AT125919B - Rechenmaschine. - Google Patents

Rechenmaschine.

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AT125919B
AT125919B AT125919DA AT125919B AT 125919 B AT125919 B AT 125919B AT 125919D A AT125919D A AT 125919DA AT 125919 B AT125919 B AT 125919B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rechenmaschine. 
 EMI1.1 
 Wagen in bestimmten Stellungen. 



   Gemäss der Erfindung erfolgt die Auswahl und Bereitstellung einzelner oder aller Rechenwerke vollkommen selbsttätig und unabhängig vom Wagen. welcher in diesem Falle nur den Papiervorschub und die Kolonneneinstellung des Formulars bewirkt. durch ein von der   Maschinenhauptwelle   angetriebenes Schalt- oder Steuerwerk, dessen willkörliche Ausbildung die Aufeinanderfolge der Einrückungen während einer Reihe von Arbeitsgängen bestimmt. Während bestimmter Arbeitsgänge in einer Reihe von z.

   B. 16 zusammengehörigen Arbeitsgängen werden bestimmte Rechenwerke eingeeschaltet. während in den übrigen Arbeitsgängen nur ein oder mehrere aufeinanderfolgende Abdrücke (Wiederholung) eines Betrages   durch     Anschläge   des Wagens veranlasst werden. 
 EMI1.2 
 einzelnen Addierwerke durch Einwirkung auf ihre Sperrorgane einschaltet. Die Auslösung und   Rückführung   dieser Schalt-oder Steuerscheibe in die Ruhelage kann entweder durch die   Summen-oder Zwischensummenziehtasten   einzelner oder aller Rechenwerke bewirkt werden, doch kann diese auch nur von einer einzigen Taste. der   Endsummenziehtaste eines bestimmten     Rechenwerkes abhängig gemacht sein.   



   Auf den Zeichnungen ist eine   Ausfühi'lmgsforn   der Erfindung bei einer Quadruplexmaschine (,,Ellis") beispielsweise dargestellt. Es bedeuten Fig. 1 und 2 Seitenansichten des Rechenwerkwahlschalters mit den Sondertasten in der Ruhelage und in der Lage gegen Ende des siebenten Maschinenganges eines aus 16 Maschinengängen bestehenden Arbeitsspiels, Fig. 3 eine Draufsicht auf die   Schaltvorrichtung gemäss Fig. l.   Fig. 4. eine schaubildliche Ansicht des Wiederholungsorgans, Fig. 5 eine Draufsicht der   Sondertastenreihe,   Fig. 6 ein Formular mit gemäss der Erfindung durchgeführten Buchungsbeispielen. 



   Ein Antriebsarm 2 der Maschinenhauptwelle 1 wird bei jedem Maschinengang aus der Normalstellung (Fig.   1)   in die Stellung gemäss Fig. 2 geschwenkt, wodurch die selbsttätige Auswahl und Einschaltung irgendeines der   Rechen- oder   Addierwerke erfolgt. 



   In der Sondertastenbank gemäss Fig. 5 befindet sich die   Löschtaste     3.   die Wiederholungs-   taste 4,   die Endsummenzieh- oder Korrekturtasten 5, 6, 7, 8 für die vier in der Zeichnung 
 EMI1.3 
 die Additionsausschalttaste 11. 



   An einem Hilfsrahmen   12   (Fig. 1   und 3)   des Maschinenrahmens 13 ist ein Arm 15 (Fig. 1 und   2)   befestigt, auf dessen Zapfen 18 eine mit Zähnen versehene Schalt-oder Wählerscheibe 19 und ein durch eine   Feder,'21 mit.   dem Arm 15 verbundener Schalthebel 20 lose sitzen. Gegen den seitlichen Lappen (Fig. 3) des Hebels 20 legt sich der   Antriebsarm   2 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 greift, trägt einen seitlich vorstehenden Zapfen 29. der beim Eingriff in einen der Zähne 7' die Scheibe 19 in der jeweilig durch die Klinke 22 eingestellten Lage festhält. Der   Lenker 28   ist bei 32 mit einem schwenkbar am Maschinenrahmen   aufgehängten   Tragarm 30 verbunden. 



