AT131714B - Verfahren zur Fernübertragung der Umlaufsgeschwindigkeit von Wellen, insbesondere der Wellen von Zählern durch Impulse. - Google Patents

Verfahren zur Fernübertragung der Umlaufsgeschwindigkeit von Wellen, insbesondere der Wellen von Zählern durch Impulse.

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AT131714B
AT131714B AT131714DA AT131714B AT 131714 B AT131714 B AT 131714B AT 131714D A AT131714D A AT 131714DA AT 131714 B AT131714 B AT 131714B
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AT
Austria
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relay
pulse
capacitor
contact
pulses
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English (en)
Inventor
Manfred Dr Ing Schleicher
Reinhold Dr Ing Sonnenschein
Leo Brandenburger
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


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   Die Erfindung betrifft Vorrichtungen, bei denen die Drehzahl einer Welle zu einer entfernten Empfangsstation übertragen wird. wobei diese Welle die Welle einer Maschine sein kann. deren Tourenzahl angezeigt werden soll die aber insbesondere auch die Welle eines   Messsystems   mit rotierendem System, z. B. eines Zählers sein kann, dessen Drehgeschwindigkeit einer zu übertragenden   Messgrösse   eindeutig zugeordnet ist. Die Drehrichtung der Welle kann wechseln, bei einem Zähler z. B. dann. wenn sich das Vorzeichen der zu messenden Grösse, d. h. beispielsweise die Richtung des gemessenen Stromes oder   Energieflusses   ändert. Entsprechend der Drehgeschwindigkeit der Welle wird in der Zeiteinheit eine kleinere oder grössere Zahl von Impulsen zu einer Empfangsstelle gesendet. 



   In der Empfangsstelle befindet sich eine Anzeigevorrichtung, die anzeigt, wieviel Impulse in   der Zeiteinheit von der Messstelle aus eintreffen. Eine solche Anzeigevorrichtung kann z. B. aus einem Messgerät bestehen, das den Entladestrom eines bei jedem ankommenden Impuls von neuem aufgeladenen   Kondensators misst. Sie kann aber beispielsweise auch eine Temperaturmesseinrichtung sein, wenn die Temperatur einer Masse gemessen wird, der bei jedem ankommenden Impuls Wärme zugeführt wird. 



  Kurz, jede Vorrichtung, bei welcher der Energieinhalt eines irgendwie gearteten Energiespeichers von 
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 oder des Energieflusses gemessen wird. kann als Anzeigevorrichtung auf der Empfangsstation dienen. 



  Es ist für die Erfindung gleichgültig, ob dabei die Energie als thermische, elektrische oder z. B. durch Spannen einer Feder, die sieh langsam wieder entspannen kann und deren Dehnung angezeigt wird, als mechanische Energie aufgespeiehert und ob der zeitliche Mittelwert des Energieinhaltes oder Energieflusses oder irgendeine andere eindeutige Funktion dieser   Grössen   gemessen wird. 
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 von Wetter, insbesondere der Wellen von Zählern durch Impulse, wobei jedes   Impulszeichen   aus zwei Impulsen besteht, die sieh z.

   B. durch ihre Richtung oder ihre Dauer oder ihre Frequenz voneinander unterscheiden und deren Reihenfolge von der   Drehriehtung abhängig   ist, wobei ferner in   Abhängigkeit   von der   Drehriehtung   die einen oder die andern Impulse unterdrückt werden, im Falle als sich die Impulse durch ihre Dauer oder ihre Frequenz unterscheiden. 



   Die im folgenden beschriebenen Anordnungen sind Beispiele dafür, wie durch Impulse nicht nur die Grösse, sondern auch das Vorzeichen eines Messwertes selbsttätig in der Empfangsstelle zur Anzeige gebracht werden kann. Es werden Beispiele zusammenpassender Sende- und Empfangseinrichtungen beschrieben und dargestellt, bei denen bei einem Wechsel der Drehrichtung einer Zählerwelle entweder die Richtung eines Gleichstromes oder eines Induktionsstosses wechselt oder an Stelle von Impulsen 
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 bis sie einen Kontakt schliesst, wonach dann der Arm von der Federspitze abgleiten muss.

   Eine solche Vorrichtung kann ausser der Drehgeschwindigkeit auch die   Drehriehtung   der Welle dann wiedergeben, wenn in der Empfangsstation auch zu erkennen ist, nach welcher Richtung die Kontaktfeder mitgenommen wurde, was beispielsweise durch verschiedene   Stromriehtungen   und polarisierte Empfangsrelais durchgeführt werden kann. 



   Um aber die Reibung, die bei der soeben skizzierten Anordnung recht erheblich ist, zu vermeiden, wird in den in den Fig. 2 und 3 beschriebenen Vorrichtungen zwischen der sieh drehenden Welle und einer Kontaktzunge, die nach der einen oder andern Richtung einen Kontakt schliessen kann, eine reibungfreie magnetische Kupplung eingeschaltet. 
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   weise entsprechender Grosse   einer Blindleistung eines Verbrauchers angetrieben.

   Die Welle   4   trägt einen   Weicheisenkörper J und   eine ebenfalls aus magnetischem Material bestehende Ringscheibe 6, die mit 
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 Drehung der Welle. 4 vor der   Stirnfläche   eines T-förmigen   Eisenkörpers   13, der an dem einen Ende seines Querbalkens einen in einer horizontalen Achse 14 drehbar gelagerten   : Magnet anker 15 trägt.   Der Magnetanker   J'o   kann sich gegen zwei feste Gegenkontakte 16 und 17 legen und dadurch die Stromkreise zwei verschiedener Relais 18 und 19 schliessen, so dass aus einer Batterie. 20 entweder die Spule 19 in dem 
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 oder Spule 18 über Kontakt 16. Anker 15 an die Batterie 20 angeschlossen wird.

   Die Bewegung des Ankers M wird durch die magnetische Kraft hervorgerufen, welche zwischen den Blechen 7,   8,   9 und 10 einerseits und dem Anker   16   anderseits wirksam wird, wenn bei Drehung der Welle 4 nacheinander die Blechstücke 7,   8,   9 und 10 an der Spitze des Ankers 16 vorbeibewegt werden. Dabei sind diese Blechstreifen so angeordnet, dass die beiden Bleche 7 und 10 an der Seite des   Ankers J. J vorbeistreichen,   auf 
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 auf den Gegenkontakt 17 ziehen. Der Anker 15 ist durch ein Gewicht 21 so beschwert. dass er in der Ruhe die gezeichnete Mittelstellung einnimmt, so dass er mitten zwischen den Bahnen steht, welche die Bleche 7, 10 bzw.   8,   9 besehreiben.

