DE645662C - Schaltanordnung zur UEbertragung von Impulsen von mehreren raeumlich getrennten Gebestationen nach einer oder mehreren Empfangsstationen, bei der die Gebestationen zwischen einem Hochfrequenzsender und den Empfaengern angeordnet sind - Google Patents

Schaltanordnung zur UEbertragung von Impulsen von mehreren raeumlich getrennten Gebestationen nach einer oder mehreren Empfangsstationen, bei der die Gebestationen zwischen einem Hochfrequenzsender und den Empfaengern angeordnet sind

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DE645662C
DE645662C DES100151D DES0100151D DE645662C DE 645662 C DE645662 C DE 645662C DE S100151 D DES100151 D DE S100151D DE S0100151 D DES0100151 D DE S0100151D DE 645662 C DE645662 C DE 645662C
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DES100151D
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Dr-Ing Manfred Schleicher
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/13Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
    • H02J13/1311Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission
    • H02J13/1313Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission using pulsed signals
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    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

Im Patent 606 610 ist eine Anordnung zur Meßwertübertragung von mehreren räumlich getrennten, durch eine Kraftleitung verbundenen Gebestationen beschrieben, bei der ein die Kraftleitung durchfließender Hochfrequenzstrom eines Senders auf dem Wege über die Gebestationen nach den Empfängern dadurch moduliert wird, daß durch die Meßwertimpulse der Gebestationen eine um Stark-Stromapparate herumführende Brücke an sich bekannter Art geöffnet ader geschlossen wird. Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung der im Hauptpatent beschriebenen Anordnung. Gemäß der Erfindung werden die einzelnen Gebestationen durch besondere Anrufsignale zur Abgabe von Meldungen durch Beeinflussung des Widerstandes des Übertragungskanales für Hochfrequenzwellen veranlaßt, und die Energie für das Anrufsignal wird von dem gleichen Hochfrequenzsender geliefert wie die Energie für die Übertragung der Impulse. Es ist bereits bekannt, von einer Zentralstelle aus einzelne Stationen durch Impulse anzurufen und auf diese Weise zur Abgabe von Meldungen anzuregen. Bei diesen bekannten Anordnungen erfolgt aber die Übertragung der Meßwerte ο. dgl. nicht mit Hilfe von Hochfrequenz.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. 1 dargestellt. 1 ist eine Hochspannungsfernleitung. 2, 3, 4 und 5 sind Stationen, die längs der Fernleitung angeordnet sind. Es sei die Aufgabe gestellt, die in den Stationen 2, 3 und 4 ermittelten Meßwerte nach der Empfangsstation S zu übertragen. 6, 7 und 8 sind" Gebergeräte, welche einerseits die zu übertragende Meßgröße messen und so ausgebildet sind, daß sie eine der Meßgröße entsprechende Meldung durch Steuern der Schalter 16, 17, 18 abgeben, sobald sie durch ein Rufsignal in Ganig gesetzt worden sind. In der Empfangsstation ist der Empänger 9 angeordnet. 10 ist ein Verteiler, der in der weiter unten beschriebenen Weise gesteuert wird und die ankommenden Meldungen auf die Meßgeräte 11, 12, 13 verteilt. In den Stationen 3 und 4 sind die Empfangsgeräte für Hochfrequenzwellen 23,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Manfred Schleicher in Berlin-Charlottenburg.
24 aufgestellt, welche die ihnen zugeführten Hochfrequenzwellenzüge in Stromimpulse umwandeln, die den Schaltgeräten 19 und 20 zugeführt werden. Die Schaltgeräte sind so ausgebildet, daß sie nur bei der Ankunft eines bestimmten Signales, ζ. Β. einer bestimmten Impulskombination, ansprechen. In diesem Falle wird zur Auswahl der Empfänger eine Impulskombination verwendet; benutzt man zur Auswahl der Geber bestimmte Frequenzen, die durch Modulation einer Hochfrequenzwelle übertragen werden, so können an Stelle der Schaltgeräte 19 und 20 Frequenzrelais benutzt werden, die nur bei Erregung mit einer bestirnten Frequenz die Gebergeräte 7 und 8 zur Abgabe ihrer Meldung veranlassen. Entsprechend den Schaltgeräten 19 und 20 ist an der Empfangsstation die Schaltvorrichtung 21 angeordnet, der die Impulse zugeführt werden, die den vom Empfänger 9 aufgenommenen Wellenzügen entsprechen. Die Schaltvorrichtung 21 ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß sie bei der Ankunft eines dem Geber 6 entsprechenden Signals den as Schalter 10 so einstellt, daß das dem Geber 6 entsprechende Meßinstrument an den Empfänger 9 angeschlossen ist. Bei der Ankunft eines Signals, das zum Anruf des Gebergerätes 7 dient, wird durch die Schaltvorrichtung 21 und den Schalter 10 das dem Gebergerät 7 entsprechende Meßinstrument an den Empfänger 9 angeschlossen. In entsprechender Weise wird beim Anruf der Station 4 das 'dem Gebergerät S entsprechende Meßgerät eingeschaltet.
