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Rechenmaschine.
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Wagen in bestimmten Stellungen.
Gemäss der Erfindung erfolgt die Auswahl und Bereitstellung einzelner oder aller Rechenwerke vollkommen selbsttätig und unabhängig vom Wagen. welcher in diesem Falle nur den Papiervorschub und die Kolonneneinstellung des Formulars bewirkt. durch ein von der Maschinenhauptwelle angetriebenes Schalt- oder Steuerwerk, dessen willkörliche Ausbildung die Aufeinanderfolge der Einrückungen während einer Reihe von Arbeitsgängen bestimmt. Während bestimmter Arbeitsgänge in einer Reihe von z.
B. 16 zusammengehörigen Arbeitsgängen werden bestimmte Rechenwerke eingeeschaltet. während in den übrigen Arbeitsgängen nur ein oder mehrere aufeinanderfolgende Abdrücke (Wiederholung) eines Betrages durch Anschläge des Wagens veranlasst werden.
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einzelnen Addierwerke durch Einwirkung auf ihre Sperrorgane einschaltet. Die Auslösung und Rückführung dieser Schalt-oder Steuerscheibe in die Ruhelage kann entweder durch die Summen-oder Zwischensummenziehtasten einzelner oder aller Rechenwerke bewirkt werden, doch kann diese auch nur von einer einzigen Taste. der Endsummenziehtaste eines bestimmten Rechenwerkes abhängig gemacht sein.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausfühi'lmgsforn der Erfindung bei einer Quadruplexmaschine (,,Ellis") beispielsweise dargestellt. Es bedeuten Fig. 1 und 2 Seitenansichten des Rechenwerkwahlschalters mit den Sondertasten in der Ruhelage und in der Lage gegen Ende des siebenten Maschinenganges eines aus 16 Maschinengängen bestehenden Arbeitsspiels, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Schaltvorrichtung gemäss Fig. l. Fig. 4. eine schaubildliche Ansicht des Wiederholungsorgans, Fig. 5 eine Draufsicht der Sondertastenreihe, Fig. 6 ein Formular mit gemäss der Erfindung durchgeführten Buchungsbeispielen.
Ein Antriebsarm 2 der Maschinenhauptwelle 1 wird bei jedem Maschinengang aus der Normalstellung (Fig. 1) in die Stellung gemäss Fig. 2 geschwenkt, wodurch die selbsttätige Auswahl und Einschaltung irgendeines der Rechen- oder Addierwerke erfolgt.
In der Sondertastenbank gemäss Fig. 5 befindet sich die Löschtaste 3. die Wiederholungs- taste 4, die Endsummenzieh- oder Korrekturtasten 5, 6, 7, 8 für die vier in der Zeichnung
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die Additionsausschalttaste 11.
An einem Hilfsrahmen 12 (Fig. 1 und 3) des Maschinenrahmens 13 ist ein Arm 15 (Fig. 1 und 2) befestigt, auf dessen Zapfen 18 eine mit Zähnen versehene Schalt-oder Wählerscheibe 19 und ein durch eine Feder,'21 mit. dem Arm 15 verbundener Schalthebel 20 lose sitzen. Gegen den seitlichen Lappen (Fig. 3) des Hebels 20 legt sich der Antriebsarm 2
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greift, trägt einen seitlich vorstehenden Zapfen 29. der beim Eingriff in einen der Zähne 7' die Scheibe 19 in der jeweilig durch die Klinke 22 eingestellten Lage festhält. Der Lenker 28 ist bei 32 mit einem schwenkbar am Maschinenrahmen aufgehängten Tragarm 30 verbunden.
Dieser Tragarm 30 wird beim Niederdrücken der Summenzeichtaste 5 zum Zwecke einer Endsummenabnahme von dem ersten Addierwerk durch Zusammenwirken des Zapfens 33 mit seiner Daumenfläche derart nach rechts ausgeschwenkt, dass der Zapfen 29 die Wählerscheibe freigibt und ihre Rückkehr in die Normallage unter Wirkung der Feder 24 zulässt. aus der
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schoben wird.