   Dreht sieh die Welle 4 und damit die Ringscheibe 6 im Uhrzeiger- 
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 ihn auf den Kontakt 17 herüberzieht, bevor die magnetische Kraft, die von dem Blech 7 ausgeht, genügend stark geworden ist, um den Anker   15 naeh der entgegengesetzt eil   Seite zu ziehen. Nach einer halben Umdrehung der Welle 4 erneuert sich das Spiel, indem dann das Blech 9 den Anker   15   auf den Gegenkontakt 17 zieht, bevor die von dem Magnetblech 10 ausgehende Kraft gross genug geworden ist, um den Anker 15 nach innen zu ziehen. Bei umgekehrter Drehrichtung der Welle 4 kommen zuerst die Bleche 7 und 10 zur Wirkung, welche den Anker 15 auf seinen   Gegenkontakt. M   ziehen.

   Je nachdem also in welcher Richtung die   Welle 4 sich dreht,   wird   regelmässig   der Kontakt 17 oder der Kontakt 16 
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 bewegt sich der Anker 15. Die Polarität der Pole 26 und 27 stimmt mit der Polarität der Bleche 7,   8, @   9 und 10 überein. Der Eisenkörper   J.   das eiserne T-Stück 13 und der Anker 15 besitzen unter sich ebenfalls gleiche, aber den Polen, 26,   37 gegenüber   die entgegengesetzte Polarität. Das T-Stück 13. sowie der Anker 15 werden durch den Eisenkörper 5 polarisiert. Durch die besondere Ausbildung dieses Ankers 
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 stromimpulse verschiedener Richtung senden oder z. B. auch bei einer drahtlosen   Übertragung des Mess-   wertes Impulskreise steuern, welche Wellen verschiedener Frequenz aussenden.

   In der Empfangsstelle kann dann durch Siebketten einer von zwei Empfangskreisen zum Ansprechen gebracht werden, und beispielsweise bei jedem ankommenden Impuls einen Kondensator auf eine konstante Spannung aufladen, dessen Lade- oder Entladestrom wiederum durch ein Messinstrument gemessen und angezeigt wird. Je nachdem welche Drehrichtung die Welle 4 in der   Sendestation   hat, kann die Polarität des Kondensators oder bei Verwendung zweier Kondensatoren die Stromrichtung im Messgerät die eine oder die andere sein. so dass beispielsweise bei Verwendung eines Drehspulinstrumentes mit doppel- 
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 angezeigt wird. 



   Eine etwas anders geartete Vorrichtung, um je   nachdem,   ob die Zählerwelle sich in der einen oder andern Richtung dreht, Impulse verschiedener Wechselfrequenz zur Empfangsstelle zu senden, ist in 
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 scheibe 1 dreht, besitzt einen magnetischen Arm 80. Dieser nimmt bei seinen Bewegungen einen Anker in seiner Drehrichtung mit, bis dieser entweder auf den Gegenkontakt 82 oder den Gegenkontakt 83 stösst. Dadurch wird jedesmal ein Stromkreis geschlossen, der einen Schwingungsgenerator enthält. 
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 röhre 84 verlaufenden Stromstösse einen bestimmten Wert an, der mittels der Kupplungsspulen 89 auf eine Sendeantenne übertragen wird.

   Statt durch Raumwellen können die Impulse auch durch Leitungen 
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 sich die Frequenz der Entladungen im   Entladungsgefäss 84   ändert, so dass über die   Kopplungsspule 89   auch Impulse mit anderer Trägerfrequenz zur Empfangsstelle übertragen werden. Statt des Widerstandes kann auch die   Kapazität geändert werden.   



   In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel wiedergegeben. Das Messsystem 31 misst unter dem Einfluss der Triebspulen 32 und 33 die Wirkleistung eines Stromverbrauehers. Die Drehzahl der 
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 entweder den Kontakt 37 oder den Kontakt 38   schliesst.   Zur Unterstützung der vom magnetischen Arm. 39 ausgehenden Kraft sind noch zwei permanente Magnete   39   und 40 angeordnet, deren Einfluss auf den Anker   36   sehr gering ist, solange dieser in der Mittellage steht, die aber im Verein mit der magne- 
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 Schliessen des   Kontaktes. 37 oder B8   wieder weiterbewegt hat. 



   Die Vorrichtung ist weiterhin so beschaffen, dass entweder nur beim Schliessen oder nur beim Öffnen der Kontakte   B-7   und   88   jedesmal der entstehende Induktionsstoss zur Empfangsstelle übertrafen wird und dort die Aufladung eines Kondensators verschieden je nachdem, ob der Anker.   36   mit dem Kontakt 37 oder mit dem   Kontakt 3S   in Berührung gekommen ist. An der Sendestelle wird am Kontakt 37 ein Stromkreis geschlossen, der aus einer Batterie 42 gespeist wird und weiterhin über Feder   41.   Anker 36,   Kontakt 37.   einen Vorschaltwiderstand   43,   eine Drosselspule 44, einen Kontakt 46 zur Batterie zurück verläuft. Die Drosselspule 44 besitzt einen Eisenkern 45, welche zwei   Sekundärwicklungen   47 und 48 trägt.

   Durch   Schliessung und Öffnung   des Kontaktes 37 wird eine Induktionsspannung in den Wicklungen 48 und 47 hervorgerufen. Die letztere stellt für eine Spannung einer bestimmten Richtung 
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 Die Wirkung der Wicklung   47   ist dann die, dass entweder nur beim Schliessen des Kontaktes   37 en-   stehende Induktionsstoss oder nur der beim Öffnen dieses Kontaktes entstehende   Induktionsstoss   in der Wicklung 48 eine Spannung hervorrufen kann. die über   Fernleitungen      und   zur Empfangsstelle übertragen wird. Wenn die in der Wicklung 48 entstehende Spannung geeigneten Wert besitzt. kann das Ventil 49 dieser Wicklung parallel geschaltet werden. 
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 stand 63 speisen.

   Bei dieser Ubertragungsweise werden, wie die Darstellung erkennen lässt. nur zwei   Fernleitungen   benutzt. 



   Um zu verhüten, dass bei Stillstand der Welle   34.   wenn der magnetische Arm 35 über dem Anker 36 
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 vergeudet wird und anderseits auch die Spule 44 zu heiss werden kann. ist in den Stromkreis. in dem diese Kontakte liegen, ein Unterbrechungskontakt 46 eingeschaltet, der durch ein Relais 64 nur so lange geschlossen gehalten wird. als in der   Stromspule   33 des Messsystems Strom fliesst. Die Erregung der 
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 vorteilhaft, weil der Zähler auch dann stehen bleibt, wenn in der angeschlossenen Leitung zwar die volle Spannung besteht, aber kein Strom fliesst, d. h. also keine Leistung verbraucht wird. 



   Weitere Empfangseinrichtungen, mit denen in der Empfangsstelle ankommende Induktionsstösse verschiedener Richtung aufgenommen und getrennt werden können, so dass sie einen Ausschlag eines 
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 In Fig. 4 ist wiederum mit 52   das Anzeigegerät bezeichnet, welches   ein Drehspulinstrument mit einem   Rähmchen   mit zwei Wicklungen 5. 3   und. 54   sein kann.

