CH98107A - Verkaufskontrollapparat. - Google Patents

Verkaufskontrollapparat.

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CH98107A
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CH
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weighing
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Schember Kornelius
Joksch Rudolf
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Schember Kornelius
Joksch Rudolf
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Description


      Verkaufskontrollapparat.       Zur geordneten Führung jedes Verkaufs  geschäftes ist die strenge Kontrolle der     Geld-          gebarung    und des     Waren-Ein-    und     Ansganges          unerlässlich.    Die Überprüfung des beim Ver  kaufe der nach Gewicht gehandelten Ware  erzielten     Geldurnsatzes    konnte in neuzeitlich  geregelten Geschäften wohl durch Registrier  kassen bekannter Ausführung erfolgen, hin  gegen waren aber der     Gescbäftsinhaber,    wie  auch der Käufer hinsichtlich des richtigen  Gewichtes der     verkauften,

  Ware    völlig der  Gewissenhaftigkeit des im Geschäfte ange  stellten Verkäufers preisgegeben,  Die vorliegende Erfindung soll diesem  empfindlichen     Alangel    abhelfen. Sie betrifft  einen     Verkaufskontrollapparat,    der sich aus  zeichnet einerseits durch eine     Wägevorrich-          tumr    mit     minde2tens    einem gekerbten Wage  balken mit darauf     laufendein,    bei ungenauer  Einstellung von selbst in die Kerben     ein-          laufendein    Laufgewicht, einem zu dessen Ver  stellung dienenden     Mitriehmer    auf einer<B>ge-</B>  kerbten Führungsstange,

   in deren Kerben er  bei ungenauer Einstellung sich von selbst    nachstellen kann, und einem mit diesem     Mit-          riehtner    gekuppelten Einstellorgan zur Ver  stellung des     Mitnehmers    und damit des Lauf  gewichtes, und anderseits durch eine     Waren-          gattungs-    und     Preisregistriervorrichtung    mit  Einstellorganen zum Betätigen derselben.  



       Fig.   <B>1-8</B> der beiliegenden Zeichnungen  zeigen eine beispielsweise     Ausfübrungsform     des Erfindungsgegenstandes, Lind zwar durch       Fig.   <B>1</B> in Stirnansicht von 'der dem Ver  käufer zugekehrten Seite aus, durch     Fig.    2  in senkrechtem Längsschnitt und durch     Fig.   <B>3</B>  in     Stirnanticht    von der dem Käufer zuge  kehrten Seite aus-     Fig.    4-7 stellen Einzel  heiten nebst Varianten dar, und     Fig.   <B>8</B> zeigt  einen Längsschnitt durch die Waren- und       Preisregistriervorrichtung.     



  Die     Wägevorrichtung    und die verschiede  nen     Registriervorrichtungen    sind in einem  metallenen Schutzkasten untergebracht. Ober  halb des Schutzkasten befindet sich die     Wag-          brücke    oder     Wagschale   <B>1,</B> welche mittelst  den Schutzkasten mit entsprechendem Spiel           durchdringender    Stifte auf dem Brücken  träger 2 ruht. Der Brückenträger<B>91</B> findet  sein Auflager teils durch die auf der Last  schneide 4 des     Laufgewichtsbalkens   <B>11</B> auf  gesetzte Stütze<B>3,</B> teils durch die Stütze<B>5,</B>  welche in einem Gehänge<B>0,</B> des einarmigen  Hebels<B>6</B> hängt.

   Da die Stützen<B>3</B> und<B>5</B>  doppelt vorhanden sind, ist für eine stabile  Lagerung der     Wagbrücke    in vier Punkten  gesorgt. Die in den Stützen<B>5</B> auftretenden  Belastungen werden durch Hebel<B>6,</B> Gehänge<B>8,</B>       Rückübersetzungshebel   <B>7</B> und Gehänge<B>10</B>  wieder auf die Lastschneide 4 des     Lauf-          gewiehtsbalkens   <B>11</B> unvermindert übertragen.  Der Hebel<B>6</B> trägt auf einem Arm<B>6'</B> das  durch eine     Rosettenmutter    verstellbare     Tara-          gewicht   <B>6",</B> das zum genauen Austarieren  der unbelasteten Wage dient. Die.

