DE1009986B - Spulmaschine - Google Patents

Spulmaschine

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Publication number
DE1009986B
DE1009986B DEB20091A DEB0020091A DE1009986B DE 1009986 B DE1009986 B DE 1009986B DE B20091 A DEB20091 A DE B20091A DE B0020091 A DEB0020091 A DE B0020091A DE 1009986 B DE1009986 B DE 1009986B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
angle lever
bobbin
machine according
loading roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB20091A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Edwin Herbert
Joseph Woods
Richard Turner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Bright & Brothers Ltd
Original Assignee
John Bright & Brothers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Bright & Brothers Ltd filed Critical John Bright & Brothers Ltd
Publication of DE1009986B publication Critical patent/DE1009986B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/52Drive contact pressure control, e.g. pressing arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Treibtrommelspulmaschine bei welcher die Spule unter einer in Abhängigkeit vom Spulendurchmesser veränderlichen Gewichtsbelastung steht, um während des ganzen Spulvorganges den Auflagedruck zwischen Spule und Treibrolle annähernd konstant zu halten,.
Es sind Spulmaschinen bekannt, bei denen, ein. mit dem Spulenhalter verbundenes^ die Spule belastendes Gewicht mit zunehmendem Spulendurchmesser so verschwenkt bzw. verstellt wird, daß der Belastungsdntck im gleichen Maße abnimmt, wie das Spulengewicht zunimmt. Da das belastende Gewicht somit an der Spulenachse angreift, so ist lediglich die eine Hälfte des Fadenkörpers der aus dem Spulenbaltergewicht und dem Belastungsgewicht resultierendien. Anpreißkraft gegen die Treibrolle ausgesetzt. Dadurch kann die Haftung des Fadenkörpers auf der Leerspule und ein gleichmäßiger Aufbau des Fadenkörpers beeinträchtigt werden.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß ein schwenkbarer Winkelhebel vorgesehen ist, der an einem Arm ein Gewicht und am anderen eine drehbare, am Spulenumfang anliegende Belastungsrolle aufweist. Beide Hälften des Fadenkörpers stehen, dadurch gleichmäßig unter der Wirkung des Belastungsgewichtes. Wegen der größeren Nachgiebigkeit des gesamten Fadenkörpers gegenüber nur einer Hälfte desselben können sich auch Lauf ungleiehmäßigkei ten nur im verminderten. Maße natürlich auswirken.
Bevorzugte weitere Ausbildungen der Erfindung ergeben, sich aus den Unteransprüchen in Verbindung mit der Beschreibung und der Zeichnung. Für die in den Unteransprüchen enthaltenen Merkmale der Erfindung wird ein selbständiger Schutz nicht begehrt.
Im folgenden ist ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Spulrolle und
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen, ist die Flanschenspule 3 waagerecht gelagert. Die Spulenflansche 4 ragen dabei über eine darunter befindliche Treibtrommel 5. Die Spule läuft auf einer abnehmbaren Spindel 6, deren Enden in Schlitzen 7 lagern, welche in Trägern 8 vorgesehen sind. Die Träger 8 sind auf einer Welle 9 befestigt, die hinter und oberhalb der Reibwalze angeordnet ist. Der Faden oder auch eine aufzuspulende Schnur 10 wird der Spule über einen hin- und herbeweglichen Fadenführer 11 zugeführt, der auf einer Querstange 12 angeordnet ist.
Die Träger 8 nehmen, vor der Welle 9 und parallel mit dieser eine Achse 13 auf, um welche zwischen den Trägern 8 ein, Winkelhebel 14 schwenkbar ist. Der nach aufwärts ragende Winkelhebelarm wird von Spulmaschine
Anmelder:
John Bright & Brothers Limited,
Rochdale, Lancaster (Großbritannien)
ίο Vertreter: Dipl.-Ing, A. Lehmann, Patentanwalt,
München 23, Ohmstr. 16
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 3. Mai 1951
Alfred Edwin Herbert, Joseph Woods
und Richard Turner, Rochdale, Lancaster
(Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
zwei Armen 17 gebildet, die durch Stellschrauben in den Vorsprängen. 15 verstellbar befestigt sind. Am Ende der Arme 17 ist ein. Gewicht 16 vor gesehen. Der andere Arm des Winkelhebels ragt nach vorn, zur Spule 3 und trägt am Ende eine Belastungsrolle 18, die am Spulenumfang aufruht. Die Belastungsrolle läuft auf Kugellagern zwischen den Armen eines Haltebügels 19 und kann sich um eine zu ihrer Längsachse senkrechte Achse begrenzt drehen, um sich der Oberfläche der Spule anpassen zu können. Hierzu besitzt der Haltebügel 19 einen Zapfen 20,, der von einer Bohrung in dem nach vorn gerichteten Armteil 21 des Winkelhebels aufgenommen wird. In die Bohrung ragt eine Schraube 22, die nach weiterem Anziehen in eine kurze Nut 23 des Zapfens 20 greift.
