DE628423C - Fadenfuehreraufrueckvorrichtung fuer Flaschenspulmaschinen u. dgl. - Google Patents

Fadenfuehreraufrueckvorrichtung fuer Flaschenspulmaschinen u. dgl.

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DE628423C
DE628423C DER89146D DER0089146D DE628423C DE 628423 C DE628423 C DE 628423C DE R89146 D DER89146 D DE R89146D DE R0089146 D DER0089146 D DE R0089146D DE 628423 C DE628423 C DE 628423C
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Germany
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OSKAR ROEBEL DR
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OSKAR ROEBEL DR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/10Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
    • B65H54/16Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers forming bottle bobbin packages
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Fadenführeraufrückvorrichtung für Flaschenspulmaschinen u. dgl.. Bei Spulmaschinen zur Herstellung von Flaschenspulen und ähnlichen- Spulen ist erwünscht, daß das Aufrücken des Fadenführers genau um die Dicke des aufzuwindenden Fadens erfolgt, ohne daß beim Wechsel in der Fadendicke sich irgendwelche Stellarbeit notwendig macht. Zur Schonung des Fadens ist ferner notwendig, daß die Aufrückarbeit vom Kraftantrieb geleistet wird urid dem Faden nur die Aufgabe zufällt, das Maß zu bestimmen, um welches der Fadenführer zur gegebenen Zeit aufzurücken ist.
  • Diese Aufgabe ist bereits dadurch zu lösen versucht worden, da;ß der Faden beim Winden am großen Spulendurchmesser durch Vermittlung eines auf ihm ruhenden Füllhebels eine Doppelklinke mit den Zähnen je einer feststehenden und einer vom Kraftantrieb taktmäßig bewegten Zahnstange in Eingriff bringt, so daß die angetriebene Zahnstange bei ihrer kurz darauf folgenden Hubbewegung den Fadenführer aufrückt. Ein der Fadendicke genau angepaßtes Aufrücken ist mit einer solchen Einrichtung nicht erzielbar, weil es praktisch unmöglich ist, die Zahnstangen mit einer so feinen Zahnung zu versehen, wie es die vorkommenden schwächsten Fäden erfordern, und es zudem noch schwieriger ist, die Doppelklinke ordnungsgemäß mit derart feinen Zähnen in Eingriff zu bringen. Das Aufrücken kann deshalb nur in einer ganz bestimmten, verhältnismäßig groben Abstufung erfolgen.
  • Ein genaues, der Fadendicke angepaßtes Aufrücken des Fadenführers ist auch dann nicht erzielbar, wenn er durch eine mit einer sich drehenden Gewindespindel umlaufenden Mutter hochgeschraubt wird, die zur gegebenen Zeit durch ein Bremsgestänge am Drehen gehindert wird, das seine Bewegung durch, den radial zur Spule ausschwingenden Fadenführer erhält. In diesem Falle wird dem Faden zugemutet, das umständliche Bremsgestänge in Bewegung zu setzen und den Bremsdruck zu erzeugen, so daß besonders bei feinen Fäden das notwendige feinfühlige Aufrücken des Fadenführers nicht erwartet werden kann.
  • Um nun eine feinstufige Schaltung ohne Beanspruchung des Fadens zu erzielen, ist bei der Aufrückvorrichtung nach der Erfindung der Fadenführer, der in bekannter Weise von dem sich seitwärts bewegenden Faden ausgeschwungen wird, mit einem am Fadenführerträger gelagerten, stufenlos verstellbaren Anschlagkörper verbunden, und erstellt diesen beim Winden am großen Spulendurchmesser um einen seinem jeweiligen Ausschlag entsprechenden Betrag gegenüber. einem verschiebbaren, entgegen der Spulenaufbaurichtung gesperrten Schaltglied ein, so daß beim Auftreffen des Anschlagkörpers der verschiebliche Fadenführerträger geschaltet wird und beim darauffolgenden Winden an der Spulenspitze das Schaltglied duich einen mit diesem gekuppelten Anschlag weiterrückt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Es zeigen Abb. z die Seitenansicht einer Flaschenspuhnaschine, Abb. 2 einen Querschnitt von Abb. _, Abb. 3 die Vorderansicht von Abb. i, Abb. q. bis io Einzelheiten der Aufrückvorrichtung.