Die Wählerscheibe 19 ist an ihrem Umfang mit zwei Vorsprüngen t.-ss und einem zwischen den Zahnreihen Rund T liegenden Vorsprung C verseilen. Am hinteren Ende der Fortschaltklinke 22 befindet sich ein Einschnitt, in welchen das vordere spitze Ende der Klinke 26 eingreift, wenn die Teile ihre Normallage gemäss Fig. 1 einnehmen. Durch diesen
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Addierwerke für eine Betragsaufnahme.
Um einen Betrag in mehreren Spalten registrieren zu können, ist ein Hebel 43 (Fig. t) vorgesehen, welcher bei der Verschiebung des Wagens durch die Einwirkung von verstellbaren Wagenanschlägen auf seinen Finger 44 geschwenkt wird. Der Hebel 4. 3 ist durch einen Lenker 45 mit einer Sperrschiene 46 verbunden, welche drehbar an der Sperrschiene 48 für die Sperrung und Freigabe der Betragstasten befestigt ist.
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rechnungsaddierwerk dient, das nach Ausstellen jeder Rechnung auf Null zurückgestellt wird. die andern Addierwerke jedoch fortlaufend entweder die Grundgebühren oder die Einrahmen aus den Femgesprächen aufnehmen.
Man kann also von ihnen die für Grundgebühren oder für Ferngespräche insgesamt während eines Monats vereinnahmten Beträge ablesen. Nach Einstellung des ersten Betrages von 3'25, der die zu zahlende feste Grundgebühr darstellen möge. mittels der Betragstasten und Drücken der Motortaste bewirkt ein entsprechender Wagenanschlag den Abdruck dieses Betrages in der ersten Zeile der ersten Spalte des Rechnungsformulars und gleichzeitig die Übertragung des Betrages in das erste Rechenwerk. Gleichzeitig trifft der Finger 44 (Fig. 4) auf einen Wagenanschlag.
Dadurch wird der Hebel 43 gedreht und die Sperrschine 46 gehoben, die die auslösung der gedrückten Betragstasten (3#25 am Ende
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Einwirkung des Antriebsarmes 2 auf den Hebel : 20 die Wählerscheibe 19 mittels der Fortschaltklinke 22 um einen Zahn in Uhrzeigerrichtung weiterbewegt. Durch den in den nächsten Zahn der Zahnreihe T eintretenden Zapfen 29 der Klinke 26 wird die Wahlscheibe 19 in ihrer neuen Stellung festgehalten.
Nach dem ersten Maschinengang springt der Wagen in die zweite Stellung. in der durch Niederdrücken der Motortaste ein zweiter Maschinengang ausgelöst wird. Da am Ende des ersten Maschinenganges die gedrückten Tasten nicht ausgelöst wurden, so gelangt der Betrag 3#25 auch in der ersten Zeile der zweiten Spalte zum Abdruck. Eine Übertragung dieses Postens in ein Addierwerk findet jedoch während dieses Masehinenganges infolge der besonderen Ausbildung der Wählerscheibe M nicht statt, da keiner der Zähne A und. B auf einen der Sperrhebel 34, 35 zur Einwirkung kommt. Durch einen Wagenanschlag wird. am Ende des zweiten Maschinenganges wiederum die Auslösung der gedrückten Tasten verhindert.
Während des dritten Maschinenganges befindet sich die Wählerscheihe in einer Stellung. in der der Vorsprung 1 auf den Zapfen 38 der Klinke 34 drückt und diese aus dem oberen
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Während des vierten Maschinenganges wird der gleiche Betrag in der ersten Zeile der vierten Spalte abgedruckt. Da während dieses Maschinenganges der Ansatz 44 des Hebels 4. 3
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Betragstasten eingestellter Posten, im Beispiel der Betrag von 6#75 für die Tragferngespräche in die zweite Zeile der ersten Spalte abgedruckt und in das erste Rechenwerk übertragen
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Addierwerk.
Während des achten Maschinenganges wird der Posten 6#75 in der zweiten Zeile der vierten Spalte abgedruckt und die gedrückten Betragstasten am Ende des achten Maschinenganges ausgelöst. Der Teil ,C' der Scheibe 19 am Ende der Verzahung R verhindert nunmehr jede Weiterdrehung der Scheibe, ohne Rücksicht auf die Anzahl der nunmehr folgenden Arbeitsgänge, da die Klinke,'22 in einen Sperrzahn R nicht mehr eingreifen kann.