   Je nachdem, welche Richtung der über die Fern-   leitungen 50 und 51   ankommende   Induktionsstoss hat.   wird über einen Transformator 70 oder einen Transformator 71 eine Funkenstrecke oder   Gasstrecke'72   oder 73 durchschlagen und infolgedessen eine   der Systemspulen. ?   und 54 des   Anzeigegerätes 52 von   einem Strom durchflossen, der von der Batterie 74 
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 Kondensator 75 bzw. 76 aufgeladen, der nach Verlöschen des Entladungsvorganges seine Energie über das angeschlossene   Spulenrähmchen   entladet. Die mittlere Spannung am Kondensator 75 bzw. 76 ist abhängig von der Häufigkeit der   Durchschläge   an den   Entladungsgefässen   72 oder 7. 3.

   Es ist noch zu erwähnen, dass die Transformatoren 70 und 71 derartig geschaltet sind, dass in ihren Sekundärspulen bei jedem ankommenden Induktionsstoss Spannungen entgegengesetzter Richtung erzeugt werden, wodurch erreicht wird, dass je nach der Polarität des Induktionsstosses entweder die Entladungsstrecke 72 oder die Entladungsstrecke   7. 3 durchschlagen wird.   



   In Fig. 5 ist eine im wesentlichen gleiche Anordnung wie in Fig. 4 dargestellt. Als Sonderheit besitzt diese Anordnung aber Entladungsgefässe mit Hilfselektroden für die Zündung. Die Entladungsgefässe 77 und 78 stehen durch die Batterie 79 unter einer Spannung, welche nicht ausreicht, eine Entladung in diesen Gefässen selbständig aufrecht zu erhalten. Sobald aber durch einen der Transformatoren 70 und 71 eine Zündung innerhalb eines der Entladungsgefässe eingeleitet ist, erfolgt ein kurzer Stromübergang, der aus der Batterie 79 gespeist wird und in früher beschriebener Weise, gegebenenfalls unter Verwendung von Kondensatoren, einen Ausschlag des Messgerätes 52 hervorruft, dessen Grösse wiederum von der Häufigkeit der Zündungen abhängt. 



   Wie eingangs gesagt, lässt sich die Drehrichtung der Zählerachse in der Sendestelle auch durch die verschiedene Dauer der einzelnen, zur Empfangsstelle übertragenen Impulse unterscheidbar machen. 



   Fig. 6 zeigt eine derartige Ausführung, bei der der Zähler wie bei Fig. 2 auf seiner Welle 4 einen   : Magnet 80 trägt.   der einen Magnetanker 81 entweder bis zum Gegenkontakt 82 oder   8. 3 mitnimmt.   Wird bei Drehung des Zeigers in einem Sinn der Kontakt 82 geschlossen, so wird dadurch die Erregung eines 
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 geschlossen wird, so hat dies zur Folge, dass das unverzögert arbeitende Relais 9 anspricht und seinen Anker 93 anzieht. Die Anker 91 und 9. 3 liegen im Stromkreis eines Wechselstromgenerators 94, der je nach dem gewählten Übertragungsmittel (Freileitung, Kabel, leitungsgerichtete Wellen, Raumwellen) einen Wechselstrom höherer oder geringerer Frequenz erzeugt.

   Der Wechselstromgenerator 94 erregt einen Transformator 96, der beispielsweise durch kapazitive Kopplung seine Sekundärspannung zwei Leitungen 96 und 97 des Energieverteilungsnetzes, an welches auch die Empfangsstation angeschlossen ist,   aufdrückt.   Man kann dem Transformator   96   eine Kapazität 98 parallel schalten, so dass der Transformator im Resonanzgebiet arbeitet. Im Erregerkreis der Relais 90 und 92 liegt   ein Unterbreehungs-   kontakt 99, der unter dem Einfluss eines Abfallverzögerungsrelais 100 steht, das erregt wird, sobald einer der Anker 91   ? und 93   den Stromkreis des Wechselstromgenerators 94 schliesst.

   Es wird dadurch erreicht, dass, wenn der Anker 81 von dem Gegenkontakt 8. 3 abfallend den Gegenkontakt 82 berühren sollte. trotzdem die Erregung des Relais 98 nicht   möglich   ist, so dass also Falschmeldungen durch Erregung beider Relais 90 und 92 unmöglich sind. 



   Eine Empfangseinrichtung, die von der beispielsweise in Fig. 6 dargestellten   Sendevorrichtung   betrieben werden kann, ist in Fig. 7 ebenfalls beispielsweise wiedergegeben. Über die Leitungen 96 und 97 kommen die gesendeten Impulse in der Empfangsstation an und erregen zwei in Reihe geschaltete 
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 erregt. Das Relais 107 zieht den Wechselanker 109 an und schliesst dadurch einen Haltekreis für sich selbst, während es sich anderseits vom Anker   403 abschaltet. Dafür   wird der Anker 103 durch einen ebenfalls vom Relais 107 gesteuerten Anker 112 mit zwei Relaisspulen 113 und 114 verbunden, welche einen Schalthebel 111 steuern. Wenn der von der Sendestelle ankommende Impuls zu Ende ist, lässt 
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 Widerstand wieder entlädt.

   Während der Anfladung des Kondensators 120 fliesst ein Strom durch die   Relaiswicklung   121, dessen Stärke proportional der Kondensatorspannung allmählich   anwächst.   Das Relais 1. 21 steuert einen Umschalter 122 im Stromkreis des Anzeigegerätes   117.   Der Umschalter   122   wird durch irgendeine Rückzugskraft, beispielsweise ein   Gewicht 12. 3,   in der gezeichneten Ruhestellung festgehalten.

   solange die Erregung des Relais   727 nicht stark genug ist.   um diese Rückzugskraft zu über- 
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 eines Impulses mit soviel Verzögerung in seine   Ruhelage   zurück, dass der schneller abfallende Anker 103 des Relais 101 genügend Zeit hat, die Umstellung   des Kontakthebels 777   und damit die Aufladung des Kondensators 727 über die Kontakte 116 zu bewirken. Wenn dagegen die   Sendeimpulse nieht so lange   bestehen, dass die Erregung des Relais 121 zur Betätigung des   Umsehalters   122 ausreicht, wird der Kondensator 127 in dem Augenblick, wo der abfallende Anker 103 die   Schliessung   der Kontakte 116 bewirkt. in entgegengesetztem Sinne als vorher aus der Batterie   125   aufgeladen.

   An Stelle der gezeichneten Einrichtung, welche eine Verzögerung des Relais   1 : ! 1 bezweckt.   kann auch das Relais 121 als Relais mit Ansprech- und Abfallverzögerung ausgebildet sein. Dadurch wird auch die Dämpfung des Umschalters 122 entbehrlich. Auch Relais 102 kann ein Verzögerungsrelais sein. 