Zu Beginn des Spulvorganges nimmt der nach vorn
gerichtete Winkelhebelarm eine waagerechte und der zweite Winkelhebelarm eine lotrechte Lage ein
- (Fig. 2), so daß das ganze Gewicht d,er Belastungsrolle 18 die Spule gegen die darunter befindliche Treibrolle 5 drückt. Je mehr aber der Durchmesser des Fadenkörpers der Spule zunimmt und je mehr die Spindel 6 in den Schlitzen 7 dadurch höher und höher geschoben wird, desto mehr wird a,uch die Walze 18 angehoben, so daß der aufwärts gerichtete Winkelhebelarm schließlich nach rückwärts in die in Fig. 2 strichpunktiert eingezeichnete Lage gelangt;. Das Gewicht 16 ist dabei bestrebt, den, nach abwärts auf die Spule wirkenden Druck der Belastungsrolle 18
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auszugleichen. Während die Spule allmählich an Gewicht und Durchmesser zunimmt, wird der Druck der Rolle 8 gleichzeitig mehr und mehr vermindert, bis das Drehmoment des Gewichtes 16 ausreicht, um das Gegendrehmoment der Balastungsrolle 18 zu überwinden, worauf die Arme 17 auf die Welle 9 zurückfallen können und die BelastungsroUa 18 von dar Spule abgehoben: wird. Am Ende des Spulganges wirkt dann nur mehr das Eigengewicht dar Spüle auf die darunter befindliche Treibtrommel 5.
Die volle Spule kann dann abgenommen und durch eine leere Spule ersetzt werden, worauf die Belastungsrolle 18 wieder auf die Spule aufgesetzt wird. Dadurch, daß die von der Belastungsrolle 18 ausgeübte, auf den Spulumfang wirkende Belastungskomponente bei zunehmendem Durchmesser abnimmt und am Ende des Spulganges verschwindet, kann der Gesamtdruck auf die Treibrolle die ganze Zeit hindurch annähernd konstant gehalten werden,
Es hat sich gezeigt, daß dar Aufbau des Fadenkörpers viel gleichmäßiger ist als bisher.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Treibtrommelspulmaschine, bei welcher die Spule unter einer in Abhängigkeit vom Spulendurchmesser veränderlichen. Gewichtsbelastung steht, so daß während des ganzen Spulvorgangas der Auflagedrück zwischen Spule und Treibrolle annähernd konstant ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein schwenkbarer Winkelhebel (14) vorgesehen ist, der an einem Arm (15, 17) ain Gewicht (16) und am anderen (21,19) eine drehbare, am Spulenumfang anliegende Belastungsrolle (18) aufweist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (14) derart schwenkbar angeordnet ist, daß die von der Belastungsrolle (18) ausgeübte, auf den Spulenumfang wirkende Belastungskomponente bei zunehmendem Durchmesser abnimmt und daß zu Beginn des Spulvorganges der Schwerpunkt des Gewichtes (16) im wesentlichen oberhalb· der Schwenkachse (13) des Winkelhebels (14) liegt.
3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (16) auf seinem Winkelhebalarm (15, 17) verstellbar angeordnet ist.
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsrolle (18) um eine zu ihrer Längsachse senkrechte Achse begrenzt drehbar ist, um sich der Oberfläche der Spule anpassen zu können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 352 889, 63 819;
französische Patentschrift Nr. 770474.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©7Ο9 5Ψ7/10Ο5.57
DEB20091A 1951-05-03 1952-04-21 Spulmaschine Pending DE1009986B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB10413/51A GB693400A (en) 1951-05-03 1951-05-03 Improvements in and relating to machines for winding threads or the like

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1009986B true DE1009986B (de) 1957-06-06

Family

ID=9967364

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB20091A Pending DE1009986B (de) 1951-05-03 1952-04-21 Spulmaschine

Country Status (6)

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US (1) US2811317A (de)
DE (1) DE1009986B (de)
ES (1) ES203217A1 (de)
FR (1) FR1055287A (de)
GB (1) GB693400A (de)
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Also Published As

Publication number Publication date
ES203217A1 (es) 1952-06-01
GB693400A (en) 1953-07-01
FR1055287A (fr) 1954-02-17
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