Die Energie für den Anruf der einzelnen Stationen bzw. deren Gebergeräte sowie die Energie zur Übertragung der den Meßgrößen entsprechenden Zeichen (Impulse) dient der Hochfrequenzsender 25. Die von diesem Hochfrequenzsender gelieferte Hochfrequenzenergie wird über den Kopplungskondensator 26 der Leitung 1 zugeführt. In die Verbindungsleitung zwischen dem Hochfrequenzsender 25 und dem Kopplungskondensator 26 ist der Schalter 16 eingeschaltet, der vom Gebergerät 6 gesteuert wird. In der gleichen Leitung liegt auch die Kontakteinrichtung 27, welche beispielsweise durch ein Zeitwerk angetrieben wird und in bestimmten Zeitabständen Impulskombinationen aussendet, welche nacheinander die Gebestation 3 und 4 anrufen. Damit auch das Gebergerät 6 seine Meldung abgibt, wird zweckmäßig die Kontaktvorrichtung 27 mit einer Schaltvorrichtung 28 verbunden, die zu bestimmten Zeiten das Gebergerät 6 zur Abgabe seiner λIeldung veranlaßt.
Der Anruf der Stationen kann, wie bereits
Po erwähnt, durch Modulieren der vom Hochfrequenzsender 25 gelieferten Energie ge-
I schehen. An Stelle der Schalteinrichtung 27 kann daher eine Modulationsvorrichtung
j treten. Diese Modulationsvorrichtung kann auch den Hochfrequenzsender unmittelbar beeinflössen und muß deshalb nicht zwischen diesem und der Leitung 1 liegen. Bei der Auswahl der Gebergeräte durch bestimmte Alodulationsfrequenzen werden an Stelle der Geräte 19 und 20 Frequenzrelais verwendet. Die Einrichtung wirkt in folgender Weise:
Zunächst wird durch die Kontakteinrichtung 2J eine der Station 2 entsprechende Impulskombination gesendet. Die Hochfrequenzwellenzüge laufen über die Schalter 17 und 18 und treffen die Empfänger 23, 24 und 9. Die Schaltgeräte 19 und 20 sprechen nicht an, da sie nicht mit der ihnen zugeordneten Impulskombination erregt werden. Dagegen spricht das Schaltgerät 21 an und stellt den beweglichen Kontakt des Schalters 10 auf das der Station 2 bzw. dem Gebergerät 6 zugeordnete Meßinstrument. Sobald diese Auswahl der Gebestation und des Meßgerätes in der Empfangsstation beendet ist, wird durch die mit der Kontaktvorrichtung 27 gekuppelte Schaltvorrichtung 28 das Gerät 6 zur Abgabe seiner Meldung, z. B. zur Abgabe einer einem Meßwert oder einer Schalterstellung entsprechenden Impulskombination, veranlaßt. Das Meßgerät 6 steuert entsprechend dieser Impulskombination den Schalter 16 und unterbricht in bestimmter Weise die Zufuhr von Hochfrequenzenergie nach der Leitung I. Die so erzeugten Impulse, die gewissermaßen im Ausbleiben der Hochfrequenzenergie bestehen, treffen die Empfänger 23, 24 und 9. Da die Geräte 19 und 20 bei der zuerst gesendeten, zur Auswahl der Gebestation und des Empfangsgerätes dienenden Impulskombination nicht angesprochen haben, so nehmen sie die nun ankommenden Impulse nicht auf. Die vom Empfangsgerät 9 empfangenden Impulse werden dem Meßgerät
I1 zugeführt, welches dem Geber 6 entspricht. i°5 Dieses Meßgerät wandelt die ankommende Impulskombination in eine dem zu übertragenden Meßwert entsprechende Zeigerstellung um.
