DE361702C - Schreibrechenmaschine, auf der subtrahierte Zahlen in einer von addierten Zahlen abweichenden Farbe zum Aufdruck gelangen - Google Patents

Schreibrechenmaschine, auf der subtrahierte Zahlen in einer von addierten Zahlen abweichenden Farbe zum Aufdruck gelangen

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DE361702C
DE361702C DEU7080D DEU0007080D DE361702C DE 361702 C DE361702 C DE 361702C DE U7080 D DEU7080 D DE U7080D DE U0007080 D DEU0007080 D DE U0007080D DE 361702 C DE361702 C DE 361702C
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Description

  • Schreibrechenmaschine, auf der subtrahierte Zahlen in einer von addierten Zahlen abweichenden Farbe--zum Aufdruck gelangen. Die Erfindung betrifft in erster Linie eine Rechenmaschine, die bei der Führung von Kontokorrenten, wie Eintragungen, Buchungen, verwendbar ist, wobei Zahlen in verschiedenen Rubriken der Arbeitsblätter geschrieben und addiert und evtl. auch subtrahiert werden sollen.
  • Bei der Führung von Kontokorrenten ist es bisher gebräuchlich gewesen, alle Zahlen, die in der Rechenmaschine addiert werden, in schwarzer Schrift erscheinen zu lassen, während die auf :der Maschine subtrahierten Zahlen in Rot erscheinen, so daß, wenn die Maschine arbeitet, in den Saldenrubriken der Arbeitsblätter rote und schwarze Zahlen erscheinen, j e nachdem eine Subtraktion oder eine Addition erfolgt ist, und zwar unabhängig davon, ob die vorkommende Zahl, d:e den Saldo darstellt, ein Debetsaldo oder ein Kreditsaldo ist.
  • Es ist üblich gewesen, beim Anfangen und Vollenden einer Rechnung ein Zeichen zum Aufdruck zu bringen, gewöhnlich einen Stern, dicht neben der Zahl, -die den Saldo darstellt, um anzudeuten, daß das Rechenwerk mit »0« anfing, d. h. also, daß die Maschine entsprechend eingestellt war, und zwar wurde der Stern gewöhnlich in derselben Farbe geschrieben wie die zugehörige Zahl.
  • Beim Ersinnen der vorliegenden Erfindung ist es für vorteilhaft gefunden worden, einen Mechanismus anzubringen, der dem Schreiber es ermöglicht, ein Debetsaldo in Schwarz mit benachbartem schwarzen Stern zu schreiben und ein Kreditsaldo in Rot, gleichfalls mit einem schwarzen Stern, unabhängig davon, ob dieser Saldo sich aus einer Addition oder einer Subtraktion ergibt. Der Mechanismus, wie er im nachstehenden beschrieben ist, gestattet jedoch, nach Wahl des Schreibers auch einen roten Stern zu drucken.
  • Der in Frage stehende Mechanismus schließt einen Nocken oder eine Hubleiste am Schreibwagen ein, die, sobald der Schreibwagen eine Saldenrubrik erreicht, den Subtraktionsmechanismus in Gang setzt und den Zweifarbenmechanismus löst, so daß Debetsalden in Schwarz geschrieben werden können, und im Rechenwerk eine Subtraktionsarbeit erfolgt, so daß es auf »0« eingestellt wird. Soll jedoch ein Kreditsaldo auf dem Arbeitsblatt geschrieben wenden, das addierend in der Rechenmaschine zur Geltung kommt und in Rot geschrieben wird, so wird eine Kreditsaldotaste in Tätigkeit gesetzt, die den Mechanismus wieder auf Addition einstellt, selbst wenn der genannte Nocken am Schreibwagen die Maschine auf Subtraktion vor Niederdrücken der genannten Taste eingestellt hat. Die Taste stellt den Zweifarbeninechanismus so ein, daß die in Rechnung gesetzte Zahl in Rot geschrieben wird und addierend im Rechenwerk wirkt, das somit auf »0« eingestellt wird.
  • Nachdem der Kreditsaldo in das Rechenwerk eingetragen ist, kann die Kreditsaldotaste selbsttätig freigegeben werden und der Zweifarbenmechanismus der Schreibmaschine auch selbsttätig wieder umgestellt werden, so daß ein Stern gedruckt werden kann dicht neben dem Kreditsaldo.
  • Die Kreditsaldo-taste und die anschließenden Teile können auch vorteilhaft benutzt werden, um Fehler wieder richtig zu stellen, die durch Niederdrücken der Kreditsaldotaste entstanden sein mögen, ehe Zahlentasten beim Ausmerzen eines Fehlers in Tätigkeit gesetzt werden. Dadurch wird der Zweifarbenmechanismus auf Rot eingestellt und die übliche Subtraktionstaste kann dann angeschlagen werden, die die Maschine auf Subtraktion umstellt, wobei also die Maschine auf Subtraktion steht, während der Zweifarbenmechanismus rote Schrift erscheinen läßt, wodurch verhindert wird, daß eine Farbe über einer anderen gedruckt wirrt.
  • Nach der Erfindung soll auch eine Anzeigevorrichtung inAnwendung kommen, welche an einer einzigen Stelle im voraus die Art der nächstfolgenden Rechenarbeit und die Farbe, in der die Zahl zu schreiben ist, anzeigt. Durch diese Einrichtung wird vermieden, daß der Schreiber nach zwei verschiedenen Stellen an der Maschine zu sehen hat, um die Anzeigevorrichtungen zu übersehen, wodurch Verwirrungen und Zeitversäumnis vermieden werden. Zu diesem Zweck kommen zwei Anzeigeorgane zur Verwendung, das eine, um anzudeuten, in welcher Art die Maschine arbeitet, und das andere, welche - Farbe gedruckt wird. Diese beiden Anzeigevorrichtungen stehen mit dem Rechenwerk so in Verbindung, daß sie gleichzeitig erkennen lassen, ob die Maschine addiert oder subtrahiert, und ob die in die Rechnung eingeführte Zahl in Schwarz oder- in Rot erscheint. Auf diese Weise können mit den beiden Anzeigeorganen vier Permutationen erreicht -werden, so daß auch in der Herstellung eine Ersparnis sich ergibt.
  • Soll ein Kreditsaldo eingetragen werden, so wird eine besondere Taste niedergedrückt, die mit einer Motoranlaßtaste derart in Verbindung steht, daß beim Anschlagen dieser besonderen oder Kreditsaldotaste die Motoranlaßtaste niedergedrückt wird, wodurch ein Mechanismus sich erforderlich macht, zwischen der genannten Anlaßtaste und dem Motor, um zu verhindern, daß dieser ständig beim Niederdrücken der genannten Saldotaste die Maschine antreibt.