    Die Hauptwelle a, auf der Antriebsscheiben:b",:
    sitzen, ist ortsfest gelagert. Die mit der
    triebsscheibe b zusammenwirkende Reibscheib"c
    erhält ihre Längsbewegung radial zur Antrie
    scheibe b dadurch, daß sie auf einer feststehen-"
    den Spindel g mit Rechts- und Linksgewinde geführt wird und somit bei ihrem, Umlauf sich wechselnd auf der Gewindespindel g auf und ab bewegt (Abb. i).
  • Die Reibscheibe d nimmt durch Vermittlung der Stangen h o. dgl. die beiden Scheiben i, i' mit, von denen die Scheibe i, die als Schnurscheibe ausgebildet ist, den Antrieb der Spulspindel k vermittelt. Als Halter für die Gewindespindel g dient ein unter der Spulspindel k schwingbar gelagerter Arm m, der durch Federwirkung f gegen die Antriebsscheibe b geschwungen wird (Abb. 2). Als Kraftübertragüngsmittel wird vorteilhaft eine leicht dehnbare Schnur, beispielsweise in Gestalt einer endlosen Schraubenfeder, eines Gummistreifens o. dgl., verwendet, damit beim Anlassen das Kraftübertragungsmittel gedehnt und die Spulspindel allmählich mitgenommen wird.
  • In die Ringrille d' greift ein Ansatz o' der Fadenfübrerstange o ein, die somit gezwungen ist, an den wechselnden Längsbewegungen der Reibscheibe d teilzunehmen. Auf der Fadenführerstange o wird, mittels Bremsfeder o. dgl. verschiebbar, der Fadenführerträger P gehalten, an dem, um den Zapfen r beweglich (Abb. 3 und q.), ein Anschlaghebel q so angebracht ist, daß er in der einen Schwingrichtung sich gegen die Stange o legt und so als Klemme wirkt. Ferner ist, um eine zur Stange o parallele Achse s schwingbar, an dem Fadenführerträger P der mit der Fadenleitrolle t' besetzte Fadenführer t angebracht, der als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist (Abb. q.) und an seinem der Rolle t' gegenüber befindlichen Schenkel ein Keilstück t" (Abb. 5) trägt.
  • Neben der Fadenführerstänge o ist vom Gestellteil u eine feststehende Stange v Äochgeführt, auf der sich ein mit den Anschlägen w', w" besetzter Schlitten w verschiebt, der lediglich durch Bremswirkung in seiner jeweiligen Stellung gehalten wird. Der das Schaltglied bildende Anschlag w' ist um den Bolzen x beweglich angebracht, und zwär so, daß er als Klemmhebel wirkt (Abb. 3), wogegen der andere Anschlagw" zwar einstellbar angebracht, aber im übrigen unbeweglich sein kann.
  • Wenn sich die Reibscheibe d auf der Gewindespindel g abwärts bewegt und dabei auch die Fadenführerstange o- abwärts verschiebt, setzt sich kurz vor der Bewegungsumkehr das Keilstück t" des Fadenführers auf das Schaltgliedes' auf, und da hierbei der Schlitten w durch Klemmwirkung von w' am Mitgehen gehindert wird, muß der Fadenführerträger P nachgeben, der entsprechend nachgerückt, d. h. aufwärts verschoben wird. Dabei bestimmt sich die Stärke der Aufwärtsverschiebung danach, ob -4äs Keilstück t" mehr oder weniger gegen den -tischlag w' geschwungen wird, und dieser durch `die Fadendicke bestimmte Ausschlag wird dadurch hervorgerufen, daß djg dicken Fäden mehr auftragen als dünne und infolgedessen den Fadenführer bei jeder Fadenlage stärker ausschwingen als dünnere Fäden (Abb.7). Der als Winkelhebel ausgebildete Anschlag q, der sich mit seinem kurzen, abwärts gerichteten Schenkel gegen die Stange o legt und somit bei entsprechender Beanspruchung als Klemme wirkt, kommt im Aufwärtsgehen des Fadenführers an dem Anschlag w" an. Hierbei wird durch Klemmwirkung eine feste Verbindung des Anschlages q mit der Fadenführerstange o hergestellt, und es wird nun der Schlitten w um so viel mitgenommen, als vorher der Träger durch den Anschlag w' aufwärts verschoben wurde, so daß sich beim folgenden Auftreffen des Keilstückes t" auf dem Anschlag w' der geschilderte Vorgang wiederholt. Dem Faden wird somit mechanische Arbeitsleistung zur Aufrückbewegung nicht zugemutet, sondern er hat nur, indem er sich in die Aufrückvorrichtung (Abb.7) einstellt, den Fadenführer entsprechend auszuschwingen, worauf die Aufrückarbeit einzig und allein durch den Kraftantrieb herbeigeführt wird.