   Hänge  schneide 12 des     Laufgewichtsbalkens   <B>11</B> ist  an einem Teil des rahmenförmigen Gestells<B>13</B>  gelagert, welches auch die Lager und Stütz  punkte aller übrigen Teile der     Wägevorrich-          tung    und der     Registriereinrichtungen    enthält.  Der Balken<B>11</B> ist     festoriartig    gezahnt zur  Bildung der Einstellkerben für das Lauf  gewicht<B>15</B> und kann durch eine mittelst  eines ausserhalb des     Schutzkasteng    ange  brachten Griffes     betätigbare    Arretierung 14  festgestellt oder freigegeben werden.

   Das als       Rollkörper    ausgebildete Laufgewicht<B>15</B> wird  durch den auf einer     wagrechten,    mit dem  Gestell<B>13</B> fest verbundenen Kerbleiste<B>16</B>  verschiebbaren     Mitnehmer   <B>17</B>     5,uni    Zwecke  der     Wägung    von Kerbe zu Kerbe des Bal  kens<B>11</B> bis zur     Gleichgewichtslierstellung     verschoben.

   Die auf dein     Alitnehmer   <B>17</B> be  festigte und an den     Kerbungen    der Kerb  leiste<B>16</B> federnd gleitende Rolle<B>18</B> bewirkt  die selbsttätige genaue Einstellung des     Mit-          nehmers   <B>17</B> auf die     zunächstliegende    Kerbe,  wenn der     Mitnehmer    auch     mir    annähernd  gegen diese Kerbe bewegt wurde.

   Die     Ver-          sehiebung    des     Mitneltniers   <B>17</B> erfolgt mittelst  eines auf der im Gestell<B>13</B> befestigten  Welle<B>19</B> drehbaren     Ein.stellhebels    20, dessen  einer Arm durch den Lenker 21 gelenkig  mit dem     Mitriehiner   <B>17</B> verbunden ist. Der  Handgriff des Hebels 20 ragt aus dem    Schutzkasten heraus und wird in einem  Schlitz desselben geführt     (Fig.   <B>1).</B> Neben  diesem Schlitz befindet sich aussen auf dem  Kasten die Ziffernreihe<B>0, 1,</B> 2<B>. . . . 9</B> für  den Gewichtswert der einzelnen Hebelstel  lungen.

   Der Hebel 20 hat ferner ein     Zahn-          seginent    22     (Fig.    4). welches mit einem     Zahn-          rade    eines summierenden Zählwerkes 23<B>be-</B>  kannter Ausführung in Verbindung steht.

    Das Zählwerk<B>23</B> weicht von der bekannten  Ausführung solcher Werke dadurch ab,     dass     es nach     Fig.   <B>7</B> (Schnitt und Längsansicht)  gleichfalls mit einer federnd gelagerten Rolle  <B>23'</B> für jedes Schaltrad eines Stellenwertes  ausgestattet ist, welche in die entsprechend       geforntten    Kerbungen des Rades 24 eingreift  und dadurch eine genaue Einstellung des       Ziffernrades    bewirkt, wenn ähnlich wie.

   beim       Handhebel    20 eine auch     nur    annähernde  Einstellung     ei-folgt.    Ebenso wie sich also der       Mitnehmer   <B>17</B> durch die Wirkung seiner ge  sonderten Federrolle<B>18</B> auf den     nächstliegen-          den    Teilstrich einstellt, wird auch das Ziffern  rad des Zählwerkes unter dem     Einfluss    seiner  gefederten Rolle     auf    die     nächstliegende    Ziffer  sieh einstellen. Durch die Verwendung federn  der Rollen an Stelle gewöhnlicher Blattfedern  wird ein leichtes, nahezu     reibungs-    und ge  räuschloses Arbeiten der Schaltorgane erzielt.