  • Zwischen der Kreditsaldotaste und der Motoranlaßtaste ist eine Verbindung vorgesehen, um zu ermöglichen, daß die Motoranlaßtaste in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehrt, wenn :die Kr-editsaldotaste niedergedrückt ist, so daß ein besonderer Mechanismus zwischen der genannten Taste und dem Motor unnötig wird. Die Verbindungsteile sind in der Maschine so angeordnet, daß die eigentliche Schreibmaschine gegenüber dem Rechenwerk leicht ausgewechselt oder von ihm abgenommen werden kann.
  • Abb. i zeigt einen Höhenschnitt einer kombinierten Schreib- und Rechenmaschine, an der die Erfindung angewendet worden ist. Die Abb.2 und 3 zeigen einen Anzeigemechanismus in zwei verschiedenen Stellungen, und zwar Abb. z in einer solchen, bei der eine Zahl addiert und in Schwarz geschrieben werden soll, wenn eine Belastung in der »Kredit«- oder »Alter Saldo« Rubrik eingetragen wird und Abb.3 in einer solchen, in der eine Zahl addiert und in Rot gedruckt wird, also wenn eine Kreditierung in der »Saldo« Rwbrik eingetragen wird. Abb.4 zeigt in schematischer schaubildlicher Anordnung Teile der Maschine, wobei andere der Deutlichkeit wegen fortgelassen sind. Abb. 5 ist die obere An-.sicht eines Teiles der Maschine mit der Kreditsaldotaste und deren Verbindung mit dem Farbbandeinstellmechanismus und der Motoranlaßtaste. Abb.6 zeigt in schematischer Anordnung Teile der Maschine, wenn diese auf Subtraktion und zum Drucken in Rot eingestellt ist, in einer Stellung entsprechend ,der Abb. 5, so daß in der »Kredit«-Ru' rik eine Eintragung erfolgt. Abb. 7 ist eine ähnliche Ansicht wie Abb. 6, jedoch in einer Stellung, bei der subtrahiert und in Schwarz gedruckt wird, um eine Debeteintragung in der Saldorubrik erfolgen zu lassen. Abb. 8 ist eine ähnliche Ansicht wie Abb. 5, -wobei jedoch die Teile eine Stellung einnehmen, in der die Kreditsal:dotaste niedergedrückt ist. Abb. 9 zeigt schematisch Teile der Maschine bei niedergedrückter Kreditsaldotaste, so daß die Teile in eine Stellung gelangen, entsprechend der Abb.8, um eine Krediteintragung in der Saldorubrik erfolgen zu lassen. Abb. io zeigt schematisch die Kreditsaldotaste in niedergedrückter Stellung gesperrt gehalten und die Motoranlaßtaste in ihre ursprüngliche Stellung zurückgekehrt. Abb. ii ist eine ähnliche Ansicht wie die Abb. io, in einer Stellung, die die Teile einnehmen, wenn die Kreditsaldotaste durch das gemeinsame Bewegungsorgan ausgelöst -wird. Abb. 12 ist die obere Ansicht der Rubrikenanschläge des Schreibmaschinenwagens und der zugehörigen Teile für das Rechenwerk und dem Zweifarbenmechanismus. Abb. 13 zeigt einen Teil eines Stifteinstellmechanismus zum Übertragen einer in der Schreibmaschine geschriebenen Zahl auf das I,,echenwerk, und zwar in einer Stellung, in der die »9«-Stifte für eine. Subtraktionsarbeit niedergedrückt worden sind. Abb. 14 zeigt als Beispiel ein mit Hilfe der Maschine herzustellendes Arbeitsblatt, bei dem die Debeteintragungen, die schwarz gedruckt -werden sollen, in kräftigen Einzellinien, und die Krediteintragungen, die rot gedruckt werden sollen, in Doppellinien erscheinen.
  • Die Zahlentasten 2o (Abb. i) veranlassen beim Anschlagen ein Aufwärtsschwingen der Typenhebel 2,1 gegen das auf der Schreibwalze 22 befindliche Arbeitsblatt, um eine Zahl mit Hilfe des Zweifarbenfarbban@des 23 zumAufdruck zubringen. Di-e Schreibwalze 22 ist in dem Wagen 24 gelagert und wird durch den Hemmungsmechanismus 25 in Buchstabenabständen vorwärts bewegt, wobei bei jedem Tastenanschlag ein Ansatz 26 an dem Typenhebel 2i eine gemeinsame Stange 27 bewegt.
  • Der übliche Underwood-Farbbandhebemechanismus. .sitzt auf der gemeinsamen Stange 27, um das Farbband 23 in die Bahn der Typen 28 beim Anschlagen .der Tasten in verschiedenen Abständen zu bewegen, so daß ein schwarzer Teil 29 oder auch ein roter Teil 3o des Farbandes in die Druckstellung gelangt.
  • Die Schreibmaschine ist abnehmbar oberhalb des Rechenmechanismus, der nach dem System Hanson gebaut ist, angeordnet und mit diesem zwangläufig verbunden, so, daß die beim Anschlagen der Tasten 2o gedruckten Zahlen in der Gruppe von Einstellstiften 35 (Abb. i und 13) entsprechend eingestellt werden, um die gewünschten Zahlen alsdann in das Zählwerk 36 (Abb. i) zu übertragen.
  • Zu diesem Zweck ist jede Zahlentaste 2o mit einem herunterhängenden Stab 37 versehen, welcher bei der Additionsarbeit durch Niederdrücken der Taste eine Welle 34 zum Ausschwingen bringt, so daß ein Gestänge eines Hebelsystems 38 in Tätigkeit tritt, das einen Einstellstift 35 niederdrückt. Dieser Stift entspricht dem Wert der niedergedrückten Zahlentaste.
  • Die Stifte 35 (Abb. i) sind an Stäben 39 angeordnet, die den Stellenwerten entsprechen- und die in Arbeitsstellung mit Bezug auf das Hebelsystem 38 gelangen, wenn der Schreibwagen 24, entsprechend dem nächstfolgenden Stellenwert, weiterbewegt wird. Dieser Wagen ist mit einem als. Stellenwähler dienenden Anschlag 4o ausgestattet, der für gewöhnlich eine solche Lage einnimmt, daß >er auf den Hebel 41 einzuwirken vermag, um eine Stange 42 niederzudrücken, und unter Vermittlung einer Übertragungsvorrichtung 43 die dem Stellenwert entsprechende Stange 39 vorwärts bewegt, so daß die an ihm befindlichen Stifte 35 in Gegenüberstellung mit Bezug auf die Hebelgestänge 44 des genannten Hebelsystems 38 sich befinden.