  Dieser Tragarm 30 wird beim   Niederdrücken   der Summenzeichtaste 5 zum Zwecke einer Endsummenabnahme von dem ersten   Addierwerk durch Zusammenwirken   des Zapfens 33 mit seiner Daumenfläche derart nach rechts ausgeschwenkt, dass der Zapfen 29 die   Wählerscheibe   freigibt und ihre Rückkehr in die Normallage unter Wirkung der   Feder 24 zulässt. aus   der 
 EMI2.2 
   schoben wird.   



   Die Wählerscheibe 19 ist an ihrem Umfang mit zwei Vorsprüngen   t.-ss und einem   zwischen den Zahnreihen Rund T liegenden Vorsprung C verseilen. Am hinteren Ende der Fortschaltklinke 22 befindet sich ein Einschnitt, in welchen das vordere spitze Ende der Klinke 26 eingreift, wenn die Teile ihre Normallage gemäss Fig. 1   einnehmen.     Durch diesen   
 EMI2.3 
 Addierwerke für eine Betragsaufnahme. 



   Um einen Betrag in mehreren Spalten registrieren zu können, ist ein Hebel   43 (Fig. t)   vorgesehen, welcher bei der Verschiebung des Wagens durch die Einwirkung von verstellbaren Wagenanschlägen auf seinen Finger 44 geschwenkt wird. Der Hebel 4. 3 ist durch einen Lenker 45 mit einer Sperrschiene 46 verbunden, welche drehbar an der Sperrschiene 48 für die   Sperrung   und Freigabe der Betragstasten befestigt ist. 
 EMI2.4 
 rechnungsaddierwerk dient, das nach Ausstellen jeder Rechnung auf Null   zurückgestellt wird.   die andern Addierwerke jedoch fortlaufend entweder die Grundgebühren oder die   Einrahmen   aus den   Femgesprächen   aufnehmen.

   Man kann also von ihnen die für   Grundgebühren   oder für Ferngespräche insgesamt während eines Monats vereinnahmten Beträge ablesen. Nach Einstellung des ersten Betrages von   3'25,   der die zu zahlende feste Grundgebühr darstellen möge. mittels der Betragstasten und Drücken der Motortaste bewirkt ein entsprechender Wagenanschlag den Abdruck dieses Betrages in der ersten Zeile der ersten Spalte des Rechnungsformulars und gleichzeitig die Übertragung des Betrages in das erste Rechenwerk. Gleichzeitig trifft der Finger 44 (Fig. 4) auf einen Wagenanschlag.

   Dadurch wird der Hebel   43 gedreht und die   Sperrschine 46 gehoben, die die   auslösung der gedrückten Betragstasten (3#25   am Ende 
 EMI2.5 
 Einwirkung des Antriebsarmes 2 auf den Hebel   : 20   die   Wählerscheibe   19 mittels der Fortschaltklinke 22 um einen Zahn in Uhrzeigerrichtung weiterbewegt. Durch den in den nächsten Zahn der Zahnreihe T eintretenden Zapfen 29 der Klinke 26 wird die Wahlscheibe 19 in ihrer neuen Stellung festgehalten. 



   Nach dem ersten Maschinengang springt der Wagen in die zweite Stellung. in der durch   Niederdrücken   der Motortaste ein zweiter Maschinengang ausgelöst wird. Da am Ende des ersten Maschinenganges die gedrückten Tasten nicht ausgelöst wurden, so gelangt der Betrag   3#25   auch in der ersten Zeile der zweiten Spalte zum Abdruck. Eine Übertragung dieses Postens in ein Addierwerk findet jedoch während dieses Masehinenganges infolge der besonderen Ausbildung der   Wählerscheibe M   nicht statt, da keiner der Zähne A   und. B auf   einen der Sperrhebel 34, 35 zur Einwirkung kommt. Durch einen   Wagenanschlag wird. am   Ende des zweiten Maschinenganges wiederum die Auslösung der gedrückten Tasten verhindert. 



