AT111894B - Maschine zum Einrammen von Pflastersteinen u. dgl. - Google Patents

Maschine zum Einrammen von Pflastersteinen u. dgl.

Info

Publication number
AT111894B
AT111894B AT111894DA AT111894B AT 111894 B AT111894 B AT 111894B AT 111894D A AT111894D A AT 111894DA AT 111894 B AT111894 B AT 111894B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
machine according
hollow shaft
ram
coupling
switching
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Hjalmar Carlsson
Original Assignee
Ernst Hjalmar Carlsson
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Hjalmar Carlsson filed Critical Ernst Hjalmar Carlsson
Application granted granted Critical
Publication of AT111894B publication Critical patent/AT111894B/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zum Einrammen von Pflastersteinen u. dgl. 



    Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Einrammen von Pflastersteinen u. dgl., die mit einem auf-und abwärts beweglichen Rammbären arbeiten, der mit einer Antriebsvorrichtung so verbunden ist, dass er gehoben wird und dann frei hinabfällt. Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung an solchen Maschinen zur Ausrückung des Antriebs (eines Motors) und zum Festhalten des Rammbären in angehobener Lage in Fällen, wo der Rammbär aus irgendeinem Grunde nicht arbeiten soll. 



  Die Zeichnungen veranschaulichen eine geeignete Ausführungsform der Erfindung. Fig. 1 ist ein wagrechter Schnitt der Maschine mit den Teilen in der Lage, die sie einnehmen, wenn der Motor eingerückt ist. Fig. : 2 und 3 sind ähnliche wagrechte Schnitte der Ausrückvorrichtung selbst, wobei   
 EMI1.1 
 Fig. 1. Fig. 6 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 1. 



   In einem Gestell ist eine Achse 1 eingebaut, auf welcher ein Teil in der Form einer Hohlwelle 2 drehbar gelagert ist, deren eines Ende mit einem auf der Achse 1 drehbaren Zahnrad.   3, das   in Eingriff mit einem Triebrad 4 steht, gekuppelt werden kann. Das Triebrad   4   ist auf der Welle 5 eines Motors befestigt, der in Zeichnung nicht gezeigt ist.

   Die Kupplung zwischen der   HohlweIIt- und   dem Zahnrad 3 besteht aus einer gewöhnlichen Klauenkupplung mit zum Ineinandergreifen eingerichteten Nasen 6 und 7, von denen die ersten unmittelbar am Zahnrad. 3 angeordnet sind, während die Nasen 7 (Fig. 2 und 3) an einer besonderen Kupplungsmuffe 8 sitzen, die durch Keile 9 in die bewegliche Hohlwelle 2 eingreift, so dass sie undrehbar mit der Hülse verbunden ist, aber ihr gegenüber verschoben werden kann, wobei die Nasen 6,7 je nach der   Verschiebungsrichtung zwecks Ein-oder Ausrückung des Antriebes   in oder ausser Eingriff miteinander gebracht werden. 



   Die Hülse 2 ist an ihrem andern Ende mit einer Trommel od.   dgl.. M   (Fig. 1 und 4) fest verbunden, die von einer andern Trommel 11 umgeschlossen wird, welche mit einem Riemen oder einem andern biegsamen Organ 12 verbunden ist. woran der Rammbär   18   (Fig. 1) aufgehängt ist. Die Trommel 11 ist mit einer Nabe 14 versehen, die auf der Hohlwelle 2 drehbar ist. Auf der Welle 1 ist in der Trommel 10 eine Hülse festgekeilt, welche mit zwei seitlichen Daumen 15 von gleicher Form und einem mittleren   Daumen 16   zwischen den beiden erstgenannten Daumen versehen ist (Fig. 1 und 4).

   In der mit der Hohlwelle 2 fest verbundenen Trommel 10 ist ein Zapfen 17 befestigt, an den   einKupplungshaken drehbargelagertist.   
 EMI1.2 
 zusammenwirkt, und mit zwei andern Nasen 20 versehen, die den   Daumen lo   (Fig.   l   und 4)   gegenüber-   liegen und mit ihnen zusammenwirken. In der äusseren Trommel 11 ist ein Ansatz od.   dgl.   vorgesehen. 