   Der Haltestromkreis des Relais   107   wird jedesmal wieder geöffnet, wenn der in seine Ruhelage zurückkehrende Anker 70. 3 den Kontakt 106 erreicht und dadurch den Erregerkreis einer der Spulen   11 : ;   und 114   schliesst.   denn, sobald der Schalthebel 111 aus der einen Stellung in die andere hinüberwechselt. wird der Haltestromkreis der Erregerspule 107 vorübergehend unterbrochen und in der neuen Stellung des Schalthebels 111 durch das Kontaktstiick 110 oder 115 wieder vorbereitet. 



   Die in Fig. 7 beschriebene Ausführungsform kann auch durch das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 8 ersetzt werden. Es ist dabei angenommen, dass die Impulse längs eines Leitungsdrahtes 400 zur Empfangsstelle gelangen, wo sie einen Resonanzkreis, bestehend aus den Spulen   401 und 40. 2 und delll   Kondensator 40. 3. zum Schwingen anregen. Die Spule 40. 2 steuert einen Anker 404, der in der Ruhelage 
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 eine Funkenstreeke 410 durchschlagen wird. An Stelle der Funkenstrecke kann   selbstverständlich   auch ein   Entladungsgefäss   treten, das bei einer ganz bestimmten Spannung anspricht.

   Die Entladung des Kondensators über die Funkenstrecke 410 bewirkt die Erregung eines Relais   411,   das einerseits einen Anker   472 schliesst, wodurch   die Funkenstrecke kurzgeschlossen und für das Relais ein Haltekreis 
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 Systemspule des Registriergerätes 414 langsam entlädt. Wenn die Erregungszeit des Relais 402 nicht ausgereicht hat, um die Spannung am Kondensator 408 so gross werden zu lassen, dass die Funkenstrecke 41fJ durchschlagen wurde, entlädt sieh der Kondensator   408,   sobald der Anker 404 auf seinen   Ruhekontakt   405   zurückfällt,   über eine Relaisspule 419. Die Relaisspule 419 schliesst einen Kontakt 420.

   Infolgedessen wird der Kondensator   411j   jetzt von einer Batterie 421 aufgeladen, welche die gleiche Spannung wie die 
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 wird also von der Nullinie zur andern Seite abgelenkt. Man kann auch mit einer einzigen Batterie auskommen ; dann wird die Anordnung beispielsweise wie in Fig. 7 so getroffen, dass die Kondensatorpolarität durch einen Umschalter gewechselt werden kann. Der Stromkreis, über den der Kondensator 41 ( ; aufgeladen wird, ist über einen in der Ruhelage befindlichen Relaisanker 422 geschlossen, der von einem   Abfallverzögerungsrelais   42. 3 gesteuert wird. Der Kontakt 422 wird bei Erregung des Relais   42. 3 durch   den Aufladestrom des Kondensators 416 geöffnet.

   Diese Massnahme bezweckt, die Aufladezeit des Kondensators 416 unabhängig von der Dauer der Kontaktschliessungen des Ankers   47. 3 bzw. 420 zu   
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 Wenn der Anker 309 geschlossen wird, wird über seinen Kontakt 311 ein Aufladestromkreis für einen Kondensator 312 geschlossen. Der Kondensator   372 wird   dabei aus einer   Batterie 375 aufgeladen. Das   Relais 307 steuert die   Anker     314   und, 315. Wenn der   Anker 314   seinen   Gegenkontakt 376 schliesst, wird   der Kondensator 312 ebenfalls aufgeladen, jedoch nicht aus der Batterie 313, sondern aus der Batterie 317, welche dieselbe Spannungshöhe, aber umgekehrte Polarität besitzt.

   Der Kondensator 312 wird also 
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 schliesst. Da bei   der Umdrehung   des Zählers immer sowohl das Relais 305 als auch das Relais 307 erregt wird, muss dafür gesorgt werden, dass nur das zuerst erregte Relais den Aufladestromkreis für den Kondensator   312, an   den in schon mehrfach beschriebener Weise ein   Messgerät,   Registriergerät oder Alarm-und Schutzgerät 318 angeschlossen ist, schliessen kann. Dies wird, wie schon angedeutet, dadurch erreicht, dass sowohl das   Relais 30-3   als auch das Relais 307 sich gegenseitig sperren. Zu dem Zweck besitzt das   Relais 30J   den   Anker 370.   Wenn dieser seinen Kontakt 319   schliesst,   so wird dadurch ein   Relais 3' ? 0'   an eine Batterie 337 angeschlossen.

   Das Relais 307 besitzt ebenfalls einen zweiten Anker 315. Wenn 
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 in Fig. 7 geschaltet ist. Die Instrumentenangabe ist dann unabhängig von der Höhe der Spannungen der Batterien   373 und 377. Um   die Aufladezeit des Kondensators 312 unabhängig von der   Schliesszeit   der Kontakte   377 und 376 zu machen, wird durch   den Erregerstromkreis der Relais 3. 20 bzw. 323 ein Abfallverzögerungsrelais 324 erregt, das den Aufladestromkreis des Kondensators 312 sofort nach dem 
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 Impulse zu Ende sind. Die Relais 320 und 323 können Abfallverzögerungsrelais sein, damit die Sperrung des an zweiter Stelle erregten Relais mit Sicherheit auch so lange anhält, bis der zweite   Sendeimpuls   abgelaufen ist.

   Es ist dies aber nicht unbedingt notwendig, weil das Relais   324   bereits in demselben Sinne wirkt, da es den Aufladestromkreis des Kondensators 312 erst nach einer Zeit wieder   schliesst,   wo bestimmt beide Impulse zu Ende sein müssen. Es empfiehlt sieh auf jeden Fall, die von der Sendestelle aus zu übertragenden Impulse dicht aufeinander folgen zu lassen, um die Einstellzeit der Abfallverzögerungsrelais so klein wählen zu können, dass der Gesehwindigkeitsbereich des Zählers an der Sende- 
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 der Relais 305 und 307 anspricht. 



   Wenn. wie oben auseinandergesetzt wurde, zur Übertragung der   Drehrichtung   der Welle die   anordnung sen   getroffen wird, dass die Dauer der   Stromimpulse   bei positiver Energierichtung anders ist als bei negativer Energierichtung, entsteht die Schwierigkeit, dass der   Messbereich,   der übertragen werden kann, eingeengt wird. weil auch bei grössten Leistungen, d. h. wenn die Kontakteinrichtung an 
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 so kurz wie die kurzen Impulse bei langsamem Lauf der Kontakteinrichtung werden. 