  • Nachdem eine Zahl an dieser Einrichtung eingestellt worden ist, werden die eingestellten Stifte von einem Vorschuborgan, einem sogenannten -gemeinsamen Bewegungsorgan 48-(Abb. i), erfaßt, das zweckmäßig durch einen Motor 49 angetrieben -wird. Das genannte Organ nimmt die erfaßten Stifte mit, so daß die den Stellenwerten entsprechenden Stäbe 39 vorwärts bewegt werden, um Zahlenräder 5o eines Zählwerkes 36 um einen solchen Winkel zu :drehen, daß die in Betracht kommende Zahl an der Schauöffnung eingestellt wird.
  • Um die Maschine auf Subtraktion einzustellen, wird eine Taste 55 (Abb. i, 4 und 6) niedergedrückt, wodurch ein Arm 51 entgegen der Spannung der Feder 51d zum Ausschwingen gelangt. Dadurch wird die Welle 52 gedreht, -wodurch ein Sperrhaken 53 aus einer Nut 54 in der Subtraktionsstange 56 herausgezogen wird. Durch die Bewegung des Sperrhakens 53 wird die Subtraktionsstange 56 freigegeben, so daß sie unter Einwirkung der Spannkraft der Feder 57 zurückgezogen wird, um die »9«-Stifte sämtlicher Stellenwertorgane 39 mit Hilfe der Leiste 58 (Abb.13) niederzudrücken, während der Hebelmechanismus 38 bei der Rückwärtsbewegung der Stange 56 in eine solche Lage kommt, daß Stifte 35, die den Komplementwerten der in Frage stehenden Ziffern der Zahlentasten entsprechen, niedergedrückt werden. Beim Ingangsetzen des Zählwerkmechanismus werden -die fraglichen Zahlen subtrahierend in das Zählwerk 36 übertragen, ähnlich wie dies in der Patentschrift 261613 vom 28. April r912 beschrieben ist.
  • Die Verbindungsteile, die dazu dienen, das Hebelsystem 38 auf Subtraktion einzustellen, schließen einen Winkelhebel 59 (Abb. i, 6, 7 und 9) ein, der bei .der Rückwärtsbewegung der Stange 56 zum Ausschwingen kommt, um einen Arm 6o einer Leiste 61 herunterzudrücken, die über sämtlichen schwingenden Wellen 34 des Hebelsystems 38 liegt, so daß diese Leiste und die Wellen einen Vorschub erfahren und die Hebelgestänge so einstellen, daß die Komplementwerte derjenigen Ziffern wirksam werden, die den angeschlagenen Tasten entsprechen, so daß auch nur die den Komplementwerten entsprechenden Stifte niedergedrückt werden können.
  • Um beim Subtrahieren die »9«-Stifte niederzudrücken, ist an der Subtraktionsstange 56 (Abb. 13) ein Winkelhebel 45 drehbar befestigt, der an seinem vorderen Ende einen hakenartigen Teil besitzt und mit diesem . einen Arm 46 bei .der Rückwärtsbewegung der Stange 56 nach hinten zieht. Dadurch wird die Leiste oder der Bügel 58 entgegen der Spannung der Feder 47 heruntergedrückt, wodurch die Hebel 33 zum Ausschwingen kommen, an denen die »9«-Stifte 35 sitzen. Sind die- genannten Stifte auf diese Weise heruntergedrückt, so stößt .der Winkelhebel 45 gegen einen Anschlag 74, wodurch der Haken des Winkelhebels entgegen der Spannung der Feder 75 so ausschwingt, daß der Arm 46 freigegeben wird und dementsprechend die Feder 47 den Bügel 58 aus der Stellung Abb. 15 wieder in die ursprüngliche Stellung zurückzieht.
  • Die nachstehend beschriebene Maschine ist so eingerichtet, daß ein selbsttätiges Einstellen auf Subtraktion erfolgt, wenn der Schreibwagen 24 in eine Subtraktionszone eintritt. Zu diesem Zweck ist auf dem Wagen ein Kolumnenanschlag 62 (Abb. 12) vorgesehen, der ein Hubstück 63 trägt, um bei Eintritt in die Subtraktionszone einen Hebel 64. zum Ausschwingen zu bringen, um mit Hilfe eines Gestänges 65 (Abb. i und' 4) das Auslösen der Subtraktionsstange 56 zu bewerkstelligen, wodurch die Maschine auf Subtraktion in derselben Weise eingestellt wird, wie es mit Hilfe der Subtraktionstaste 55 geschehen kann.
  • Das Gestänge 65 schließt eine Verbindungsstange 66 ein (Abb. z und 4), die, unter der Einwirkung des Hebels 64 angehoben, ein Ausschwingen des Winkelhebels 67 entgegen der Spannung der Feder 67a bewirkt, um einen Riegel 68 unter einem Arm eines Winkelhebels 69 fortzuziehen, wodurch eine Feder veranlaßt wird, diesen Winkelhebel zum Ausschwingen zu bringen, der lose auf der schwingenden Welle 52 sitzt. Der aufrecht gerichtete Arm dieses Winkelhebels erfaßt einen Arm 82, der an der Welle 52 befestigt ist, und während seiner Drehbewegung erfaßt er auch den Arm 82, um die Welle 52 zu drehen, so daß der Sperrhaken 53 aus der Nut 54 der -Subtraktionsstange 56 gezogen wird, und diese sich somit zurückziehen kann.
  • Nebenbi sei bemerkt, daß das Verbindungsgestänge 65 in seine ursprüngliche Lage durch das Vorschuborgan 48 bei seiner Vorwärtsbewegung gebracht wird, das einen Arm 83 des Winkelhebels 69 (Abb. i und 4) herunterdrückt. Das Zurückführen der Subtraktionsstange 56 in ihre ursprüngliche Lage durch die Vorwärtsbewegung des Vorschuhorganes erfolgt durch einen an der Stange 56 sitzenden Vorsprung 84 (Abb. 6 und r3).
  • Ist eine Zahl in der Gruppe von Stiften 35 entweder additiv oder subtraktiv eingestellt, so kann der Motor 49 zum übertragen der Zahl auf das Zählwerk durch eine Motoranlaßtaste 70 in Tätigkeit gesetzt werden (Abb. i, 4 9, io und ii), die beim Niederdrücken einen Hebe17i abwärts bewegt, um einen Ouerhebe172 so zum Ausschwingen zu bringen, daß ein Riegel 73 angehoben wird, demzufolge in 'dem Motormechanismus 49 -ein Strom geschlossen wird und das Vorschuborgan 48 seine hin und her gehende Bewegung ausführt, wobei während der Vorschubbewegung die in der Stiftgruppe eingestellte Zahl auf das Zählwerk übertragen wird. Ist .dies geschehen ;so wird bei der weiteren Vorschubbewegung des.,gemeinsamen Bewegungsorganes 48 die Subtraktionsstange 56, das Hebelsystem 38 und die Gruppe der Stifte 35 in die ursprüngliche Lage zurückbewegt, so daß die Maschine nunmehr wieder auf Addition eingestellt ist.
