AT132453B - Vorrichtung zur gleichzeitigen Fernübertragung von zwei oder mehreren Meßgrößen oder Zeigerstellungen. - Google Patents

Vorrichtung zur gleichzeitigen Fernübertragung von zwei oder mehreren Meßgrößen oder Zeigerstellungen.

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AT132453B
AT132453B AT132453DA AT132453B AT 132453 B AT132453 B AT 132453B AT 132453D A AT132453D A AT 132453DA AT 132453 B AT132453 B AT 132453B
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AT
Austria
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pulses
main
phase
auxiliary
relay
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Application number
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English (en)
Inventor
Gotthold Dipl Ing Kraft
Leo Brandenburger
Fritz Dr Ing Fischer
Eduard Dipl Ing Fischel
Hans Dipl Ing Schuchmann
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 
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 führt über die Leitung 12 zum Empfangsort und ist dort an die   Wicklung   des   Relais 7. J angeschlossen.   Die Kontakte dieses Relais sind zwischen den   Nullpunkt   des Transformators 14 und den Verbindungs-   punkt   der Spulen 6 und 7 eingeschaltet. Die Spulen 6 und 7 wirken auf die Kontaktpaare 15 und 16. die in dem Stromkreis der den   Sendegeräten   10 und 11 zugeordneten Empfangsgeräte 17, 18 liegen. 



   Die Einrichtung wirkt in folgender Weise : 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 geöffnet ist. Der zur Spule   j gehörige Kontakt   ist also während der negativen   Halbwelle geöffnet, so @   dass keine der Spulen 6 oder 7 erregt wird. Während der folgenden positiven Halbwelle wiederholt sich das erwähnte Spiel, solange der Kontakt des Steuergerätes 10 geschlosen ist. Es ist leicht einzusehen, dass unter diesen Verhältnissen die Spule 7 während der positiven Halbwelle den Anker anzieht und 
 EMI2.4 
 Betrachtungen gelten auch für den Sender 11 und das Kontaktpaar 1a. Die Empfangsgeräte 17 und 18 können in bekannter Weise so ausgebildet sein, dass sie die   ankommenden   Impulse in der richtigen Weise auswerten,   d.   h. die   Messgrosse   oder die Zeigerstellung erkennbar machen. 



   In Fig. 2 ist eine ähnliche Anordnung zur Übertragung dreier   Messwerte   dargestellt. Es werden hiebei alle drei Phasen des die Leitung 1   durchfliessenden Drehstromes benutzt. Die   Impulse werden mit Hilfe der Gleichrichter 20, 21, 22 auf die   Wicklungen 81. 24, 2- 5 verteilt.   die in der gleichen Weise wirken, wie die Wicklungen 6 und 7 der Einrichtung nach Fig. 1. 



   Die   Wicklungen 2. 3, 24, 205   werden nacheinander von Stromstössen durchflosen, so dass auch die 
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 z. B. der des   Gerätes     31, geschlossen,   so zieht die Relaisspule 13 in dem Zeitpunkt   an,   in welchem ein Strom über den Kontakt-32 vom Nullpunkt des Transformators 33 über die Spule   205   und den Gleichrichter 22 fliessen kann, weil die Verteilung der   Hilfsimpulse   an der Sende- und Empfangsstation synchron geschieht. Es wird dann der Stromkreis der Empfangsvorrichtung 31 geschlossen. Im übrigen wirkt 
 EMI2.6 
 



  Die Stromspitzen liegen dann genügend weit   auseinandergerückt.   



   Will man mehr als drei Impulse übertragen, so bedient man sich zweckmässig einer Schaltung, bei der aus den Strömen der fiir den Empfänger und Sender gemeinsamen Wechselstromquelle (Taktgeber) eine Vielzahl von Impulsen hergestellt wird. Zu diesem Zwecke kann man sich der an sich bekannten 
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 dass sich die einzelnen Impulse selbsttätig, also ohne Zuhilfenahme des rotierenden Verteilers, auf die einander zugeordneten Steuergeräte und Empfangsgeräte verteilen. 
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 EMI3.2 
 

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 senders   ?   dient. Das   Gitterpotential   der Senderöhre 83 wird so gewählt, dass im normalen Zustand keine Schwingungen von der Antenne 84 ausgestrahlt werden.