Nach einer bestimmten Zeit, die so gewählt wird, daß sie größer ist als die Zeit, die das Gebergerät 6 zur Abgabe seiner Bewegung benötigt, sendet die Schaltvorrichtung27 eine Impulskombination, welche der Station 3 bzw. dem Gebergerät 7 zugeordnet ist. Die vom Empfangsgerät 2^ aufgenommenen Hochfrequenzwellenzüge werden in Form von Stromimpulsen dem Gerät 19 zugeleitet. Dieses spricht nun an und veranlaßt die Gebestation 7 zur Abgabe ihrer Meldung. Da die Impulse iao nicht mit der dem Gerät 20 entsprechenden Impulskombination übereinstimmen, so bleibt
645682
das Gerät 20 unerregt. Die Schaltvorrichtung 21 wird in der Weise erregt, daß sie das Empfangsgerät 9 mit dem dem Gebergerät 7 zugeordneten Empfangsmeßgerät 12 verbindet. Sobald dies geschehen ist, gibt das Gebergerät durch öffnen und Schließen .des Überbrückungskontaktes 17 für die im Zuge der Leitung liegenden Drosselspulen 29 seine Meldung ab, die über den Empfänger 9, den Schalter 10 dem Meßgerät 12 zugeführt wird. Das Meßgerät 12 wertet diese Meldung aus
.. und bringt sie zur Anzeige.
In der gleichen Weise, wie eben beschrieben, findet der Anruf der Station 4 und die Übertragung der Meldung des Gebergerätes 8 auf das Empfangsgerät 13 statt.
Bei Gebern, bei welchen die zur Abgabe einer Meldung notwendige Zeit nicht genau festliegt, empfiehlt es sich, die folgende Station erst anzurufen, wenn die Meldung der vorangehenden Station beendet ist. Dies kann' man beispielsweise dadurch erreichen, daß man die Gebergeräte in den Zivischenstationen mit einer Kontakteinrichtung versieht, welche nach Beendigung der Aussendung der eigenen Meldung noch eine Impulskombination sendet, welche die folgende Station zur Abgabe ihrer Meldung veranlaßt und auch eine Umschaltung des Verteilers an der Empfangssiation herbeiführt. Bei dem in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel müßte nach der Übertragung des Meßwertes durch den Geber 7 eine Impulskombination gesendet werden, für die das Schaltgerät 20 der Geberstation 4 durchlässig ist.
Wie eine derartige Gebestation beispielsweise ausgeführt' werden kann, zeigt die Abb. 2. Ee ist angenommen, daß diese Einrichtung in der Station 3 verwendet werden soll. Der Empfänger ist wie in Abb. 1 mit 23 bezeichnet. Auch das Gerät 19, welches nur für die der Station 3 zugeordnete Impulskomibination durchlässig ist, trägt die gleiche Nummer. 30 ist eine Isolierscheibe, welche das Metallsegment 31 und die Nase 32 trägt. Sie wird von einem in der Abbildung nicht dargestellten Motor über die Rutschkupplung 63 angetrieben. Die Scheibe wird mit Hilfe der Nase 32 und des Elektromagneten 34 festgehalten. Der -Elektromagnet 34 wird erregt, sobald der Empfänger und das Gerät 19 von der der Station 3 zugeordneten Impulskombination getroffen wird. Längs eines Teiles des Umfanges der Kontaktscheibe 30 sind die Federpaare 35, 36, 37, 38 angeordnet. Je ein Kontakt dieser Federpaare ist mit der Batterie 39 verbunden, während die anderen Kontakte an das Meßgerät 40 angeschlossen sind. Es sei angenommen, daß es sich um die Übertragung des Standes eines Wattstundenzählers handelt. In diesem Falle werden in einer dem Zählerstand entsprechenden Weise die oberen Kontakte der Kontaktpaare 35 bis 38 mit der Leitung 41 verbunden, welche über die Magnetwicklung 42 des Schalters 17 nach dem anderen Pol der Batterie 39 führt. Wenn das Kontaksegment 31 an den Kontaktpaaren 35 bis 38 vorbeiläuft, so erhält die Wicklung 42 Stromstöße, je nachdem, welcher Kontakt der Kontaktpaare durch die Zählvorrichtung 40 mit der Leitung 41 verbunden ist. Die der Wicklung 42 zugeführten Impulse bzw. die durch Öffnen des Schalters in der Leitung 1 (Abb. 1) erzeugten Hochfrequenzimpulse sind also für die zu übertragende Meldung, nämlich Zählerstand, charakteristisch. Um nach der Übertragung der Meldung die folgende Station, nämlich die Station 4, anzurufen, sind an einem anderen Teil des Umfangs der Kontaktscheibe 30, und zwar in dem durch den Pfeil 43 angedeuteten Drehsinn, nachfolgend die Kontaktpaare 44, 45, 46 angeordnet. Die Kontakte sind so geschaltet, daß bei ihrer Überbrückung durch das Segment 31 die Wicklung des Relais 42 des Schalters 17 Strom erhält. Ihr Abstand ist so gewählt, daß dadurch eine Impulskombination gesendet wird, für die das Gerät 20 (Station 4, Abb. 1) durchlässig ist und durch die deshalb der dem Elektromagneten 34 entsprechende Magnet der Station 4 erregt wird. Die Impulskombination muß natürlich so gewählt werden, daß durch das Vorbeilaufen des Kontaktsegmentes 31 an den Kontaktpaaren 35 bis 38 keine mit ihr übereinstdmmende Impulskombination gesendet werden kann, damit durch die Fernmessimpulse nicht das Gebergerät 8 in Tätigkeit gesetzt wird. Das Gebergerät 8 der Station 4 kann in der gleichen Weise ausgebildet sein, wie in Abb. 2 dargestellt, lediglich mit dem Unterschied, daß die Kontakte 44 bis 46 so angeordnet sind, daß die nächstfolgende Station durch die mit Hilfe dieser Kontakte erzeugten Impulskomibination angerufen wird. Folgt hinter der Station 4 keine weitere Station, so sind die Kontakte 44 bis 46 in der Station 4 entbehrlich.
