Honmasehine zur Bearbeitung von Lagerringen Die Erfindung betrifft eine Honmaschine zum Bear beiten von Lagerringen, insbesondere von Wälzlager ringen, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass zum Zuführen der zu bearbeitenden Lagerringe zu der die Ringe während der Bearbeitung festhaltenden Spann einrichtung eine schräge Rollbahn mit seitlichen und oberen Führungswänden vorgesehen ist, die mit einer Mittelplatte zwischen den Seitenwänden versehen ist, die in einer senkrechten Ebene verschwenkbar ist und einen die die Rollbahn herabrollenden Lagerringe in der angehobenen Stellung der Mittelplatte anhal tenden Anschlag,
eine beim Senken und anschliessen- den Aufwärtsgehen der Mittelplatte die Ringe auf gleiche Höhe mit der Spanneinrichtung anhebende Anschlagrolle sowie blockartige Elemente zum Erfas sen und zentrischen Ausrichten der Lagerringe besitzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die Rückseite einer Honmaschine gemäss der Erfindung in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 2 die Vorderseite der Maschine nach Fig. 1, ebenfalls in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 3 den Antriebsmechanismus der Maschine nach Fig. 1 und 2 in perspektivischer Darstellung, Fig. 4 den Spannkopf der erfindungsgemässen Maschine in einer Seitenansicht und in einem senk rechten Schnitt gemäss der Linie 4-4 der Fig. 5,
Fig. 5 den Spannkopf nach Fig. 4 in einer Drauf sicht, Fig. 6 den Spannkopf nach Fig. 4 in einer Vor deransicht gemäss der Linie 6-6 der Fig. 4, Fig. 7 den Spannkopf nach Fig. 4 in einer Vorder ansicht in einem Schnitt gemäss der Linie 7-7 der Fig. 4, Fig. 8 den Honkopf und den Schwingarm der erfindungsgemässen Maschine in einer Vorderansicht,
Fig. 9 den Honkopf und den Schwingarm nach Fig. 8 in einem Schnitt gemäss der Linie 9-9 der Fig. 8, Fig. 10 eine Führungsrolle des Honkopfes nach Fig. 8 in einem Schnitt gemäss der Linie 10-10 der Fig. 8, Fig. 11 einen Honschuh gemäss der Erfindung in einer Ansicht von unten,
Fig. 12 den Honschuh nach Fig. 11 in einem Schnitt gemäss der Linie 12-12 der Fig. 11, Fig. 13 eine abgewandelte Ausführungsform des Honschuhs nach Fig. 11 in einer Ansicht von unten, Fig. 14 einen Teil des Nockentriebs und des Antriebs der erfindungsgemässen Maschine in einer Seitenansicht, Fig. 15 die Vorschubeinrichtung der neuen Maschine mit Greifplatte in einer Seitenansicht,
Fig. 16 die Greifplatte nach Fig. 15 in einer Vorder ansicht gemäss der Linie l6-16 der Fig. 15, Fig. 17 die Stossplatte und die Druckrollen der Spannspindel in einer Ansicht von hinten gemäss der Linie 17-17 der Fig. 14, Fig. 18 die Lagerung des Honkopfes in einer Vor deransicht, Fig. 19 die Lagerung des Honkopfes nach Fig. 18 in einer Draufsicht,
Fig. 20 die Lagerung des Honkopfes nach Fig. 18 in einer Seitenansicht gemäss der Linie 20-20 der Fig. 18, Fig. 21 die Lagerung nach Fig. 18 in einem Schnitt gemäss der Linie 21-21 der Fig. 18, Fig. 22 die Lagerplatte für die Honriemen- oder Honbandrollen und die Vorschubeinrichtung in einer Seitenansicht,
Fig. 23 die Lagerung nach Fig. 22 in einer Ansicht gemäss der Linie 23-23 der Fig. 22, Fig. 24 die Vorschubeinrichtung für den Honriemen in einer Seitenansicht in einem Schnitt gemäss der Linie 24-24 der Fig. 22, Fig. 25 eine Aufwickelrolle in einer Seitenansicht in einem Schnitt gemäss der Linie 25-25 der Fig. 22,
Fig. 26 die Antriebseinrichtung für den Honriemen in einer Seitenansicht in einem Schnitt gemäss der Linie 26-26 der Fig. 22, Fig. 27 eine aus einem Sperrad und einer Klaue bestehende Einrichtung in einem Schnitt gemäss der Linie 27-27 der Fig. 24, Fig. 28 ein Vorschubrad und ein Sperrmechanis mus in einer Seitenansicht in einem Schnitt gemäss der Linie 28-28 der Fig. 24,
Fig. 29 die Vorschubeinrichtung für die zu hon- enden Lagerringe in einer Seitenansicht, Fig. 30 die Einrichtung nach Fig. 29 in einer Draufsicht teilweise im Schnitt, Fig. 31 den Nockentrieb in einer Vorderansicht und die Fig. 32, 33, 34 und 35 die Nocken des Nocken triebs nach Fig. 31 jeweils in Seitenansichten gemäss den Linien 32, 33, 34 und 35 der Fig. 31.
In Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung sind mit 1 Ständer bezeichnet, die eine Grundplatte oder einen Tisch 2 tragen und durch Querträger 3 und eine Motorplatte 4 verbunden sind (Fig. 3), um einen starren Aufbau zu bilden. Der zur Bearbeitung der Werkstücke dienende Mechanismus, wie die als Ganzes mit 5 bezeichnete Spanneinrichtung und der als Ganzes mit 6 bezeich nete Honkopf sind auf der Oberseite der Grundplatte 2 angebracht, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Der Antrieb und der Nockentrieb sind zusammen mit dem Antriebs motor und den Kupplungen unterhalb der Grund platte 2 angebracht, wie in Fig. 3 gezeigt ist.
Eine als Ganzes mit 7 bezeichnete Vorschubeinrichtung ist zwischen der Spanneinrichtung 5 und dem Honkopf 6 angeordnet, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Die Spanneinrichtung besteht aus einem Block lager 8, das durch Flanschen 9 und Bolzen 10 an der Grundplatte 2 befestigt ist (Fig. 1). Ein Spindelge- häuse 11 ist durch einen jochartigen Steg 12 mit den Lagerelementen 13 und 14 für eine Spindel 15 ver bunden, die in einem Lager 16 des Lagerblocks 8 gelagert ist.
Ein Gegengewichtsträger 17 mit einem einstellbaren Gegengewicht 18 erstreckt sich vom joch- artigen Steg 12 weg so das dass Spindelgehäuse ein mehr oder weniger stark schwingendes Glied darstellt, das zwischen einer Reihe von einstellbaren Schrauben in einer im nachfolgenden in Verbindung mit Fig. 7 der Zeichnung beschriebenen Weise verstellt werden kann. Das Spindelgehäuse 11 enthält eine in Kugel lagern 20 gelagerte Hohlspindel 19 (Fig. 4) und hat einen Flansch 21, der mit Bolzen 22 versehen ist, die einen sich durch einen federnden Spannkopf 24 hin durch erstreckenden Teil 23 besitzen.
Der Spannkopf ist mit einen Winkel zwischen sich bildenden Schlitzen 25 versehen, wie in Fig. 4 und 6 gezeigt ist. Die Köpfe 22a der Bolzen 22 wirken als Anschläge für den Spann- kopf 24. Es gibt zwei oder mehrere solcher Bolzen 22 und eine Mehrzahl von Schraubenfedern 26 (Fig. 4), die in Federlagern in einem Spannkopfgehäuse 27 und im Spannkopf 24 untergebracht sind, um den Spann kopf 24 vom Spannkopfgehäuse 27 federnd weg zudrücken.
Der Spannkopf 24 ist mit einer abgeschrägten Aussenfläche 24a und das Gehäuse 27 mit einer abge schrägten Innenfläche 27a versehen, wobei diese letztere eine Nut zur Aufnahme eines O-Ringes 28 aus Gummi aufweist. Der Spannkopf 24 besitzt eine Nabe 29, die einen Endanschlag für ein becherartiges Stossteil 39 bildet, das am Ende einer Spindel 31 mit einer Mutter 31a befestigt ist. Die Spindel 31 ist in der Hohlspindel 19 gleitend gelagert. Eine Schrauben feder 32 (Fig. 5) liegt gegen eine Endplatte 33 und eine Stossplatte 34 an.
Die Stossplatte 34 ist mit einer Lager fläche 35 versehen, auf der zwei Druckrollen 36 und 37 (Fig. 2) unter dem Druck eines Winkelhebels 38 aufliegen, der in einer unten noch zu erläuternden Weise betätigt wird.
Nach Fig. 1, 2 und 5 der Zeichnung ist die Hohl spindel 19 mit einem Scheibenrad 39 versehen, das durch einen Riemen 40 mit einem Scheibenrad 41 verbunden ist, das von einem Motor 42 über ein Unter setzungsgetriebe 43 (Fig. 2) angetrieben wird. Wie aus Fig. 4 zu sehen ist, dient der Spannkopf 24 dazu, den Ring 44 eines Rollenlagers zu erfassen, wobei er bei 44a eine Ausnehmung besitzt, damit er die Endfläche und den Umfang des Ringes 44 umfassen kann.
Die Schraubenfeder 32 (Fig. 5) zieht normalerweise den Sapnnkopf 24 entgegen der Wirkung der Schrauben feder 26 mit Hilfe des becherartigen Stossteiles 30 zurück, und wenn der Spannkopf zurückgezogen wird, liegt er gegen den O-Ring 28 an, und seine jeweils einen Winkel zwischen sich bildenden, radialen Finger oder Backen zwischen den Schlitzen 25 ziehen sich zusammen, um den Ring 44 zu ergreifen.
Wenn die Spindel 31 durch die Rollen 36 und den auf die Stoss- platte 34 wirkenden Winkelhebel 38 verstellt und entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 32 nach rechts bewegt wird (Fig. 4), bewegen die Federn 26, die drei oder mehr an Zahl sein können, den Spann kopf 24 vom O-Ring 28 weg und ermöglichen es den Fingern oder den Backen, sich radial nach aussen zu bewegen und hierbei den Ring 44 freizugeben. Der becherartige Stossteil 30 auf der Welle 31 umfasst die Hinterseite des Ringes 44 und stösst ihn aus dem Spannkopf heraus.