    Mit dem Einstellhebel 20 steht noch mittelst  des Lenkers<B>25</B>     (Fig.    4)     ein    auf der im Ge  stell<B>13</B> befestigtet) Welle<B>27</B>     drebbares          Di,ticktypensegiiieiit'-16    in Verbindung, welches  am Umfang die     Ziffertypen   <B>28</B> trägt und mit  einem am Schaufenster<B>30</B>     (Fig.    2 und<B>3)</B>  des Schutzkastens     vorüberführbaren        Ziffern-          ableseseginent   <B>29</B> starr verbunden ist.  



  Der gezeichnete     Verkaufskontrollapparat     ist für Grob- und     Feinauswägung    eingerichtet.  Er besitzt hier drei     Laufgewichtseinrichtungen     von der beschriebenen Art, so zwar,     dass     zum Beispiel die erste Einrichtung     mit    einem  Laufgewicht für ganze Kilogramme, die zweite  für     Zehntelkilogramine,        und    die dritte für       Hundertstelkilogramnie    oder noch kleinere       G'ewichtswerte    bestimmt ist.

   Die drei Balken  <B>11</B> dieser Einrichtungen sind mit einer     ge-          mein2amen        H.ängeachse    12 gedacht, wie auch      die Einstellhebel. 20 der Einrichtungen neben  einander auf einer gemeinsamen Welle<B>19</B>  drehbar sitzen. In     Fig.   <B>1</B> der Zeichnung ist  die Anordnung der drei Einstellhebel 20 er  sichtlich.

   Anstatt der neben den Führungs  schlitzen des Kastens befindlichen Ziffern  reihen für die einzelnen Stellungen der     Ein-          gtell'hebel    können auch     Ziffernsegmente    oder  -Scheiben mit den Einstellhebeln derart ver  bunden sein,     dass    die den     Gewiehtswerten     der Hebelstellungen entsprechenden Ziffern  in     Schaulbehern    oberhalb der Führungsschlitze  nebeneinander erscheinen     (Fig.   <B>5).</B> Damit die  Stellenwerte auf den     Ablesungsvorrichtungen     sowohl auf der dem Verkäufer zugekehrten  Stirnseite des Kastens     (Fig.   <B>1),

  </B> wie auch auf  der Käuferseite     (Fig.    3) zum Zwecke der  raschen     Ablesung    der Gewichte ohne Irrtum  von links nach rechts angeordnet erscheinen,  erfolgt die Verbindung der Einstellhebel. 20  mit ihren zugehörigen Drucktypen- und     Zif-          fertiablesesegmenten        iii    der Weise, wie sie  in     Fig.   <B>6</B> perspektivisch dargestellt ist.

   Da  nach ist der Lenker<B>25</B> des in der Zeichnung  ganz links befindlichen Einstellhebels 20 für  die ganzen     Kilogranime    mit dem zugehörigen,  in der Zeichnung ganz rechts befindlichen       Drucktypensegment   <B>26</B> durch einen kurzen  Bolzen<B>31,</B> der Lenker<B>25'</B> des in der Zeich  nung ganz rechts angeordneten Einstellhebels  20' mit seinem zugehörigen Segment<B>26'</B>  durch einen langen Bolzen<B>31'</B> verbunden.  



  Damit auch in     CTefässe    zu füllende Waren  nur nach     ihrern    Nettogewicht verwogen und  registriert werden können, ist der     Lauf-          gewichtsbalken   <B>11 jeder</B>     Laufgewichtsein-          richtung    mit einem     skalierten    und gekerbten       Taraarm   <B>32</B>     (Fig.    2) ausgestattet, welcher in  gleicher Weise wie der Balken<B>11</B> ein     Roll-          gewicht   <B>33</B> trägt, das mittelst des an der  Zahnstange,<B>35</B> befestigten Mitnehmen 34  bewegt wird.

