DE417204C - Kontrollvorrichtung fuer Wirtschaftsbetriebe - Google Patents

Kontrollvorrichtung fuer Wirtschaftsbetriebe

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Publication number
DE417204C
DE417204C DER60103D DER0060103D DE417204C DE 417204 C DE417204 C DE 417204C DE R60103 D DER60103 D DE R60103D DE R0060103 D DER0060103 D DE R0060103D DE 417204 C DE417204 C DE 417204C
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DE
Germany
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goods
setting
counters
control device
lever
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Expired
Application number
DER60103D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL REISE
Original Assignee
KARL REISE
Publication date
Priority to DER60103D priority Critical patent/DE417204C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE417204C publication Critical patent/DE417204C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Kontrollvorrichtung für Wirtschaftsbetriebe.
    Die bisher in Wirtschaftsbetrieben, z. B,
    Restaurationen, c: afes usw., benutzten Kon-
    trollvorrichtungen sehen für den Verkehr zwi-
    schen Beclienunaspcrsonal und Warenausgabe-
    stelle die Ausgabe von Warenbons vor, die
    durch die Kontrollv orrichtung gedruckt wer-
    den und auf einen dem Warenwert ent-
    sprechenden Betrag lauten. Zur geregelten
    Bedienung der Kontrollvorrichtung ist jedem
    einze'nen des Bedienungspersonals eine be-
    stimmte Nummer zugewiesen. Dieser ent-
    spricht die Einstellage eines an den Kon
    trollvorrichtungen vor-esehenen Stellhebels.
    der auf die den Kontrolldruck bewirkenden
    Organe in der Weise einwirkt, daß der je-
    wei*,ig durch den Warenbon genannte Betrag
    auf einem Kontrollstreifen mit der Nummer registriert wird, die die den Warenbon von ,der Kontrollvorrichtung in Empfang nehmende Person im Geschäftsgange führt. Die in dieser Art ausgeübte Kontrolle ist umständlich. Dieselbe zeitigt durch den Druck der einzelnen Warenbons einen großen Papierverbrauch, bedingt bei einer vorzunehmenden NVarenkontrolle durch das dann nötige Zählen der Warenbons eine zeitraubende Arbeit der Warenausgabestelle und schließt trotzdem einen Mißbrauch von Warenbons nicht aus. In baulicher Hinsicht wird durch die nötige Anwendung der oder des Nummereitistellhebels für das Bedienungspersonal eine in gewissem Sinne über den Zweck der Kontrollvorrichtung hinausgehende große Ausführung dieser Vorrichtun `#- bedingt, die sich auf die Anschaffungskosten auswirkt.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende liuntrollvorriclituci'- für Wirtschaftsbetriebe schaltet die Verwendung von Warenbons oder Marken als Austauschmittel zwischen Bedienungspersonal und Warenausgabestelle aus. Die Warenbons oder Marken w=erden im Sinne der Erfindung durch beiderseits zu benut-
    zende Abrechnungskarten ersetzt, die eine An-
    zahl einzelner Warenposten in der verschie-
    densten Zusammenstellung aufnehmen. Die
    Einzel- und Gesamtkontrolle wird hierdurch
    erleichtert und eine große Papierersparnis
    erzielt. In bezug auf die bauliche Ausfüh-
    rung der Erfindung ermöglicht die Anwen-
    dung von Abrechnungskarten, den oder die
    Nummerneinstellliebel für das Bedienungs-
    personal in Wegfall kommen zu lassen und
    die Kontrollvorrichtung mit Zählwerken aus-
    zustatten, die die Warenausgabestelle in die
    Lage setzen, sich jederzeit über die Höhe des
    @Varenumsatzes zu unterrichten.
    Die Lösung der durch die Erfindung ge-
    stellten Aufgabe erfolgt durch die Vereinigung
    von an sich bei Kontrollkassen bekannten
    Mitteln. Eine Druckvorrichtung und Zähl-
    werke werden derart in eine voneinander ab-
    hängige Verbindung gebracht, daß die die
    Druckvorrichtung einstellenden Organe, z. B. Zahnräder, Segmente, Schubstangen usw., bei ihrer Einstellung eine Postenzusammensetzung der Druckvorrichtung vornehmen, der bei dem Rückgang der Einstellorgane in ihre Ruhelage eine entsprechende Weiterschaltung der Zählwerke entspricht, wobei deren Einschaltung in die Bewegungsebene der Einsteliorgane und der Rücktransport der letzteren in ihre Ruhelage von dem die Druckvorrichtung antreibenden Steuerhebel aus eingeleitet wird, die Lösung der Sperrungen für die Zählwerke dagegen durch die Endbewegungen der Einstellorgane erfolgt, die hammerartig auf die Sperrmittel einwirken.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • a ist eine lose drehbar gelagerte Achse, die a'_s Träger für die der Zahl der zu kontrollierenden Waren entsprechenden EinstellsegMente U dient. Diese sitzen lose auf der Achse a und werden in ihrer Gebraurlis:age
    je durch eine Sperrvorrichtung h, hl gehalten.
    In ihrem unteren, zweckmäßig mit einer Ge-
    wichtsbelastung- versehenen freien Teile sind
    die Einstellsegmente b mit einem innen und
    außen liegenden Zahnlamm f, il versehen, von
