CH95035A - Kupplung an Zweiwalzenmühlen. - Google Patents

Kupplung an Zweiwalzenmühlen.

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CH95035A
CH95035A CH95035DA CH95035A CH 95035 A CH95035 A CH 95035A CH 95035D A CH95035D A CH 95035DA CH 95035 A CH95035 A CH 95035A
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CH
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Rohlmann-Werke G M B H
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Rohlmann Werke G M B H
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  Kupplung an     Zweiwalzenmühlen.       . Die. Erfindung bezieht sich auf eine Kupp  lung an     Zweiwalzenmühlen,    das heisst auf  Maschinen, bei welchen eine fest gelagerte  schnellaufende und eine federnd gelagerte       langsamlaufende    Walze vorhanden sind.  Eine Kupplung zwischen diesen beiden Wäl  zen     muss    demgemäss verschiedenen Forderun  gen genügen, nämlich einmal die Tourenzahl  der antreibenden schnellaufenden Walze  mit einer geeigneten Übersetzung auf die       langsamlaufende    Walze zu übertragen. und  anderseits zu gestatten,     dass-    beim Zurück  federn dieser letzteren der Eingriff in die  Kupplung nicht unterbrochen wird.

   Insbe  sondere diese letztere     Forderung    wurde bei  den bekannten Kupplungen für diesen Zweck  nicht oder-wenigstens in ungenügender Weise  derart erfüllt, dass beim Zurückfedern die  Gefahr des     Ausbrechens    der Zähne der Kupp  lungsräder bestand. Weiterhin ist es not  wendig, dass die Kupplung in jedem Augen  blick leicht und schnell aus- und eingerückt  werden kann. - Allen diesen Bedingungen ge  horcht die Kupplung gemäss der Erfindung,    indem die Kupplungsteile an einer Schwinge  angeordnet sind, die zwecks - Aus-,     bezw.     Einrückung der Kupplung von der langsam  laufenden Walze weg,     bezw.    gegen dieselbe  hin bewegt werden kann.

   Zweckmässig ist  diese Schwinge zentrisch zur Achse der  'schnellaufenden Walze gelagert, so dass bei  Wahl von     Stirnzahnrädchen    als Kupplungs  teile der     Eingriff    der Räder mit dem an  treibenden     Rade    der schnellaufenden Walze  dauernd     bestehen    bleibt, unabhängig davon,  wieweit die Schwinge aus- oder eingeschwun  gen wird.  



  Der . Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in einer' beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt, und zwar zeigen       Fig.    1 und 3 je eine Seitenansicht der  selben in eingerücktem,     bezw.    ausgerücktem  Zustand, und       Fig.    2 eine Draufsicht.  



  Die Kupplung besitzt eine Welle 1, auf  der ein Zahnrad 2 fest     aufgekeilt    ist. Diese  Welle 1 dient auch als Lager-     bezw.    An  triebswelle der schnellaufenden Walze 3: Das      vordere Ende der Welle 1 ist zu einem  Zapfen 4 ausgebildet, der in eine zylindrische  Bohrung eines Auges 5 eingreift, welche an  einer Schwinge 6 angeordnet ist. Die Schwinge  6 besitzt ferner     koachsial    zum Zapfen 4     bezw.     Auge 5 einen Lagerzapfen 7, der in der  Wandung des Gehäuses 8 gelagert ist.  



  Durch die beschriebene Einrichtung er  hält man eine genaue zentrische Anordnung  zwischen der Achse 1 und der Lagerung der  Schwinge 6, so dass sämtliche Teile der  letzteren konzentrisch zur Achse 1 schwingen.  Die Schwinge 6 dient als Träger für Kupp  lungszahnräder 9 und 10, von denen 9 mit  dem Zahnrad 2 dauernd in Eingriff stehend  als Zwischenrad dient, während das Zahn  rad 10 während des     Betriebes    mit dem Zahn  rad 11 der     langsamlaufenden    Walze 12 in  und ausser     Eingriff    gebracht werden kann.  Die     Ausschwingung    der Schwinge 6 erfolgt  durch einen doppelarmigen Hebel 13, der bei  14 auf der Aussenseite des Gehäuses 8 ge  lagert und dessen kürzerer Arm mit dem  gabelförmigen Ende der Schwinge 6 gelenkig  verbunden ist.

