AT155886B - Lohnanzeigevorrichtung mit Druckvorrichtung. - Google Patents

Lohnanzeigevorrichtung mit Druckvorrichtung.

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AT155886B
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Christian Dr Marschik
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Christian Dr Marschik
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Description


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    Lohnanzeigevorrichtung   mit   Druckvorrichtung.   
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 Lohnlisten zusammenzustellen und die Löhne auszahlen zu können. Ausserdem muss nach erfolgter Aufschreibung der Lohnbeträge die Nullstellung vorgenommen werden, um für die nächste Lohnperiode die Anzeige von neuem beginnen zu lassen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass bei der Aufschreibung Fehler und Irrtümer vorkommen können, die zu Lohnstreitigkeiten führen ; auch ist man von der Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit des Bedienungspersonals abhängig und unlauteren Machenschaften ausgesetzt. 



   Die Erfindung hat den Zweck, mit einer einfachen und verhältnismässig billigen Vorrichtung die Aufschreibung zu ersparen und durch eine selbsttätige Aufzeichnung zu ersetzen, ferner unmittelbar nach dem Druck der Lohnanzeige auch die Nullstellung in einem Arbeitsgange vorzunehmen. 



   Zu diesem Behufe besitzen die Zahlenrollen der   Lohnanzeis : etrommel   zweierlei Typen, nämlich Schautypen und Drucktypen. Die   Sehautypen   sind in   gewöhnlicher   Weise ausgeführt und durch weisse oder rote Farbe auf schwarzem Grunde deutlich sichtbar gemacht. Die Drucktypen sind erhaben ausgeführt und wirken mit einem Druckhammer zusammen, der das mit der Lohnanzeige zu bedruckende 
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 anzeige gegen die Drucktypen schlägt. 



   Zur Vereinfachung und Verbilligung der Herstellung und Handhabung wurden bereits Druck- 
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 der eine, die   Druckhammervorrichtung,   in der Lohnanzeigevorrichtung eingebaut ist und daher auch   als "innere Druckvorrichtung" bezeichnet   werden kann, und der zweite Teil, der Druekschieber, unabhängig davon hergestellt und in die Druckvorriehtung eingeführt wird und daher auch   als "äussere   Druckvorrichtung"bezeichnet werden kann. 



   Auch sind Druckwerke bekannt, deren Zahlenscheiben mit Anzeige-und Drucktypen versehen 
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 wenn die Schautypen im Anzeigefenster (Schaufenster) sichtbar werden. 



   Die bekannten Vorrichtungen sind aber für Lohnanzeigevorriehtungen nicht geeignet, welche sich von den gewöhnlichen Rechenmaschinen, Registrierkassen u. dgl. dadurch unterscheiden, dass sie stetig, d. h. ununterbrochen, oder schaltweise, d. h. in regelmässigen und gleichbleibenden Zeitabständen, betätigt   werden. So wie die Lohnanzeige muss demnach auch die Druekvorrichtung in jedem beliebigen   Zeitpunkt und in jeder beliebigen Stellung der Lohnanzeigevorrichtung betätigt werden können. 



   Das Wesen der Erfindung besteht also darin, dass die   Druekhammervorrichtung   in steter   Arbeitsbereitschaft ist,   ferner, dass   dieDrucktypen   ebenso wie die   Sehautypengleichabständig   am ganzen 
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 Teil des Umfanges einnehmen. Ferner ist wesentlich für die Erfindung, dass unmittelbar nach dem Drucken der angezeigten Lohnsumme die   Lohnanzeisertrommel   auf Null gestellt werden muss. Darum ist die Einrichtung so getroffen, dass beim Einführen des   Drucksehiebers   die Druckvorrichtung und beim Herausziehen des Druckschiebers die   Nullstellungsvurrichtung   betätigt wird.

   Gegenüber den Lohnanzeigevorrichtungen ohne Druckvorrichtung besteht der Vorteil der vorliegenden Erfindung darin, dass die kostspieligen Mehrschichtapparate und deren   umständliche   Handhabung (Aufsehreibung der Schusszahlen, Umstellung auf die Anzeigevorrichtung der neuen Schicht) erspart werden. Nur 

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 wenn, wie z.

   B. bei Nachtschicht, der Lohnsatz sich ändert, dann ist die Einstellung des Lohnsatzes vorzunehmen, sonst genügt es, wenn der Abteilungsmeister mit seinem   Druckschieber-jeder Abteilungs-   meister hat einen   Druekschieber-von   Stuhl zu Stuhl geht und die angezeigten Löhne auf die, zweckmässig mit der betreffenden Schicht (A, B oder   C)   bezeichneten, Kärtchen aufdruckt, wobei er je eine Kopie den Webern einhändigt, während er das Original der Verwaltung übergibt. 
 EMI2.1 
 
Fig. 1 ist ein Querschnitt durch die Druckhammervorrichtung und die Drucksehiebervorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht von oben.