   Während des dritten Maschinenganges befindet sich die   Wählerscheihe   in einer Stellung. in der der Vorsprung 1 auf den Zapfen 38 der Klinke 34   drückt   und diese aus dem oberen 
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 EMI3.1 
 
Während des vierten Maschinenganges wird der gleiche Betrag in der ersten Zeile der vierten Spalte abgedruckt. Da während dieses Maschinenganges der Ansatz 44 des Hebels 4. 3 
 EMI3.2 
 Betragstasten eingestellter Posten, im Beispiel der   Betrag von 6#75 für die Tragferngespräche   in die zweite Zeile der   ersten Spalte abgedruckt und in das erste Rechenwerk übertragen   
 EMI3.3 
 Addierwerk. 



   Während des   achten Maschinenganges wird der Posten 6#75 in der zweiten Zeile der   vierten Spalte abgedruckt und die gedrückten Betragstasten am Ende des achten Maschinenganges ausgelöst. Der Teil ,C' der Scheibe 19 am Ende der Verzahung R verhindert nunmehr jede Weiterdrehung der Scheibe, ohne   Rücksicht   auf die Anzahl   der nunmehr folgenden   Arbeitsgänge, da die   Klinke,'22 in   einen   Sperrzahn   R nicht mehr eingreifen kann. 



   Während des   nennten Maschinenganges wird der zuvor neu eingestellte Betrag von 2#50   für die nachtferngespräche in der dritten   Zeile der ersten Spalte abgedruckt und von dem   Rechenwerk ,,1" aufgenommen. Der Abdruck dieses Betrages in den übrigen Spalten erfolgt beim zehnten, elften und   zwölften Arbeitsgang, ohne dass er infolge des Stillstandes noch in   ein weiteres Addierwerk übertragen wird. Nachdem der Betrag in der vierten Spalte registriert 
 EMI3.4 
 dem ersten Rechenwerk abgenommen und in der vierten Zeile der vier Spalten abgedruckt. 



  Während des dreizehnten bis fünfzehnten Machinenganges ist lediglich die Zwischensummenziehtaste 10 gedrückt während des schzehnten Maschinenganges ist jedoch die Endsummenziehtaste 5 des ersten   Rechenwerkes   gedrückt. Durch den Stift   3. 5 der Taste   5 wird über das Gestänge   30, 28   der Zapfen. 29 der Sperrzahnreihe T der Scheibe 19 ausgehoben und diese durch die   Feder, M   in ihre   Normallage (Fig. l) zurückgeholt.   Die zweite Rechnung in Fig. 6 unterscheidet sich von der ersten dadurch, dass der zweite Teilnehmer nicht nur keine Nacht-   ferngespräche   geführt hat, sondern sogar noch ein Guthaben von RM.   5'-bei   der Gesellschaft besitzt.

   Die ersten acht   Maschinengänge verlaufen   in genau der gleichen Weise wie beim 
 EMI3.5 
 RM 5'-. Ausserdem besitzt der Teilnehmer bei der Gesellschaft ein Guthaben von RM 5'-. 



   Während des   neunten   Maschinenganges ist zum Zwecke   der Kennzeichnung die   Ausschalttaste 11 gedrückt, welche die   Hinzufügung des Kreditzeichens CR zu   dem in der dritten Zeile gedruckten Betrag bewirkt. Beim   zwotften Maschinengang wird durch Niederdrücken der   Subtraktionstaste 9 der im Beispiel mit 5-00 CR angeführte Betrag von der im Rechen-   werk   aufgenommenen   Betragsumme abgezogen.