Die Mittel zum Vorschieben und Anliefern der Lagerringe an den Spannkopf und zum Abführen der selben werden nunmehr in Zusammenhang mit den Fig. 1, 14, 15, 16, 29 und 30 der Zeichnung beschrieben. Die Vorschubeinrichtung kann als Mittelplattenvor- schub bezeichnet werden und ist als Ganzes in Fig. 1 der Zeichnung mit 7 bezeichnet. Wie in Fig. 29 und 30 gezeigt ist, besteht die Vorschubeinrichtung aus zwei im Abstand voneinander liegenden Platten 45 und 46 mit einem Anschlag 46a an der Oberseite, die eine Rollbahn bilden. Eine um einen Zapfen 48 bewegliche Mittelplatte 47 ist zwischen den Platten 45 und 46 angeordnet.
Die Mittelplatte wird einer Schwenkbe wegung durch eine nockenbetägtigte Stange 49 unter worfen (Fig. 14 und 28), die mit der Mittelplatte durch einen Bolzen 50 verbunden ist. Eine mit einem abwärts zeigenden Teil der Mittelplatte verbundene und mit einem Ende an einem feststehenden Bolzen 53 befes tigte Feder 51 stellt die Mittelplatte 47 normalerweise schräg nach oben. Die Mittelplatte ist mit einer Anschlagplatte 54 versehen, deren obere Kante 55 in ihrer unteren Stellung der Rollbahn 56 zwischen den Platten 45 und 46 gegenüberliegt. Diese Rollbahn trägt die Ringe 44, die in strichpunktierten Linien gezeigt sind, wie sie auf der Bahn nach unten rollen und gegen den Anschlag 54 treffen.
Wenn die Mittelplatte 47 durch den Nocken hebel 49 bis an die Stelle gesenkt wird, an der die Oberseite der Anschlagplatte 54 der Rollbahn 56 gegenüber liegt, rollt ein Lagerring 44 bis zur Rolle 57 fort, und wenn die Mittelplatte angehoben wird, rollt der Lagerring gegen einen Anschlag 58 an der Mittelplatte und einen feststehenden Anschlag 58a. Die Anschläge 58 und 58a sind Lehrenpunkte, mit deren Hilfe die Lagerringe 44 zu dem Spannkopf 24 zentrisch ausgerichtet werden. Um die Vorschub bewegung zu beschleunigen, ist eine einstellbare Setz schraube 59 mit einem spitzen Ende 60 vorgesehen, das die Lagerringe 44 an ihrem Umfang beim Hoch gehen der Mittelplatte 47 erfasst und die Ringe in die Stellung vorschnellt, in der sie gegen den Anschlag 58 anliegen.
Die gegen die Anschläge 58 und 58a anliegenden Lagerringe 44 werden von einer Greifplatte 61 erfasst, die genauer in Fig. 15 und 16 gezeigt ist. Die sich in Richtung des Pfeiles bewegende Greifplatte (Fig. 15) ergreift den Lagerring 44 und stösst ihn zwischen die Backen des Spannkopfes 24. Die Greifplatte 61 wird durch einen Arm 62 bewegt, der an einem bei 64 schwenkbar gelagerten Hebel 63 angebracht ist und von einem mit dem Arm 62 bei 66 und mit dem Lagerblock 5 durch den Bolzen 67 (Fig. 2) ver- schwenkbar verbundenen Hebel 65 betätigt wird.
Die Hebel 63 und 65 bewirken eine translatorische Be wegung des Armes 62, so dass die Greifplatte sich flach gegen die Oberfläche des Lagerringes 44 be wegt. Wie in Fig. 14 und 15 gezeigt ist, ist der Hebel 65 mit einer Nockenfläche 68 versehen, die gegen eine an einem Nockenhebel 70 angebrachte Rolle 69 an liegt. Eine Feder 71 ist mit einer Verlängerung 72 des Hebels 75 durch eine Schraube 73 und mit dem Nockenhebel 70 durch die Schraube 74 verbunden. Mit Hilfe der den Hebel 65 gegen die Rolle 69 halten den Federspannung ist die Greifplatte 61 federnd gelagert, um die Lagerringe 44 so unter Spannung zu halten, als wenn sie von Hand in den Spannkopf 24 eingelegt werden würden.
Nach Fig. 29 gleiten die Lagerringe 44, nachdem sie von dem Stossteil 30 aus dem federnden Spann- kopf 24 ausgestossen worden sind (Fig. 4), auf der schrägen Bahn 75 zwischen den Seitenwänden 75a und 75b (Fig. 1) nach unten zu einem Auslauf 76.
Der Honkopf wird nunmehr in Verbindung mit Fig. 1, 2, 7 bis 13 und 18 bis 28 der Zeichnung be schrieben. Der in Fig. 2 als Ganzes mit 6 bezeichnete Honkopf ist in einer Spule 77 (Fig. 1) gelagert, die von einem am Gleitrahmen 79 beweglichen Gleitstück 78 getragen wird, wie genauer in Fig. 18 gezeigt ist. Das Gleitstück 78 ist mit Hilfe einer Schraube 80 einstellbar.
Der Gleitrahmen 79 ist an einem Gleit- block 82 befestigt, der V-förmige Gleitbahnen hat, in die entsprechend ausgebildete Rollen 84 eingreifen, die von einer schrägen Unterlage 85 (Fig. 18 und 20) getragen werden, die an der Grundplatte 2 mit Hilfe von Bolzen 86 befestigt ist. Wie in Fig. 19 und 21 gezeigt ist, können die die Rollen 84 tragenden Unter lagen 85 mit Hilfe eines Bolzens 87 eingestellt werden, an dem eine Abstandshülse 88 sitzt, die zwischen den schrägen Unterlagen 85 angeordnet ist, wie in Fig. 21 gezeigt ist.