   Diese Schwierigkeit wird dadurch überwunden, dass das Verhältnis zwischen der Dauer von Stromstössen und von   dazwisehenliegenden   Pausen bei positiver Energierichtung anders ist, als bei negativer Energieriehtung, und dass an der Empfangsstelle ein Relais vorgesehen ist, welches das   Anzeigegerät     in Abhängigkeit vom Verhältnis   der Impulszeiten zu den dazwischenliegenden Pausen beeinflusst. Die absolute Dauer der Stromimpulse wird also belanglos. In der   Messstelle   wird zu dem Zweck durch den Zähler, welcher die elektrische Energie misst, je nachdem in welcher Richtung er sich dreht, der eine oder andere von zwei Steuerstromkreisen eines Senders geschlossen.

   Ein zur Empfangsstelle gesendeter Stromimpuls dauert in dem einen Falle so lange wie dieser Steuerstromkreis geschlossen ist, im andern Falle eine fest begrenzte Zeit, z. B. so lange, bis ein Kondensator über einen Widerstand aufgeladen ist. 



  Die Aufladezeit wird zweckmässig möglichst klein gewählt. Die Pausen zwischen den Stromimpulsen stehen im ersten Falle in einem konstanten Grössenverhältnis zur Impulsdauer. Im zweiten Falle dagegen, d. h. also bei der andern Drehrichtung der Zählerwelle sind die Pausen von der Umlaufgeschwindigkeit 
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 ordentlich klein gewählt werden kann. 



   Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Fig. 12-17, in welchen Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch wiedergegeben sind. Gemäss Fig. 12 treibt die zu messende Messgrösse an ent- 
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 ist dem Messwert zugeordnet. Auf der Welle sitzt eine Scheibe 902 mit Kontaktsegmenten 903, 904. 



  Auf der Scheibe bzw. den   Kontaktsegmenten   schleifen zwei   Stromabnehmer 905 und 906.   Einer von diesen Stromabnehmern kann auch auf der Welle 901 schleifen, wenn diese zur   Stromleitung   mit herangezogen wird. Dadurch lässt sich die   Bremswirkung   der   Stromabnehmer   vermindern.

   Der Stromabnehmer 905 ist mit dem einen Pol einer Gleichstromquelle, der   Stromabnehmer   906 mit dem andern Pol dieser Stromquelle über einen Werhselsehalter 907 und die Wicklung   915 eines   Tastrelais 908 ver- 
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 die Spule   915   des Tastrelais 908 so lange Strom fliesst, als die leitende Verbindung zwischen den Stromabnehmern 905 und 906 durch die leitenden Segmente 903 und 904 geschlossen ist, fliesst, wenn der Wechsel- 
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 vollständig aufgeladen ist. Es kommt also jedesmal dann ein kurzer   Stromstoss   über die Spule 915 zustande, wenn die leitende Verbindung zwischen den Stromabnehmern 905 und 906 wieder von neuem geschlossen wird.

   Ein Nebensehlusswiderstand   912   überbrückt den Kondensator 911. damit dieser sich wieder entladen kann. wenn die Verbindung zwischen den   Stromabnehmern 905 und   906 unterbrochen ist. Der Strom über den Entladungswiderstand   912   ist zu sehwaeh, um das Steuerrelais   97J zu erregen.   Die Stellung des Wechselschalters 907 soll nun von der Drehrichtung der Welle 901 abhängen. Zu diesem 
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 des Schalterarmes des Wechselschalters 907 eingreift.

   Wechselt die Drehbewegung der Welle, so wird der Zapfen 914 von dem einen Ende der Schnecke   913   bis zum andern Ende   mitgenommen.   der Kontakt des Schalters 907 wandert also von Kontakt 909 zu Kontakt 910 und   umgekehrt.   Das Relais   915   steuert mittels des Relaiskontaktes 908 die Sendeeinrichtung, welche durch   Raumzellen.   durch Wellen längs Leitungen, oder auch über Leitungen Stromimpulse zur   Empfangsstelle sendet,   deren Dauer gleich der   Erregung'dauer   des Relais   916 ist.   
 EMI8.6 
 

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 EMI9.1 
 



   Das beschriebene Ausführungsbeispiel stellt also eine Vorrichtung dar, mit deren Hilfe in einer Empfangsstelle die Umlaufgeschwindigkeit und   Drehrichtung   einer an einem entfernten Ort   umlaufenden   Welle angezeigt werden kann. 



   Die   Sendeeinriehtung kann   ohne grundsätzliche Abänderung der Ausführungsform nach Fig. 12 
 EMI9.2 
 auch der Entladestrom des Kondensators 911 den Relaiskontakt 908 schliesst bzw. solange seine   Stärke   ausreicht. geschlossen hält. Wenn der Kondensator und der Widerstand der Spule   M- ? dann   so   gross   
 EMI9.3 
 Entladestrom fliesst während eines bestimmten Bruchteiles dieser Zeit oder, was das gleiche ist. während derjenigen Zeit, während welcher der Stromkreis über die Kontakte 905   und 906 geöffnet ist.   Bei dieser 
 EMI9.4 
 der Welle zutrifft.

   Die Drehrichtung der Welle 901 bleibt unterscheidbar, weil bei derjenigen Drehrichtung. bei der der Kondensator 911 nicht aufgeladen wird, das Verhältnis der Impulsdauer zu den   Pausenlängen   dem Verhältnis der Breite der leitenden Sektoren zu den nichtleitenden gleich ist. während 
 EMI9.5 
 auf einem leitenden Segment schleift. Die Verlängerung der   Sehliesszeit   des Relaiskontaktes 908 wächst ungefähr proportional mit der Aufladezeit des Kondensators 911. 
 EMI9.6 
 
 EMI9.7 
 drähte können auch Bimetallstäbe den Umschalter 621 steuern. 



  Bei der   Ausführungsform   gemäss Fig. 12 wird am Sendeort bei Umlauf der Kontakteinrichtung in dem einen Sinne der Kondensator 911 über die Spule 915 des Tastrelais aufgeladen und entlädt sich 
 EMI9.8 
 wieder entladen kann, wenn sein Entladungsstromkreis geschlossen wird. 



   Wie in Fig. 16 dargestellt, werden zwei Kontakte 909 und 910, der eine bei Rechtslauf, der andere bei Linkslauf der Welle 9M an eine Batterie 916 angeschlossen. Ist, wie dargestellt. der Kontakt   9119   geschlossen, so wird die Spule   915   des Steuerrelais jedesmal eingeschaltet. so oft und solange die Stromabnehmer 905 und 906 durch die leitenden Segmente 903 und 904 der Kontakteinriehtung miteinander verbunden sind. Ist dagegen der Kontakt 910 geschlossen, so wird an Stelle der Spule   MJ ein Hilfs-   relais 917 eingeschaltet, das einen Anker 971 auf einen Gegenkontakt   9. M zieht. An   diesem Gegenkontakt 918 wird ein Stromkreis zur Aufladung des Kondensators 911 geschlossen. Der Ladestrom fliesst über die Spule   91. 5, Kontakt 918   und Anker 971.

