CH315221A - Synchronisierschaltung für die zyklische Übertragung zweier Messwerte über einen Kanal - Google Patents

Synchronisierschaltung für die zyklische Übertragung zweier Messwerte über einen Kanal

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CH315221A
CH315221A CH315221DA CH315221A CH 315221 A CH315221 A CH 315221A CH 315221D A CH315221D A CH 315221DA CH 315221 A CH315221 A CH 315221A
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Inventor
John Siegfried
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Siemens Ag
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    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link

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Description


      4nchronisierschaltung    für die     zyklische        Übertragung    zweier     Messwerte    über einen     Kanal       In der     Fernmesstechnik        ist    es üblich, den       fernzuübertragenden        Messwert    in eine Impuls  frequenz zu übersetzen und diese Impulse     zur     Empfangsstelle über     einenübertragungskanal          zu    übermitteln.

   Da zwischen Geber- und Emp  fängerseite     oftmals    mehrere     Messwerte    über  tragen werden müssen, ist es notwendig, eine  entsprechende     Vielzahl    von     übertragungs-          kanälen        anzuwenden.    Das     ist    insbesondere  .dann     erforderlich,    wenn     man        Wert    darauf       legt,    eine Daueranzeige für den fernübertra  genen     Messwert    beim Empfänger zu erhalten.

    Die Erfindung betrifft eine     Synchronisier-          seha.ltung    für die     zyklische    Übertragung  zweier     Messwerte    über einen Kanal, wobei die       Übertragungszeit    z. B. so schnell,     beispiels-          weise    0,5 Sek, pro     Messwert,    sein kann, dass  es noch möglich ist, für beide über denselben  Kanal übertragenen     Messwerte    eine Daueran  zeige     zu    erhalten.

   Die für die Lösung dieser  Aufgabe notwendige     Synehronisierung    zwi  schen Geber- und Empfängerseite wird erfin  dungsgemäss dadurch erzielt, dass die beiden  Impulsgeber mit. Hilfe von     Relais    so geschal  tet. werden, dass     abwechslungsweise    der eine  und dann der andere Impulsgeber an den  Kanal gelegt wird und     da.ss    vor dem Durch  geben der normalen, den     Messwert    übertra  genden Impulsfrequenz     abwechselnd    ein Im  puls und eine Pause,     die    sich von den norma  len Impulsen     unterscheiden,    gesandt werden,  die auf der Empfangsseite dazu benutzt wer-    den,

   das     jeweils    in Betracht kommende Emp  fangssystem einzuschalten.  



  Auf der Geberseite     kann    man     diese        Syn-          chronisierschaItung        beispielsweise    so ausge  stalten, dass hier     zwei    sieh     wechselseitig.    ein  und .ausschaltende Relais     vorgesehen    sind, von  denen das eine     mit    einem Umschaltkontakt die  beiden Impulsgeber für .die     Messwerte    abwech  selnd an den Kanal legt, während das andere  mit. je einem Kontakt.

   bei Inbetriebnahme des  einen     Impulsgebers    einen Langimpuls und bei  Inbetriebnahme des andern     Impulsgebers    eine  Impulspause vor dem Durchgeben der norma  len Impulsfrequenz über den Kanal sendet.  Der Langimpuls kann beispielsweise durch       einen    parallel     ziun    zugeordneten Impulsgeber  liegenden Arbeitskontakt und die     Impulspause     durch einen in     Reihe    zu den zugeordneten  Impulsgebern liegenden     Arbeitskontakt    dieses  Relais     erzeugt    werden.  



  Die     Synchronisierung    auf der Empfangs  seite geschieht vorzugsweise mit Hilfe eines       Zeitrelals,    das von den normalen     Fernmess-          impulsen    nicht beeinflusst wird, das aber  durch den     Langimpuls    bzw. die entsprechend  lange     Impulspause    mit einem     Umsehaltkon-          takt    abwechselnd das eine oder das andere  Empfangssystem an den Kanal     anschliesst.     