   Gemäss Fig. 1 ist die Klauenkupplung zwischen dem Zahnrad. 3 und der Hohlwelle 2   eingerückt.   



  Wenn nun die   Hülse 2 sich   dreht, von den Zahnrädern 3 und 4 getrieben. dann wird der Kupplungshaken 18 in der inneren Trommel durch die feststehenden Daumen   15, 16 verschwenkt,   so dass er in und ausser Anlage mit dem Ansatz 21 an der äusseren Trommel 11 gelangt. Wenn der Haken den Ansatz 21 trifft, dann wird die Trommel 11 mit der Trommel 10 an der   Hohlwelle ; 2 gekuppelt,   so dass die äussere Trommel mit der inneren zusammen in der Pfeilrichtung (Fig. 4) gedreht wird, bis der Kupplungshaken beim Vorbeigang der Nasen 20 an den hervorragenden   Daumenteilen.'   (Fig. 4) so geschwenkt wird, dass er ausser Berührung mit dem Ansatz 21 gelangt.

   Die Trommel 11 wird dann in ihre   ursprüngliche   Lage unter Wirkung des frei herabfallenden Rammbären zurückgedreht und der Kupplungshaken wird aufs 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 neue so geschwenkt, dass er in Anlage mit dem Ansatz 21 gelangt, worauf sich der Arbeitsvorgang wiederholt. 



   Damit man vorläufig den Motor entkuppelt und den Rammbären in angehobener Lage festhalten kann, ist folgende Anordnung getroffen : 
 EMI2.1 
 eingreift, welche Mutter auf einer linksgängigen Schraube 26 sitzt, die lose auf die Hohlwelle 2 aufgesetzt ist. Die Schraube 26 ist an ihrem einen Ende mit einem hervorragenden Flansch 27 (Fig. 1-3 und 6) versehen, in dem mehrere (nach der Zeichnung vier) axiale Zapfen 28 befestigt sind, die in der Längs-   )   richtung in Öffnungen 29 in einer Sperrscheibe 30 beweglich sind. Die Sperrscheibe 30 ist durch Keile   31   mit der Hohlwelle 2 fest verbunden.

   Jede der Öffnungen 29 geht in eine grössere Aussparung 32 über.
Die Zapfen   28,   von denen jeder mit einem Kopf oder Ansatz versehen ist, stehen unter Wirkung je einer
Schraubenfeder 33 in der Aussparung   32.   Die Sperrscheibe 30 ist mit einer peripherische Nut 34 ver- sehen, in. welche ein an dem Maschinenrahmen drehbar angeordnetes Exzentergesperre 35 eingreift,   j das   eine Drehung der Sperrscheibe in der einen Richtung (Pfeilrichtung, Fig. 5) gestattet, aber ihre Be- wegung in entgegengesetzter Richtung verhindert. Im Flansch 27 ist das eine Ende einer Schrauben- feder 36 befestigt (Fig. 1-3 und 6), deren anderes Ende an der Mutter 25 befestigt ist.

   Diese ist mit einem Ansatz 37 versehen, mit welchem ein verschiebbarer Hebel 38 zusammenwirken kann, um die
Drehung der Mutter 25 zu stoppen, wenn die Klauenkupplung ausgerückt werden soll. 



    Gemäss   Fig. 1, wo die Klauenkupplung eingerückt gezeigt ist, wird die Kupplungsmuffe 8 und damit auch die Hohlwelle 2, die Sperrscheibe 30, die Schraube 26 durch die Zapfen 28 und infolge der
Sehraubenfederverbindung 36 auch die Mutter 25 in der Pfeilrichtung (Fig. 4-6) gedreht. Der Flansch 27 an der Schraube 26 liegt dann gegen die eine Seite der Sperrscheibe 30 an. Die äussere Trommel 11 wird nun mit der inneren Trommel 10 an der sich drehenden Hohlwelle 2 in vorher beschriebener Weise gekuppelt und wieder entkuppelt und der Rammbär wird angehoben und fällt also wie üblich herab. 