   Fig. 3 ist ein Querschnitt und Fig. 4 ein Längsschnitt durch die Null-   sterungsvorrichtting   zu Beginn der Einführung des Druckschiebers, also in   ausgerüektem   Zustande oder in Ruhestellung, Fig. 5 ein Querschnitt und Fig. 6 ein Längsschnitt durch die Nullstellungs- 
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 Arbeitsstellung. 



   Der Druckhammer besteht aus einer kräftigen stählernen Schiene 1 (Fig. 1 und 2), der an zwei Hebelarmen 2 und 2'befestigt und um die Achse 3   schwingbar   ist. Er ruht auf den kräftigen Federn   4     und 'auf, welche ihn in der gezeichneten Lage halten. Diese Lage wird auch noch durch die schwächeren   Federn 5 und 5'gesichert, welche verhindern, dass der Druckhammer unbeabsiehtigterweise, etwa durch   Erschütterungen,   aufwärts schwingt. Das Spannen der Federn 4 und 4'geschieht vermittels der Nocken 6und 6', welche so geformt sind, dass der Druckhammer 1 beim Einführen des Druekschiebers 7 zunächst   heruntergedrückt   wird (Linie a-b), dann eine kurze Weile stehenbleibt (Linie   b-e)   und sodann freigegeben wird.

   Diese Bewegung besorgen die beiden Anschläge 8 und 8'an den Armen 9 und 9'des   Drucksehiebers 7,   der in Nuten der Seitenschilder 10 und   M' der Lohnanzeigevorrichtung   
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 bedeckt, der um den Bolzen 14 drehbar4 ist und unter der Wirkung der Feder 15 steht. Zwischen diesen beiden Rahmen wird das   Druckkärtchen   16 eingeklemmt. Das Öffnen des Rahmens zum Zwecke des Einlegens eines leeren und Herausnehmen des bedruckten Kärtchens geschieht durch Niederdrücken des geriffelten Handgriffes   17,   das Schliessen durch die Feder 15. Der Rahmen geht über dem Druckhammer 1 und unter den Zahlenrollen 18 hindurch, ohne sie zu berühren.

   In der Anschlagstellung (Fig. 5) steht die Mitte des   R : hmens   gerade unter der Mitte der Zahlenrollen ; der Druckhammer kann sodann in den freien Raum des Rahmens eintreten. Dieser wird beim Ansehlagen des   Druekhammers   mitangehoben, damit das   Kärtchen 16   an die Drucktypen der   Zahlenrollen 18 angedriaekt   wird. 
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 Federn 5 und 7 spannen können.

   Da aber die Federn 4 und   4'in   der-gezeichneten-Ruhelage so weit entspannt sind, dass sie nur das Eigengewicht des Drukhammers tragen können, wirken sie im Augenblick des Anschlages nur durch   Übenvacht   ; sie gehen daher unmittelbar nach dem Anschlag, also nach erfolgtem Drucken, unterstützt durch die Federn 5 und   5',   wieder in ihre Ruhelage   zurück,   
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 Sitz zurückgefallen ist. Damit ist der   Druekvorgang   beendet. 



   Die   Druckkärtchen   sind zweckmässig so eingerichtet, dass man mindestens eine Kopie der Lohnanzeige erhält, sei es durch Einlage eines dünnen Durchschlagpapieres mit einseitigem Kohlepapier, sei es durch Einlage eines Kärtchens aus Wachspapier mit doppelseitigem Kohle-oder Farbpapier od. dgl. Diese Einrichtung bildet aber keinen Teil der Erfindung. 



   Die Nullstellung geht in folgender Weise vor sich : Mit der Achse 19 der Zahlenrolle 18 ist eine Muffe 20 (Fig. 4,5, 6) verbolzt, welche aus drei Teilen besteht : aus einem Bund, einem Hals und einem   Zahnrädchen 21   Gegen den Bund stützt sich das keilförmige Ende 22 des um den Zapfen 23 schwing- 
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 wird. In dieser Stellung befindet sich die Muffe 20 mit dem Zahnrädchen 21 ganz nahe dem Seitenschild 10 (Fig. 4), so dass die Zahnstange 25 nicht mit dem Zahnrädchen 21 in Eingriff steht. Die Zahnstange 25 ist auf dem Arm 9 des Druckschiebers 7 befestigt und geht beim Einführen desselben an dem   Zahnrädchen   21 vorbei, ohne dieses mitzunehmen. Am Umfange des Bundes der Muffe 20 liegt ein unter der Wirkung der Feder 26 stehender Sicherungshebel 27 an. Am Ende des Vorschubes des Druck- 
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 mit.

   Dadurch wird der Hebel 24 so verdreht, dass der Keil 22 nach abwärts geht und die Muffe 20 nach links verschiebt, wodurch das Zahnrädchen 21 mit der Zahnstange 25 in Eingriff gebracht wird. 