   Die Zahnstange<B>35</B> ist auf  ihrer obern Kante in genau gleich grossen  Abständen und mit der gleichen Anzahl  Kerben versehen, wie der     Taraarrn        32-.    In  diese Kerben greift die am Gestell federnd  befestigte Rolle<B>36</B> ein. Die verzahnte Unter  kante der Zahnstange<B>35</B> steht mit dein    Zahnsegment<B>37</B> in Eingriff, welches auf der  Welle     38    verkeilt ist Lind mittelst eines  gleichfalls auf der Welle<B>38</B> ausserhalb des  Kastens befestigten Handrädchens<B>39</B> gedreht  werden kann. Die     Abtarierung    des auf die  Wage gestellten leeren Gefässes erfolgt mit  hin durch Drehung des Handrades im einen  oder andern Sinne, bis die üblichen Zeiger  der     Wägevorrichtung    einspielen.

   Diese Zeiger  sind durch das Schaufenster 40     (Fig.    2 und<B>3)</B>  des Schutzkastens für Käufer und Verkäufer  sichtbar.  



       Zur    Registrierung der Gattung und des  Verkaufspreises der gewogenen Ware sitzen  auf der gleichen Welle<B>19</B>     (Fig.    4),  welche die Drehachse der     CTewichtseitistell-          hebel    20 bildet, auch die Warengattung- und       Preiseinstellhebel    41 (siehe Längsschnitt     Fig.   <B>8</B>  und Seitenansicht     Fig.   <B>1),</B> weiche hinsichtlich  ihrer Bewegungsübertragung auf     Typendruck-          und        Ablesesegmente,    beziehungsweise auf ein  summierendes Zählwerk gleichartig angeord  net sind,

   wie die     Gewichtseinstellhebel.    Es  genügt auch hier die Beschreibung der mit  einem der Hebel 41 verbundenen Organe.  Das am Hebel 41     befestigste    Zahnsegment 42  greift in das     gezahnte    Schaltrad eines zu  geordneten Zählwerkes 23' ein, während der  Lenker 43 mit dem     Drucktypensegment    44  und dem     Ablesesegment    45 in Verbindung  steht; die auf dem     Ablesesegment    gravierten  Ziffern beziehungsweise Buchstaben kommen  <B>je</B> nach Stellung des Hebels 41 im >Schau  fenster<B>30</B> zur Ansicht.

   Zur Erzielung einer  genauen Einstellung der Typen des     Druck-          typensegmentes    44     zur    Druckwalze 46 be  ziehungsweise des     Ablesesegmentes    im     Schau-          fen,:ter   <B>30</B> ist am -Einstellhebel 41 eine  federnd gelagerte Rolle 47 angebracht, welche  in die Kerben des Führungsbogens 48 einfällt,  sobald man sie durch Bewegung des Ein  stellhebels nur annähernd an die Kerbe bringt.  Hierdurch wird das schnelle Einstellen der  einzelnen Hebel für     Warengattungs-    und  Preisanzeige auf die gewünschten Stellen  sehr erleichtert.

   In der gezeichneten Aus  führungsform sind die (von links nach rechts  in     Fig.   <B>1)</B> beiden ersten Einstellhebel 41 für      die Warenanzeige, die drei nächsten     E,        instell-          liebel    für Franken, und zwar für Hunderter,       Zeliner    und Einer, endlich die     beideti    letzten  Einstellhebel für     Centitries    (Zehner und Einer)  gedacht.

   Neben     den    Führungsschlitzen     dei,          Einstellliebel    sind die den     fIebelstellungen     entsprechenden Buchstaben beziehungsweise  Ziffern     an-#ebracht.     



       Um    die nach     (;ebrauch    der     vorbeschriebe-          nen        EinsteIlliebel    ermittelten Gewichte be  ziehungsweise Gattungen und Preise der     ge-          wo(renen    Waren auf Karten abdrucken     züi     ist die in     Fig.    4 dargestellte     Druck-          und        Abschneidevorrichtung    vorgesehen.  



