druck bei 30 bis 40' C abgedampft und der Rückstand aus Allzohol-Äther un-dzristaUisiert. Das 9-(y-Dimethylaminopropyliden)-xanthen-hydrochlorid bildet farblose wasserlösliche Kristalle, die bei 201 bis 202' C schmelzen. Beispiel 2 In einem mit Kühler, Rührwerk und Tropftrichter versehenen 1-1-Rundkolben werden 2,5g Gilmansche Legierung mit 20 ccm trockenem Äther überdeckt und mit 0,5ccm Methyljodid versetzt. Sobald die lebhafte Reaktion etwas nachläßt, werden auf einmal 7,5g Magnesiumspäne zugefügt, und eine Lösung von 40g frisch destilliertem a)-Dimethylaminopropylchlorid in 180 ccm trockenem Äther wird im Laufe einer Stunde zugetropft. Es wird noch 5 Stunden bei 40' C am Rückflußkühler gekocht und dann über Nacht bei Zimmertemperatur gerührt. Am folgenden Tag wird eine Suspension von 23,5 g feinpulverisiertem 2-Chlorxanthon in 400 ccm trockenem Äther nach und nach unter Rühren zugegeben. Das Ganze rührt man noch 20 Stunden bei 20 bis 25' C. Dann wird das Reaktionsgen-iisch mit Eiswasser gekühlt und mit einer kalt gesättigten Ammoniumchloridlösung versetzt. Die organische Schicht wird abgetrennt, die wäßrige Lösung zweimal mit je 100 ccm Äther geschüttelt, und die vereinigten Ätherportionen werden über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand liefert nach Umlösen aus Essigester -Petroläther farblose Kristalle, die bei 129 bis 130' C schmelzen.
  • 20 g des so erhaltenen 2-Chlor-9-(y-dimethylaminopropyl)-xanthenols-(9) werden in 200 ccm absolutem Alkohol gelöst und mit 20 ccm 30 0/,iger alkoholischer Salzsäurelösung versetzt. Nach 2stündigern Stehen bei Zimmertemperatur wird der Alkohol unter vermindertem Druck bei 30 bis 40'C abgedampft und der Rückstand aus Alkohol-Äther umkristaEisiert. Das dabei erhaltene 2-Chlor-9-(,y-dimethylanünopropyliden)-xanthen-hydrochlorid bildet farblose, wasserlösliche Kristalle, die bei 196 bis 197' C schmelzen. Die freie Base ist ölig. Beispiel 3 In einem mit Kühler, Rührwerk, und Tropftrichter versehenen 2-f-Rundkolben -werden 5 g Gilmansche Legierung mit 20 cem trockenem Äther überdeckt und mit 1,0 ccm Methyljodid versetzt. Nachdem die lebhafte Reaktion nachgelassen hat, werden auf einmal 50g Magnesiumspäne zugefügt, und eine Lösung von 70 g frisch destflliertem c,.)-Piperidinopropylchlorid in 360 ccm trockenem Äther wird im Laufe einer Stunde zugetropft. Es wird noch 6 Stunden bei 40' C am Rückflußkühler gekocht und dann über Nacht bei Zimmertemperatur gerührt. Am folgenden Tag wird eine Suspension von 40 g feinpulverisiertem Xanthon in 800 ccm trockenem Äther nach und nach unter Rühren zugegeben. Das Ganze rührt man noch 20 Stunden bei 20' C. Dann wird das Reaktionsgemisch mit Eiswasser gekühlt und mit einer kalt gesättigten Ammoniumchloridlösung versetzt. Die organische Schicht wird abgetrennt, die wäßrige Lösung zweimal mit je 200 ccm Äther geschüttelt, und die vereinigten Ätherportionen werden über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand liefert nach Umlösen aus Essigester farblose Kristalle, die bei 144 bis 145' C schmelzen.
