CH99375A - Ruckweise wirkende Antriebsvorrichtung für Zündapparate. - Google Patents

Ruckweise wirkende Antriebsvorrichtung für Zündapparate.

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CH99375A
CH99375A CH99375DA CH99375A CH 99375 A CH99375 A CH 99375A CH 99375D A CH99375D A CH 99375DA CH 99375 A CH99375 A CH 99375A
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CH
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locking
spring
coupling
arms
drive device
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P1/00Installations having electric ignition energy generated by magneto- or dynamo- electric generators without subsequent storage
    • F02P1/005Construction and fastening of elements of magnetos other than the magnetic circuit and the windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Ruckweise wirkende     Antriebsvorrichtung   <B>für</B>     Zündapparate.       Die Erfindung bezieht sich auf Antriebs  vorrichtungen für     Zündappa.rate,    bei denen  durch vorübergehende Arretierung eines  Kupplungsteils eine ruckweise Bewegung des  Läufers verursacht wird. Dieser Bewegung  wird eine solche Geschwindigkeit gegeben,       dass    die Entstehung eines Zündfunkens ge  sichert ist, so     dass    selbst beim langsame n       ('Tang    der     Masehine    die Zündung erfolgen  kann.

   Das Ausschalten der ruckweisen Be  wegung erfolgt selbsttätig bei einer bestimm  ten höheren Drehzahl durch     Fliehkraftwir-          Izun".    Dann dient die Feder, die bei der Ar  retierung     jedesmal    gespannt -wurde und die       ruckartig(-    Bewegung erzeugte, als     Sellilepp-          kupplung    zwischen     deh    beiden Teilen der  Antriebsvorrichtung.  



  Nach der Erfindung bestehen die Kupp  lungsglieder der     Antriebsvorrielitung    aus  zwei gegeneinander beweglichen, durch eine  Feder verbundenen Scheiben, von denen die  eine mit Armen versehen ist, an denen die       züm    Festhalten des einen Kupplungsgliedes  dienenden Sperrhebel so befestigt sind,     dass     sie in dem Zwischenraum zwischen     den       Armen liegen.

       Dieandere    Scheibe trägt An  sätze, die ebenfalls in die Zwischenräume  zwischen den Armen der ersten Scheibe     hin-          einra,gen    und einerseits die     Sperrhelbel    aus  ihrer     Sperrstellurg    bewegen, sowie anderseits  als Anschläge für die durch die Feder     ver-          anlasste    Bewegung der Kupplungsglieder  gegeneinander dienen, indem sie     siell    gegen  die     Armeder    ersten Scheibe anlegen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes wieder  gegeben, und zwar zeigen:       Fio,.   <B>1</B> und 2 eine Vorderansicht in     ver-          C          schiedenen        Stellungen-          Fig.   <B>3</B> die Seitenansicht, wobei der eine       Kupplungsteil    im Längsschnitt dargestellt  ist.  



  Die Antriebsvorrichtung besteht aus zwei       K-upplungshälften,    a und<B>b,</B> von denen     die     eine, a, als treibender Teil ein     Antriebsraid        c     trägt, während der andere Teil,<B>b,</B> mit der       Ankeraehse   <B>d</B> des Zündapparates e fest ver  bunden ist. Beide Teile sind durch eine Feder  <B>f</B> miteinander verbunden, die einerseits an  einem Ansatz     q    des Teils a und anderseits an      einem Ansatz r des Teils<B>b</B> angreift.

   Diese  Feder dient dazu, den bei der vorübergehen  den Arretierung festgehaltenen Kupplungs  teil,<B>b,</B> mit der erforderlichen Geschwindig  keit     nachzuführen,    und ferner bei normalem  Lauf des Zündapparates die beiden     Kupp-          lungshälften    a und<B>b</B> miteinander in feste       Berührunc    zu     brincen.     



  <I>2n</I><B>en</B>  Die     Ku        plung    hälfte<B>b</B> trägt Hebel<B>g,</B> die       p        lls     exzentrisch zur Drehachse     (1,    um Bolzen     li,     drehbar, an Stegen<B>p</B> gelagert sind. Die Hebel       tn   <B>n</B>  <B>y</B>     liaben    Nasen i für einen an dem Gehäuse<B>k</B>  des Zündapparates angeordneten festen     An-          .schlag    in und Auflaufflächen     it    für Ansätze  o, die an der Kupplungshälfte a vorgesehen  .sind und zum Auslösen der Hebel<B>g</B> bei der  vorübergehenden Arretierung dienen.  