Die Anordnung arbeitet in folgender Weise:
Zunächst wird durch die Schaltvorrichtung 27 (Abb. 1) eine Impulskombination gesendet, welche mit Hilfe der Schaltvorrichtung 21 den Verteiler 10 so einstellt, daß er den Empfänger 9 mit dem Meßgerät 11 verbindet. Hierauf wird das Gebergerät 6 zur Abgabe seiner Meldung veranlaßt. Nach Beendigung dieser Meldung wird wieder durch die Kontaktvorrichtung 27 eine Impulskombination gesendet, welche die Station 3 anruft und den Verteiler 10 auf den Empfänger 12 umschaltet. Für die den Empfänger 23 (Abb. 1 und 2) treffende
Impulskombination ist das Gerät 19 durchlässig, so daß der Elektromagnet 34 erregt wird. Es genügt sogar, wenn beim Eintreffen an der bestimmten Impulskombination S das Gerät 19 einen einzigen Stromstoß dem Elektromagneten 34 zuführt. Durch diesen Stromstoß wird der die Bewegung der Scheibe 30 hemmende Anschlag entfernt, so daß diese in Umlauf gerät. Zunächst wird in der beschriebenen Weise durch das Überstreichen der Kontaktpaare 35 bis 38 durch das Segment 31 eine zur Übertragung des herrschenden Zählerstandes dienende Impulskombination gesendet und im Anschluß hieran beim Überstreichen der Kontaktpaare 44 bis 46 eine Impulskombination gegeben, die das Gebergerät 8 in Gang setzt und den Verteiler 10 (Station 5) auf das Meßgerät 14 umschaltet. Bei der Beschreibung der Ausführungsbeispiele wurde davon ausgegangen, daß es sich um die Übertragung von Meßwerten handelt. Man kann natürlich auch andere Meldungen, z.B. Meldungen der Ein- und Ausschaltstellung von Schaltern u. dgl., übertragen.
Die Meßwerte können auch anstatt durch Impulskombination durch Impulse, deren Dauer oder Häufigkeit der Meßgröße entspricht, übertragen werden. In diesen Fällen muß natürlich die Zeit, die zur Übertragung der Meßwerte zur Verfügung steht, genügend groß sein, damit sich das Empfangsgerät einstellen kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltanordnung zur Übertragung von Impulsen von mehreren räumlich getrennten Gebestationen nach einer oder mehreren Empfangsstationen, bei der die Gebestationen zwischen einem Hochfrequenzsender und den Empfängern angeordnet sind, nach Patent 606 610, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gebestationen durch besondere Anrufsignale zur Abgabe von Meldungen durch Beeinflussung des Widerstandes des Ubertragungskanals für Hochfrequenzwellen veranlaßt werden und daß die Energie für die Anrufsignale von dem gleichen Hochfrequenzsender geliefert wird wie die Energie für die Übertragung der Impulse.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung der Übertragung der Meldung (z. B. nach Übertragung der Meßgrößen) von der einen Station durch den Impulsgeber dieser Station Impulse ausgesandt werden, welche einen in der benachbarten Station aufgestellten Empfänger erregen und diese Station zur Abgabe ihrer Meldung veranlassen.
  3. 3. Schaltanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Station durch ein Zeitwerk periodisch zur Abgabe ihrer Meldung veranlaßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES100151D 1931-08-02 1931-08-02 Schaltanordnung zur UEbertragung von Impulsen von mehreren raeumlich getrennten Gebestationen nach einer oder mehreren Empfangsstationen, bei der die Gebestationen zwischen einem Hochfrequenzsender und den Empfaengern angeordnet sind Expired DE645662C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138829B (de) * 1957-09-23 1962-10-31 Secode Corp Anrufausscheider fuer aus Impulsgruppen bestehende Anrufsignale
DE1213764B (de) * 1963-03-25 1966-03-31 Electrometre Abfrageeinrichtung

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