  • 25 g des so erhaltenen 9-(V-Piperidinopropyl)-xanthenols-(9) werden in 250 ccm absolutem Alkohol gelöst und mit 25 ccm 3001,iger alkoholischer Salzsäurelösung versetzt. Nach 3stündigem Stehen bei Zimmertemperatur wird der Alkohol unter vermindertem Druck bei 30 bis 40' C abgedampft und der Rückstand aus Alkohol-Äther umkristallisiert. Das 9-(,y-Piperidinopropyliden)-xanthen-hydrochlorid bildet farblose, wasserlösliche Kristalle, die bei 210 bis 21 l' C unter Zersetzung schmelzen. Die freie Base ist ölig. Beispiel 4 2,0 g aktivierte Gilmansche Legierung und 1,6 g nicht aktivierte Kupfer-Magnesium-Legierung werden in einen 250-ccm-Dreihalskolben gegeben, der mit Rührer, Kühler und Tropftrichter ausgestattet ist, und mit 20 ccm absolutem Äther übergossen. Ferner wird eine Spur Jod dazugegeben. Nun werden 10 bis 12 Tropfen Äthylbromid hinzugefügt und abgewartet, bis sich eine kräftige Reaktion entwickelt hat. Sobald dieselbe eingesetzt hat, tropft man langsam eine Lösung von 16 g co-Dimethylarninopropylchlorid in 30 ccm absolutem Äther hinzu, wobei der Rührer nur von Zeit zu Zeit bewegt wird. Sobald sich die Reaktion verlangsamt, wird das Reaktionsgefäß in ein Heizbad von 50' C eingetaucht, das Rührwerk in Bewegung gesetzt und 4 Stunden lang weitergerührt, um die Reaktion völlig zu Ende zu führen. Hierauf werden 6,0 g Thioxanthon portionsweise in fester Form eingetragen und bei 50' C so lange gerührt, bis die gelbe Farbe des Thioxanthons verschwunden ist und sich das Reaktionsgemisch grauweiß gefärbt hat. jetzt wird auf Zimmertemperatur abgekühlt, das Reaktionsgemisch in eine gut gekühlte Lösung von 20 g Ammoniumchlorid in 300 ccm Wasser gegossen, 200 cem Essigsäureäthylester hinzugefügt und gut gerührt. Das gesamte Gemisch wird von wenig ungelöstem Schlanim durch Abnutschen befreit, die organische Schicht in einem Scheidetrichter abgetrennt, mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand wird aus hochsiedendem Petroläther umkristallisiert. Man erhält 7,2 g derbe, gelbweiße Kristalle vom Schmelzpunkt 147 bis 148' C.
  • Das erhaltene 9-(V-Dirn.ethylarninopropyl)-thloxanthenol-(9) wird mit 40 ccm Phosphoroxyclilorid übergossen, 1 Stunde bei 110' C am Rückfluß gekocht und nach dem Abkühlen tropfenweise auf Eis gegeben. Nach völliger Hydrolyse wird das Reaktionsgemisch mit Natronlauge stark alkalisch gemacht und dann mit Essigester gut extrahiert. Der organische Auszug wird mit Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum vom Lösungsmittel befreit und der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Das erhaltene 9-(,y-Dimethylaminopropyliden)-thioxanthen bildet ein gelbes 01, das einen Siedepunkt von 153 bis 154' C/0,05 mm aufweist.
  • Beispiel 5 1,0 g aktivierte Gilmansche Legierung und 1,0 g nicht aktivierte Kupfer-Magnesium-Legierung werden in einen 250-ccm-Dreihalsk-olben gegeben, der mit Rührer, Kühler und Tropftrichter ausgestattet ist, und mit 10 ccm absolutem Äther überdeckt. Ferner wird eine Spur Jod hinzugefügt. Nun werden 5 Tropfen Äthylbromid dazugegeben, und dann wird abgewartet, bis sich eine kräftige Reaktion entwickelt hat. Wenn diese eingesetzt hat, tropft man langsam eine Lösung von 9,0 «)-Dünethylaminopropylchlorid in 20 ccm absolutem Äther hinzu, wobei der Rührer ab und zu von Hand bewegt wird. Sobald sich die Reaktion verlangsamt, wird das Reaktionsgefäß in ein Heizbad von 50' C getaucht, das Rührwerk in Bewegung gesetzt und 4 Stunden lang weitergerührt, um die Reaktion völlig zu Ende zu führen. Hierauf werden 4,0 g 2-Chlorthioxanthon portionsweise in fester Form zugegeben und bei 50' C so lange gerührt, bis die gelbe Farbe des 2-Chlorthioxanthons verschwunden ist und das Reaktionsgemisch eine grauweiße Farbe angenommen hat. jetzt wird auf Zimmertemperatur abgekühlt, das Reaktionsgemisch in eine gut gekühlte Lösung von 15 g Ammoniumchlorid in 200 ccm Wasser gegossen, 150 ccm Essigester werden hinzugefügt, und es wird gut gerührt. Das gesamte Gemisch, wird von wenig ungelöstem Schlamm durch Abnutschen befreit, die organische Schicht in einem Scheidetrichter abgetrennt, nüt Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand wird aus hochsiedendem Petroläther umkristallisiert. Man erhält prismatische Nadeln vom Schmelzpunkt 148 bis 150'C.
