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Registrierkasse mit Druckvorrichtung Es ist bei Registrierkassen bekannt,
Sondereintragungen durch die seitliche Verschiebung des den Registrierstreifen tragenden
Schlittens in einer Sonderrubrik des Registrierstreifens zu drucken. Wendet man
diese Maßnahme auch auf den Belegstreifen an und bringt man - ähnlich wie bei Buchhaltungsmaschinen
zwei zu bedruckende Papierstreifen, die in einem für den Druck in mebtreren Spalten
seitlich verschiebbaren Schlitten untergebracht sind - den Registrierstreifen und
den Belegstreifen in einem für die Sondereintragungen verschiebbaren Gestell an,
so kann man zwar aus der Lage des Druckbildes auf dem Belegschein das Besondere
des Kassenganges ersehen, die seitliche Versetzung des Druckbildes allein bietet
jedoch noch keinen hinreichenden Schutz gegen die mißbräuchliche oder versehentlich
falsche Verwendung des Belegscheines, weil sie nicht sehr ins Auge fällt. Denn der
Belegschein enthält im allgemeinen nur Einzelbeträge und nicht wie der Registrierstreifen
eine lange Reihe untereinanderstehender Zahlungsbeträge, in der das Ausrücken eines
einzelnen Betrages sofort auffällt. Um auf dem Belegschein normale Eintragungen
und Sondereintragungen deutlich als solche erkennen zu können und die mißbräuchliche
Vornahme von Eintragungen in der durch das Ausrücken frei gewordenen Zeile der Normalrubrik
sowohl beim Belegschein als auch beim Registrierstreifen zu erschweren, ist erfindungsgemäß
außer der Unterbringung des Registrierstreifens und des Belegstreifens, die in bekannter
Weise an einer gemeinsamen Druckstelle vorbeigeführt werden, in einem für die Sondereintragungen
verschiebbaren Gestell die Einrichtung getroffen, daß die Zeilenräume, die bei den
Sondereintragungen durch das Ausrücken der Papierstreifen in deren Normalrubrik
frei werden, durch das Ausrücken in den Bereich eines Sonderdruckstockes gelangen
und dort mit einem Sonderaufdruck versehen werden.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt Fig. r eine Seitenansicht der mit der Vorrichtung versehenen Registrierkasse,
Fig. 2 einen Teilschnitt hiervon, Fig. 3 ein Druckbeispiel des Kontrollstreifens.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel gelangen durch Einstellen der Fingerstellbüge128
die an diesen sitzenden Typen an die Druckstelle 3, wo sie in bekannter Weise mittels
eines Farbbandes auf dem für Kassenzettel dienenden Papierstreifen 37 und dem für
die Kontrolle dienenden Papiersteifen 38 abgedruckt werden. Diese Papierstreifen
sind in einem besonderen Wagen 33 gelagert, der auf Rollen .47 läuft. Mit dem Wagen
ist eine Nase 34 fest verbunden, die einen Einschnitt
aufweist,
in den ein Nocken 32 eingreift. Dieser Nocken ist an einer im Apparatgestell gelagerten
Welle 31 befestigt und wird durch eine an der Welle angeordnete Feder 5o in den
Einschnitt der Nase 34 hineingedrückt. Hierdurch wird der Wagen, der unter dem Druck
von Federn 35 steht, in der Normalstellung festgehalten.
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An dem betreffenden Fingerstellbügel, der für die Krediteinstellung
bestimmt und mit einem außen angebrachten Kennzeichen versehen ist, sitzt eine Klinke
29, die beim Einstellen auf Kredit auf einen Hebel 3o auftrifft, der mit der Welle
31 fest verbunden ist. Hierdurch wird die Welle 31 so weit gedreht, bis der Nocken
32 aus dem Einschnitt an der Nase 34 herausgehoben wird, so daß dann der Wagen 33
unter dem Druck der Federn 35 bis gegen den Anschlag 36 vorschnellt. An dem Wagen
ist ein federnder Klöppel 6o angebracht, der beim Verschieben des Wagens gegen die
Glocke 61 anschlägt und dadurch die Aufsichtsperson auf die Kassenentnahme aufmerksam
macht. Infolge des Vorrückens der Papierstreifen erfolgt der nun folgende Betragsabdruck
an einer anderen Stelle als bei den Einzahlungsbeträgen, wobei die hierbei frei
gewordene Stelle von dem Druckstock 52 noch irgendwie besonders auffallend bedruckt
werden kann (z. B. mit Sternen, Fig.3).
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Nach jedem Druckvorgang wird der Löschhebel 5 gedreht, der in bekannter
Weise die Einstellorgane wieder in ihre Ausgangsstellungen zurückführt und hierbei
der Druckkurbel den Weg für den nächsten Druck freigibt. An diesem Löschhebels ist
eine Zugstange 6 angelenkt, die mittels eines Kreuzgelenkstückes den Hebel 4o dreht.
Dieser Hebel greift an einem Winkelstück 41 an, das mit dem Wagen 33 fest verbunden
ist, und schaltet dadurch beim Löschvorgang den Wagen wieder in seine Normalstellung
zurück, in der er von dem Nocken 32 verriegelt wird. Bei der üblichen, also für
Zahlungseintragungen erforderlichen Benutzung der Kasse schwingt der Hebel 40 im
leeren Raum des Winkelstückes 41.
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Das Addierwerk 62 ist mit seinem Traggestell 44 um eine Achse schwenkbar
angeordnet und wird in der Gebrauchstellung durch einen Fallhebel 43 festgehalten,
der im Apparatgehäuse gelagert ist und sich hinter eine am Traggestell
44 sitzende Nase 42 einhakt. Wenn beim Verstellen des Einstellbügels 28 für
Krediteinstellung der Hebel 29 auf den Nocken 3o auftrifft, dann schlägt gleichzeitig
ein am Stellbügel28 angebrachter Stift 45 gegen den Fallhebel 43 an und klinkt ihn
aus, so daß das Traggestell 44 des Addierwerkes 62 bis zu einem Anschlag 53 zurückfällt.
Hierdurch wird das Addierwerk 62 aus seinem Eingriff mit den Einstellorganen 28
herausgehoben. Infolgedessen wird der nunmehr nachfolgende Druckvorgang im Addierwerk
nicht registriert.
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Auch das Addierwerk 62 wird dann beim Löschen der Einstellung durch
die Drehung des Löchhebels 5 in bekannter Weise wieder in die in Fig. 1 dargestellte
Eingriffsstellung zurückgeführt.