  Es folgt die Darlegung eines in. der     Fig.    1  dargestellten     Ausführungsbeispiels    des     Eifin-          dungsgegenstandes.         Mit G sind die     Schaltungsteile    auf der  Geberseite, mit. E die auf der Empfängerseite  bezeichnet; beide Stellen sind durch die Über  tragungsleitung     K    miteinander verbunden.  Auf der     Geberseite    sind zwei anzog- und     ab-          fallverzögex¯te    Relais B und C vorgesehen,  die sieh mit.

   Hilfe der Kontakte     bi    und     cl          abweehslungsweise    ein-     und        ausschalten.    Das  Relais B legt mit Hilfe des Umschaltkontak  tes b2     abwechslungsweise    den einen Impuls  geber     J,    und dann den andern Impulsgeber  J2 an die     übertraaungsleitung        ITL.    Parallel  zum Impulsgeber     J1    liegt der Arbeitskontakt  c2 des Relais C, während der Arbeitskontakt.

         c3    desselben Relais in Reihe mit dem Impuls  geber J2 geschaltet     ist..    In der gezeichneten  Lage wird die     Impulspause    P ausgesandt,  welche von längerer Dauer als die den     Mess-          werten    entsprechenden Impulse der Impuls  folgen der Impulsgeber     J1    und J2 ist.

   Zieht  jetzt das Verzögerungsrelais B, welches über  den Kontakt     ei    an     Spannung    liegt, an, so  wird der     Impulsgeber        J,    nach Umschalten  des     Umsehaltkontaktes        b"    an die Übertra  gungsleitung K angeschlossen und die Im  pulsfolge I ausgesandt.

   Zieht jetzt. das über  den Kontakt     b1    an Spannung gelegte Verzö  gerungsrelais     -C    an, so wird der     Impulsgeber          J,        -dureh    den Arbeitskontakt e2 kurzgeschlos  sen und somit der Langimpuls L ausgesandt,  welcher von längerer Dauer     als    die Impulse  der den     Messwerten    entsprechenden Impulse  der Impulsfolgen der Impulsgeber     J,    und J2  ist.

   Da. der Kontakt     cl    jetzt geöffnet ist, fällt  das Relais B nach einer durch seine Abfall  verzögerung bestimmten Zeitspanne ab und  der     Impulsgeber    J2 wird über den jetzt ge  schlossenen Arbeitskontakt,     c3    und den     zu-          rüekgelegten        Umseha.ltkontaktb.    an     dieüber-          tragungsleitung    K angelegt, so dass die Im  pulsfolge     II    ausgesandt wird.

   Nach der durch  die Abfallverzögerung des     Relais    C bedingten  Zeitspanne fällt dieses     Relais    ab und die Ver  bindung     zwischen        Übertragungsleitung        K    und  Impulsgeber J2 wird durch Öffnen des Ar  beitskontaktes c3     unterbrochen,    so dass jetzt  wieder die     Impulspause        P        ausgesandtwird.    Der  beschriebene     Vorgang    wiederholt sich nunmehr.

      Das zeitliche Zusammenwirken der Relais  C und B sowie die zeitliche Folge der ausge  sandten Impulsfolge I des Impulsgebers     J1,     des ausgesandten Langimpulses L, der ausge  sandten Impulsfolge     II    des Impulsgebers J2       und,der    ausgesandten Impulspause P in Ab  hängigkeit von den vier     Seha.ltzuständen    der  beiden Relais B und C ist in dem Diagramm  der     Fig.    2     wie=dergegeben.    Die schraffierten  Flächen geben dabei die Zeitspannen an,  während der die betreffenden     Relais    erregt  sind.  



  Auf der Empfangsseite ist an die Übertra  gungsleitung K das Relais T     angeschlossen,     welches derart beschaffen ist, dass es auf die  empfangenen Impulse L anspricht oder durch  die empfangenen     Impulspausen    P     zum    Abfall  gebracht wird. Mittels seines Kontaktes t  wird in Abhängigkeit von dem Langimpuls L  bzw. von der empfangenen Impulspause P die  Umschaltung auf das jeweils in Betracht kom  mende Empfangssystem     durehgeführt..    Bei  Durchgabe des Langimpulses L wird der Kon  takt t nach rechts     gelegt,    so dass das Relais  S zum Ansprechen kommt. Während dieser  Zeit wird durch den Kontakt s das Relais R       abgesehaltet    gehalten.