  • 117 g von so erhaltenem 2-Chlor-9-(y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) werden unter Schütteln und Kühlen mit Wasser portionsweise in 700 ccm Phosphoro.xychlorid eingetragen. Es bildet sich zunächst eine rote Lösung. Man kocht während 2 Stunden bei einer Badtemperatur von 130' C unter Rückfluß und dampft anschließend im Vakuum der Wasserstrahlpumpe zu einer sirupösen Flüssigkeit ein, Der Rückstand wird abgekühlt und mit 3000 bis 3500 ccm Wasser über Nacht geschüttelt, wobei eine hellbraune, klare Lösung entsteht. Man stellt die Lösung mit ungefähr 400 ccm 300/,iger Natronlauge phenolphthaleinalkalisch und extrahiert die filtrierte Lösung dreimal mit je 2000 ccm Petroläther (vom Siedeintervall 80 bis 105' C) bei 60' C. Die vereinigten Petrolätherauszüge werden mit Wasser neutral gewaschen und über wenig Natriumsulfat getrocknet. Anschließend wird das Lösungsmittel auf dem Wasserbad im Vakuum der Wasserstrahlpumpe schonend entfernt. Das zurückbleibende Öl läßt sich durch Destillation bei niederen Drücken reinigen. Zwischen 160 und 162'C/0,05 mm geht eine hellgelbe Flüssigkeit über, die nach dem Redestülieren nahezu farblos erscheint. Man erhält 103 g des aus einem Stereoisomerengemisch bestehenden 2-Chlor-9-(y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthens in Form eines viskosen Öls, das beim längeren Stehen honigartig erstarrt.
  • 100 g dieses Isomerengemisches werden bei 35'C in 300 ccm tiefsiedendem Petroläther gelöst und während 48 Stunden kn Kälteschrank der Kristallisation überlassen. Es scheiden sich derbe Kristalle ab. In der Mutterlauge bleibt das tieferschmelzende Isomere in Lösung. Man saugt von den Kristallen ab und löst sie aus der 21/2fachen.Menge hochsiedendem Petroläther (vom Siedeintervall 80 bis 105'C) um. Man erhält dabei 28 bis 30 g hellgelbe Kristalle vom Schmelzpunkt 95'C. Die Base bildet gut kristallisierte, in Alkohol leicht, in Wasser verhältnismäßig schwer lösliche Salze. Sowohl die Löslichkeit des salzsauren Salzes (Schmelzpunkt 193 bis 194C) als auch die des neutralen Sulfates (Schmelzpunkt 139 bis 140'C) in Wasser beträgt weniger als 1 Ill,.