   Erst wenn durch den auf einen der Trans-   fonnatoren   66 bis 69 treffenden Spannungsstoss das Gitterpotential genügend erhöht ist, werden Hochfrequenzschwingungen ausgestrahlt. Diese treffen die Antenne 85 des Empfängers und übertragen durch 
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 welle der Hochfrequenz verursacht in der Röhre, an der positive   Anodenspannung   herrscht, einen Anodenstrom, der das zugehörige Empfangsgerät zum Ansprechen bringt.   Grundsätzlich stimmt   die Wirkungsweise mit der unmittelbaren Beeinflussung der Gitter durch die Leitung 12 iiberein. 



   Man kann die Gitter der Röhren 72 bis 75   natürlich auch   von einem besonderen   Empfangsgerät   steuern, welches ein besonderes Gleichrichterrohr enthält und in welchem die zugeführte Energie in ausreichender Weise verstärkt wird. 



   Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung wurden die Messgrössen vom Sendeort nach dem Empfangsort übertragen. Man kann das Verfahren jedoch auch leicht dazu benutzen,   um   zwischen mehreren entfernt voneinander liegenden Stellen wechselseitig Messgrössen oder Zeigerstellungen zu übertragen. Dies kann sowohl mit Hilfe von Leitungen als auch durch drahtlose   Übertragung   mit Hilfe von   Hoehfrequenzschwingungen   der gleichen oder annähernd der gleichen Frequenz   geschehen,   ohne dass die Empfänger der einen Station durch den Sender derselben Station beeinflusst werden.

   Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens kann man   grundsätzlich   alle bereits beschriebenen Mittel verwenden, z.   B.   werden   zweckmässig   sämtliche Impulse von ein und demselben Taktgeber abgeleitet. 



  Man kann natürlich zur Erzeugung der Impulse auch voneinander abhängige Maschinen verwenden, die durch besondere Mittel, z. B. durch besondere Steuerimpulse im Synchronismus gehalten werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das zur wechselseitigen Übertragung von Messgrössen zwischen zwei Stationen geeignet ist, zeigt die Fig. 6. Mit 101 ist eine Hochspannungsleitung bezeichnet, über die zwischen den Stationen 102 und   M. 3   mit Hilfe von Hochfrequenz Impulse übertragen werden sollen. Die Apparatur in der Station 102 stimmt mit der Apparatur der Station 103 vollständig überein. 



  Aus diesem Grunde sind auch die gleichen Zahlen gewählt. Mit 104 sind Senderöhren bezeichnet, welchen Hochfrequenz von dem Hochfrequenzgenerator 105   zugefuhrt wird. 106   sind Kontaktgeber, durch die 
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 die Hochfrequenzzufuhr unterbrochen werden kann. In den Anodenkreisen der Röhren 104 liegen die Spulen 107, die mit den Spulen 108 gekuppelt sind. Die Spulen 108 sind unter Zwischenschaltung der Kondensatoren 109 mit der Fernleitung 101 verbunden. Die Anodenspannung und Heizung für die Röhren 104 wird von der einen Hälfte der an die Fernleitung 101 angeschlossenen Transformatoren 110 geliefert. Die Empfangsvorriehtung der Stationen besteht aus der mit der Leitung 100 unter Zwischenschaltung des Kondensators 111 angeschlossenen Spule 112, die mit den in den Gitterkreisen der Verstärkerröhre 113 liegenden Spulen 114 gekoppelt ist.

   Die Kapazitäten 115 dienen zur Abstimmung des Empfängers auf die zu empfangende Welle. In den Anodenkreisen der Verstärkerröhren 113 liegen die eigentlichen Empfangsapparaturen   116,   welche die ankommenden Impulse auswerten, und   die Messgrösse   
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 benutzt werden. Man kann natürlich an Stelle einer   Messgrösse   auch ein oder mehrere Kommandos übertragen. Die Konstruktion dieser Empfangsapparaturen 116 ist für die Erfindung unwesentlich. Die Anodenspannungen zu den Verstärkerröhren 113 werden von der noch freien Hälfte der Transformatoren 110 geliefert.