Während des nennten Maschinenganges wird der zuvor neu eingestellte Betrag von 2#50 für die nachtferngespräche in der dritten Zeile der ersten Spalte abgedruckt und von dem Rechenwerk ,,1" aufgenommen. Der Abdruck dieses Betrages in den übrigen Spalten erfolgt beim zehnten, elften und zwölften Arbeitsgang, ohne dass er infolge des Stillstandes noch in ein weiteres Addierwerk übertragen wird. Nachdem der Betrag in der vierten Spalte registriert
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dem ersten Rechenwerk abgenommen und in der vierten Zeile der vier Spalten abgedruckt.
Während des dreizehnten bis fünfzehnten Machinenganges ist lediglich die Zwischensummenziehtaste 10 gedrückt während des schzehnten Maschinenganges ist jedoch die Endsummenziehtaste 5 des ersten Rechenwerkes gedrückt. Durch den Stift 3. 5 der Taste 5 wird über das Gestänge 30, 28 der Zapfen. 29 der Sperrzahnreihe T der Scheibe 19 ausgehoben und diese durch die Feder, M in ihre Normallage (Fig. l) zurückgeholt. Die zweite Rechnung in Fig. 6 unterscheidet sich von der ersten dadurch, dass der zweite Teilnehmer nicht nur keine Nacht- ferngespräche geführt hat, sondern sogar noch ein Guthaben von RM. 5'-bei der Gesellschaft besitzt.
Die ersten acht Maschinengänge verlaufen in genau der gleichen Weise wie beim
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RM 5'-. Ausserdem besitzt der Teilnehmer bei der Gesellschaft ein Guthaben von RM 5'-.
Während des neunten Maschinenganges ist zum Zwecke der Kennzeichnung die Ausschalttaste 11 gedrückt, welche die Hinzufügung des Kreditzeichens CR zu dem in der dritten Zeile gedruckten Betrag bewirkt. Beim zwotften Maschinengang wird durch Niederdrücken der Subtraktionstaste 9 der im Beispiel mit 5-00 CR angeführte Betrag von der im Rechen- werk aufgenommenen Betragsumme abgezogen.
Sollte hiebei der Kreditposten grösser sein als die Summe der Einzelbeträge in den Zeilen . !" und., ' (im Beispiel nicht der Fall), so bewirkt eine nicht dargestellte bekannte Überzugvorrichtung durch den Eingriff in die Nute X des Tastenschaftes die Sperrung der Endsummenziehtaste. 5, so dass diese nicht mehr gedrückt werden kann und der Maschinenbenutzer auf diese Weise von dem in der Maschine vorhandenen Überzug Kenntnis erhält.
Nach beliebig oftmaliger Wiederholung des aus sechzehu Maschinengängen beslehenden Arbeitsspiels können dann die Endsummen von dem dritten und vierten Addierwerk abge- nommen werden. Der in der untersten Zeile der zweiten Spalte registrierte Betrag ist die Endsumme der in den ersten Zeilen der dritten Spalte gedruckten Posten des vierten Addier-
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Spalte eingetragene Betrag die Endsumme der in den zweiten Zeilen der dritten Spalte gedruckten und in das Addierwerk übertragenen Posten, also die Beträge für die Tagferngespräche darstellt.
Die Zahl der Zähne R und T der Wählerscheibe 19 sowie die Zahl und Anordnung der Anschläge des Wagens kann entsprechend der Ausführung der zu bedruckenden Formulare
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nahme der eingestellten Beträge freigeben.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Rechen- oder Buchungsmaschine, bei welcher bei jedem Wagenvorschub ein Abdruck eines eingestellten Betrages und bei einigen Vorschüben auch eine Übertragung auf eines von mehreren Rechen- (Addier- und Subtrahier-) Werken erfolgt, dadurch gekennzeichnet. dass durch ein vom Maschinenantrieb angetriebenes Schalt- oder Steuerwerk (19) die einzelnen Rechenwerke in einer von der Ausbildung des Steuerwerkes abhängigen Aufeinanderfolge während einer Reihe von Arbeitsgängen ausgewählt und eingerückt werden.