  • Nach Abtrennung des höherschnielzenden Isomeren wird die petrolätherische Mutterlauge vorsichtig im Vakuum zu einer sirnpösen Flüssigkeit eingedampft. Durch Urnkristallisation dieses Sirups aus 90 0/,igem wäßrigem Methanol läßt sich das niederschmelzende Isoniere direkt isolieren. Eine vorteilhafte Arbeitsweise besteht darin, daß man den Abdampfrückstand in Ab- wesenheit eines Lösungsmittels im Eisschrank zunächst kiistallisieren läßt, den ausgeschiedenen Kristallbrei abriutscht und mit wenig eisgekühltem tiefsiedendem Petroläther auswäscht. Die Kristalle werden hierauf in der doppelten Gewichtsmenge Methanol gelöst,-vor-sichtig mit Wasser bis zur bleibenden Trübung versetzt und die Trübung durch Zutropfen von Methanol gerade wieder aufgehoben. Man läßt im Eisschrank mindestens 12 Stunden stehen, nutscht die ausgeschiedenen leuchtend gelben Kristalle ab und wäscht sie mit wenig kaltem wäßrigem 90 0/,igem Methanol nach. Schließlich -wird im Vakuumexsikkator über Phosphorpentoxyd ausgetrocknet. Die petrolätherlöslichen Kristalle schmelzen bei 43'C. In den gebräuchlichen organischen Lösungsmitteln ist die niederschnielzende stereoisomere Form von 2-Chlor-9-(y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen leicht löslich; aus Methanol bzw. Methanol-Mrasser kann sie umgelöst w-erden. Beispiel 6 In analoger Weise -wie im Beispiel 5 werden 4,66 g aktivierte Gilmansche Legierung und 1,0 g nicht aktivierte Kupfer-Magnesium-Legierung mit o)-Dimethylaminopropylchlorid und 4-Chlorthioxanthon umgesetzt. Das dabei gebildete 4-Chlor-9-(,y-dimethylanünopropyl)-thio.xanthenol-(9) schmilzt nach dem Umkristallisieren aus einem Gemisch von Benzol und hochsiedendem Petroläther bei 129'C.
  • 12 g dieser Base werden mit 100 ccm Ameisensäure während 4 Stunden unter Rückfluß gekocht. Überschüssige Ameisensäure wird im Val,--uum abgedampft, das zurückbleibende Öl mit n-Natronlauge bei 50'C digeriert und nach Abkühlen die alkalische Lösung mit Methylenchlorid ausgezogen. Die vereinigten Auszüge ,verden über Natriumsulfat getrocknet, das Lösungsmittel abgedampft und das zurückbleibende Öl der Destillation im Hochvakuum unterworfen. Man erhält 10 g 4-Chlor-9-(y-dimethylaminopropyliden)-thloxanthen vom Siedepunkt 180'Ci0,02 mm. Beispiel 7 Ausgehend von 3-Chlor-thioxanthon erhält man nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise das 3-Chlor-9-(,#-dimethylanlinopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 104'C), das bei der Behandlung mit Phosphoroxychlorid durch Wasserabspaltung in 3-Chlor-9-(,y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen übergeht (Siedepunkt 1-:#03ci,o,01 mm).
  • Beispiel 8 Nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise erhält man aus 2-Bromthioxanthon über 2-Brom-9-(y-dimethylarainopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt139 bis 1-10--C) das 2-Brom-9-(y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen, das bei 180'C und einem Druck von 0,05 mm Hg siedet. Beispiel 9 - Ausgehend von 2-Fluorthioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 2-Fluor-9-(7,-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 171 bis 172'C) das 2-Fluor-9-(y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen (Siedepunkt 162'CJO,05 mm) gebildet. Beispiel 10 -1,66 g aktivierte Gilmansche Legierung und 3,75 g nicht aktivierte Kupfer-2viagnesium-Legierting werden in einen 750-ccm-Schliffdreihalsl"olben gebracht, der mit Rührer, Rückflußkühler und Tropftrichter ausgerüstet ist. Durch CaC1,-Rohre wird der Zutritt von Luftfeuchtigkeit verhindert. Die Kupfer-Magnesium-Legierung wird nun mit 30 ccm absolutem Äther bedeckt und durch Zugabe von 25 Tropfen Äthylbromid die Reaktion gestartet. Hierauf wird langsam eine Lösung von 37,5 g a)-Dimethylarainopropylel-dorid in absolutem Äther hinzugegeben, wobei der Rührer nur von Zeit zu Zeit langsam bewegt wird. Sobald sich die Reaktion verlangsamt, wird das Reaktionsgefäß in ein Heizbad von 50'C getaucht, das Rührwerk in Bewegung gesetzt und 4 Stunden lang weitergerührt, um die Reaktion völlig zu Ende zu führen. Hierauf wird eine Lösung von 20 g 2-Methylthioxanthon in absolutem Benzol innerhalb 10 Minuten zugetropft und noch 12 Stunden bei 50'C weitergerührt. Sodann wird die Mischung auf Zimmertemperatur abgekühlt, das Reaktionsgemisch in eine gut gekühlte Lösung von 100 g Anunoniumchlorid in 500 ccm Wasser gegossen, 500 ccm Essigsäureäthylester werden hinzugefügt, und es wird gut gerührt. Das gesamte Gemisch wird von wenig ungelöstem Schlanun durch Abnutschen befreit, die organische Schicht in einem Scheidetrichter abgetrennt und die wäßrige Phase noch mehrmals mit Essigester extrahiert. Die vereinigten Essigesterextrakte werden mit Natriumsulfat gut getrocknet und nach Filtration im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der kristalline Rückstand wird aus hochsiedendem Petroläther umkristallisiert. Man erhält dabei 18 g 2-Methyl-9-(-y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol (9) vom Schmelzpunkt 118 bis 119'C.
