DE100552C - - Google Patents

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DE100552C
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DE
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glue
broth
fat
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meat
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DENDAT100552D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F1/00Fertilisers made from animal corpses, or parts thereof
    • C05F1/005Fertilisers made from animal corpses, or parts thereof from meat-wastes or from other wastes of animal origin, e.g. skins, hair, hoofs, feathers, blood
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/20Fertilizers of biological origin, e.g. guano or fertilizers made from animal corpses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/145Feedstock the feedstock being materials of biological origin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 16: Düngerbereitung.
ALFRED JONGHAUS in BERLIN. Verfahren zur Darstellung von Dungpulver aus Thiertheilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1898 ab.
Das bis jetzt allgemein gebräuchliche Verfahren, Thiertheile gewerblich zu verwerthen, besteht darin, dafs dieselben längere Zeit hindurch der Einwirkung hochgespannter Wasserdämpfe unterworfen und hierdurch bis weit über ioo° erhitzt werden, wodurch das Fett ausgeschmolzen, das Eigenwasser extrahirt und die Knochen- und Fleischsubstanz selbst vollständig zum Zerfall gebracht wird. Fett und Eigenwasser werden in ein Gefäfs abgeleitet, wo das Fett abgeschieden wird. Das übrig bleibende Eigenwasser enthält die sämmtliche aus dem Fleisch und den Knochen extrahirte Leimsubstanz und wird dann entweder in der Weise verwerthet, dafs man durch Eindampfen dieser Leimbrühe sogenannten Schlichteleim oder Fafsleim fabricirt, oder auch in der Weise, dafs man die Brühe direct als Jauche zur Düngung des Ackers verwendet. Die Eindickung des Leimes aber lohnt sich neuerdings wenig, da der Absatz dieses minderwerthigen Leimes, welcher die Eigenschaft, zu gelatiniren, verloren hat, sehr schwierig geworden ist. Andererseits aber sind mit der Verwendung der Leimbrühe als Dun'gmittel schwere hygienische Mifsstä'nde verbunden, da die Leimbrühe einen ausgezeichneten Nährboden für Fäulnifsbacterien darbietet, sich daher schnell zersetzt und dabei einen höchst belästigenden Geruch verbreitet. Dies alles hat dazu geführt , die beiden vorbeschriebenen Verwendungsarten zu verlassen und die Leimbrühe nach Abscheidung des Fettes wieder zu der durchdampften Fleisch- und Knochensubstanz zurückzuführen, mit dieser zu mischen und dann das ganze Gemisch durch Eindampfen zu Dungpulver zu verarbeiten. Es ist dadurch allerdings der in der Leimbrühe enthaltene hohe Stickstoffgehalt zu Dungzwecken gewonnen , hingegen zeigt sich, dafs die Eindampfung eines aufserordentlich stark wasserhaltigen Gemisches von Fleisch, Knochen und Leimbrühe sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und damit verhältnifsmäfsig viel Brennmaterial erforderlich macht, so dafs der Nutzen dieses Verfahrens in Frage steht.
Zur Vermeidung 'dieses Nachtheils soll das neue Verfahren dienen. Dasselbe gründet sich auf die Beobachtung, dafs die Leimbrühe verhältnifsmäfsig leicht und mit geringem Kohlenbedarf eingedickt werden kann, wenn sie nicht mit Knochen- und Fleischmassen vermischt ist, dafs aber ein Gemisch der schwach feuchten, durchdampften Fleisch- und Knochenmassen mit dem zur Syrupconsistenz eingedickten Leim sich überraschend schnell trocknen läfst.
Dementsprechend besteht das neue Verfahren darin, dafs zunächst das Rohmaterial in der bekannten Weise durch hochgespannten Dampf zum Zerfall gebracht und dabei Fett und Leim extrahirt wird. Die Leimbrühe wird alsdann nach Abscheidung des Fettes zu zähflüssigem Schlichteleim eingedickt und dieser der bereits durchdämpften, aber noch schwach feuchten Knochen - und Fleischmasse wieder hinzugefügt, mit derselben innig gemischt und das Gemisch alsdann zu mahlfähigem Gut getrocknet.
Der Vortheil dieses Verfahrens gegenüber den. bisher bekannten älteren Verfahren liegt in einer Ersparnifs, da das Verfahren eines
wesentlich geringeren Aufwandes an Brennmaterial bedarf.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Neuerung beim Trocknen von Dungmitteln aus Thiertheilen, darin bestehend, dafs man den zähflüssigen Leim, welcher nach Dämpfen der Thiertheile, Abscheidung des Fettes aus der Leimbrühe und Eindampfen der letzteren gewonnen wird, mit den gedämpften, noch feuchten Thiertheilen vermischt und dieses Gemisch trocknet.
DENDAT100552D Expired DE100552C (de)

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DE100552C true DE100552C (de) 1900-01-01

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DENDAT100552D Expired DE100552C (de)

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