   Wenn man jetzt den Motor entkuppeln will, wird der Hebel 38 so verschoben, dass er mit der Nase 37 an der Mutter 25 zusammenwirkt, so dass die Drehung dieser gestoppt wird. Da die Sperrscheibe 30 und die Schraube 26 sich weiter drehen, wird die Mutter 25, wenn ihre Drehung verhindert wird, entlang der Schraube 26 nach links im Sinne der Fig. 1-3 verrückt und nimmt dabei die Kupplungsmuffe 8 mit. Infolge der Relativbewegung, die auf diese Weise zwischen der Schraube 26 und der Mutter   25   entsteht, wird die Feder 36   gespannt, Während   die Mutter 25 sich nach links bewegt, wird die Schraube 26 nach rechts verrückt werden, so dass ein gewisser Spielraum zwischen dem Flansch 27 und der Sperr- scheibe 30 entsteht.

   Wenn die Schraube 26 nach rechts verrückt wird, werden auch die Zapfen 28 ver- schoben, die im Flansch 27 befestigt sind, und drücken dabei die Federn   (Fig.   2) zusammen. Wenn die Mutter 25 mit der   Kupplungsmuffe   8 zusammen so weit nach links verrückt worden ist, dass die 
 EMI2.2 
   Federn 33 in.. ssmselben Augenblicke,   als der Eingriff zwischen den Nasen aufhört, dass die Schraube 26, die Mutter   25   und die Kupplungsmuffe 8 nach links um ein   Stück verrückt   werden, so dass ein Spielraum zwischen den Nasen an der Kupplungsmuffe 8 einerseits und den Nasen am Zahnrad 3 anderseits entsteht (Fig. 3). Der Flansch 27 an der Schraube liegt jetzt wieder gegen die Sperrscheibe 30 an. 



   Die Maschinenteile sind zueinander so angeordnet, dass die Nase   37   den Hebel 38 während der Anhebeperiode des   Rammbären   trifft. Sobald die Klauenkupplung ausgerückt worden ist, fängt die Sperrscheibe   30   deshalb an, von dem in der Trommel 11 aufgehängten Rammbär in entgegengesetzter Richtung gedreht zu werden. Die Trommel 11 ist ja während der Anhebeperiode mit der Hohlwelle 2 gekuppelt, an welcher die Sperrscheibe 30 festgekeilt ist. Eine solche Bewegung der Sperrscheibe 30 wird aber unmittelbar von dem Exzentergesperre 35 verhindert. Der Rammbär bleibt also in angehobener Lage gesperrt und der Motor, der entkuppelt ist, geht unbelastet. 



   Wenn man einen einzelnen Hub mit dem Rammbären machen will, wird der Hebel   38   ausser Eingriff mit der Nase 37 gerissen und dann unmittelbar wieder in seine Angriffslage geführt. Wenn der Hebel ausser Eingriff mit der Nase gerissen wird, bewirkt die gespannte Feder 36, dass die Mutter 25 nach rechts im Sinne der Fig. 1-3 geworfen wird, wobei sie die Kupplungsmuffe   (8)   in Eingriff mit den Nasen an dem Zahnrad 3 schiebt, so dass die Kupplung erfolgt.

