DE357329C - Antriebsvorrichtung fuer Zuendapparate - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Zuendapparate

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DE357329C
DE357329C DEB97057D DEB0097057D DE357329C DE 357329 C DE357329 C DE 357329C DE B97057 D DEB97057 D DE B97057D DE B0097057 D DEB0097057 D DE B0097057D DE 357329 C DE357329 C DE 357329C
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coupling
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ignition devices
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DEB97057D
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Robert Bosch GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/05Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means
    • F02P5/06Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means dependent on engine speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Zündapparate. Die Erfindung bezieht sich auf Antriebsvorrichtungen, für Zündapparate, bei denen durch vorübergehende Arretierung eines Kupplungsteiles eine ruckweise Bewegung des Läufers verursacht wird. Dieser Bewegung wird eine solche Geschwindigkeit gegeben, daB die Entstehung eines Zündfunkens gesichert ist, so daB selbst beim langsamen Gang der Maschine die Zündung erfolgen kann. Das Ausschalten der ruckweisen Bewegung erfolgt selbsttätig bei einer bestimmten höheren Drehzahl durch Fliehkraftwirkung. Dann dient die Feder, die bei der Arretierung jedesmal gespannt wurde und die ruckartige Bewegung erzeugte, als Schleppkupplung zwischen den beiden Teilen der Antriebsvorrichtung.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art besteht der Nachteil, daß sie nur für eine Bewegungsrichtung verwendet werden können.
  • Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch behoben, daß die Teile, die bei der vorübergehenden Arretierung auslösen, zugleich als Anschläge der Schleppkupplung beim normalen Lauf der Maschine dienen. Außer der Möglichkeit der Verwendung des gleichen Modells für Rechts- und Linkslauf ohne Änderungen der Einzelteile wird noch der Vorteil einer erhöhten Einfachheit der Antriebsvorrichtung erzielt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigen Abb. = und 2 eine Vorderansicht in verschiedenen Stellungen, Abb. 3 die@Seitenansicht, wobei der eine Kupplungsteil im Längsschnitt dargestellt ist.
  • Die Antriebsvorrichtung besteht aus zwei Kupplungshälften, a und b, von denen die eine, a, als treibender Teil ein Antriebsrad c trägt, während der andere Teil, b, mit der Ankerachse d des Zündapparates e fest verbunden ist. Beide Teile sind durch eine Feder f miteinander verbunden, die einerseits an einem Ansatz q des Teiles a und andererseits an einem Ansatz r des Teils b angreift. Diese Feder dient dazu, den bei der vorübergehenden Arretierung festgehaltenen Kupplungsteil, b, mit der erforderlichen Geschwindigkeit nachzuführen, und ferner bei normalem Lauf des Zündapparates die beiden Kupplungshälften a und b miteinander in feste Berührung zu bringen.
  • Die Kupplungshälfte b trägt Hebel g, die exzentrisch zur Drehachse d, um Bolzen h drehbar, in Stegen p gelagert sind. Die Hebel g haben Nasen i für einen an dem Gehäuse h des Zündapparates angeordneten festen Anschlag yn und Auflaufflächen za für Ansätze o, die an der Kupplungshälfte a vorgesehen sind und zum Auslösen der Hebel g bei der vorübergehenden Arretierung dienen.
  • Die Wirkungsweise der Antriebsvorrichtung ist folgende: In der Ruhestellung nehmen die einzelnen Teile die in Abb. i mit ausgezogenen Linien angegebene Stellung ein. Die Ansätze o liegen unter der Wirkung der Feder f fest an den Stegen P an. Sobald beim langsamen Lauf des Zündapparats die Nase i eines Hebels g an den Anschlag n stößt, wird der Kupplungsteil b festgehalten, während der andere Teil a unter dem Einfluß der Antriebskraft sich weiterbewegt und dabei die Feder f spannt. Sobald die Ansätze o des Teils a die Auflauffläche ia des Hebels g berühren (Abb. 2), findet das Anheben dieses Hebels g statt, bis die Nase i von dem Anschlag in frei wird. Nun schnellt unter der Wirkung der Feder f der Teil b dem Teil a nach, bis die Stege P wieder an den Ansätzen o anliegen. Dies wiederholt sich, bis die Verbrennungskraftmaschine anspringt und die Geschwindigkeit des Zündapparats so groß wird, daß die zugleich als Schwunggewichte wirkenden Hebel g nach außen geschleudert werden, wie es die gestrichelte Stellung in Abb. i erkennen läßt.
  • Nunmehr kann der Ansatz »a die Arretierung der Kupplungshälfte b nicht mehr veranlassen. Die beiden Teile a und b werden durch die Schleppkupplung miteinander verbunden, indem durch die Feder f die Ansätze o fest an den Stegen P anliegen und diese Lage beim normalen Lauf der Maschine behalten. Um die Einrichtung für die entgegengesetzte Drehrichtung zu verwenden, ist es nur erforderlich, die Hebel g abzunehmen und so auf ihre Drehzapfen, h aufzustecken, daß sie in die entgegengesetzte Richtung zeigen wie bisher, sowie die Feder f so einzuspannen, daß die Anschläge o auf der anderen Seite der Stege p anliegen.
  • Die besondere Ausführung der einzelnen Teile ist für die Erfindung belanglos. An Stelle der dargestellten Schraubenfeder kann auch eine andere Federaxt und -anordnung Verwendung finden. Ebenso können an Stelle der Hebel Kugeln oder anders geformte Schwungmassen angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch vorübergehende Arretierung eines Kupplungsteils ruckweise wirkende Antriebsvorrichtung für Zündapparate, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile, die bei der vorübergehenden Arretierung auslösen, zugleich als Anschläge der Schleppkupplung zwischen den Vorrichtungsteilen beim normalen Lauf der Maschine dienen.
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