   Die ausgesandten Im  pulsfolgen gelangen auf das Relais     1T2.    Um  gekehrt wird bei Auftreten der Impulspause       1-'    der     Kontakt    t in die dargestellte     Sehaltlage     nach links gelegt, so dass das Relais S zum  Abfallen und das Relais R zum     Ansprechen     gebracht. wird.

   Als Folge davon arbeitet. dann  bei den auf die Impulspause folgenden     Mess-          impulsen    nur das auf der linken Seite darge  stellte     Messrelais        11i.    Die Umschaltkontakte       nzl    und     m2    der     Messrelais        JIl    und     J72    steuern  die mit.     V,    und V2 bezeichneten     Messeinrieh-          tungen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Synehronisiersehaltun- für die zyklisehe Übertragung zweier Messwerte über einen Ka nal, dadurch gekennzeiehnet, dass die beiden Impulsgeber mit.
    Hilfe von Relais so gesehal- tet werden, dass abweehslungsweise der eine und dann der andere Impulsgeber an den Kanal gelegt wird. und dass vor dem Durch- ;eben der normalen, den Messwert Übertra genden Impulsfrequenz abwechslungsweise ein Impuls und eine Pause, die sieh von den nor malen Impulsen unterscheiden, gesandt. wer den, die auf der Empfangsseite dazu benutzt werden, das jeweils in Betracht. kommende Empfangssystem einzuschalten. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltung, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der Geberseite zwei sich wechselseitig ein- und ausschaltende Relais vorgesehen sind, von denen das eine (13) mit. einem Umschaltkontakt (b2) die bei den Impulsgeber (J1, J2) für die Messwerte abwechselnd an den Kanal legt, während das andere (C) mit je einem Kontakt bei Inbe triebnahme des einen Impulsgebers (J1) einen Langimpuls und bei der Inbetriebnahme des andern Impulsgebers (J2) eine Impulspause vor dem Durchgeben der normalen Impulsfre quenz über den Kanal sendet. 2.
    Schaltung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das andere Relais (C) mit. einem parallel zu dem einen Impuls geber (J1) liegenden Arbeitskontakt (c2) den Langimpuls und mit einem in Reihe zu dem zweiten Impulsgeber (J2) liegenden Arbeits kontakt (e3) die Impulspause erzeugt. 3. Schaltung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass auf der Empfangs seite ein Relais (T) angeordnet ist, das durch den Langimpuls bzw. die entsprechend lange Impulspause mit einem Umschaltkontakt (t) abwechselnd das eine und dann das andere Empfangssystem an den Kanal anschliesst.
    4. Schaltung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass in den Stromkrei sen der beiden Empfangssysteme je ein Re lais (R, S) liegt, die nicht auf die Messim- pulse, jedoch bei den Langimpulsen bzw. Im pulspausen ansprechen und die jeweils ent sprechende Sperrkontakte (r, s) im Strom kreis des andern Empfangssystems haben.
CH315221D 1952-09-18 1953-05-22 Synchronisierschaltung für die zyklische Übertragung zweier Messwerte über einen Kanal CH315221A (de)

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DE1234401B (de) * 1956-04-02 1967-02-16 Mobil Oil Corp Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung von Erdformationen mit Schallimpulsen
DE1175125B (de) * 1961-03-21 1964-07-30 Telefonbau Anordnung zur UEbertragung unterschiedlicher Meldungen ueber zwischen mehreren sendenden und einer empfangenden Station verlaufende Verbindungswege
DE1266183B (de) * 1967-05-26 1968-04-11 Telefonbau Schaltungsanordnung zur Auswertung von AEnderungen eines vorgegebenen Impuls-Pausen-Verhaeltnisses empfangener Signale

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