  • 13,4 g dieses Produktes werden mit 130 ccm Phosphoroxychlorid übergossen und 1 Stunde am Rückfluß gekocht. Nach dem Abkühlen der Reaktionslösung wird diese langsam unter gutem Rühren in Eiswasser eingetropft. Nach völliger Hydrolyse wird das Reaktionsgemisch mit Natronlauge stark alkalisch gemacht und dann mit Essigester gut extrahiert. Der organische Auszug wird mit Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum vom Lösungsmittel befreit und der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Man erhält 11,2 g 2-Methyl-9-('Y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen vom Siedepunkt 163'C/0,02 mm. Beispiel 11 Ausgehend von 2-Methoxy-thioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 2-Methoxy-9-(y-dimethylanünopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 117 bis 118'C) das 2-iMetho.xy-9-(,y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthed(Siedepunkt 180 bis 183'Cl 0,02 mm) hergestellt. Beispiel 12 Ausgehend von 4-Methoxy-thioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 4-Methoxy-9-(,y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 119 bis 121'C) das 4-Methoxy-9-(,y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen (Siedepunkt 194 bis 196'C/ 0,06 mm) hergestellt. Beispiel 13 Ausgehend von 3-Methoxy-thioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 3-Methoxy-9-(,y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 108 bis 110'C) das 3-Methoxy-9-(,y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen (Siedepunkt 176 bis 178'C/ 0,02 nun) hergestellt.
  • Beispiel 14 Ausgehend von 1-Methoxy-thioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 1-Methoxy-9-(y-dimethylaininopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 126 bis 12KC) das 1-Methoxy-9-(-g-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen (Siedepunkt 166 bis 168'C/ 01004 mm) erhalten.
  • Beispiel 15 Ausgehend von 1-Chlor-4-methoxy-tWoxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 1-Chlor-4-methoxy-9-(y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) Schmelzpunkt 96 bis 980C) das 1-Chlor-4-methox,#--9-(y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen (Siedepunkt 206 bis 208 ' C,"0,09 mm) erhalten. Beispiel 16 Ausgehend von 1-Methyl-4-methoxy-thioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 1-Methyl-4-methoxy-9-(,y-dimethylanünopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 133 bis 134'C) das 1-Methyl--1-methoxy-9-(V-dimethylami-,iopropyliden)-thioxanthen (Siedepunkt 177 bis 1800C/0,03 mm) erhalten. Beispiel 17 Ausgehend von 1-Methyl-4-chlor-thioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 1-Methyl-4-chlor-9-(,y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 150'C) das 1-Methyl-4-chlor-9-(y-dimethylarriinopropyliden)-thioxanthen (Siedepunkt 174'C/0,009 mm) erhalten. Beispiel 18 Ausgehend von 1-Chlor-4-methyl-thioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 1-Chlor-4-methyl-9-(y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 137'C) das 1-Chlor-4-methyl-9-(y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen (Siedepunkt 17-»-#>'C/0,05 mm) erhalten. Beispiel 19 Ausgehend von 2-Chlor-7-metho.xy-thioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise über 2-Chlor-7-rnethoxy-9-(y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) (Schmelzpunkt 162 bis 16-IOC) das 2-Chlor-7-methoxy-9- (y-diinethylanünopropyliden)-thioxanthen (Siedepunkt 198-- Ci0,05 mm) erhalten. Beispiel 20 Ausgehend von 2,7-Dibrom-thioxanthon wird nach der im Beispiel 5 beschriebenen Arbeitsweise 2,7-Dibrom-9-(y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9)' (Schmelzpunkt 209 bis 210#'C) hergestellt. lOg der erhaltenen Base werden mit 80ccm Essigsäureanhydrid während 4 Stunden am Rückfluß gekocht. Das Essigsäureanhydrid wird im Vakuum abdestilliert, der Rückstand