   Sollte hiebei der Kreditposten grösser sein als die Summe der Einzelbeträge in den   Zeilen . !" und., ' (im   Beispiel nicht der Fall), so bewirkt eine nicht dargestellte bekannte   Überzugvorrichtung durch   den Eingriff in die   Nute X   des Tastenschaftes die Sperrung der Endsummenziehtaste. 5, so dass diese nicht mehr gedrückt werden kann und   der Maschinenbenutzer auf   diese Weise von dem in der Maschine vorhandenen Überzug Kenntnis erhält. 



   Nach beliebig oftmaliger Wiederholung des aus sechzehu Maschinengängen beslehenden Arbeitsspiels können dann die   Endsummen   von dem dritten und vierten   Addierwerk abge-   nommen werden. Der in der untersten Zeile der zweiten Spalte registrierte Betrag ist die Endsumme der in den ersten Zeilen der dritten Spalte gedruckten Posten des vierten Addier- 
 EMI3.6 
 Spalte eingetragene Betrag die Endsumme der in den zweiten Zeilen der dritten Spalte gedruckten und in das   Addierwerk übertragenen   Posten, also die Beträge für die Tagferngespräche darstellt. 



   Die Zahl der Zähne R und T der Wählerscheibe 19 sowie die Zahl und Anordnung der Anschläge des Wagens kann entsprechend der Ausführung der zu bedruckenden Formulare 

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 EMI4.1 
 nahme der eingestellten Beträge freigeben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Rechen- oder Buchungsmaschine, bei welcher bei jedem   Wagenvorschub ein Abdruck   eines eingestellten Betrages und bei einigen Vorschüben auch eine Übertragung auf eines von mehreren Rechen- (Addier- und Subtrahier-) Werken erfolgt, dadurch gekennzeichnet. dass durch ein vom Maschinenantrieb angetriebenes Schalt- oder Steuerwerk (19) die einzelnen Rechenwerke in einer von der Ausbildung des Steuerwerkes   abhängigen   Aufeinanderfolge während einer Reihe von Arbeitsgängen ausgewählt und eingerückt werden.

Claims (1)

  1. 2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch das bei jedem Arbeitsgang schrittweise fortgeschaltete Steuerwerk (Wählerscheibe 19) mittels seiner Vorsprünge (A, B) in bestimmten Stellungen die Sperrvorrichtungen (. ) der Rechenwerke ausgelöst werden.
    3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (A,B) verstellbar an der Wählerscheibe angeordnet sind.
    4. Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählerscheibe (19) durch ein klinkengetriebe (22) von der Maschinenhauptwelle (1) fortgeschaltet und in der jeweils eingestellten Lage durch ein von der (Sonder-) Tastenbank beeinflussbares Zahn- gesperrt' (29) festgehalten wird.
    5. Rechenmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wählerseheibe . infolge ihrer stellenweise zahnfreien (Vorsprung C) Ausbildung in einer dadurch borbestimmten Stellung bei ihrer schrittweisen Fortschaltung durch ein Gesperre (29) ohne Rüchsieht auf EMI4.2 Gestänge (30, 28) von der (Sonder-) Tastenbank ausgelöst wird.
    6. Rechenmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer End- oder zwischensummenabnahme von einem der Rechenwerke durch Ausklinken des Gesperres (T. 29) mittels der Summenziehtaste die Wählerscheibe (ss) in die Normalstellung durch ihre Ruck- holfeder (24) zurück-geholt wird.
    7. Rechenmaschine nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass das Wiederholungsorgan (Hebel 43), durch welches die niedergedrückten Betragstasten in der niedergedrückten (Arbeits-) Lage für mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsgänge zum wiederholten Abdruck des gleichen Betrages gesperrt werden, von den Wagenanschlägen gesteuert wird.
AT125919D 1928-12-05 1929-12-04 Rechenmaschine. AT125919B (de)

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