   Der längere Arm des Hebels 13  erstreckt sich unter dem Gehäuse 8 hindurch  und trägt auf der Vorderseite desselben einen       federbeeinflussten    Sperrstift 16, der bei ein  gerückter Kupplung in eine Rast 17 und bei,  ausgerückter Kupplung in eine Rast 18 ein  greift. Die Rast 17 ist am Gehäuse 8 ver  stellbar angebracht, um die     Arbeitsstellung     der Schwinge 6 entsprechend den verschiede  nen Durchmessern der Walzen anpassen zu       Sönnen.    Die Abmessungen der Schwinge 6  sind dabei so gehalten, dass das Zahnrad 10  an solcher Stelle mit dem Zahnrad 11 in  Eingriff steht, dass beim Zurückfedern der  Walze 12 das Zahnrad 11 sich auf dem  Zahnrad 10 abrollen kann, ohne zu Zahn  brüchen oder dergleichen zu führen.  



  An Stelle der auf der Zeichnung darge  stellten Kupplung durch Stirnräder ist es  auch möglich, die Kupplung durch Kegel  räder und Schneckentrieb vorzunehmen. In  diesem Falle würde man auf die Welle 1 ein  Kegelrad aufsetzen, welches mit einem an    der Schwinge gelagerten Kegelrad sich in  dauerndem     Eingriff    befinden würde.

   Von  diesem Kegelrad aus liesse sich dann eine  Schnecke antreiben, mit welcher ein auf der  Welle der     langsamlaufenden    Walze 12 vor  gesehenes Schneckenrad in     Eingriff    steht  Letztere Einrichtung würde ohne weiteres  ein Zurückfedern der     langsamlaufenden    Walze  gestatten, da das an dieser befestigte     Schnek-          kenrad    sich auf der Schnecke der Kupplung  frei abrollen kann.  



  Die Wirkungsweise, sowie die Art der  Bedienung wäre im übrigen die gleiche wie  bei dem in der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupplung an Zweiwalzenmühlen mit einer schnellaufenden Walze und einer langsam laufenden, federnd gelagerten Walze, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsteile an einer Schwinge gelagert sind, die zwecks Aus- und Einrückung der Kupplung von der langsamlaufenden Walze weg, bezw. gegen dieselbe hin bewegt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der die Kupplungsteile tragenden Schwinge durch einen in der Wandung eines die Schwinge aufnehmenden Gehäuses gelagerten, reit der Antriebswelle der schnellaufenden Walze gleichachsigen Zapfen und durch einen zentrischen Zapfen der letzteren gebildet ist. 2.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Schwinge gelagerten Kupplungs teile Stirnzahnräder sind. 3. Kupplung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen zur Verstellung der Schwinge dienen den Hebel, der in einer senkrecht zur Antriebswelle befindlichen Ebene schwing bar gelagert ist. 4. Kupplung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Betätigung der Schwinge dienende Hebel doppelarmig ist, an dem dieselbe aufnehmenden Gehäuse gelagert und dasselbe mit dem einen Arm um fassend in zwei am Gehäuse angebrachte Rasten einstellbar ist. 5.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Rast, welche die Stellung des Hebels bei eingerückter Kupplung bestimmt, am Gehäuse verstellbar angebracht ist.
CH95035D 1919-09-01 1921-03-22 Kupplung an Zweiwalzenmühlen. CH95035A (de)

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CH95035D CH95035A (de) 1919-09-01 1921-03-22 Kupplung an Zweiwalzenmühlen.

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