    denen der ers;ere in Trieblinge d eingreift, die
    auf der We:le c' angeordnet sind und zur Ein-
    stellung cler Druck vorrichtun` c dienen. Der
    Zahnkamm f I wirkt auf den Schaltmechanis-
    mus der Zählwerke o. Diese sind in einem
    um oL' drehend oder kippend gelagerten Ge-
    häuse oangeordnet, welches neben einem
    Drucknocken o' einen mit letzterem ein Stück
    hi?dendeti Sperrhaken o' besitzt. Die Druck-
    vorrichtung c besteht aus der Anzahl der Ein-
    s#.e_heginentc b entsprechenden Typenscheiben
    und einem for;'_aufenden Nummernzählwerk.
    einem oberen und unteren Farbband 1, 11,
    einem horizonta' liegenden Drucktisch h, einer
    Einriclitun` n, u' zur Führung des Papierkon-
    tro'lstreifens ni und der Druckhammereinrich-
    tung v, vl, die von der Nockenscheibe z der
    ZVelle z' angetrieben wird. Auf der letzteren
    sitzt
    des Kastengehäuses t' der
    Druckhebel 1, der mit einer Steuerklinke l1 für
    das die Farbbänder f,11 und den Päpierkon-
    trollstru-ifen in bewegende Getriebe ti und in
    seinem vorderen Teile mit einer Schaltvor-
    richtung s, s1, s-°, s# versehen ist, die den Zweck
    hat, bei dem Hochehen des Druckhebels i die
    Rückbe«@egung der Einste'_isegmente b einzu-
    '.ci;en. l= ist ein auf den Druckhebel h ein-
    wirkender Handhebel. Mit ä ist das Einstell-
    feld für die Segmen;e b bezeichnet. i ist die
    Abrechnungskarte, die die Nummer des Kar-
    tenträgers und - seitlich Postennummern als
    Anfangsaufdruck besitzt (Abb. 2 i.
    Die Vorgänge bei der Benutzung der Kon-
    iro'lvorrichtun` sind in der Reihenfolge:
    Einstellen der Segmente b über dem Feld g
    und dementsprechend Einstellen der Druck-
    vorrichtung c durch f, d unter gleichzeitiger
    Sicherung der-Seginenteb in ihrer Einstellage
    durch die Sperrung 1i, lal, von der letzterer Teil
    z. D. mit Bremswirkung auf der Achse a lose
    an-eordnet ist. Diesem Vorgang folgt das
    Auf'egen der Abrechnungskarte i auf den
    Drucktisch lt, und zwar in eine solche örtliche
    Lage, dal3 z. B. die Postennummer 2 der
    Karte i (Abb. 2) unter den eingestellten Druck-
    typen ,^, ;, o bzw. den Drucktypen 9, 3 des mit
    der Druckvorrichtung c verbundenen fortlau-
    fenden Zählwerkes lie--t. Durch Drehen des
    Schalthebels Z= in der eingezeichneten Pfeilrich-
    tun-wird nun der Druckliebe'. l niedergedrückt
    und die Kartei durch Bewegung der Druck-
    hammereinrichtung z, v, v' bedruckt. Gleich-
    zeitig mit dem Niedergang des Hebels Z wird
    durch dessen auf die Drucknase o1 einwirken-
    den hinteren Teil die Lagerachse o-' für das
    Zählergeliäuse o3 gedreht, was eine Einschal-
    tung der Zählwerke o in die Bewegungsebene
    der Zahnkämme il der Segmente b zur Folge
    hat. In dieser Lage werden die Zählwerl1-e o
    durch eine um 1i drehbare K_inhe p1 gesichert,
    hinter die der Sperrbaken o' greift. LBei dem
    Rückwärtsgang des Druckhebes l bewegt des-
    sen Klinke h das Farbband- und Könfroll-
    streifengetriebe u; die Schaltvorrichtung s, s1,
    s=, s#3 dreht die Achse a und leitet so den Rück-
    gang der Segmente b ein, die Herunterfallen
    und auf diesem Wege die Zählwerke .o fort-
    schalten. Am Ende der Fallbewegung der
    Segmente b treffen diese hammerartig, auf den
    Schenkel p2 der Klinke p auf, wodurch die
    durch diese bewirkte Sperrung von ol ge'_öst
    wird. - Die Zählwerke o nehmen hierauf ihre
    Ruhelage wieder ein, deren Einnahme durch
    Anwendung von Zugfedern u. dgl. unterstützt
    v,-erden kann.
    Diese Vorgänge, auf den Posten 2 der Ab-
    rechnungskarte i (Abb. 2) angewandt, ergeben
    z. B. bei dem Kellner Nr. 7 die Kontrolle
    einer Warenausgabe von 7 Glas hellen,
    Münchener und o Pilsener Biers unter der
    laufenden Kontrollnummer 93. Der weitere
    Warenverkauf durch den Kellner Nr. ;
    schließt sich, wie die Abb.2 zeigt, dem vor-
    stehend erläuterten Verkaufsposten an. Die
    Gesamtausgabe der Waren wird durch die
    Zählwerke o registriert, und zwar in dem in
    der Zeichnung dargestellten Falle in der Art,
    daß der untere Zähler den Tagesverbrauch,
    der obere Zähler den Gesamtverbrauch angibt.
    wovon sich die Warenausgabestelle durch die
    Schauöffnung iv jederzeit leicht unterrichten
    kann. '

Claims (1)

  1. P:1Tlr-:VT-ANspi2Ucii Kontrollvorrichtung für Wirtschaftsbetriebe mit durch Einstellhebel gesteuerten Zahlentypenscheiben und in einem Schwingrahmen gelagerten Zählwerken, die bei der Zurückführung der Einstellhebel in die Nullstellung weitergeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der nach ihrer Stückzahl zu kontrollierenden Warenarten ein Einstellhebel (b) zuin Fortschalten eines oder mehrerer Warenmengenzählwerke (o) und zum Einstellen einer Zahlentypenscheibe (c_) für den Kontrollaufdruck auf einer Abrechnungskarte vorgesehen sind.
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