   Der Kondensator 911 lädt sich auf. der Ladestrom erregt die Spule 915   und bewirkt Schliessung   des Kontaktes 908 des Steuerrelais. Die   für die Auf-   ladung erforderliche Zeit ist sehr kurz. Die Relaisspule 917 dagegen bleibt länger erregt. nämlich solange. wie sie über die Kontaktteile 905. 903, 904, 906, 907 an die Batterie 916 angeschlossen ist. Erst wenn dieser Erregerstromkreis durch die   Kontakteinriehtungen unterbrochen   wird, lässt Relais 917 seinen   Anker N1 fallen,   so dass dieser unter dem Zug einer Feder   972   den Kontakt 919   schliesst.   wodurch der Kondensator 911 kurz geschlossen wird. Der Kondensator entlädt sich augenblicklich und ist danach sofort wieder zu neuer Aufladung bereit.

   Bei dieser Anordnung wird der Kondensator 911 auch bei der grössten Drehgeschwindigkeit der Welle 901 jedesmal vollständig aufgeladen und wieder vollständig entladen. 



   In allen   bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen   wird die Stellung des Kontakthebels   907   mittels einer Schnecke   913   von der   Bewegungsriehtung   der Welle 901 abhängig gemacht. Wenn auch 

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 die geringe Reibung, welche durch die Schnecke und den Kontakthebel 907 verursacht wird, vermieden werden soll, etwa weil das Antriebsmoment der Welle 901 sehr gering ist, kann der   Eontakthebel   907 auch von derselben Messgrösse unmittelbar beeinflusst werden. welche die Welle 907 und dadurch die Kontakteinrichtung antreibt. Eine derartige   Ausführungsform   ist beispielsweise in Fig. 17 dargestellt. 



  Die Bezeichnungen entsprechen soweit möglich den aus Fig.   12.   Die Spule 915 des SteuelTelais wird aus einer Batterie 960 entweder über einen Kontakt 909 oder über einen Kontakt   9iO,   ferner über einen Kontaktarm 970. einen Schleifkontakt 960 und eine der Bürsten 961 und 962 erregt. Wenn der Kontaktarm 970 den Kontakt 909 schliesst, wird die Spule   915,   wie in Fig.   12.   unmittelbar an die Stromquelle angeschlossen. Wenn dagegen der Kontakthebel 970 den Kontakt 910 geschlossen hat. so wird die Spule   97 J   vom Ladestrom des Kondensators 911 erregt. Der Kondensator 911 hat einen Nebenschlusswiderstand   91 : ?   
 EMI10.1 
 zulässige   Höchstgeschwindigkeit   der Welle   90l   ist.

   Es ist angenommen, dass die Welle 901 die Welle eines   Fer'ariszählers   ist. der von der   Blindleistung   einer Wechselstromquelle angetrieben wird. Die Stromspule des Antriebssystems ist mit   96 : J.   die Spannungsspule mit   962   bezeichnet. Der Strom in der 
 EMI10.2 
 kann er sie infolgedessen auch nicht bremsen. 



   Wie schon gesagt, ist die Grösse des Entladungswiderstandes   9i : ?   der parallel zum Kondensator 911 geschaltet ist, ohne Einfluss auf die zulässige   Höchstgrenze   der Drehgesehwindigkeit der Welle 901. Dies wird dadurch erreicht, dass der Kondensator 911 abwechselnd mit verschiedener Polarität aufgeladen wird. Auf der Welle 901 sitzt eine Kontakteinrichtung mit zwei Stromabnehmern 961 und   962   sowie eine Kontaktscheibe 966 mit kleinem Durchmesser, auf der eine Schleiffeder 960 aufliegt. Der Stromabnehmer 961 ist an den Minuspol, der Stromabnehmer 962 an den Pluspol der Batterie 960 angeschlossen. 



  Die Spule 915 des Tastrelais ist mit dem Mittelpunkt der Batterie 960 verbunden. In der gezeichneten Stellung der Welle 901 wird der Kondensator 911 über den Stromabnehmer 961, Kontaktseheibe 966, Schleiffeder 960 und geschlossenen Kontakt 910 mit dem negativen Pol der Batterie 960 verbunden. 



  Der Ladestrom des Kondensators fliesst vom Mittelpunkt der Batterie 960 durch die Spule 915 zum Kondensator 911. Die rechte Kondensatorelektrode ist positiv, die linke negativ aufgeladen. Nach einer Vierteldrehung wird über den Stromabnehmer 962, die Kontakteinrichtung 966. 960 und den geschlossenen Kontakt 910 der positive Pol der Batterie 960 mit der linken Elektrode der Kapazität 911 verbunden. 



  Der Kondensator 911 wird also mit entgegengesetzter Polarität an die Batterie 960 angeschlossen. Wenn der Kondensator 911 sich in der Zwischenzeit über den Entladungswiderstand 912 gänzlich entladen hatte, so erhält die Spule 915 einen Stromstoss, der den Kondensator von der Spannung Null auf die halbe Spannung der Batterie 960 auflädt, u. zw. hat der Strom in der Spule   97 J abwechselnde Richtung.   



  Wenn der Parallelwiderstand 912 fehlt, d. h. unendlich gross ist. behält der Kondensator 911 seine ganze aus der vorhergehenden Aufladung herrührende Ladung, bis er bei der folgenden Aufladung auf entgegengesetzt gleiche Spannung umgeladen wird. Der Strom in der Spule   1.     erhält   dann zwar die doppelte 
 EMI10.3 
 da die Zeitkonstante des Ladungskreises unverändert bleibt. Es braucht bei dieser Richtung also nicht abgewartet zu werden, bis sich der Kondensator entladen hat. Somit verschwindet die Entladezeit. die bei den früher beschriebenen Anordnungen abgewartet werden muss, ehe eine Neuaufladung des 
 EMI10.4 
 keiten der Welle 901 anwendbar. 



   Die Erfindung ist nicht nur für Fernmessung brauchbar. sondern in all den   Fällen.   wo von einer Sendestelle aus zu einer Empfangsstelle durch ein und dasselbe Übertragungsmittel   zmei verschiedene   Zeichen übertragen werden sollen. Diese Zeichen können, wie beschrieben, die Richtung einer Energie zur Anzeige bringen. Sie können aber auch angeben, ob eine Messgrösse einen vorgeschriebenen Wert über-oder unterschreitet. Mit dieser Meldung lässt sich ausserdem eine Regelung in der Empfangsstelle bewirken, durch den die Betriebsgrösse auf den richtigen Wert gebracht wird.