  • Vorkehrung ist noch getroffen worden, um ein selbsttätiges Anlassen des Motors 49 unter Zuhilfenahme des Schreibwagens herbeizuführen, nachdem die letzte Ziffer in ;der Gruppe von Stiften :eingestellt worden ist. Zu diesem Zweck veranlaßt der Kolumnenanschlag 62 auf dem Wagen 24 ein Ausschwingen des Hebels 77 (Abb. i, 4 und i2), wenn der Wagen eine Rechenzone verläßt, wodurch mit Hilfe der Stange 77a und des Winkelhebels 78 der Riegel 78' entgegen der Spannung der Feder 78b (Abb. i) zurückgezogen wird, so daß der Hebel 79 (Abb.4) frei wird, um der Feder 8o zu ermöglichen, die Schubstange 81 abwärts zu bewegen, wodurch ein quer sich erstreckender Hebel zum Ausschwingen ,gebracht wird, um den Motorriegel 73 in derselben Weise auszulösen, wie es mit Hilfe ,der Motoranlaßtaste 70 geschehen kann, demzufolge der Rechenmechanismus in Tätigkeit gesetzt wird und wieder in Additionsstellung gelangt.
  • Ist die Maschine auf Addition eingestellt, so wird der Farbbandmechanismus in seiner normalen Lage zum Drucken von Schwarz durch eine Feder 85 gehalten (Abb. i und 4), die an einem Arm 86 der schwingenden Welle 87 des Farbbandmechanismus angreift. Am hinteren Ende dieser Welle 87 befindet sich der Arm 88, der -durch die Stange 89 mit dem Zweifarbenbandumstellorgan oder Anschlußstück 89 verbunden ist, wodurch der Farbbandhubmechanismus mit der Universalstange 27 so verbunden wird, daß der Farbbandheber 9o von dem oberen Stift gi in Tätigkeit gesetzt werden kann.
  • Ist die Maschine auf Subtraktion eingestellt, so ist es wünschenswert, die subtrahierte Zahl in Rot zu drucken. Zu diesem Zweck ist der Farbbandmechanismus für gewöhnlich mit dem Subtraktionseinstellm.echanismus verbunden, so daß, wenn die Subtraktionsstange 56 zurückgezogen wird, sie die Stoßstange 95 aufwärts bewegt (Abb. i, 4 und 6), wodurch eine über dieser Stange stehende Schubstange 96, die an einem Arm 97 der Welle 87 des Farbbandmechanismus angeschlossen ist, gleichfalls angehoben wird, so daß die Welle 87 zum Ausschwingen kommt, und der Farbbandumsteller 89, wie aus Patentschrift 279783 bekannt, in Verbindung mit dem unteren Stift 98 des Farbbandhebers 9o gelangt, so ,daß der rote Teil 3o des Farbbandes in Arbeitsstellung beim Niederdrücken -einer Zahlentaste .gelangt. Die Kolumnenanschläge 62, hinten an dem Schreibwagen, .sind so angeordnet, idaß sie selbsttätig die Maschine einstellen, wenn ein Rechnen in der »Kredit«-Spalte des Arbeitsblattes (Abb. 14) erfolgen soll.
  • Nach Ausführung der Rechenarbeit in der :>Kredit« Rubrik zeigt das Zählwerk eine "Zahl, die dem Saldo entspricht. Der Schreibwagen wird dann in die »Saldo«-Rubrik (Abb. 14) gebracht, so daß ein Hubstück ioo, das am Wagen angeordnet ist (Abb. i2), .die Maschine in ähnlicher Weise auf Subtraktion einstellt, wie es geschieht, wenn der Wagen in die »Kredit«-Rubrik gelangt. Es ist jedoch nicht wünschenswert, die- Zahl in Rot zu drucken, wenn in ider »Saldo«-Rubrik ein Debetsaldo eingetragen werden soll. Um diese Zahlen dann in Schwarz zu drucken, kommen besondere Hilfsmittel in Anwendung, um den Farbbandmechamismus mit dem Subtraktionseinstellmecharnismus in Verbin-Üun"zubringen. Zu .diesem Zweck veranlaßt ein Fortsatz ioi des Hubstückes ioo ein Ausschwingen des Hebels 1o2 (Abb. 1, 4, 5, 7, 9 und r2), wenn der Wagen die Saldorubrik erreicht, und unter Vermittlung der Stange 103 wird die Welle 104 entgegen der Spannung der Feder 1o5 zum Ausschwingen gebracht, so daß ein Arm 1o6 eine Stange 107 vorschiebt, idie mit .der Schubstange 96 verbunden ist, die an dem Arm 97 der Welle 87 angreift. Hierdurch wird die Schubstange 96 aus der Bahn der Stoßstange 95 herausbewegt, die beim Zurückziehen der Subtraktionsstange 56 in Bewegung gesetzt wird, so daß, wenn jetzt diese Bewegung der Stange 95 ausgeführt wird, sie .nicht ein Ausschwingen der Welle 87 des Farbbandmechanismus herbeiführen kann. Demzufolge wird die Feder 85 veranlaßt, den Farbbandmechanismus in einer solchen Lage zu halten, :daß nur schwarz .gedruckt werden kann. Die Welle 1o4 und die angeschlossenen Teile kehren unter Vermittlung der Feder 1o5 in ihre ursprüngliche Stellung zurück, wenn Ader Wagen aus der Saldorubrik heraustritt. Diese Bewegung wird durch einen Arm 1o4,1 begrenzt, der sich gegen einen Teil des Gestelles legt.
  • Zeigt das Zählwerk einen Kreditsaldo, so ist es wünschenswert, die in dar »,Saldo«-Rubrik .gedruckte Zahl additiv in die Maschine einzutragen, die Zahl selbst aber in Rot zu drucken. Zu diesem Zweck kommt eine Kresditsaldotaste 1o8 (Abb.1, 4, 5, 8 und 1i) in Anwiendung, die entgegen der Spannung ider Feder 1o9 zurückbedrückt wird, um einen bei iioa drehbar gelagerten Winkelhebel iio zu bewegen, so idaß ein Hubstück i i i an dem vondeTen Ende des Winkelhebels unter die Stange 96 gelangt, die mit der schwingenden Welle des Farbbandmeahanismus verbunden ist, um die genannte Stange aufwärts zu bewegen und die Welle zu idrehen, .den Farbbandmnechanis.mus aber auf Rot einzustellen. Um die Maschine wieder auf Addition einzustellen, nachdem sie selbsttätig durch den Schreibwagen beim Eintritt in die Saldorubrik auf Subtraktion eingestellt war, ist die Kreditsaldotaste 1o8 mit der Motoranlaßtaste 70 verbunden, um, diese Taste herunterzudrücken, wenn die Kreditsal.dotaste angeschlagen wird. Die Anschlußteile, die für diesen Zweck vorgesehen sind, schließen einen Stift 112 ein (Abb. 1, 4, 5, 8 und i i), der an dem Schaft 113 der Kreditsaldotaste sitzt und beim Zurückdrücken den Stift veranlaßt, auf eine Hubkante 114 am vorderen Ende eines Armes 115 des Hebels 116 aufzulaufen. Dieser Hebel ist noch mit einem Arm 117 verbunden, der an ihm mitschwingt in der Weise, daß ein an diesen Arm 117 und in einen Schlitz 119 der Motoranlaßtaste 70 eingreifender Stift 118 die genannte Taste .entgegen der Spannung der Feder 123 niederdrückt, wodurch der Motorriegel 73 ausgelöst -wird und ,das gemeinuame Bewegungsorgan 48 eine hin und her gehende Bew.o-ung ausführen kann, :demzufolge die Subtraktionsstange 56 und das System 38 .der Hebelgestänge in die normale Lage zurückkehren.