  Ein auf der Trommel 49 befindlicher,       striehpunktiert    gezeichneter Papierstreifen  wird über die Führungswalze<B>50</B> zur     Druck-          I     walze 46 geleitet und an diese durch die  schwenkbar gelagerte Walze<B>51</B> federnd an  gedrückt.

   Die Druckwalze 46 ist in einer  <B>k3</B>       um    den Bolzen<B>52</B> drehbaren Gabel<B>53</B> ge  lagert, welche durch die Zugfeder 54     hoch-          gezogen        wird.        Auf        dein        Bolzen5'        ist        ferner     der     Abschneidehebel.   <B>55</B> drehbar gelagert,  welcher an seinem Ende das Schermesser<B>56</B>  trägt.

   Das     Gegeninesser   <B>57</B> befindet sich auf  der Gabel<B>53).</B> Der     Abschneidehebel   <B>55</B>     ei-hält     durch die Feder<B>58</B> gleichfalls die Tendenz,  nach oben zu schwingen. Auf einer Welle<B>59</B>  <U>sind</U> verschiedene     Arbeitsscbeiben   <B>60, 61, 62</B>  und<B>63</B> befestigt.     Das    über die Seitenwand  des Schutzkastens hinausreichende Ende der  Welle<B>59</B> trägt die Handkurbel 64, durch  <B>C</B>  welche der     garize    Abdruckmechanismus     ii)     Tätigkeit versetzt werden kann.

   Die     unrunde     Scheibe<B>60</B> drückt bei Beginn der     Kurbel-          drehung        g        ini        Sinne        des        Pfeils        auf        den        An-          6.5    der Gabel<B>53</B> und nähert dadurch       diu    Druckwalze 46     den        TYpenseginenten   <B>26,

  </B>       bis    deren erhaben gravierte Typen in den       uin    die Druckwalze geführten Papierstreifen  sieh eindrücken. Bei der Weiterdrehung der  Kurbel 64     verlässt    die Scheibe<B>60</B> den An  schlag<B>65,</B> worauf die Gabel<B>53</B> durch die  Feder 54 wieder     hochgezogen    wird.

   Inzwischen  hat die mit     konzentri-chem        Friktionssegment     Versehene Scheibe<B>61</B> die Druckwalze 46       (tUrch    einfache Friktion um einen bestimmten    Bogen weitergeschaltet, wodurch der Papier  streifen     um    eine, bestimmte Länge im Sinne  des Pfeils nach rechts (gegen die     Selier-          inesser    zu) verschoben wird.

   Bei der Fort  bewegung der Kurbel     verlässt    die Scheibe<B>61</B>  die<B>Du( *</B>     ickwalze    46, wodurch letztere wieder       zum        S'tillstand    kommt, -während die     unrunde     Scheibe<B>62</B> den     Abschneidehebel   <B>55</B> nieder  drückt und mithin das Abschneiden des vor  geschobenen, mit allen gewünschten<B>Ab-</B>  drücken versehenen Stückes des Papierstrei  fens bewirkt. Dieses abgeschnittene Stück  fällt in die     Leifrinne   <B>65'</B> und gleitet in dieser  aus dein Schutzkasten.

   Bei der     Fortdrehung     der Kurbel     verlässt    die Scheibe<B>62</B> den     Ab-          schneidehebel   <B>55,</B> worauf dieser durch die  Feder<B>58</B> hochgehoben wird. Nun hat die       Kurbel        eine        ganze        -Umdrehung   <B>,</B>     gemacht        und     ist wieder in ihre. Ausgangsstellung zurück  gekehrt.  