   Die Hohlwelle 2 wird dadurch gedreht, wodurch die Trommel 11, die fortwährend mit der Hohlwelle 2 durch den   Kupplungshaken   18 gekuppelt ist, so gedreht wird, dass der Rammbär in voller Hublage angehoben wird und dann, wenn die Trommel 11 in vorher beschriebener Weise von der Hohlwelle 2 entkuppelt wird, frei herabfällt, während der Zeit hat 
 EMI2.3 
 eben beschrieben worden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Rammen von Pflastersteinen u. dgl. mit frei   fallendem Rammbär, dadurch gekenn-   zeichnet, dass der Rammbär mit Hilfe einer geeigneten   Kupplungs-und Sperrvorrichtung während   des 
 EMI2.4 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> . Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor mit der zum Heben des Rammbären dienenden Hohlwelle (2) durch eine Kupplungsvorrichtung (6, 7) verbunden ist, welche eine Abschaltung des Rammbären oder der Hohlwelle von der treibenden Welle (5) in jedem Augenblicke des Anhebens und ebenso ein jederzeitige Wiedereinschalten ermöglicht.
    3. Maschine nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein-und Ausschalten der Kupplung durch zwei auf der Hohlwelle sitzende zusammenarbeitende Schaltglieder (25, 26) erfolgt, die im normalen Betriebe miteinander umlaufen, während bei Festhalten des einen Gliedes durch einen Eingriff von aussen eine gegenseitige axiale Verschiebung der beiden Schaltglieder eintritt, durch welche die Kupplung gelöst wird.
    4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wiedereinschalten der Kupplung nach Freigabe des festgehaltenen Teiles (26) durch eine Feder (. 36) erfolgt, die durch das Anhalten des einen Schaltgliedes gespannt wird.
    5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung aus einer mit der Hohlwelle verbundenen Schraubenspindel ( : : 6) und einer auf dieser sitzenden Schraubenmutter (" besteht. EMI3.1 selbsttätig durch Federkraft eine gegenseitige axiale Verschiebung der Kupplungsteile bewirkt wird, derart ; dass zwischen beiden ein entsprechender Spielraum entsteht.
    7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das als Spindel ausgeführte Schaltglied (26) in radialer Richtung fest mit der Hohlwelle verbunden, in axialer Richtung dagegen auf ihr verschiebbar ist.
    8. Maschine nach Anspruch l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine ruckläufige Bewegung der Hohlwelle nach Lösung der Kupplung durch eine Sperrvorrichtung (35) verhindert wird.
    9. Maschine nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (. 35) als Exzentergesperre ausgebildet ist.
    10. Maschine nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das festzuhaltende Schaltglied (Schraubenmutter mit einem Anschlag (-J7) versehen ist, der mit einem Sperrorgan (38) in Eingriff gebracht werden kann.
AT111894D 1926-08-28 1927-03-10 Maschine zum Einrammen von Pflastersteinen u. dgl. AT111894B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE111894X 1926-08-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT111894B true AT111894B (de) 1928-12-27

Family

ID=20293507

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT111894D AT111894B (de) 1926-08-28 1927-03-10 Maschine zum Einrammen von Pflastersteinen u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT111894B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT111894B (de) Maschine zum Einrammen von Pflastersteinen u. dgl.
EP0294509B1 (de) Höhenverstellbare Anhängerkupplung
DE476219C (de) Kupplung zwischen Motorwelle und Hubtrommel einer Pflasterramme
CH129813A (de) Maschine zum Einrammen von Pflastersteinen.
DE568477C (de) Elektrischer Antrieb fuer die Handkurbel an Rechenmaschinen, Registrierkassen usw.
AT111434B (de) Wendegetriebe für Wellen mit selbsttätiger Umsteuerung.
DE4026213A1 (de) Klinkenfreilauf
DE887347C (de) Antrieb des Druckzylinders einer Haltzylinderschnellpresse
AT262204B (de) Bolzenkupplung
DE2121001C3 (de) Eintourenkupplung fur den Binder wellen und Nadelantrieb von landwirt schaftlichen Ballenpressen
DE241403C (de)
DE885709C (de) Antrieb einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine
AT48391B (de) Vorrichtung zum Steuern gleichzeitig von einer Welle betriebener Wickelmaschinen.
DE217231C (de)
AT130311B (de) Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
AT96282B (de) Selbsttätig einrückende Sperre für Winden, Hebezeuge, Aufzüge u. dgl.
AT272102B (de) Fahrbarer Schaufellader mit durch Kettengetriebe einzeln angetriebenen Rädern
DE384298C (de) Drehkeilkupplung, insbesondere fuer Kurbel- u. dgl. Pressen
DE540963C (de) Antrieb fuer Verlademaschine
DE911427C (de) Mechanische Heb- und Senkvorrichtung, vorzugsweise fuer Ackerschlepper
DE224792C (de)
DE812720C (de) Einrichtung an einer mit Luftdruck arbeitenden Furnierpresse
DE527936C (de) Vorrichtung zum Schalten des Antriebes von beim Beschicken und Entleeren stillzusetzenden Schleudermaschinen
DE346981C (de) Drehkeilkupplung
DE353973C (de) Kupplung.