AT111358B - Registrierkassen-Druckwerk. - Google Patents

Registrierkassen-Druckwerk.

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AT111358B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Registrierkassen-Druckwerk.   



   Die Erfindung betrifft ein Druckwerk für solche Registrierkassen, bei denen in jedem Falle ein
Buchungsstreifen bedruckt wird, ausserdem aber durch dieselben Druckorgane wahlweise auch noch eine einzulegende Rechnung oder ein sonstiger Beleg mit einem gleichlautenden Aufdruck versehen . werden kann. Der Druekvorgang vollzieht sich in diesem Falle in der Weise, dass zuerst der zwischen den   Buchungsstreifen   und die   Druckräderreihe   geschobene Beleg bedruckt und sodann selbsttätig aus- geworfen wird, worauf im weiteren Verlaufe desselben Kassenganges nunmehr auch der jetzt freiliegende
Buchungsstreifen den erforderlichen Aufdruck erhält. 



   Durch die Erfindung soll verhindert werden, dass in den Fällen, in denen lediglich der Buchungs- streifen bedruckt werden soll, versehentlich oder absichtlich ein Beleg oder ein beliebiger anderer Zettel in die hiezu vorgesehene Führung eingelegt und hiedurch der für den Buchungsstreifen bestimmte Druck abgefangen werden kann. 



   Dieser Zweck wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die zum Einführen des   Belegscheines   dienende Führung gewöhnlich durch eine Sperrvorriehtung abgeschlossen ist, die lediglich dann in die Freigabestellung bewegt wird, wenn durch Niederdrücken einer entsprechenden Taste oder durch Ein- stellen eines Hebels ein Kassengang eingeleitet wird, bei dem ausser dem Buchungsstreifen auch noch ein Beleg bedruckt werden soll. Dies ist z.

   B. der Fall bei Registrierung eines Verkaufes oder eines sonstigen   Geschäftsvorganges,   dessen Gesamtbetrag (Einzelsumme) sich aus mehreren Einzelbeträgen zusammensetzt und der in der Weise registriert wird, dass zunächst unter jedesmaliger Benutzung der sogenannten Einzelbetragsondertaste nacheinander die verschiedenen Einzelbeträge und sodann nach entsprechender Einstellung des   Summendruckhebels   die Summe dieser Einzelbeträge auf eine Rechnung sowie den Buchungsstreifen gedruckt werden. In allen andern Fällen bleibt die zum Einlegen des Be- 
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 ansicht der Sperrvorrichtung, die unter dem Einfluss einer Sondertaste oder des   Summendruckhebels   die zum Einlegen des Beleges dienende Führung selbsttätig   abschliesst   oder freigibt, Fig. 3 eine Einzelheit. 



   Eine bestimmte Sondertastenreihe, die u. a. auch die zum Registrieren nicht selbständiger Einzelbeträge dienende Taste 1 enthält, wirkt mit einer   Schwinge S   zusammen, die um eine Achse 3 drehbar ist. Die Ausschnitte   -1   dieser   Schwinge   verlaufen in Richtung auf die Achse   3,   so dass sie den Zapfen 5 der jeweils niedergedrückten Sondertaste aufzunehmen vermögen, ohne dass   hiedureh   die Lage der   Schwinge : 2 irgendwie   beeinflusst wurde.   Lediglieh   dem Zapfen der Einzelbetragtaste 1 liegt nicht 
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 diese beim Niederdrücken der Taste 1 nach oben ausgeschwenkt wird. 



   Die   Druckräder   7 wirken mit einem   Druckhammer   8 zusammen, der in bekannter Weise gleichzeitig zur Führung des Buchungsstreifens 9 dient. Das Druckwerk wird durch eine Haube 10 abgedeckt, die mit einer   Fensteröffnung   zum Ablesen der auf dem Buchungsstreifen abgedruckten Registrierungen dient.