  Gleichzeitig schnappt der Hebel 27 in den Hals der Muffe 20 ein und sichert die Linksstellung der Muffe und den Eingriff des   Zahnrädehens   während des ganzen Rückganges des   Drucksehiebers.   Infolge des Eingriffes der Zahnstange 25 vollführt das   Zahnrädchen   21 und damit die Achse 19 der Zahlenrolle 18 eine volle Umdrehung, wodurch die Nullstellung in bekannter Weise erfolgt. 



   Damit der Rückgang des Druckschiebers ungehindert vonstatten gehen kann, müssen die beiden   Nocken 6 und 6' verdrängt werden. Zu diesem Zwecke haben sie eine - in Fig. 2 ersichtliche - Abschrä-   gung und werden durch eine entsprechende Abschrägung der   Anschläge   8 und 8', die wie ein Keil wirkt, 

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 nach einwärts verschoben. Die Federn   61   und 6'1 führen sie nach dem Vorbeigang der Anschläge 8 und 8' wieder in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung zurück. 



   Wenn die Nullstellung beendigt ist und der letzte Zahn der Zahnstange 25 das Zahnrädchen 21 verlassen hat, stösst ein Anschlag 29 an den kurzen Arm 30 des Hebels 27 und hebt diesen aus dem Hals der Muffe 20 heraus, die dadurch frei wird und unter der Wirkung einer-nicht dargestellten-Feder nach rechts schnellt, wodurch die Nullstellungsvorrichtung in bekannter Weise ausser Tätigkeit gebracht wird. 



   In den Fig. 4 und 6 bedeuten die stark gezeichneten Ziffern der Zahlenrollen 18 die   Schautypen,   die schwach gezeichneten die Drucktypen. Die Schautypen sind so angeordnet, dass sie von vorne, d. h. vom Weberstande aus, abzulesen sind ; dann stehen die   gleiehbezeichneten   Drucktypen unten, also dem Druckhammer gegenüber. 



   In dem Ausführungsbeispiel sind die gleichbezeichneten Typen um   900 versetzt   angeordnet. 



  In den Fig. 4 und 6 ist dies für die Nullstellung angedeutet. Das Schaufenster im Gehäuse ist so ausgeschnitten, dass man von aussen nur die Schautypen sieht, während die Drucktypen verdeckt sind. Ausser den zur Lohnanzeige bestimmten Zahlenrollen sind auf der Achse 19 zweckmässig noch einige einstellbare, aber feststellbare Zahlenrollen vorhanden, die ebenfalls mit Schautypen und Drucktypen versehen sind und zur Anzeige und Aufzeichnung der Maschinennummer (Stuhlnummer) dienen. Das Datum des Lohntages wird zweckmässig auf dem   Kärtchen   selbst vorgedruckt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Lohnanzeigevorrichtung mit Druckvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,   dass ein Druckschieber als äussere Druckvorrichtung beim Einführen in die Lohnanzeigevorrichtung die innere Druckvorrichtung und beim Herausziehen die Nullstellungsvorrichtung betätigt.

Claims (1)

  1. 2. Lohnanzeigevorrichtung mit Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Druckhammer (1) durch eine kräftige und eine schwache Feder in Arbeitsbereitschaft und in einer solchen Stellung gehalten wird, dass der Druckschieber (7) zwischen ihm und den Drucktypenrollen (18) eingeführt werden kann.
    3. Lohnanzeigevorrichtung mit Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckschieber (7) einen schwenkbaren Rahmen (11, zur Aufnahme der Druckkärtchen und Anschläge (8, 8') zur Betätigung der Druckvorrichtung trägt.
    4. Lohnanzeigevorrichtung mit Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckhammer (1) Anschläge 6, 6'trägt, die so geformt und gelagert sind, dass der Druckhammer beim Einführen des Druckschiebers durch die auf diesem befindlichen Anschläge (8, 8') aufeinanderfolgend niedergedrückt, kurzzeitig untengehalten und zum Drucken freigegeben wird, und beim Herausziehen des Druckschiebers durch die Abschrägungen an den Anschlägen (8, 8'bzw. 6, 6') nach einwärts versehwenkt werden.
    5. Lohnanzeigevorrichtung mit Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckschieber (7) mit einer Zahnstange (25) und einem Anschlag (29) versehen ist, die am Ende des Einführungsweges die Nullstellungsvorrichtung einkuppeln und am Ende des Ausführungsweges auskuppeln.
    6. Lohnanzeigevorrichtung mit Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, EMI3.1 versetzt sind, dass die Drucktypen dem Druckhammer gegenüberstehen, wenn die gleichbezifferten Schautypen im Schaufenster sichtbar sind.
AT155886D 1937-09-16 1937-09-16 Lohnanzeigevorrichtung mit Druckvorrichtung. AT155886B (de)

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