   Eine Einrichtung   fiir   diesen Zweck besteht an der   Mess-und Sendestelle beispielsweise aus   einem Zeigermessgerät mit Fallbügel und   zweckmässig   einstellbaren Kontaktsegmenten unter der Zeigerbahn sowie einer Kontakteinrichtung, die von derselben   Messgrösse   mit entsprechender Geschwindigkeit angetrieben wird.

   Mit den Kontakten des   Fallbügelgerätes   können Relais verbunden sein. von denen eines erregt wird. wenn der Zeiger eine Überschreitung des Sollwertes anzeigt, das andere bei Unterschreitung des Sollwertes, und die durch einen Umschalter das Verhältnis zwischen   Impulszeiten   und Pausendauer 
 EMI10.5 
 Differentialrelais die   ankommenden   Zeichen auf und steuert den Servomotor eines Reglers im einen oder andern Sinne. 

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 EMI11.1 
 sendet dann nur Zeichen eines bestimmten Zeitverhältnisses zwischen den Impulsen und Pausen. An der Empfangsstelle wird dann ein   Messgerät   oder Relais vorgesehen, dass bei zu grossem oder zu kleinem
Wert der   Messgrösse   einen Kontakt schliesst und dadurch die notwendige Regelung herbeiführt.

   Es macht keine Schwierigkeit, ausser dem Instrument für die Regelung auch noch Anzeie- oder Registrier- geräte aufzustellen, ist aber in manchen Fällen vielleicht unnötig. 



   Ob die übertragenen Impulse Kommandos für eine   Regel Vorrichtung   darstellen oder   irgendeinen   sonstigen Steuervorgang auslösen sollen, ist unwesentlich. Es können durch Änderungen des Zeitver-   Iiältnisses   zwischen Impulsdauer und Pausendauer beliebige Kommandos   übertragen werden. Auch   ist die Zahl der unterscheidbaren Zeichen nicht auf zwei beschränkt. Mit Hilfe von zwei Differentialrelais in der Empfangsstelle lassen sich beispielsweise drei verschiedene Zeitverhältnisse unterscheiden.
Das erste Relais enthält z. B. solche Wicklungen, dass es seinen linken Kontakt solange geschlossen hält, als das   Verhältnis   Impulszeit zu Pausendauer kleiner als 1 : 4 ist.

   Bei Überschreitung dieses Wertes sehliesst es seinen rechten   Kontakt   und legt dadurch den Anker des zweiten Differentialrelais an Spannung. Das zweite Relais schliesst seinen linken Kontakt, wenn das Zeitverhältnis zwischen ein Viertel und ein Halb liegt. Es schliesst seinen rechten Kontakt, wenn das   Verhältnis grösser   als ein Halb ist. Die Möglichkeit. mehr als zwei   unterseheidbare   Zeichen senden und empfangen zu können, kann auch ausgenutzt werden, um einen Regelvorgang nicht nur von der Richtung der Abweichung vom Sollwert, sondern auch von der Grösse dieser Abweichung abhängig zu machen.