Die Andruckkraft der Rollen an den Gleit bahnen 83 des Gleitblocks 82 kann eingestellt werden, indem man das Ende der Hülse 88 abschleift oder abfeilt und die Mutter 89 des Bolzens 87 anzieht. Die Spule 77 und die zu ihr gehörigen Teile sind im einzelnen in Fig. 8 und 9 der Zeichnung gezeigt.
Die Spule ist mit einem Flansch 90 versehen, der eine Ausnehmung besitzt, um ein Schwungrad 91 auf zunehmen, das an einer in der Spule 77 mit Hilfe der Lager 92a und 92b gelagerten Spindel 92 sitzt, die ein Scheibenrad 93 besitzt, mit dessen Hilfe sie von einem sich durch einen Schlitz 95 in der Grund platte 2 hindurch erstreckenden und mit einem unter halb der Grundplatte 2 angebrachten Motor 96 ver bundenen Riemen angetrieben wird (Fig. 3). Der Flansch 90 trägt Rollen 97 (Fig. 8 und 10) zur Füh rung eines Schwingarmes 98. Es sind vier Rollen 97 vorgesehen, wie in Fig. 8 gezeigt ist.
Der Flansch 90 ist mit einer Skala 100 (Fig. 8) und mit Schlitzen 101 und Klemmbolzen 102 versehen, mit deren Hilfe er mit Bezug auf seine Winkellage innerhalb der Gren zen der mit Unterteilungen von 0 bis 20 versehenen Skala gradmässig eingestellt werden kann.
Der Schwingkopf wird entsprechend dem Winkel der Fläche 44b des zu honenden Ringes 44 ein gestellt, und wenn der Kopf eingestellt worden ist, wird der gesamte Mechanismus an der Platte 114 und der Schwingkopf und der Arm 98 als Ganzes bewegt, ohne dass sich ihre gegenseitige Lage ändert.
Wie in Fig. 9 gezeigt ist, besteht der Schwing arm 98 aus zwei Teilen, die durch Abstandshülsen 103 voneinander getrennt gehalten und durch Bolzen 104 miteinander verbunden sind. Innerhalb des Armes sind eine Führungsrolle 105, ein Honschuh 106 (Fig. 8 und 9) und zwei Führungsrollen 107 und 108 unter gebracht, um die ein Honriemen oder -band mit einer rauhen, eine Schabwirkung ausübenden Ober fläche herumgezogen ist. Innerhalb des Armes 98 ist ausserdem eine Kurbelscheibe 109 und eine Verbin- dungsstange 110 vorgesehen. Das Gewicht des Schwungrades 91 ist durch Einarbeiten von an seinem Umfang verteilten Löchern 111 ausgeglichen (Fig. 9).
Wie aus Fig. 9 zu sehen ist, ist die Kurbelscheibe im Raum 112 des Armes 98 beweglich und die Ver bindungsstange ist an einer Rolle 113 angebracht, die sich durch den Arm 98 hindurch erstreckt, der von der Kurbelscheibe 109 so angetrieben wird, dass in Längsrichtung des Armes 98 zwischen den Trag rollen 97 eine schwingende, hin und her gehende Bewegung erzeugt wird.
Wie in Fig. 22 gezeigt ist, ist eine Lagerplatte 114 zum Anbringen eines Honriemens oder -bandes mit einer rauhen, eine Schabwirkung ausübenden Ober fläche mit einer Öffnung 115 zur Befestigung an der Spule 77 und mit Schlitzen 116 versehen, die ent sprechend dem Abstand zwischen den Bolzen 102 (Fig. 8) angeordnet sind und zur Befestigung der Platte 114 an dem Flansch 90 der Spule dienen. Ein in die Öffnung 118 des Flansches 90 (Fig. 8) passender Stift 117 sperrt die Platte gegen eine Be wegung gegenüber dem Honkopf.
Eine Spule 119 für eine Rolle 120 des Honriemens oder -bandes, dessen eine Fläche rauh ist und eine Schabwirkung ausübt, ist an einem an der Lager platte 114 befestigten Zapfen 121 frei drehbar gela gert. Ein bei 123 drehbar gelagerter Arm 122, der ein die Breite des Riemens oder Bandes überlappendes, abgebogenes Ende besitzt, liegt auf dem Zapfen 121 auf und hindert das mit 124 bezeichnete Band, vom Ende der Rolle abzugleiten. Eine Aufwickelspule 125 ist an einem Zapfen 126 gelagert, der eine Spule 127 mit einem Schlitz 128 zur Aufnahme des Bandendes zum Aufwickeln desselben besitzt.
Das Band 124 geht unter einer Spannrolle 129 hindurch, die an einem bei 131 schwenkbar gelagerten und durch eine Schrau benfeder 132 schräg gehaltenen Arm 130 gelagert ist, um den Honriemen unter geeigneter Spannung zu halten. Der Riemen geht über ein gerändeltes oder geriffeltes Rad 133, das in Fig. 26 der Zeichnung genauer gezeigt ist, wobei die gerändelte oder gerif felte Oberfläche die nötige Zugspannung ergibt, die das Gleiten des Honriemens verhindert. Das Rad 133 ist ausserdem mit Flanschen 134 zur Führung des Honriemens versehen und läuft frei.
Es ist eine Rei bungsplatte 135 vorgesehen, welche an einer Fläche des Rades 133 unter der Wirkung der Feder 135a angreift, um eine hemmende Wirkung auf das Rad 133 und den Riemen auszuüben.