mit n-Natronlauge verrieben und die alkalische Suspension mit Methyleilchlorid extrahiert. Die vereinigten Methylenchlorid-Auszüge werden mit Natriumsulfat getrocknet, und nach Verjagen des Lösungsmittels wird der kristalline Rückstand aus Petroläther umkristallisiert. Man erhält 8 g 2,7-Dibrom-9-(y-dimethylaminopropyliden)-thioxanthen vom Schmelzpunkt 109 bis 1lO'C. Beispiel 21 Zu einer Grignardlösung, die aus 4,66 g aktivierter Kupfer-Magnesium-Legierung (nach Gilman) und 3,75g nichtaktivierter Kupfer-Magnesium-Legierung und 37,5g c,)-Dimethylaminopropylchlorid bereitet wurde, gibt man eine absolute Benzollösung von 15 g 2-Acetv1-thioxanthonmonoketal tropfenweise zu. Nach beendetem Eintragen läßt man noch. 4 Stunden bei 40'C rühren und gießt dann in. eine wäßrige Ammoniumchloridlösung ein. Das Kondensationsprodukt wird durch Extraktion mit Essigester abgetrennt, die Essigesterauszüge werden mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand in Form eines goldgelben Öls wird in hochsiedendem Petroläther kalt gelöst, von wenigen Flocken durch Filtration befreit und das Filtrat wieder im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird in Methanol gelöst, n-üt 200 mg p-Toluolsulfosäure versetzt und 1 Stunde am Rückfluß gekocht. Anschließend wird im Vakuum eingedampft, der Rückstand in n-Salzsäure aufgenommen und mit Essigester einmal extrahiert. Die rote, wäßrige Phase wird unter guter Eiskühlung mit Natronlauge alkalisch gemacht, mit Essigester nochmals extrahiert, die Extrak-te werden mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedarnpft. Es hinterbleiben 18,0 g Öl, das beim Verreiben mit tiefsiedendem Petroläther kristallisiert. Nach dem Umkristallisieren aus hochsiedendem Petroläther erhält man 2-Acetyl-9-(y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) in Form schöner Rosetten vom Schmelzpunkt 93 bis 94'C.
  • 5,25g 2-Acetyl-9-(y-dimethylaminopropyl)-thioxanthenol-(9) werden in 30 ccm, Benzol gelöst, mit 10 ccm Phosphoroxychlorid versetzt und 30 Minuten am Rückfluß gekocht. Dann wird die Reaktionslösung tropfenweise unter Rühren in Wasser gegeben und nach völliger Hydrolyse mit Natronlauge stark alkalisch gestellt. Hierauf wird mit Essigester extrahiert, die Extrakte werden mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft. Man erhält ein goldgelbes 01, das im Hochvakuuni destilliert wird, wobei reines 2-Acetyl-9-(y-dimethylaminopropyliden)-tbioxanthen vom Siedepunkt 198 bis 200'C/0,003 nun gewonnen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Verfahren zur Herstellung von Xanthen- bzw. Thioxanthenderivaten bzw. deren Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, daß man gegebenenfalls durch Alkyl-, Aralkyl-, Aryl-, Alkoxy-, Aralkoxy-, Aryloxy-, Alkylthio-, Aralkylthio-, Arylthio-, Halogen-, geschützte Acyl-, geschützte Amino-, geschützte Hydroxyl- oder geschützte Carboxylgruppen substituierte Xanthone oder Thioxanthone in an sich bekannter Weise mit nichtaromatischen Tertiäraminopropylmetallverbindungen umsetzt, die Reaktionsprodukte hydrolysiert, gegebenenfalls vorhandene schützende Gruppen abspaltet, mit wasserabspaltenden Mitteln behandelt und die erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in an sich bekannter Weise in stereoisomere Formen trennt undioder in Säureadditionssalze überführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als metallorganische Verbindungen Dialkylaminopropylmetallverbindungen verwendet werden. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als metallorganische Verbindungen Dimethylaminopropylmagnesiumverl:)indungen verwendet werden. in Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 368 006 2 676 971; Journal of the A merican Chemical #ociety, 47, S. 3071 (1925), und -18, S. 1752 bis 175-1 (1926).
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