  • Wenn das Keilstück t" des Fadenführers t zwecks Ausgleichs auch der feinsten Fadendicken hinsichtlich der Steigung zu steil gewählt wird, ist zu befürchten, daß das Keilstück beim Aufsetzen auf seinen Anschlag w' eine seitliche Bewegung ausführt und dabei -den Fadenführerhebel t aus seiner Lage drängt. Deshalb ist es angebracht, Vorsorge dafür zu treffen, daß solche schädliche Ablenkungen des Fadenführers verhütet werden. Das kann dadurch geschehen, daß an der Gabel W, um einen Zapfeni4 schwingbar, ein Winkelhebel 15 angebracht wird (Abb. 9 und io), so daß das Keilstück t", das auch winklig gestaltet werden kann (Abb.9 und io), bei der Ankunft an dem Winkelhebel 15 diesen zunächst so einstellt, daß der Teil t" mit beiden Enden auf den Winkelhebel 15 aufsitzt (Abb. i) und so durch die beiden vorhandenen Aufsetzstellen am seitlichen Ablenken des Fadenführers gehindert wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenführeraufrückvorrichtung für Flaschenspuhnaschinen u. dgl., deren Schaltung mittels eines an einem parallel zur Spulspindel verschiebbaren Träger angeordneten Fadenführers gesteuert wird, der von dem beim Auflauf auf die Spule sich seitwärts bewegenden Faden entsprechend dessen Stärke ausgeschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer mit einem am Fadenführerträger gelagerten, stufenlos verstellbaren Anschlagkörper verbunden ist und diesen beim Winden am großen Spulendurchmesser um einen seinem jeweiligen Ausschlag entsprechenden, Betrag gegenüber einem verschiebbaren, entgegen der Spulenaufbaurichtung gesperrten Schaltglied einstellt, so daß beim Auftreffen des Anschlagkörpers der verschiebliche Fadenführerträger geschaltet wird und beim darauffolgenden Winden an der Spulenspitze das Schaltglied durch Anstoß gegen einen mit diesem gekuppelten Anschlag weiterrückt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der hin und her gehenden Fadenführerstange verschiebbare Fadenführerträger (p) mit einem Anschlaghebel (q) versehen ist, der beim Winden an der Spulenspitze gegen den mit dem Schaltglied an einem Schlitten (w) angeordneten Anschlag (w") stößt und dadurch den Fadenführerträger an seiner Stange festklemmt und den Schlitten fortrückt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied als Hebel (w') ausgebildet ist, der beim Aufsetzen des am Fadenführerträger gelagerten Anschlagkörpers den Schlitten (w)@ an seiner Führung (v) festklemmt und so das Aufrücken des Fadenführerträgers (P) bewirkt. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist und an dem einen Arm ein den Anschlagkörper bildendes Keilstück (t") so angeordnet ist, daß dessen Schrägfläche je nach dem Fadenführerausschlag mehr oder weniger über das Schaltglied geschwungen wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch z und q.; dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schaltglied ein zweiarmiger Winkelhebel (Z5) schwingbar so angeordnet ist, daß das Keilstück beim Auftreffen siclx auf beide Arme des Winkelhebels aufsetzt und gegen weiteres Verschwenken gesichert wird.
DER89146D 1933-11-07 1933-11-07 Fadenfuehreraufrueckvorrichtung fuer Flaschenspulmaschinen u. dgl. Expired DE628423C (de)

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