Der um das Rad 133 herumgehende Honriemen ist unter das vom Arm 98 getragene Rad 107 herum gelegt (Fig. 8), geht dann um das Führungsrad 105 herum und verläuft unterhalb des Schuhes 106. Der Honriemen läuft sodann unterhalb des Führungs rades 108 und geht um das Führungsrad 136 nach oben (Fig. 22 und noch genauer in Fig. 26). Das Rad 136 hat Flanschen zur Führung des Riemens.
Indem man den Honriemen an den Schwingarm 98 im rechten Winkel zu der Mittelstellung während des Hubes der schwingenden Bewegung heranbringt, näm lich indem man den Honriemen 124 über die Rolle 133 und die Rollen 107, 105 und 108 sowie die Rolle 136 herumführt, und wenn der Abstand zwischen den Rollen 133 und 107 sowie 136 und 108 gross genug ist, um den spitzen Winkel des Dreiecks auf einem Minimum zu halten, ist eine sehr kleine Differenz zwischen der längsten Seite des rechten Winkels, z. B.
dem Abstand zwischen den Rollen 133 und 137, und der durch die Länge des Hubes des Schwingarmes 98 bestimmten Hypothenuse vorhanden, die einen Bruch teil eines Zolls beträgt, so dass eine im wesentlichen konstante Spannung am Riemen während der Schwing bewegung des Schwingarmes 98 ohne ungünstige Be anspruchung desselben sichergestellt wird.
Der Honriemen 124 geht von dort zu der Vor schubeinrichtung, die einen in Fig. 24, 25, 26, 27 und 28 der Zeichnung im einzelnen gezeigten, etwas komplexen Aufbau hat. Sie besteht aus einer Spin del 138, die ein Rad 139 mit einem auf einem Teil 140 aufgesetzten Nabenteil 139a trägt. Das Rad 139 ist an der Spindel 138 mit Hilfe der Unterlegscheibe 141 und der Mutter 142 befestigt. Das Rad 139 trägt ein Sperrad 143, das mittels der Bolzen 144 befestigt ist. Ein Nabenteil 145 ist an der Spindel 138 gelagert. Es ist mit einem Flansch 146 versehen, der an der Platte 114, wie in Fig. 24 gezeigt, angenietet ist.
Auf dem Teil 145 ist ein zylindrisches Glied 147 gelagert, das einen Endteil mit kleinerem Durchmesser und mit geriffelter Oberfläche besitzt, wie bei 148 gezeigt ist, der mit dem Honriemen oder -band zusammen wirkt. Das zylindrische Glied 147 ist durch Schrau ben 149 an einem Sperrad 150 befestigt, das mit Klauen 151 zusammenwirkt. Es sind drei Klauen vorgesehen (Fig. 24), deren wirksame Zahnabschnitte um ein Drittel der Teilung der Zähne 152 des Sper rades 150 gegeneinander versetzt sind, so dass in das Rad jeweils eine Klaue nach einem Bewegungs abschnitt einfallen wird, der einem Drittel der Tei lung der Zähne 152 entspricht.
Durch Verwendung von drei gegeneinander versetzten Klauen kommt das Erfordernis von kleinen Zähnen mit feiner Teilung in Wegfall, und es können grössere und stärkere Zähne 152 verwendet werden, wobei man trotzdem dem Sperrad eine Schaltbewegung mit Schaltschritten erteilen kann, deren Zahl dreimal so gross wie die Anzahl der Zähne ist. Wie in Fig. 24 gezeigt ist, sind die Klauen an einem Stift 153 angebracht, der an der Nabe 145 befestigt ist.
Der Honriemen 124 wird gegen den geriffelten Teil 148 des zylindrischen Gliedes 147 durch ein frei drehbares Rad 154 angepresst, das an einem Arm 155 sitzt, der mittels eines Stiftes 156 an der Platte 114 drehbar gelagert ist. Der Arm 155 wird durch eine Schraubenfeder 157 schräg gestellt, um das Rad 154 gegen den Riemen am zylindrischen Glied 147 zu halten, damit der Riemen die Spannung behält. Der Honriemen 124 hat eine rauhe, eine Schabwirkung ausübende Fläche an einer Seite und eine glatte Fläche an der anderen Seite, und der Kontakt mit den Rollen und dem Schuh 106 findet nur an der glatten Seite statt.
Die in Fig. 24 gezeigte Vorschubeinrichtung wird durch ein Zahnrad und eine Zahnstange betätigt, die in Fig. 24 und 28 gezeigt sind. Das Zahnrad 158 ist an einer Schulter 159 des Rades<B>160</B> gelagert, welches die Klaue 161 trägt. Die Klaue wird durch eine Feder 162 schräg gehalten (Fig. 28), damit sie in die Zähne des Sperrades 143 eingreift (Fig. 24 und 28).
Indem sie in die Zähne des Sperrades 143 eingreift, dreht die Klaue das Rad und bewirkt, dass die Spindel oder Welle 138 sich dreht und somit die Vorschub einrichtung für den Honriemen dreht, da die Welle 138 mit einem Flansch 163 verbunden ist, der einen Stift 164 besitzt, der in das Vorschubrad 147 für den Honriemen eingreift. Wie in Fig. 25 gezeigt ist, wird die Aufwickelrolle 125 von einem endlosen elasti schen, federnden Riemen 165 betätigt, der um das Rad 166 herumgeht (Fig. 25), das an der Welle 167 befestigt ist, auf der auch die Aufwickelrolle 125 gelagert und mit einer Setzschraube 168 befestigt ist.