   An ihrer unteren rechten Kante ist die Haube 10 mit einer Abbiegung 11 versehen, die eine schlitzförmige   Eintrittsöffnung der   Haube 10 nach oben begrenzt und zusammen mit dem Drucktisch 12 eine 
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 Eintrittsöffnung der Haube 10 ist in den Längsrahmen des Druckwerkes eine Welle 13 drehbar gelagert, die   gewöhnlich   mit fingerartigen Ansätzen 14 in entsprechende Ausschnitte 15 des Drucktisches 12 eingreift und es hiedurch unmöglich macht, dass ein Belegschein durch die Führung 11, 12 hindurch zwischen den Druckhammer 8 und die Druckräder 7 eingeschoben wird. Der Abdruck der eingestellten Druckräder 7 wird also in diesem Falle ausschliesslich, u. zw. unter allen Umständen auf dem Buchungsstreifen 9 erfolgen. 



   Soll aus bestimmten Gründen, z. B. bei Registrierung eines mehrere Einzelbeträge umfassenden Geschäftsabschlusses, ausser dem Buchungsstreifen auch noch ein Belegschein bedruckt werden, so muss hiezu   die'Welle M zunächst   soweit gedreht werden, dass die fingerartigen Ansätze 14 die bisher von ihnen gesperrte Bahn des Belegscheines freigeben, so dass dieser vor Beginn des Kassenganges durch die 
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 Diese Drehung der Welle 13 wird entweder durch Niederdrücken der Sondertaste 1 oder durch Einstellung des bekannten, in den Zeichnungen nicht   dargestellten Summendruckhebels in diezumZiehen   sogenannter Einzelsummen erforderliche Lage bewirkt. Hiezu dient die nachstehend beschriebene Einrichtung. 
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 verbunden, der wiederum durch einen Lenker 19 mit dem Arm 20 einer Welle 21 in Verbindung steht.

   Ein zweiter gabelförmiger Arm 22 der Welle 21 umfasst den Kugelzapfen 23 eines Doppelarmes 24, der durch einen Lenker 25 mit der Schwinge 2 verbunden ist. Wird die Sondertaste 1 niedergedrückt und hiedureh die Schwinge 2   in Uhrzeigerrichtung (Fig. 1) ausgeschwungen,   so führt die eben beschriebene Hebelverbindung   16-25   eine   entgegengesetzt gerichtete Drehung, der Welle-M   und damit die Freigabe der Belegscheinführung   11,   12 herbei, während gleichzeitig alle übrigen Freigabesondertasten gegen Benutzung gesperrt werden. Der Kassengang spielt sich hiebei in der Weise ab, dass der Druckhammer 8 zweimal ausschwingt und zunächst den zuvor eingelegten Belegschein und sodann den Buchungsstreifen 9 bedruckt.

   Da diese beiden Drucke fast unmittelbar hintereinander-erfolgen, so ist es ausgeschlossen, den   ausgeworfenen Belegschein in. die Druck1age zurückzuführen   oder an seiner Stelle einen beliebigen   ändern Zettel einzutegen, um-den   für den Buchungsstreifen bestimmten Druck abzufangen.

   Wollte man anderseits versuchen, zunächst die-Belegseheinführung   11,   12 durch Niederdrücken der Taste 1 freizulegen, um einen zum Abfangen des Buchungsstreifendruckes bestimmten Zettel einzulegen, dann aber die Taste 1 in bekannter Weise wieder freizugeben und durch Niederdrücken einer andern Freigabetaste einen Kassengang auszulösen, bei dem der Druckhammer 8 nur einmal ausschwingen und somit an Stelle des Buchungsstreifens den eingelegten Zettel bedrucken würde, so verhindert dieser die Sperrvorrichtung   13, 14   und damit auch die mit ihr formschlüssig verbundene Schwinge 2 in die Ausgangslage zurückzukehren und damit die bis dahin gesperrten übrigen Freigabesondertasten freizugeben.