  • Um zu verhindern, daß das Hubstück ioo die Maschine von neuem auf Subtraktion einstellt, nachdem (das gemeinsame Bewegungsorgan 48 einie h-in und her gehende Bewegung ausgeführt hat, ist an dem freien Ende .des Schaftes 113 der Kreditsafdotaste eine Rolle 12o angebracht, die beim Zurückdrücken der Taste das Ausschwingen eines Winkelhebels 121 veramlaßt, wodurch das Gestänge 65 verhindert wird, idie Subtraktionsstange 56 auszulösen. Die Subtraktionsstange wird somit in ihrer unwirksamen Stellung gesperrt gehalten. Aus idem Obigen wird es verständlich sein, ,daß, wenn die Kred'ibsaldotaste zurückgedrückt wird, die Maschine auf Addition eingestellt ist und dennoch in Rot druckt.
  • Um die Kreditsaldotaste 1o8 in der zurückgedrückten Lage (Abb. 1o) festzulegen, wird .der Stift 11:2 bis hinter den Hakenansatz 122 des Hebels 11,6 bewegt. Dieser Hakenansatz ist so gestaltet, ,daß der Hebel 116 .hier wieder aufwärts sich bewegen kann, demzufolge auch die Motoranlaßtaste 70 unter Einwirkung der Feder 123 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt. Die Verbirndumgsteile zwischen .der Kreditsaldotaste 1o8 und .der Motoranlaßtaste 70 sind so gestaltet und angeordnet, daß das Abnehmen des Hebels 116 nicht nötig ist, wenn die eigentliche Schreibmaschine von den Rechenmechanismen abgenommen wird. Die Kreditsaldotaste 1o8 ist vorn am Maschinengestell selbst und .hinten dadurch geführt, .daß der Schaft 113 durch .dien Zapfen oder die Schraube 124 mit dem Winkelhebel i 1o verburnden ist, wobei der Hub, nach hinten durch einen Anschlag 125 am Maschinengestell begrenzt wird (Abb. 1, 5, 8, 9, 1o und r1).
  • Um: anzuzeigen, ,in welcJher Farbe die Zahlen bei der nächsten Rechenarbeit gedruckt werden, ist auf der rechten Seite des Schreibmaschinengestelles f eine einzelne Tafel 126a mit einer Schauöffnung 1.26 vorgesehen (Abb. i und 4), durch die zwei Anzeigescheiben 127 ,und 128 (A,bib. a und 3) sichtbar gemacht werden können, die auf einem gemeinsamen Anzeigeorgan t29 sitzen. Dieses Anzeigeorgan 129 ist an .dem vor-.deren Ende der schwingenden Welle 87 des Farbbandmechanismus befestigt. Dieses Organ r29 ist für gewöhnlich so eingestellt, daß der schwarze Teil 127 hinter der Schauöffnung sichtbar ist (Abb. 2), wobei der Farbbandmechanismus so einbestellt ist, daß in Schwarz gedruckt wird. Wird der Farbbandmechanismus ,so eingestellt, daß rot gedruckt wind, so schwingt, durch Drellen der Welle 87, das Anzeigeorgan 129 in solcher Weise aus, daß die Anzeigescheibe i28 (Abb. 3) in Rot hinter der Öffnung sichtbar wird.
  • Um zu erkennen, in welcher Art !die nächste Rechenarbeit ausgeführt wird, ist ein zweites Anzeigeorgan 132 vorgesehen, das an seiner vorderen Seite die Buchstaben »A« und »S« trägt, die »Addition« bzw. »Subtraktion« andeuten sollen.
  • Um zu erzielen, daß durch ein und dieselbe Öffnung angegeben werden kann, welche Rechnungsart ausgeführt wird und in welcher Farbe gedruckt wind, besitzt jede Farbenscheibe eine Öffnung 133, durch welche entweder der Buchstabe »A« oder ider Buchstabe »S« erscheinen kann. Die Öffnungen in .diesen Farbenscheiben sind groß genug, um die Buchstaben »A« und »S« erkennen zu lassen, jedoch kleiner als die Schauöffnung 126, so daß, welcher Buchstabe, »A« oder »S«, auch hinter der Öffnung 126 erscheint, er umgeben wird von einem Kreis in Schwarz oder Rot, j e nachdem das Farbband 'eingestellt ist. Das Anzeigeorgan 132 für die Rechnungsart sitzt unmittelbar hinter ;dem Farbenanzeigeorgan 129 an dem vorderen Ende .eines Bügels 13q., ,der die schwingende Welle 87 des Farbbandmechaniismusdrehbar umgibt. In der Additionsstellung der Maschine erscheint :hinter ider Öffnung 126 der Buchstabe »A«, und ,sein Tragorgan wird in dieser Stellung dadurch gehalten, daß die Fc4er 135 auf einen Arm 136 des Bügels 134 .einwirkt. Ist die Maschine auf Subtraktion durch die Subtraktionsstange 56 oder durch ein Hub-,stück 63 oider ioo am Schreibwagen eingestellt, so drückt die Stoßstenge 95, :die -den Farbbandumstellmedhanismus in Tätigkeit setzt, gegen eine über dieser Stoßstange hängende weitere Schubstange 137 (Abb. i, 4, 6; 7 und 9), die idurch einen Arm 138 mit dem Bügel 134 verbunden ist, so daß dieser Bügel .entgegen ider Spannung der Feder 135 zum Ausischwingen kommt und der Buchstabe »S« hinter ,der Öffnung 126 erscheint.
  • Die beiden Amzeigeorgane 129 und 132 und ihre Bewegungen sind so bemessen, daß im der einen oder anderen Endstellung jeweilig die eine oder die andere Öffnung 133 konzentrisch zur Öffnung 126 eingestellt wird, gnü eine oder die andere Farbe erscheint, und durch die Öffnung 133 jeweilig der Buchstabe »A« oder «S» erscheint, so @daß vier verschiedene Anzeigen hinter der Öffnung 126 möglich sind.