Das Zahnrad 158 wird gedreht, um das Honband vorzuschieben und die rauhe Oberfläche des Hon- bandes 124 zu erneuern, die unterhalb des Hon- schuhes 106 nach jedem Honen eines Wälzlager ringes, wie z. B. des Rings 44 in Fig. 22, herum geht. Dies wird mit Hilfe der Zahnstange 169 (Fig. 28) bewerkstelligt, welche in die Zähne des Zahnrades 158 eingreift. Die Zahnstange 169 bildet eine Verlänge rung eines Hebels 170, an dem sie mit Hilfe von Schraubbolzen 171 befestigt ist.
Der Hebel 170 ist bei 172 an einem einstellbaren Schlittenhalter 173 schwenkbar gelagert, der an einer Stange 174 sitzt. Diese letztere ist an dem Halter 175 befestigt, der, wie in Fig. 1 gezeigt, an der Grundplatte 2 befestigt ist. Der Hebel 170 wird durch eine Feder 176 in schräger Stellung gehalten, so dass seine Zähne in die Zähne des Zahnrades 158 greifen, und wenn der Gleitblock 82 an seiner schrägen Unterlage 85 bewegt wird, dreht sich das mit der Zahnstange 169 käm mende Zahnrad und betätigt die Vorschubeinrichtung für den Honriemen.
Der Nockentrieb wird nunmehr in Verbindung mit den Fig. 3, 14, 15 und 31 bis 35 der Zeichnung beschrieben. Nach Fig. 3 ist eine Nockenwelle 177 vorgesehen, die ein Kettenrad 178 besitzt, das über eine Kette 179, ein Getriebe 180 und den Motor 181 angetrieben wird. An der Welle 177 sitzen Nocken scheiben 182, 183, 184 und 185 (Fig. 31). Die Welle 177 ist in Lagern 186 und 187 gelagert, die an nach unten gerichteten Platten 188 und 189 befestigt sind, die an der Grundplatte 2 angeschweisst sind. Die Nocken welle 177 ist mit einem Zahnrad 190 versehen, das von einem Ritzel 190a der Welle 191 angetrieben wird (Fig. 14).
Diese Welle ist mit einer Überlastungs kupplung 192 versehen (Fig. 3), die eine Einrichtung 193 zum Einrücken der Kupplung besitzt, die von einem Hebel 194 betätigt wird, der sich oberhalb der Grundplatte 2 erstreckt (Fig. 2 und 3).
Nach Fig. 31 bis 35 sind die Nockenscheiben 182, 183, 184 und 185 mit Nockenplatten 195, 196, 197 und 198 versehen. Diese wirken mit Rollen zusammen, um die in Fig. 3 und 14 gezeigten Nockenhebel zu betätigen. So wirkt die Nockenplatte 196 mit der Rolle 199 des Winkelhebels 38 zusammen, um die Spindel 31 mit dem Stossteil 30 zu betätigen, der den Ring 44 von dem Spannkopf 24 abwirft. Die Rolle 199 wird gegen die entsprechende Fläche der Nocken platte durch die Schraubenfeder 32 an der Spindel 31 angedrückt.
Der Nockenhebel 49 zum Bewegen der Mittel platte 47 (Fig. 29) wird durch den Winkelhebel 200 betätigt, der eine Rolle 201 besitzt, die mit der Nocken platte 198 zusammenwirkt (Fig. 3). Das Mass der Bewegung des die Mittelplatte betätigenden Hebels 49 kann durch die Muttern 203 (Fig. 14) eingestellt werden. Wie aus Fig. 29 zu sehen ist, hebt die Feder 51 die Mittelplatte 47 an, die den Nockenhebel 49 nach oben zieht, so dass die Scheibe 204 das abge rundete Ende 205 des Winkelhebels 200 berührt.
Die Mittelplatte bewegt sich demgemäss in direkter Abhängigkeit von der Bewegung des Winkelhebels 200, wenn dieser der Nockenplatte 198 folgt.
Der Hebel<B>206</B> erstreckt sich durch einen Schlitz 207 in der Grundplatte 2 und ist mit einer Rolle 208 ver sehen, die an der Unterseite des Gleitblocks 82 an greift, der sich zwischen den Rollen 84 bewegt, wie in Fig. 19 gezeigt ist. Die Rolle 208 sitzt in einem Schlitz im Gleitblock 82 und zwingt diesen letzteren, an der von der schrägen Unterlage 85 getragenen Rolle 84 in Abhängigkeit von der Bewegung der Nockenplatte 197 (Fig. 34 und Fig. 3) hin und her zu gleiten. Die Rolle 209 (Fig. 14) ist in Fig. 3 der Zeichnung nicht gezeigt.
Der Hebel 206 hat einen Arm 206a, der gegen eine einstellbare Mutter 211 an einer mit Gewinde versehenen Stange 210 an schlägt. Der Arm 206a ist durch eine einstellbare Schraube 212 mit einer Schraubenfeder 212a ver bunden, die die Rolle 209 gegen die Nockenplatte 197 hält, um hierbei den Gleitblock 82 in Richtung des Spannkopfes 24 während des Verweilens des Nockens zu bewegen.