   Die Transformatoren 110 sind derart an die Fernleitung 101 angeschlossen, dass in der einen Halbwelle die Senderöhre 104 der Station 102 und die Empfangsröhre 113 der Station   M- ? eine   positive Anodenspannung erhält, während in der folgenden Periode eine positive Spannung an der Anode der 
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 röhre ein und derselben Station erhält also stets die umgekehrte   Anodenspannul1g   wie die Senderöhre derselben Station. Ist die Anodenspannung der Senderöhre positiv, so ist also die   Anodenspannung der     Empfangsröhre   derselben Station negativ, so dass diese Röhre unempfindlich ist und auch auf die von der unmittelbar benachbarten Senderöhre erzeugten Wellen nicht anspricht.

   Man kann daher sowohl an der Station 102 als auch an der Station   103 mit   der gleichen oder etwa derselben Wellenlänge arbeiten, ohne dass zur Absperrung von Netzteilen gegen die Sendefrequenz Siebketten verwendet werden   müssen,   die nur für eine bestimmte Frequenz sperren. 



   Die in der Figur dargestellte Einrichtung wirkt in folgender Weise :
Wird beispielsweise der Kontaktgeber 106 an der Station 102 geöffnet, so liegt zwischen Gitter und Glühkathode der Senderröhre 104 der Station 102 eine   Hochfrequenzspannul1g.   Während der Halbwellen des Wechselstromes, während der die   Sendel1'öhre   104 eine positive   Anodenspannung   erhält. werden in der Spule 107 Hochfrequenzspannungen erzeugt. die über die Spule 108 und die Kapazität 109 auf die Fernleitung übertragen werden. Während der gleichen Halbwellen erhält auch die Empfangswelle 113 der Station 114 eine positive Anodenspannung und spricht daher auf die ankommenden   Hochfrequenz-   wellen an. Da man   zweckmässig   die Röhre 11. 3   als Gleichrichter, z.   B.

   Audion, arbeiten lässt. so wird den Empfängern 116. im vorliegenden Fall dem Empfänger 116 der Station   103   so lange ein bestimmter Strom zugeführt, wie der Kontakt 106 an der Station 102 geöffnet ist. Das   Empfangsgerät   116 der 

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   Die in Fig. 6 dargestellte Anordnung kann   auch angewendet werden, wenn   die Sender und Empfänger nicht in der gleichen Station angeordnet sind. Man kann beispielsweise jeden Sender als auch jeden Empfänger in einer besonderen Station anordnen und über eine einzige Leitung dieselbe mit   Hoehfrequenzwellen   der gleichen Wellenlänge stets den gewünschten Empfänger erreichen. Dazu ist es nur notwendig, der Anode des Senders eine Spannung der richtigen Phasenlage   zuzuführen.   Die 
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 bereit machen, oder die   Aussendung   von Impulsen, z. B. Hoehfrequenzwellenzügen, zu bestimmten Zeiten freigeben.

   Man kann beispielsweise mit Hilfe von Relais an die Gitter der Sende- oder Empfangsröhen eine Spannung anlegen, durch die die   Aussendung   bzw. der Empfang von Wellen verhindert oder ermöglicht wird. 



   Bei den in Fig. 4 dargestellten Ansführungsbeispielen können Relais   üblicher Bauart verwendet   werden. Man kann jedoch ein einziges Relais verwenden. Eine besonders einfache   Anordnung   erhält man, wenn man zum Empfang der Haupt-und Hilfsimpulse ein   dynamometrisches   Relais verwendet. Hierunter ist ein Relais zu verstehen, das mindestens zwei Wicklungen besitzt und bei welchem der Anker so angeordnet ist, dass er nur bewegt wird, wenn beide Wicklungen des Relais gleichzeitig erregt werden. 



  Ein solches Relais erhält man beispielsweise, wenn man den Zeiger eines normalen dynamometrischen Messinstrumentes mit Kontakten und   geeigneten Gegenkontakten versieht   ; denn dieses Gerät gibt nur einen Ausschlag, wenn beide Wicklungen gleichzeitig erregt werden. Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Fig. 7 dargestellt. Das Relais ist ähnlich gebaut wie ein normales polarisiertes Relais. Ein Unterschied besteht aber insofern, als das Relais mit Hilfe einer besonderen Spule polarisiert wird. Mit 91 ist ein Erregermagnet bezeichnet, der von der Wicklung   92   erregt wird. 