  • Tritf der Schreibwaagen in eine »Saldo«-Rubrik ein, so erscheint ein schwarzes Feld 127 und der Subtraktionsbuchstabe »S« in der Öffnung 126. Wird jedoch die Kreditsal'dotaste io8niedergedrückt rund die Maschine auf Addition wieder eingestellt, demzufolge also das Anzeigeorgan 132 durch die Feder 135 zurückgezogen wird, so erscheint der Buchstabe »A« ,hinter der Öffnung. . Wie oben erwähnt, schwingt infolge Zurückdrehens der Kreditsaldotaste die Welle 87 aus, so doß auch das Anzeigeorgan 129 bewegt wird, und demzufolge ein rotes Feld 128 hinter ider Öffnung 126 .erscheint (Abb.3).
  • Bei (der Beendigung einer Rechnungsarbeit wird die etwa zurückgedrückte Kreditsaldotaste io8 wieder freigegeben unter Vermittlung des gemeinsamen Bewegungsorganes 48. Zu diesem Zweck ist auf einer zu diesem Origan gehörenden Welle 140 (Abb. i, 4 -und i i) eine Hubscheibe 141 angebracht, die eine Stange i42 entgegen der Spannung einer Feder 143 anzuheben vermag, so daß ein am oberen Ende der Stange 142, befindlicher Stift 144 einen Arm 145 des Hebels 116 anzuheben vermag, der die Kreditsaldotaste g.-,sperrt hält. Durch diese Bewegung wird der Sperrhaken 122 entgegen der Spannung der Feder 123 abwärts bewegt, wodurch der Stift ii2 freigegeben und die Taste 1o8 unter Einwirkung der Feder log in ihre Anfangslage zurückgeführt werden kann.
  • Im naohstehendlen wind ein Beispiel unter Bezugnahme auf Abb. 14 besprochen. In diesem Beispiel ist angenommen, daß am 5. Januar für einen Kunden, John Smith, ein Kauf gebucht werden soll. Der Schreiber nimmt das Blatt aus dem dem Kunden gehörendem Buch heraus und legt es in die. Maschine ein. Es wird angenommen, daß dzr Saldo 5o Markabetrug zugunsten des Kaufmannes, und diese Zahl sich daher in -der Saldorubrik befindet. Der Schreiber überträgt diese Summe zunächst in die Rubrik für den alten Saldo und trägt in der Maschine .die gleiche Summe in das Zählwerk ein. Der Wagen wird dann bis zur Rubrik zur Aufnahme des Datums nach .rechts geschoben und das Datum, »5. i.«, eingeschrieben. Dann wird der Wagen weiterbewegt bis zur Rubrik der »Bezeichnung« und die Art ,der »Ware« als solche eingeschrieben. Dann erfolgt eine Weiterbewegung des Wagens, bis er in die Debetrubrik gelangt, und der Betrag für .die Ware, 985 Mark, wird eingetragen, wohei gleichfalls die Summe wieder in das Zählwerk übertragen wird. Letzteres zeigt nun die Summe von 1035 Mark. Dann erfolgt wieder eine Tahulierung, .um den Wagen bis zu der Tausenderstellung in 'der S@afdorubrik gelangen zu lassen, die als Subtraktionszone in Betracht kommt. Beim Eintritt :des Wagens in diese Rubrik stellt das Subtraktionshubstück ioo des Kolamnenanschlages 62 die Maschine auf Subtraktion, mit Hilfe des Mechanismus, an dem sich der Subtraktio:nsaus.lösehebel 64 befindet. Die normale Tätigkeit der Maschine, wenn sie auf Subtraktion eingestellt ist, bewirkt ein selbsttätiges Umstellen des Farbbandmechanismus mit Hilfe der Stoßstange 95, die die Schubstange 96 .erfaßt, um -das rote Feld des Farbbandes wirksam zu machen, demzufolge alle subtrahierten Summen in Rot niedergeschrieben werden. Da die Debetsalden in dem Zählwerk subtrahiert werden und es in der Buchhaltung .ganz .unüblich ist. Debetsafden in Rot zu schreiben, ist Vorsorge getroffen, die Schubstange 96 durch Hilfsmittel, die den mit Hilfe des Armes ioi bewegten Hebel i02, außerdem die Teile i03, 104, 106, 107 einschließen, so zu verschieben, daß :er außer Bereich der Stoßstange 95 gelangt, so daß das schwarze Feld des Farbbandes wirksam wird, wenn die Maschine auf Subtraktion . in dieser Rubrik :eingestellt ist. Die genannte Summe, i035 Mark, die in dem Zäh1Nverk sichtbar ist, wird nun niedergeschrieben. Nach Schreiben der Einerzahl in der Pfennig--Dezimalstelle wird der Motor selbsttätig in Gang gesetzt durch den Kolumnenanschlag, 'so idaß :das gemeinsame 48 in Tätigkeit tritt, um das Zählwerk wieder auf »0« einzustellen. Um einen Prüfstein dafür zu; haben, daß der Schreiber .die richtige Zahl beim Umstellen auf »0« geschrieben hat, kann ein Stern durch eine Sterntaste hinter der Einer-Dezimalstelle .eingetragen werden, wie dies bei den Underwood-Buchhaltungsmaschinen üblich ist (s. Patentschrift 33765o). Hierbei ist darauf aufmerksam zu machen, daß die Sterntaste nur bewegt werden kann, wenn die Zahlenräder 5o des Zählwerkes sämtlich guf »0« stehen. Sollte mithin der Schreiber beim Niederschreiben der im Zählwerk abzulesenden Gesamtsumme in die SaIdorubrik einen Fehler ,gemacht haben, so wird ier dadurch darauf hingewiesen, daß die Sterntaste sich nicht anschlagen läßt. Da nach Umstellung der Zahlenräder auf »0« die Maschine auf Addition steht, so wird auch die Sterntaste schwarz ,drucken. Soll sie rot :drucken, so genügt .es, vor Anschlagen der Sterntaste die Subtraktionstaste anzuschlagen, wodurch die Stoßstange 95 die Stange 96 wieder aufwärts schiebt und der Farbbandumsteller 89 in 3'ät:gheit tritt. Nach Aufdrucken des Sternes kann durch Ing,ngsetzen des gemeinsamen Bewegungsorganes :die Maschine wieder auf Addition umgestellt werden. Das Blatt aus dem Kontobuch wird alsdann aus der Maschine entfernt rund in das Buch wieder eingeheftet.