   Dies lässt sich bei einer   Einrichtung,   die nur zweierlei Zeichen übertragen kann, auch durch Verwendung eines Fallbügelgerätes mit mehr als zwei Kontakt- segmenten in der Empfangsstelle erreichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Fernübertragung der Umlaufsgeschwindigkeit von Wellen, insbesondere der Wellen von Zählern durch Impulse, dadurch gekennzeichnet, dass   jedes tmpulszeichen ans zwei Impulsen   besteht. die sieh z. B. durch ihre Richtung oder ihre Dauer oder ihre Frequenz voneinander unterscheiden und deren Reihenfolge von der Drehrichtung   abhängig   ist, wobei in Abhängigkeit von der Drehrichtung die einen oder die andern Impulse unterdrückt werden, im Falle als sich die Impulse durch ihre Dauer oder ihre Frequenz unterscheiden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass ein Gesperre (100) (Fig. 6), (, 322) (Fig. 11) vorgesehen ist, das durch die Impulse der einen Art die Aussendung der Impulse der andern Art (Fig. 6) oder die Beeinflussung des Anzeigegeräte durch die Impulse der andern Art verhindert wird (Fig. 11).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle auf mechanischem Wege auf eine die Reihenfolge oder die zu unterdrückenden Impulse bestimmende Anordnung einwirkt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle auf magnetischem Wege einen Anker (15) steuert, der in Abhängigkeit von der Drehriehtung der Welle einen von zwei Stromkreisen (18, 19) für die Aussendung verschiedener Impulse schliesst (Fig. 1).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des magnetisch beeinflussten Ankers eine elastische Feder tritt, die durch einen umlaufenden Arm in der jeweiligen Drehrichtung gegen einen Kontakt gedrückt wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetisch gesteuerte Anker (7J) nur zu den Zeiten, wo er unter dem Einfluss der umlaufenden Welle einen Stromkreis schliessen soll. magnetisch polarisiert wird (Fig. 1).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktdruek des magnetise EMI11.2 Weehselfrequenz bewirkt (Fig. 1).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Welle die Schliessung eines von zwei Stromkreisen (81, 82, 90,99 und 81, 83, 92, 99) für die Aussendung von Impulsen verschiedener Zeitdauer bewirkt (Fig. 6).
    10. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Verzögerungsrelais (100), das an der Sendestelle beim ersten Impuls das Entstehen des andern Impulses nach Ablauf der Verzögerungszeit verhindert.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Welle (340) je nach ihrer Drehrichtung die Aussendung von je einen Induktionsstoss bestimmter Richtung veranlasst (Fig. 3).
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine an der Sendestelle angeordnete Gleichrichteranordnung (47, 49), die von den zwei Induktionsstössen den einen unterdrückt (Fis. 3).
    13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Empfangstelle Gasentladungsgefässe (55, 56) mit entgegengesetzt gerichteter elektrischer Vorspannung ange- <Desc/Clms Page number 12> ordnet sind, welche die Wirkung haben, dass in einem Anzeigegerät (52) je nach der Richtung des ankommenden Induktionsstosses ein Messstrom der einen oder andern Richtung fliesst (Fig. 3. 4 und 5).
    14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Empfangsstelle durch Verwendung elektrischer Ventile ('7. 2. 73) je nach der Richtung des ankommenden Induktions- EMI12.1 einer bestimmten Mindestdauer die Stromrichtung im Anzeigegerät umschaltet (Fig. 6 und 7).
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der Empfangsstelle bei jedem ankommenden Impuls zwei Empfangsrelais (101, 102) eingeschaltet werden, von denen das erste (101) beim Beginn des Impulses die Einschaltung des Anzeigegeräte vorbereitet, während das zweite Empfangsrelais (102) ein mit zweckmässigerweise einstellbarer Verzögerung ansprechendes Relais (121) einschaltet. das beim Ansprechen die. Anschlusspolarität des Anzeigegerätes ändert.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Verzögerungsrelais aus einem gewöhnlichen Relais (121) besteht, zu dessen Wicklung ein Kondensator (120) (Fig. 7) parallelgeschaltet ist, der während der Dauer eines ankommenden Impulses aufgeladen wird.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (1.'20) sofort nach Aufhören des Impulses wieder entladen wird. EMI12.2 22. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass beim Eintreffen eines Impulses ein Kondensator (108) in einen Aufladestromkreis mit Widerstand (407) eingeschaltet wird. und dass sich der Kondensator, wenn die Impulsdauer ausreicht, über ein Relais (411) und eine Casstrecke (410) entlädt, während bei vorzeitigem Aufhören des Impulses ein anderer Entladungsweg (419, 405, 404) für den Kondensator (408) über die Wieklung eines andern Relais (419) geschlossen wird (Fig. 8).
    23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch@ gekennzeichnet, dass die vom Entladungsstrom des Kondensators (408) erregten Relais (411, 419) das Anzeigegerät (414) mit verschiedener Polarität an eine Stromquelle (421, 415) anschliessen (Fig. 8).
    24. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die umlaufende Welle je nach ihrer Drehrichtung zuerst die Aussendung eines Impulses mit einer höheren Frequenz und dann eines Impulses mit niedrigerer Frequenz bewirkt oder umgekehrt (Fig. 9. 10). EMI12.3 EMI12.4 bzw. 302) ansprechende Relais das danach erregte Relais (. ?' bzw. zu sperrt (Fig. 11).
    28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das zuerst ansprechende Relais (307 bzw..'305) einen parallel zum Anzeigegerät geschalteten Kondensator (312) und ein Sperrelais (323 bzw. 320) einschaltet, das die Anker des später erregten Relais (307 bzw. 305) verriegelt (Fig. 11).
    29. Vorrichtung nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch ein Relais das bei seinem Ansprechen die Aufladung des Kondensators (312) nach bestimmter Zeit beendet (Fig. 11).
    30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregerstrom für die Sperr- EMI12.5 (Fig. 11).
    31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulse die Ladung einer mit dem Anzeigegerät verbundenen Kapazität mit von der Drehrichtung der Welle abhängiger Polarität bewirken.
    32. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulssende- einriehtung zur Fnterscheidung der Drehrichtung Impulse auszusenden vermag, deren Längen im Ver- hältnis zur Dauer der Impulspausen voneinander verschieden sind. und dass in der Empfangsstelle eine <Desc/Clms Page number 13> Empfangseinrichtung angeordnet ist, die durch das Verhältnis der Impulszeiten zur Dauer der Pausen beeinflusst wird (Fig. 12-17).
    33. Einrichtung nach Anspruch 32, gekennzeichnet durch ein vom Verhältnis der Impulszeiten zur Dauer der Pausen beeinflusstes träges Differentialrelais . 30, 431, 43), dessen einer Stromkreis (. ) während der Impulszeiten, dessen anderer Stromkreis (431) während der Impulspausen eingeschaltet ist (Fig. 13).
    34. Einrichtung nach Anspruch 33 mit einem Messgerät mit doppelseitigem Zeigeraussehlaa als Anzeigegerät an der Empfangsstelle, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Verhältnis der Impulszeiten zur Dauer der Pausen beeinflusste, Relais (430, 431, 432) die Richtung des Zeigerausschlages steuert.
    35. Einrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker des Differentialrelais von der Wärmewirkung des Stromes in dem während der Impulszeiten und dem während der Impulspausen geschlossenen Stromkreis in entgegengesetztem Sinne beeinflusst wird (Fig. 15).
    36. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerrelais für eine Sendeeinrichtung in Abhängigkeit von der zu übertragenden Drehrichtung der Welle über eine mit dieser Welle verbundenen Kontakteinrichtung unmittelbar oder in Reihe mit einem Kondensator mit einer Stromquelle verbunden wird (Fig. 12).
    37. Einrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass der im Erregerkreis des Steuerrelais des Senders liegende Kondensator (911) einen Parallelwiderstand (91') besitzt, über den er sich während der Impulspausen entlädt (Fig. 12).
    38. Einrichtung nach Anspruch 36. dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kondensator über einen solchen Stromweg entlädt, dass er eine Verlängerung der Impulszeiten bewirkt (Fig. 14).
    39. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 32, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung ungleicher Zeitverhältnisse der Impulse und Pausen über eine Kontakteinriehtung entweder ein Steuerrelais CMo des Senders oder ein Hilfsrelais (917) gesteuert wird, das einen Kondensator (911) über die Wicklung des Steuerrelais an eine Stromquelle (916) anschliesst, der danach zwecks Entladung in einen Stromkreis mit kleinem Widerstand eingeschaltet wird (Fig. 16).
    40. Einrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die die Sendeeinricltttmf antreibende Messgrösse einen Umschalter (409, 410) derart steuert, dass bei einem Vorzeichenwechsel der Messgrösse auch die Stellung des Umschalters wechselt, wodurch das Verhältnis der Impulszeiten zur Dauer der Pausen geändert wird (Fig. 17).
    41. Einrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Erregerkreis des Steuerrelais des Senders eingeschaltete Kondensator über die mit der Welle gekuppelte Kontakteinrichtung mit wechselnder Polarität aufgeladen wird (Fig. 17).
    42. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Empfangseinrichtung Relais angeschlossen sind, die eine Regeleinrichtung oder eine Schutzeinrichtung in Tätigkeit setzen. wenn eine übertragene Messgrösse einen festgesetzten Grenzwert über-oder unterschreitet oder ihr Vorzeichen ändert.
    43. Einrichtung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass die Relais für die Regel-oder Schutzeinrichtungen an die Empfangseinrichtung für eine Anzeige- oder Registriereinrichtung angeschlossen sind.
    44. Einrichtung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass als Anzeigegerät in der Empfangsstelle ein Zeigergerät mit Fallbügel dient, das in an sich bekannter Weise diese Regel-oder Schutzeinrichtung steuert.
    45. Einrichtung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei durch das Verhältnis der Impulszeiten zur Dauer der Pausen unterscheidbare Zeichen gesendet werden, um die Arbeitsgeschwindigkeit einer Regel-oder Schutzeinrichtung zu beeinflussen.
AT131714D 1928-12-12 1929-12-11 Verfahren zur Fernübertragung der Umlaufsgeschwindigkeit von Wellen, insbesondere der Wellen von Zählern durch Impulse. AT131714B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE757297C (de) * 1933-03-12 1953-10-05 Siemens & Halske A G Kompensations-Fernmessanordnung
DE1210218B (de) * 1962-09-28 1966-02-03 Siemens Ag Elektrische Zaehleinrichtung zum getrennten Zaehlen von Energie in beiden Energierichtungen
DE1213149B (de) * 1962-09-28 1966-03-24 Siemens Ag Elektrische Zaehleinrichtung zum getrennten Zaehlen von Energie in beiden Energierichtungen

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