Der Zweck der Schrägstellung des Gleitblocks 82 (Fig. 18) besteht darin, die eine Schabwirkung aus übende Oberfläche des Riemens 124 unterhalb des Honschuhs 106 in Berührung mit der schrägen Flä che 44b des Lagerringes (Fig. 4) zu bringen, derart, dass die eine Schabwirkung ausübende Oberfläche des Honriemens oder -bandes gegen die zu honende Oberfläche 44b in radialer Richtung angelegt wird, oder mit anderen Worten, dass die Oberfläche des Riemens auf der zu honenden Fläche aufsitzt, anstatt an der Fläche von der Kante des Ringes an zu gleiten, wodurch der Riemen angeschnitten oder beschädigt werden könnte.
Wie in Fig. 11, 12 und 13 gezeigt ist, ist der Honschuh 106 mit Auszackungen oder Nuten 106a versehen (Fig. 11 und 12), die sich über die gesamte Oberfläche des Schuhes erstrecken. Nach Fig. 13 erstrecken sich jedoch die Nuten oder Aus- zackungen nur über einen Teil der Länge des Schuhes, wie bei 106b gezeigt ist.
Der Zweck dieser Auszak- kungen oder Nuten besteht darin, eine nicht gleitende und gewissermassen nachgiebige Berührung zwischen dem Schuh und der glatten und keine Schabwirkung ausübenden Fläche des Honriemens 124 zu bewirken. Bei Verwendung der nur teilweise mit Nuten versehe- nen Fläche nach Fig. 13 wird lediglich ein kleiner Teil des Honriemens unterhalb des Schuhes mit der Ober fläche 44b des Lagerringes 44 in Berührung gebracht.
Auf diese Weise ist nur der Teil des Honriemens, der mit der nur teilweise mit Nuten versehenen Fläche 106b zusammenwirkt, der Abnutzung ausgesetzt, und eine Riemenrolle von circa 45 m (150 feet) wird ein Mehr faches der Anzahl von Lagerringen honen, die mit Hilfe eines auf seiner ganzen Oberfläche mit Nuten versehenen Schuhes nach Fig. 11 und 12 gehont werden könnten.
In Fig. 31 sind die die Grundplatte 2 tragenden Ständer 1 mit verstellbaren Füssen la versehen, mit deren Hilfe die Grundplatte in der Höhe entsprechend eingestellt werden kann. In Fig. 7 ist das Spindel gehäuse 11 (Fig. 4) an der Spindel 15 schwenkbar gelagert, und es besitzt ein Gegengewicht 18, wie in Verbindung mit Fig. 1 der Zeichnung beschrieben worden ist. Fig. 7 zeigt das Spindelgehäuse 11, das mit einer Nase 11a versehen ist, die zwischen zwei einstellbaren Setzschrauben 11b und 11e angeordnet ist.
Diese Schrauben können so eingestellt werden, dass sie das Gehäuse 11 feststellen, oder sie können leicht voneinander entfernt werden, um für das Ge häuse und die Spanneinrichtung ein Spiel vorzusehen. Die Spindel 11 ist ausserdem an einer Gleitplatte 11d angeschweisst, die am Arm 11e beweglich ist, der die einstellbaren Setzschrauben trägt. Es hängt von den Abmessungen des zu honenden Werkstückes ab, ob ein Spiel vorgesehen werden muss, und das Gegen gewicht 18 ist einstellbar, um die erforderliche Schwing bewegung hervorzurufen.
Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Ma schine ist folgende: Wie in Fig. 4 gezeigt ist, wird der Aussenring eines Rollenlagers, der mit 44 bezeichnet ist, von den federnden Fingern oder Backen des Spannkopfes 24 erfasst. Die Schraubenfeder 32 zieht den becherarti- gen Stossteil 30 zurück und verstellt die Backen axial, so dass sie gegen den O-Ring 28 aus Gummi anliegen, wodurch die Backen geschlossen werden und den Lagerring erfassen. Der O-Ring aus Gummi stellt eine gleichmässige und gleichzeitige Greifbewegung aller Backen des Spannkopfes sicher und verhindert das Klappern der Teile.
Wenn der Spannkopf durch Zurückziehen der Spindel 31 geschlossen ist, werden die Schraubenfedern 26 zusammengedrückt, und durch die Einwirkung des Hebels 206 wird der Gleitblock 82 vorwärts an den schräg gestellten Rollen 84 entlang nach unten bewegt, um eine Berührung des Hon- schuhs 106 mit dem Honrieinen oder -band an der Oberfläche 44b des Ringes 44 herbeizuführen (Fig. 22). Gleichzeitig treibt der Motor 96 den Riemen 94 an, der das Scheibenrad 93 dreht, welches die Spindel 92 antreibt.
Hierdurch wird die Kurbelscheibe 109 ge zwungen, die Verbindungsstange 110 zu betätigen und den Schwingarm 98 zwischen den Rollen 97 eine hin und her gehende Bewegung ausführen zu lassen, wobei der Honschuh 106 und der mit diesem in Berührung stehende Honriemen die Oberfläche 44b des Ringes 44 honen. Die gesamte Bewegung des Honschuhes 106 oder des Schwingarms 98 ist nicht grösser als annähernd 1/8 Zoll, und die Beschaffen heit der bearbeiteten Oberfläche 44b kann durch ent sprechende Einstellung der Drehgeschwindigkeit des Spannkopfes und der Geschwindigkeit der oszillieren den Bewegung des Schwingarms 98 bestimmt werden.