    9. 3   ist ein zwischen den Polen des Magneten beweglicher Anker, der innerhalb der Spule 94 liegt. Die Kräfte, die auf den Anker 9J ausgeübt werden, sind sowohl   abhängig von   der Stromstärke und der Stromrichtung des durch die   Wicklungen ? und M   fliessenden Stromes. Ebenso wie bei einem   Dynamometer   kehrt sich die Kraftwirkung um, wenn man die   Stromrichtung il1   einer der beiden Spulen   umkehrt.   



  Dagegen bleibt die Richtung der Kraftwirkung aufrechterhalten, wenn die   Stromrichtung   in beiden Spulen gleichzeitig umgedreht wird. Der Anker des Relais kann also von der einen Endlage nur dann in die andere übergehen, wenn die   Stromrichtung   in einer der Spulen umgekehrt wird. Solange die eine der beiden Spulen überhaupt nicht erregt wird. kann   eine   Umschaltung nicht stattfinden, weil dann das Relais nicht polarisiert ist. Wenn man also beispielsweise der Spule   92   des Relais die an der   Empfangs-   station erzeugten Impulse zuführt und der Spule 94 die Impulse, die vom Sender kommen, so kann das Relais nur umschalten, wenn die Impulse gleichzeitig sind. 



   Damit der Anker des Relais sicher in einer der Endlagen liegen bleibt, falls keine der Wicklungen 
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 einen Wechselstrom genügend grosser Phasenzahl benutzt. Die notwendigen Phasen können in an sich bekannter Weise aus einem Drehstrom durch Anzapfen der Wicklung eines   Drehstromtransformators.   vorzugsweise in der Bauart eines Induktionsmotors hergestellt werden. Man kann natürlich auch eine besondere Maschine verwenden. die beispielsweise von einer Synchronmaschine angetrieben wird. 



   In Fig. 8 ist als   Ausfuhrungsbeispiel   der Erfindung eine Anlage beschrieben, bei welcher drei voneinander unabhängige Zeichen (Impulsreihen) gegeben werden können. Diese   Impulsreihen   miss'en 
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 grösse übertragen und die andern Impulsreihen zur Auslösung von   Schaltvorgängen   oder zur Signalisierung verwenden. Dies gilt nicht nur bei der Übertragung von drei Impulsreihen, sondern ganz allgemein. In Fig. 8 ist mit 201 eine Drellstromfernleitung bezeichnet, die auch als gemeinsamer Taktgeber zur Erzeugung der Impulse an der Sendestation 202 und an der Empfangsstation 20, dient.

   Zur Erzeugung 
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 Zur Vermeidung von   Sättigungserseheinungen   in den Drosseln 210 bis   215   sind diese zweckmässig mit einem Luftspalt versehen. 
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 des Transformators 204 fliessenden Stromes dargestellt, der einen im wesentlichen sinusförmigen Verlauf zeigt, weil hauptsächlich der induktive Widerstand der Drossel massgebend ist. Die Kurve 217 zeigt   den Verlauf des magnetischen Feldes im Transformator 204. Die Kurve 218 zeigt den Verlauf der     Sekundärspannung   des Transformators 204. Durch die Verzerrung der Feldkurve entstehen scharf voneinander getrennte Spannungsspitzen. In gleicher Weise werden auch die Spannungsspitzen in den   Sekundärspulen der Transformatoren 20J bis 809 erzeugt.

   Die einander zugeordneten Transformatoren   der Sende-und Empfangsstation 204 und 207, 205 und 208, 206 und 209 sind an die gleichen Phasen angeschlossen. Sie erzeugen also in ihren   Sekundärwicklungen   gleichzeitig   Spannungsstösse.   Die Spannungen der einzelnen Transformatorenpaare sind gegeneinander um 60  phasenverschoben. Wenn man die Transformatoren 205 und 208 in umgekehrtem Sinn   anschliesst,   wie die Transformatoren 204, 206 und 207, 209, so erhält man eine Aufeinanderfolge der Spannungsspitzen, wie sie in Fig. 10 dargestellt ist.

   Die Spannungsspitzen sind mit der Zahl versehen, die der   zugehörige   Transformator nach Fig. 8 
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 Spannung etwa die in den   Sekundärwicklungen   der Transformatoren   204 bis 209 entstellenden Spannungen   von der Form der Grundwelle aufhebt. 