  Zur Verhinderung eines Gewichtsabdruckes  vor vollzogener genauer     Wägung    ist auf der  Kurbelwelle<B>59</B> die     unrunde,    Scheibe<B>63</B>     auf-          gekeilt,    auf welcher das mit einer Rolle ver  sehene Ende des zweiarmigen Sicherungs  hebels<B>66</B> gleitet. Das andere Ende des  Sicherungshebels ist mit einem Fenster ver  sehen, welche-, vor Beginn der Kurbeldrehung  genau über der Spitze<B>der</B> mit dem     Lauf-          gewichtsbalken   <B>11</B> in starrer Verbindung be  findlichen Zunge<B>67</B> steht.

   Dieses     fenster-          förmige    Ende des     Sicherungsliebels   <B>66</B> kann  aber nur dann     nieder.3chwingen,    wenn der       Laufgewichtsbalken   <B>11</B> in der Gleichgewichts  lage, also die Zunge<B>67</B> genau senkrecht ist.

    Im andern Falle wird der     Sicherungshebel.   <B>66</B>  auf der Zunge<B>67</B> sich aufsetzen, kann also  nicht     abwärtsschwingen        und    verhindert so  eine Drehung der Scheibe<B>63,</B> mithin auch  der Kurbelwelle<B>59.</B> Weil nun der     (Jewichts-          abdruck    nun> bei Drehung der Kurbel erfolgt,  kann vor der genauen     Auswägung    kein Ge  wichtsabdruck vorgenommen werden.  



  Um ferner einen     (Tebrauch    der Abdruck  vorrichtung und die Registrierung eines be  reits ermittelten     Waren-ewichtes    zu ver  hindern, ehe die Gattung und der Verkaufs  preis der bereits gewogenen Ware     inittelst         der zugehörigen Einstellhebel ersichtlich ge  macht wurde, ist eine weitere selbsttätige  Kurbelsperre angebracht. Dieselbe besitzt  eine auf dem Arm der Kurbel 64     befestiote     Anschlagnase<B>68,</B> in welche sich die Klinke  <B>69</B> einhakt. Die Klinke<B>69</B> steht durch die  Zugstange<B>70</B> in Verbindung mit dem     M,        7inkel-          hehel   <B>71,</B> der einen Anschlagbolzen<B>72</B> trägt.

    Der Winkelhebel.<B>71</B> steht unter dein     Einfluss     einer Feder<B>73.</B> Der     Anschlagbolzen   <B>72</B> reicht  über die nach. unten ragenden Arme der  Typensegmente<B>26</B> sämtlicher     Warengattungs-          und        Preisanzeigevorrichtungen.    Wenn     nun     die     Anzeigevorriehtungen    nicht benützt wer  den, demnach die     Ausrückung    der Klinke<B>69</B>  von der Anschlagnase<B>68</B> nicht erfolgt, so  kann auch keine Drehung der Kurbel 64 vor  genommen werden,

   wodurch ein     (Tewichts-          alidruck    ohne     Warengattungs-    und Preis  anzeige unmöglich wird.  



  Zur     Ermögliehung    rascher     Zurückbringung     sämtlicher Einstellhebel und der Ablese-     und          Registriereinriehtungen    auf ihre. Nullstellungen  nach erfolgter     Abwage    und Registrierung be  ziehungsweise nach vollzogenem Abdruck und  Auswurf der Karte ist die     Handlwrbel    noch  mit der in     Fig.   <B>8</B> ersichtlichen     Zurückbrin-          gungsvorrich.tung    verbunden. Auf der Kurbel  welle<B>59</B> ist noch das Zahnrad 74 verheilt,  welches mit der Zahnstange<B>75</B> zusammen  wirkt.

   Die Zahnstange<B>75</B> ist mit dem als  Winkelhebel ausgestalteten     Xurückbringer   <B>76</B>  gelenkig verbunden, welcher durch die<B>F</B>     eder     <B>77</B> ständig abwärts gezogen wird. Das Zahn  rad 74 ist     nur    auf<B>2/3</B> seines     Umfanges    ge  zahnt; am restlichen Drittel sind die Zähne  abgenommen, so     dass    bei der Anfangsstellung  der Kurbel ein Eingriff in die     Zahristange   <B>75</B>  nicht vorhanden ist.