  • Es sei nun angenommen, daß am 9. Januar für denselben Kunden zwei Käufe eingetragen werden sollen. Das vorher benutzte Blatt wird -wieder dem Buch :entnommen und in die Maschine eingelegt. Die in der Saldorubrik befindliche Summe, 1035 Mark, schreibt der Schreiber wieder in die Rubrik für den alten Saldo ein, wobei !die Zahl auch in das Zählwerk von neuem :eingetragen wird. Nachdem :das Datum, »9. z.«, und auch die Bezeichnung der Ware wieder an richtiger Stelle geschrieben sind, werden die Beträge für die Ware in die Debetrubrik eingetragen, und zwar soll der eine Betrag 2,34,12 Mark und der zweite 4534 Mark sein. Nach Eintragen dieser Summe zeigt das Zählwerk die Gesamtsumme 1314,46 Mark, die 'der Schreiber in -d(ie Saldorubrik in der richtigen Weise einträgt, wodurch das Zählwerk wieder auf »0<< gestellt wird und ein Stern, wie oben beschrieben, niedergeschrieben werden kann.
  • Am 15. Januar machte Joh .n Smit`h durch einen Scheck eine Zahlung von i5oo Mark. Das Blatt wird wieder in .die Maschine eingelegt und der Saldo von 1314,46 Mark in die Rubrik »Alter Saldo« eingeschrieben, wodurch auch die .gleiche Summe in das Zählwerk eingetragen wird. Nach .darauffolb nder Niederschrift des Datums, »z5. z.«, und ,der Bezeichnung »Scheck« wird der Wagen bis zur Kreditrubrik tabuliefit. Der Wagen wird hierbei selbsttätig auf Subtraktion durch den Arm 63 des I#-olumnenanschlags 62 umgestellt (Abb. z3). Die Umstellung des Farbbandes beim Eintritt in diese Rubrik wird nicht behindert. Demzufolge wird das rote Feld des Farbbandes nunmehr tatsächlich wirksam. Die Gutschrift von 150o Mark wird in :der Kreditrubrik in Rot niedergeschrieben, was dem üblichen Gehrauch in der Buchhaltung entspricht. Bei der Niederschrift .erfolgt :eine Subtrahierung in dem Zählwerk, und da bei dieser Maschine das Komplement - Subtraktionssystem, dessen -Grundzahl 9 ist, in bekannter Weise »uz Verwendung kommt, so wird, wenn das Zählwerk bis in die reicht, 9:998 49999 als Komplement von 1500 Mark in: das Zählwerk eingetragen, zu welcher Zahl einschließlich der Extraziffer in der Einerstellung (s. Patentschrift 279783) der alte Saldo von 1314,46 Mark addiert wird und eine Registrierung von 9 999 8z446 sich ergibt. Die »Neunen« in den höheren Dezimalstellen zeigen dem Schreiber an, daß der Kunde ein K rieditsaldo zu seinen .Gunsten besitzt. Der Wagen wird dann bis zu der Saldorubrik befördert, in der der Kreditsaldo in Rot niedergeschrieben wird. Der tatsäeiliche Kreditsaldo wird, wie aus der genannten Patentschrift hervorgeht, 'dadurch bestimmt, daß das Komplement jeder Ziffer im Zählwerk zu der Grundzahl »9« bis auf die niedrigste Dezimalstelle, deren Grundzahl ja io« sein muß, zur Verwendung kommt. Es ist also das Yompleinent der im Zählwerk erscheinenden Zahl 185,54 Mark. Uin .das Zählwerk auf »0« einzustellen, ist es mithin erforderlich, diese Summe in der Saldorubrik, die ja eine ist, zu addieren. Es ist also nötig, die Maschine, während sie in dieser Rubrik arbeitet, auf Addition umzustellen. Dies kann geschehen, nachdem der Wagen in ,die Saldorubrik eingetreten ist, dadurch, daß die Kreditsaldotaste io8 angeschlagen wird:. Dadurch wird, unter Zuhilfenahme der AL1slÖSetaste 70, der Motor ausgelöst, so daß er das gemeinsame Bev4-egun,gsona n in Tätigkeit setzt und die Subtraktionsstange 56 in ihre frühere Lage zurückbringt, :demzufolge die Maschine wieder addieren kann. Bei dieser Umstellung auf Addition wird das schwarze Feld wirksam gemacht. Da :es aber wünschenswert ist, -den Kreditsaldo in Rot zu schreiben, ist die Kreditsäldotaste mit dem Umstellhebel i io verbunden, wodurch die Stoßstange 96 mit I-i.lfe des Hufbstückes i i i ;in; Tätigkeit gesetzt wird, so daß das rote Feld .des Farbbandes in die wirksame Lage gelangt. Der Kreditsaldo wird mithin in roter Schrift niedergeschrieben und indem Zählwerk addiert. Es ist hierbei zu beachten, daß, wenn das Zählwerk der höchsten Dezimalstelle »9« zeigt, in dem Zählwerk .eine Summe eingetragen steht, die dem Kunden gutgeschrieben werden soll, so daß die Kreditsaldotaste io8 angeschlagen werden muß. Befindet sich jedoch das Zahlenrad für die höchste Dezimalstelle nicht auf »9«, so .lautet die Summe zugunsten des Kaufmannes, und die Kreditsaldotaste ist nicht anzuschlagen. Auch jetzt kann nach Umstellen auf »0« ein schwarzer oder auch roter Stern. gedruckt werden.
  • Ein weiterer Kauf wird am 2o. Januar gemacht. Das lose Blatt des Buches wird. wieder in die Maschine eingeführt und 'der Saldo, 185,54 Mark, wird in das Zählwerk übertragen. Da es sich hier um: einen alten Saldo handelt, ein Saldo zugunsten des Kaufmannes, so wird die Masdiine auf Subtraktion durch die Subtraktionstaste 55 eingestellt, ehe der Safdo in die alte Saldorubrik eingetragen wird. Ist das Komplement (9 999 81446) von 185,54 Mark eingetragen, so zeigt das Zählwerk 9 999 8I446. Nachdem die richtige Eintragung in der Datumrubrik und in der Bezeichnungsnu'brik erfolgt ist, wind der Wagen bis zur Debetrubrik tabuliert und der Betrag der Ware, aoo Mark, :eingetragen. Das Zählwerk zeigt dann eine Summe .von 14,46 Mark als Debetsaldo, der darauf in Schwarz in,die Saldorubrik eingetragen wird.