   Die von den Transformatroen 204 bis 206 erzeugten Impulse werden über die Kontakte der   Relais 22 : ;   bis 227 der Fernleitung   228 zugefÜhrt.   Die Kontakte der Relais   225   bis 227 sind als Umschaltkontakte ausgebildet, so dass bei der Erregung der Spule dieser Relais die zugehörigen Transformatoren in uni- 
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 Drucktaste sein, während die Signalgeber   281, 232   als Kondensatoren von   Fernmessgebern   ausgebildet sein können, die nach dem   bekannten Verfahren, z.   B. Impulsfrequenz. Impulszeit od. dgl. arbeiten. 



   Die   Sekundärwicklungen   der Transformatoren 207, 208, 209 sind an die Wicklungen 233, 234, 235 der dynamometrischen Relais 236, 237, 238 angeschlossen. Die Wicklungen   239.   240 und   247 dieser   Relais sind in Parallelschaltung an die Fernleitung 228 angeschlossen. Sie   können auch   in Reihe geschaltet sein. Durch die   Kontaktznnge   der Relais 2. 36 bis 238 werden die   Wicklungen   der Relais   242 :   243, 244 erregt, durch welche die   Kondensatoren   24J, 246, 247 in an sich   bekannter   Weise über die zugehörigen Messinstrumente umgeladen werden. Diese Messinstrumente zeigen dann einen Ausschlag. der der Zahl der Kontaktschliisse je Zeiteinheit proportional ist. 



   Die Anordnung arbeitet in folgender Weise :
Solange keine Messgrössen oder Signale übertragen werden. erhält die Fernleitung 228 Strom- 
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 geber   2'il   den Stromkreis der   Batterie 229 über   die Spule des Relais 226   schliesst,   so   schaltet   das Relais 226   um,   Dadurch wird der vom Transformator 205 ausgehende Impuls, der in Fig. 10 mit 205 bezeichnet ist, in seiner Richtung   umgekehrt,   so dass er   nunmehr   die in   Fig.] 0 gestrichelt gezeichnete Lage einnimmt.   
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 des Relais 237 wieder gleichgerichtete Stromstösse, so dass der Anker dieses Relais ebenfalls in die Ruhelage zurückgeht. 



     Die übrigen Sende-und Empfangsgeräte   arbeiten in der   gleichen   Weise. Da die Impulse jedoch um etwa   600 gegeneinander versehoben sind,   so findet eine gegenseitige Beeinflussung nur zwischen den einander zugeordneten Sendern und   Empfängern statt.   



   Man kann mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung nicht nur drei, sondern auch sechs verschiedene Zeichen   übertrafen.   Es empfiehlt, sich, zu diesem   Zweck sechs Empfangsrelais zn verwenden,   oder wenigstens in die Kontaktstromkreise besondere Hilfsrelais einzuschalten, bei welchen die Abfallzeit des Relais so gross ist, dass der Anker während zwei aufeinanderfolgenden   Stromstössen   nicht abfallen 
 EMI7.3 
 werden. 



   Mehr als drei Zeichen kann man auch übertragen, wenn man mit Hilfe von Ventilen (Gleichrichten) an der Empfangsstelle die negativen und positiven Impulse verschiedenen Relais zuleitet. 



   Aus der Figur ist zu erkennen, dass es nicht notwendig ist, dass die Sender bzw. Empfänger in der gleichen Station angeordnet sind. Man kann vielmehr die Sender und Empfänger an verschiedenen Stellen anordnen und über die gemeinsame Fernleitung je einen Sender und einen Empfänger zusammenarbeiten lassen. Wenn man noch eine Schaltvorrichtung vorsieht, mit deren Hilfe die   Primärwicklungen   der Sender oder Empfänger an eine andere Phase des Wechselstromnetzes angeschlossen werden können, so kann man wahlweise von ein und demselben Sender auch verschiedene Empfänger erreichen.

   Dies ist beispielsweise wichtig, wenn die Empfänger in bestimmter Weise zwecks   Summierung   zusammen- 
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Bei den beschriebenen Anlagen genügt es meist nicht. dass die   Haupt-und Hilfsimpulse von   synchronen Wechselspannungen abgeleitet werden, sondern es kommt darauf an, dass die Ströme die ihnen einmal erteilte Phase beibehalten. Bei der Übertragung von Messwerten über kurze Entfernungen treten keine besonderen Schwierigkeiten auf. Wenn man dagegen sehr grosse Entfernungen überbrücken will und die Haupt-und Hilfsimpulse aus einem gemeinsamen Netz entnimmt, so kann es durch die wechselnden   Belastungsverhältnisse   dieses Netzes vorkommen. dass Phasenverschiebungen auftreten, die Störungen verursachen.