   Der Eingriff findet erst  statt, wenn die Kurbel so weit gedreht wurde,  bis die Abdruckscheibe<B>60</B>     (Fig.    4) durch  Niederdrücken der     Abdruckwalze    46 den  Abdruck des     erinittelten    Gewichtes, Preises       usw.    bewirkt hat und, die Abdruckwalze  wieder     hochgeschwunigen    ist.

   In diesem Mo  ment nehmen die eingreifenden Zähne des  Zahnrades 74 die Zahnstange<B>75</B> mit, 'der       Zurückbringerliebel   <B>76</B> wird entgegen der    <B>Q</B>  Pfeilrichtung aufwärts gezogen     un#    bringt  durch seine quer durchgehende Anschlag  leiste<B>78</B>     erntliche    Einstellhebel 20 be  ziehungsweise 41, mithin alle andern Anzeige  vorrichtungen in ihre Nullstellungen.

   In  zwischen ist die Handkurbel 64 in ihre       Ausgangsstellang    zurückgekehrt, demnach der  zahnlose Abschnitt des Zahnrades 74 zur  Zahnstange<B>75</B> gelangt, wodurch der Eingriff  e  unterbrochen wird und der freigewordene       Zurückbringerhebel   <B>76</B> durch die Wirkung  der Feder<B>77</B> im Sinne des     Pfeilb    zurück  schnellt. Dadurch werden die Einstellhebel 20       bezieb    u     ngsweise    41 für eine neuerliche     Wägung     freigegeben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verkaufskontrollapparat, gekennzeichnet einerseits durch eine Wägevorrichtung mit mindestens einem gekerbten Wagebalken mit darauf laufendem, bei ungenauer Einstellung von selbst in die Kerben einlaufendem Lauf gewicht, einem zu dessen Verstellung dieneff- den Mitnehmer auf einer gekerbten Führungs stange, in deren Kerben er bei ungenauer Einstellung sich von selbst nachstellen kann,
    und einem mit diesem Mitnehmer gekuppel ten Einstellorgan zur Verstellung des Mit- nehmers und damit des Laufgewichtes, und anderseits durch eine Warengattungs- und Preisregistriervorrichtung mit Einstellorganen zum Betätigen derselben.
    UNTERANSPRüCHE. <B>1.</B> Verkaufskontrollapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellorgan zur Vorstellung des Lauf- gewichtmitnebruers mit einer (-fewichts- registriervorrichtung zum Registrieren des eingestellten Gewichtes zwangsläufig ver bunden ist.
    2. Verkaufskontrollapparat nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die'Gewichtsregistrier- vorriebtung mit einem selbsttätigen, die Gewichte der Einzelwägungen summieren den Zählwerk zwangsläufig verbunden ist.
    <B>3.</B> Verkaufskontrollapparat nach Patentan- sprueh und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge# li-.ennzeichnet, dass die Gewichtsregistrier- vorrichtung mit einem Sperrwerk kom biniert ist, welehes sie nur dann freigibt, wenn beim Wägen in der Wägevorrichtumg wirklich der G'leichgewichtszustand er reicht ist.
    4. Verkaufskontrollapparat naeh Patentan- -pruch, cladurch gekennzeichnet, dass der Laufgewichtsmitnehnier mit einem federnd gelagerten Rüllehen versehen ist, welches bei ungenauer Einstellung des 'Mitnehmers von selbst in die betreffende Kerbe der Führungsstange einzulaufen vermag,<B>so</B> dass)
    eine selbsttätige genatie Einstellung des von Hand nur ungenau eingestellten Mitriehmers bewirkt wird <B>5.</B> VerkaufsIcontrollapparat nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Ein richtung zum Abtarieren des Gewichtes, von beim Wägen benutzten, mit Ware züi beschiekenden GefäL)en und dergleichen.
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