Die oszillierende Bewegung des Schwingarms kann auch dadurch geändert werden, dass man die Bewe gung der Kurbelscheibe 109 ändert. Sobald der Schwingarm durch den Hebel 206 und die Nocken platte 197 zurückgezogen oder aus seiner Honstellung bewegt wird, wird der gesamte Honkopf einschliess- lich der Platte 114, welche die Vorschubeinrichtung trägt, zurückgezogen, so dass das Rad 158 als Folge seines Eingreifens in die Zähne der Zahnstange 169 gedreht wird.
Das Rad 158 bewegt die Klaue<B>161,</B> so dass sie in die Zähne des Sperrades 143 eingreift und das Rad 139 und die Spindel 138 dreht, die, wie in Fig. 24 gezeigt ist, das Rad 147 dreht, um das der Riemen 124 herumgelegt ist. Das Rad 147 dreht sich wegen seiner geriffelten Oberfläche und der durch den Honriemen mit Hilfe des Rades 154 erzeugten Spannung, und die Klaue und das Sperrad 150, 151 halten den Honriemen in seiner vorgeschobenen Stellung. Während der Bewegung der Spindel 138 wird die Aufwickelspule 125 durch den am Rad 166 (Fig. 25) angreifenden Riemen 165 angetrieben, um den losen oder vorgeschobenen Teil des Honbandes auf zunehmen.
Mit Hilfe dieser aufeinanderfolgenden Operationen wird der Honriemen in kleinen Bewe gungsabschnitten weitergeschaltet, um unterhalb des Honschuhes 106 vorbeizugehen und eine neue und unbenutzte wirksame Fläche zu Angriff auf die Lagerfläche 44b der Lagerringe 44 darzubieten.
Die Lagerringe 44 bewegen sich auf der schrägen Rollbahn 56 nach unten (in Fig. 29 mit strichpunk tierten Linien gezeigt) und werden durch die Mittel platte 47 der Vorderseite des Spannkopfes 24 zu geführt, wo sie durch die Greifplatte 61 in die Backen des Spannkopfes eingesetzt werden, wenn der zur Betätigung der Greifplatte dienende Hebel 65 von der Nockenplatte 195 in Bewegung gesetzt wird. Wenn die Greifplatte durch die Wirkung des Nok- kens zurückgezogen und der fertig gehonte Lager ring 44 ausgestossen wird, rollt dieser auf der schrägen Fläche 75 nach unten zum Auslauf 76 weg.
Das Honen unter Verwendung einer eine Schab wirkung ausübenden Oberfläche wird nicht nur des halb vorgenommen, um die mit der Wälzlagerrolle zusammenwirkende Oberfläche des Lagerringes zu glätten; das Hauptziel besteht vielmehr darin, die Oberflächenbeschaffenheit des Lagerringes zu ändern, um die konzentrischen Ringe zu entfernen, die beim Schleifen entstanden sind.
Die Berührung mit der eine Schabwirkung ausübenden Oberfläche des Hon- riemens durch eine hin und her gehende Bewegung von annähernd 800 Doppelhüben pro Minute und die Steuerung der Drehgeschwindigkeit des den Lager ring haltenden Spannkopfes hat eine Beschaffenheit der Oberfläche der gehonten Fläche zur Folge, die etwa einer kreuzweisen Schraffur ähnelt, wodurch die beim Schleifen hervorgerufenen konzentrischen Ringe entfernt werden.
Ausserdem wird durch dieses Honverfahren eine Oberflächenglätte bis zu zwischen 1 % und 3 Mikrozoll erzeugt, während durch die ur sprüngliche Schleifbearbeitung nur zwischen 8 und 1,2 Mikrozoll erzielt werden können.
Die Erfindung kann selbstverständlich nicht nur zum Honen der Ringe von Wälzlagern, sondern auch für andere Oberflächenbearbeitungen verwendet werden.
Einer der Vorteile der oben beschriebenen Hon- maschine besteht darin, dass sie trocken und ohne Kühl- und Schmiermittel, die kostspielig und nach dem Honen schwer zu entfernen sind, honen kann. Es ist selbstverständlich, dass man sie auch mit Wasser verwenden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Honen mit sehr kleinem Druck vor genommen werden kann, wobei man mit Grössen- ordnungen von Unzen statt wie üblich von Pfunden zu rechnen hat, und hierdurch wird die Gefahr ver ringert, dass der Lagerring verstellt und im Spannkopf quergestellt wird.
Indem man den Ring im Gegensatz zu dem üblichen Weg, ihn auf Antriebsrollen zu lagern, im Spannkopf durch die Greifwirkung der Backen festhält, wird das Auslaufen der Ringe und das Schwanken derselben vermieden.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der Honriemen durch eine Vorschubeinrichtung und nicht durch die Aufwickelspule vorgeschoben wird, auf welcher die Riemenrolle ständig grösser wird und bei jedem Schaltschritt ihren Zug ver- grössert.
Die Verstellbarkeit des Honkopfes um einen Win kel von 20 erlaubt es, die Maschine allgemein für Lagerringe mit einer unter beliebigem Winkel liegen den Lagerfläche zu verwenden.
Indem man den Schwingarm an einer geneigten Unterlage anbringt, verhindert man, dass der Hon- riemen beim Einschieben durch die Berührung mit der Kante des Lagerringes eingerissen oder beschä digt wird.