  • Es wird weiter angenommen, daß am Ende des Monats dem. Kunden eine Albrechnung zugestellt wurde in -der :Hohe des Debetsaldos von 14,46 Mark, rund dieser schickt 'dann einen Scheck, jedoch mit einem Fehler insofern, als er anstatt 4,46 Mark nur 13,4:6 Mark zustellte. Um dies auf dem Arbeitsblatt zur Kenntnis ,zu bringen, wird das Blatt von neuem in, die Maschine eingeführt. Der Saldo von 14,46 Mark wird aus der Saldorubrik in die Rubrik für den alten Saldo übertragen und hierbei gleichzeitig in das Zählwerk eingetragen. Dann wird wieder das richtige Datum, z. B. der 3. Februar, in die Datumrubrik und in d@.ie Bezeichnungsrubrik dass Wort »Scheck« .eingescJhrieben. Darauf wird tabuliert bis die Maschine auf »Kreditsaldo« steht. Da diese Rubrik aber eine Subtraktionsrubrik ist, wird die Maschine selbsttätig auf Subtraktion umgestellt, so 'daß auch das rote- Feld des Farbbandes. wirksam wird. Der Betrag des Schecks, 1,3,46 Mark, wird dann niedergeschrieben und gleichzeitig ,än -das Zählwerk übertragen, wobei eine Subtraktion erfolgt :und, das Zählwerk den Betrag von i Mark zeigt. Um die Maschine alsdann auf »0« einzustellen, rnuß »i« addiert werden. Da es sich hier um eine Summe handelt, die zugunsten .des Kaufmannes geht, so wird sie in Schwarz gedruckt. Darauf wird der Stern hinzugefügt, um anzudeuten, daß die Rechnung in richtiger Weise vor sich gegangen ist.
  • Anis dem Obigen geht hervor, daß der Schreiber nicht immer nötig hät, die Maschine rechtzeitig auf Subtraktion und Addition einzustellen, da die Maschine dieses selbst bewirkt urid auch gleichzeitig die verschiedene Schreibweise, in Rot oder Schwarz, ohne weiteres selbsttätig ändert. Es leuchtet ein, daß auf diese Weise die Arbeit eine wesentlich leichtere ist als mit bisher bekannten Einrichtungen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRi'CHE: i. Schreibrechenmaschine, bei der subtrahierte Zahlen .m einer von addierten Zahlen abweichenden Farbe zum Aufdruck gelangen, gekennzeichnet durch Hilfsmittel, um je nach Bedarf beim Subtrahieren in 'der für Addition oder Subtraktion bestimmten Farbe zu drucken. 2. Schreibrechen=maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzei.ohnet, daß beim Subtrahieren der Umstelllmechanismus (88, 89), der Farbbandheber (9o) untätig gemacht wird. -3. Schreibrechenmaschin=e nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gestänge zum Umstellen des Z.weifarbenfarbbandes ein Zwischenorgan (96) vorgesehen ist, das vom Schreibwagen aus ausgeschaltet wer=den kann, um eine andere Farbe w=irksam zu machen. 4. Schreibrechenmasch=ine nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß ein Anschlag (ioi) am Schreibwagen (24) ein Hebelgestänge (1o2, 103, 104, 107) bewegt, um die Halbstange (96) zum Bewegen des Um:stellmechanismus (88, 89) beiseite zu drehen. 5. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet 'daß beim additivem Schrei=ben der @instelilmechanismus (88, 89) des Farbbandhebers (9o) durch ein von einer Taste (io8) a=us bewegtes Hubstück (i11) in eine Stellun;g angehoben wird, in der das Farbband eine für Subtraktion bestimmte Farbe den Typen darbietet. 6. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i .und 5, dadurch geken=nzeichnet, daß die genannte Taste (1o8) dlie Antriebsvorrichtung (Motor 49) eines d=ie Subtraktionsstange (56) bewegenden Organes. (48) derart auslöst, daß gleichzeitig mit Anheben des Umstellorganes, des Farbbandhebers die in Arbeitsstellung befindliche Subtraktionsstange in Ruhestellung zurückgeführt wird. 7. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von Hand durch die Taste (io8) bmvebte Sperrvorrichtung (i2o, 121), die bei Ausführung außergewöhnlicher rAdditionsarbeit (bei Eintragung eines Kreditsaldos) die Aus:lösevorrichtung (52, 53) der Subtraktionsstange (56) hindert, letzte freizugeben. B. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Taste (io8) mit dem Gestänge zum Anlassen der (Motor 49), (z. B. mit ider üblichen Anlaßtaste 7o), so verbunden ist, daß nach Ausführung einer Vorscbuhhewegung der genannten Taste (io8) diese in der- eingenommenen Stellung festgehalten und das genannte Anlaßgestänge in seine ursprüngliche Lage zurückkehren kann. 9. Schreibrech=enmaschine nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Taste (io8) sitzender Stift (112) hinter einen durch letzteren niedergedrückten Teil (i22) eines das Anlaßg,estänge (70, 74 72, 73) bewe=genden Hebels (i15, 116) greift, und dieser Hebel nach Passieren des Stiftes (112) wieder in seine frühere Lage zurückkehren kann, um das Anlaß,gestänge gleichfalls in seine erste Labe zurückkehren zu lassen. io. Schreibrechenmaschine nach An. Spruch 1, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung,' bestehend aus zwei verschiedenen Anzeigeorganen (129, i32), von denen das eine (129) zwei verschiedenfarbige Felder (127, 128) und das andere (132-) zwei, die verschiedenen Rechnungsarten an'd;euteride Zeichen (A, S) .trägt, wobei für beide Anzeigeorgane eine einzige Schäuöffnung (126) vorgesehen ist. i i. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i urid io, dadurch gekenn=zeichnet, daß jedes Farbenfeld selbst eine kleinere öffnung (133) besitzt, derart, daß j e nach der Stellung der Maschinenteile das eine oder das andere Zeichen (A bzw. S) und das eine oder däs andere farbige Feld (127 bzw. i28) sichtbar werden kann. 12. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i mit Vorrichtung zum Auf-'drucken eines besonderen, eine vorgeschriebene Stellung des Zählwerkes andeutenden Zeichens, gekennzeichnet durch Hilfsmittel, um :d=as Zeichen in einer an-,deren Farbe zu drucken als .die Zahl, zu der es gehört. 13. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i und i2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Aufdrucken eines 'die vollzogene Nullstellung des Zählwerkes andeutenden Zeichens für gewöhnlich gesperrt ist und bei einer Einstellmöglichkeit der Maschine auf Addition und auf Drucken in Rot das Zweifarbenfarbband.umstellbar ist, so .daß nach Vollendung der Rechenarbeit das Nullzeichen in Schwarz gedruckt werden kann. 14. Schreihr:echenmaschine nach Anspruch i, da-durch gekennzeichnet, daß bei der Tätigkeit des gemeinsamen Bewegungsorganes (48) ein mit :diesem in Verbindung stehender Teil (144) auf das Sperrorgan (116) der Taste (io8) derart einwirkt, daß dieses Sperrorgan zurückgezogen und somit die Taste freigegeben wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE745993C (de) * 1938-06-04 1944-05-26 Ncr Co Rechen- oder Buchhaltungsmaschine

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