  Die     Wirkuncsweise    der     Antriebsvorrieh-          iuno#    ist     fol-ende:     n<B>en</B>  In der Ruhestellung     nehmen,die    einzelnen  Teile die in     Fig.   <B>1</B> mit ausgezogenen Linien  angegebene Stellung ein. Die, Ansätze o liegen  unter der Wirkung der Feder     J    fest an den  Stegen<B>p</B> an.

   Sobald beim langsamen Lauf des       Zündapparaies    die Nase i eines Hebels<B>g</B> an       den    Anschlag in stösst, wird der Kupplungs  teil<B>b</B> festgehalten, während der andere Teil<B>a</B>  unter dem     Einfluss    der Antriebskraft sieh       ,veiterbe.,vve,o,t,.    und dabei die, Feder     J    spannt.       So-bald    die Ansätze o des Teils a, die     Auflauf-          fEichen    des Hebels<B>g</B> berühren     (Fig.   <B>22),</B> findet  da", Anheben dieses Hebels<B><I>g</I></B> statt, bis die  Nase i von dem     Ansehla(V    in, frei wird.

   Nun       sehnellt    unter der     WirkUng    der Feder<B><I>f</I></B><I> der</I>  Teil     bdein    Teil a     naüh,bisdie    Stege<B>p</B> wieder  an den Ansätzen o anliegen. Dies wiederholt  sieh, bis die     Verbrennungskraftmaschine    an  springt und die Geschwindigkeit des Zünd  apparates so gross wird,     dass    die     zugleiell    als       Schwuno,        ewichte    wirkenden Hebel       C,9        q        na-eh     aussen geschleudert werden,

   wie es die     ge-          tn     strichelte Stellung in     Fig.   <B>1</B> erkennen     lässt.            N-tinmelir    kann der Ansatz in, die Arretie  rung der     Kupplungshälfte   <B>b</B> nicht mehr ver  anlassen. Die beiden Teile a und<B>b</B> werden  durch die     Sehleppkupplung    miteinander ver  bunden, indem     dureli    die, Feder     J    die Ansätze  o fest an den Stegen     1)    anliegen und diese  Lage beim normalen Lauf der Maschine, be  halten.

   Um die Einrichtung für die entgegen  gesetzte Drehrichtung-     züi        verweaden,    ist es  nur erforderlich, die Hebel<B>g</B> abzunehmen und  so auf ihre Drehzapfen     lt    aufzustecken,     dass     sie in die entgegengesetzte Richtung zeigen  wie bisher, sowie die     Ferler        f    so einzuspannen.       dass    die Anschläge o auf der andern     Seiteder          Ste,ge   <B>p</B> anliegen.  



  Die besondere     Ausführumy    der einzelnen  Teile ist für die Erfindung belanglos. An  Stelle der dargestellten     Schraubenfe-der    kann  auch eine andere Federart und -Anordnung  Verwendung finden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Durch zeitweili-es Festhalten des einen Kupplungsgliedes einer Sehleppkupplung ruckweise #virkende, Antriebsvorriehtung für d.i,cliiruh gekennzeichnet, dass die Kupplungsglieder mvei gegeneinan der bewegliche, durch eine Feder verbundene Scheiben sind, von denen die eine mit Armen versehen ist, an denen züm Festhalten des ei nen Kupplungsgliedes dienende Sperrliebel befestigt sind, und die andere Scheibe An sätze trägt,
    die in die Z#visehenräume, zwi- sehen den Armen der ersten Scheibe hinein- ra.gen und einerseits die Sperrliebel aus ihrer Sperrsfellung bewegen können, sowie ander seits als Anschläge für die durch die Feder veranlasste Bewegung der Kupplungsglieder gegeneinander dienen, indem sie sich gegen die' Arme der ersten Scheibe anlegen.
CH99375D 1920-11-25 1921-10-31 Ruckweise wirkende Antriebsvorrichtung für Zündapparate. CH99375A (de)

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FR542313A (fr) 1922-08-09
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