   Es   bleibt also in diesem Falle zur Durchführung des Kassenganges nichts anderes übrig, als die zuvor ausgelöste Taste 1 von neuem niederzudrücken. Der ordnungsmässige Ablauf des Kassenganges ist also   unter allen Umständen gesichert. 



   Um die Freigabe der   Belegscheinführung 11, 12 auch beim   Ziehen einer Einzelsumme selbsttätig herbeizuführen, greift an dem Zapfen 26, der   der Winkelhebel 18   mit dem Lenker 19 verbindet, eine Schubstange 27 an, die an dem oberen Ende eines Armes 28 angelenkt ist. Dieser ist an einem Ansatz 29 
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 zusammen, die mit dem   Summendruckwerkhebel   in geeigneter Weise starr oder formschlüssig verbunden ist. Die Form der Hubscheibe 31 ist derart gewählt, dass die Einstellung des Summendruckhebels gewöhnlich ohne Einfluss auf den Arm 28 bleibt.

   Wird jedoch der Summendruckhebel in die zum Ziehen einer sogenannten Einzelsumme erforderlichen Lage bewegt, so schwingt die Hubscheibe   31,   deren Nocken hiebei mit der Gleitrolle 30 zusammenwirkt, den Arm 28 in Gegenzeigerrichtung aus und bewegt hiedurch die Sperrvorrichtung 13, 14 durch die Hebelverbindung 18, 17, 16 in die Freigabelage, so dass der Belegschein unter den Druckhammer 8 geschoben und die Kasse in Gang gesetzt werden kann, um zunächst den Belegschein und sodann den Buchungsstreifen mit dem Summenaufdruck zu versehen. 



   Eine Zugfeder 32, die an dem den Lenker 19 mit dem Arm 20 verbindenden Zapfen 33 angreift, sucht alle Teile der Sperrvorrichtung gewöhnlich in der Ruhelage zu halten (Fig. 2). 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrierkassendruckwerk zum Bedrucken eines Buchungsstreifens und eines nur in gewissen Fällen, z. B. beim Registrieren von Teilbeträgen und deren Summe, benötigten Belegscheines, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Einführen des Belegscheines in das Druckwerk dienende Führung (11, 12)   gewöhnlich durch   eine Sperrvorrichtung   (13,   14) abgeschlossen ist, die lediglich dann in die Freigabe- stellung bewegt wird, wenn durch Niederdrücken einer Sondertaste   (1)   oder durch entsprechende Ein- stellung des bekannten Summendruckhebels ein Kassengang eingeleitet wird, bei dem ausser dem Buchungs- streifen   (9)   auch noch ein Belegschein bedruckt werden soll.

Claims (1)

  1. 2. Registrierkassendruckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvor- richtung (13, 14) sowohl mit einer von der betreffenden Sondertaste (1) beeinflussten Schwinge (2) als auch mit dem vom Summendruckbebol beeinflussten Stellwerk (31) verbunden ist. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Registrierkassendruckwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine hinter der Belegscheinführung (11, 12) im Druckwerkrahmen gelagerte Welle (13), die mittels fingerartiger Ansätze (14) im Ausschnitte (15) des Drucktisches (12) eingreift und durch einen Hebelsatz (14-25) mit der Schwinge (2) in formschlüssiger und durch einen weiteren Hebelsatz (27, 28) mit einer Hubscheibe (31), die mit dem Summendruckhebel starr oder formschlüssig verbunden ist, in kraftschlüssiger Verbindung steht.
    4. Registrierkassendruckwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Kraftschluss zwischen dem zweiten Hebelsatz (27, 28) und der Hubscheibe. (31) vermittelnde Zugfeder (32) sämtliche Teile der Sperrvorriehtung (13, 14) gewöhnlich in der Ruhelage zu halten sucht. EMI3.1
AT111358D 1926-08-11 1927-08-09 Registrierkassen-Druckwerk. AT111358B (de)

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