   Auch bei Anlagen, bei welchen die synchronen Wechselströme durch voneinander unabhängige Maschinen erzeugt werden, die durch besondere   Synchrol1isierungsimpuls !'   im Gleichlauf gehalten werden, können unerwünschte   Phasenverschiebungen   entstehen. Derartige Phasenverschiebungen können rechtzeitig beseitigt werden, wenn man in Abhängigkeit von der jeweils herrschenden Phasendifferenz eine Anordnung verstellt, die geeignet ist, die Phase zwischen der Sendeund Empfangsstation zu   verändern. Um   die Regelung möglichst empfindlich zu machen, empfiehlt es sieh, nicht die Wechselströme, deren Phasen reguliert werden sollen, unmittelbar zu verwenden, sondern Impulse, die von den Wechselströmen abgeleitet sind und sich möglichst scharf voneinander unterscheiden. 



  Unter Umständen kann man auch die Oberwellen der   Wechselströme   zur Konstanthaltung der Phase heranziehen. 



   In Fig. 11 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dieser Art dargestellt, wobei die in Fig. 8 dargestellte Schaltung verwendet wird. Es sind daher für die mit Fig. 8   übereinstimmenden   Teile die gleichen Bezugszahlen verwendet. Die in Fig. 11 dargestellte Einrichtung kann dazu benutzt werden, vier voneinander unabhängige Messungen nach einer entfernten Station zu melden. Auch können Fernmessungen und Fernsteuerungen gleichzeitig ausgeführt werden. 



   Die in Fig. 11 dargestellte Anordnung weicht insofern von der Anordnung nach Fig. 8 ab, als die Transformatoren 207 bis 209 nicht unmittelbar an die Fernleitung 201, sondern unter Zwischenschaltung des   Drehtransformators JM der   zur Einstellung der   Phase dient, an diese Fernleitung   angeschlossen sind. Man kann   natürlich   auch eine   andere Vorrichtung zur Veränderung der Phase   benutzen. Die von den Transformatoren 204 und 205 erzeugten Impulse werden über die Magnet- 

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 gesteuert werden, der Schalter 226 wird beispielsweise von dem   Fernmessgeber 2. 34 beeinflusst.

   Wenn   man vier Impulse senden will, müssen die Schalter 225 und 226 eine Nullage erhalten, aus der sie je nach Art des gewünschten Zeichens nach der einen oder der andern Richtung herausbewegt werden. 



   In der Empfangsstation 20. 3 werden die Impulse   den'Magnetwicklungen 239,   240 den dynamometrisehen Relais 236, 237 zugeleitet. Die Wicklungen 23. 3 und   234   dieser Relais erhalten Strom von der   Sekundärwicklung     der Transformatoren 207 und 208.   Wenn man vier Zeichen übertragen will, so müssen die Relais   2. 36, 2. 37   eine Nullage erhalten. Die Relais   2. 36, 237   steuern die Magnetschalter   242,     24. 3.   durch die entweder die Kondensatoren   245. 246 der Messinstrumente   umgeladen oder die   gewünschten   Schaltvorgängeausgelöstwerden. 



   Zur Sicherung der richtigen Phase zwischen den Impulsen des Senders und Empfängers werden die von dem Transformator 206 der Sendeeinrichtung gelieferten Impulse verwendet. Der   tbersielitlieli-   keit halber sei zunäehst angenommen, dass die vom Transformator 206 gelieferten Impulse dauernd der Fernleitung 228 zugeführt werden und die Wicklung, 302 des dynamometrischen Relais 30J treffen. Der Anker dieses Relais wird mit Hilfe der Feder 304 in seiner Nullage gehalten. Die Wicklung 305 des Relais   303   erhält die von den Transformatoren 207 und 208 gelieferten Impulse. 



   Die zeitliehe Aufeinanderfolge der der Wicklung 302 und 305 zugeführten Impulse ist aus Fig. 12 zu ersehen. Die vom Transtormator 206 der Sendestation gelieferten Impulse sind schraffiert gezeichnet. 



  Zu beiden Seiten dieser Impulse liegen die von den Transformatoren 207 und 208 gelieferten Impulse. Solange die richtige Phasenbeziehung herrscht, kann das Relais   505 also nicht ansprechen,   weil die vom Transformator 206 und von den Transformatoren 207 und 208 gelieferten Impulse nicht gleichzeitig sind. Tritt jedoch eine unerwünschte Phasenverschiebung auf, so verschieben sieh die Impulse des Transformators 206 über den Impulsen der Transformatoren 207 und 208, so dass sie sich wenigstens teilweise Überdecken und daher auf den Anker des   Relais 302 ein Drehmoment ausüben, Um   nun beim Auftreten von Phasenverschiebungen wieder die richtige Phase herzustellen, wirkt das Relais   505 auf den Magnet-   schalter 306 des Motors 307, durch den der Läufer des Drehtransformators 301 verstellt werden kann. 



  Die Drehrichtung dieses Motors ist davon abhängig, mit welchem der Kontakte die Zunge des Relais   505   in Berührung kommt. Der Läufer des Drehtransformators   : 101   wird bei positiven   Phasenabweichungrl1   von dem einen, bei negativen Abweichungen in dem andern Sinne verstellt. 



   Da es bei plötzlichen   Phasenveränderungen   vorkommen kann, dass der Impuls des Transformators 206 ausserhalb den von den Transformatoren 207 und 208 gelieferten Impulsen zu liegen kommt, ist es zweckmässig, noch eine Grobregulierung vorzusehen, durch die in derartigen Fällen die Phasengleichheit soweit wieder hergestellt wird, dass die beschriebene Feinregulierung wirken kann. 



   Bei dem in Fig. 11 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung geschieht dies dadurch, dass man bei zu   grossen Phasenverschiebungen   die Feinregulierung ausschaltet und den Verstellmotor für 
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 gelieferte Impuls wieder zwischen den Impulsen der Transformatoren 207 und 208 liegt. Dies wird dadurch erreicht, dass man an der Empfangsstation 203 mit Hilfe des Transformators 209 einen mit dem von dem Transformator 206 gelieferten Impuls gleichzeitigen Impuls erzeugt und der   Wicklung 509   des Relais   50   zuführt. Die   Wicklung 570   dieses Relais ist an die Fernleitung 228 angeschlossen. In den Kontaktstromkreisen dieses Relais liegen die   Verzögerungsrelais 511 und 312,   deren Kontakte mit der   Wicklung   des Relais 313 in Reihe geschaltet sind.

   Wenn das Relais 313 erregt ist, erhält der Stromkreis des den   Motor 507 steuernden Magnetsehalters 506 Strom über   das   Relais 505.   Ist die Wicklung 313 jedoch stromlos, so erhält die Wicklung des   Schalters 506   dauernd Strom über den   Kontakt 520.   Der   Motor 507   erhält dann so lange Strom, bis das   Relais 575 seinen   Anker anzieht und dadurch das Relais 303 in den Stromkreis des Magnetschalter 306 einschaltet. 



   Damit die vom Transformator 209 gelieferten Impulse nicht mit einem der von den Transformatoren 204 und 205 der Sendestation gelieferten Impulse zusammenarbeiten können, wird das Relais 308 zweckmässig als Resonanzrelais ausgebildet, und die vom Transformator   206   gelieferten Impulse mit Hilfe des Schalters   574 moduliert.   Dieser Schalter wird mit Hilfe der schematisch dargestellten   Vorrichtung 57a gesteuert,   die den   Schalter 574   in solchem Rhythmus schliesst, dass der Anker des 
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 werden und ihre Kontakte geschlossen halten. 



   Es ist   zweckmässig,   dafür zu sorgen, dass die Dauer der vom Transformator 209 gelieferten Strom- 
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Wenn sich die vom Transformator 206 gelieferten Impulse zu stark gegenüber den von den Transformatoren 207 und 208 gelieferten Impulsen verschieben, so treffen die vom Transformator 206 gelieferten Impulse nicht mehr mit den vom Transformator 209 gelieferten Impulsen zusammen. Der Anker des Relais   308   hört in diesem Falle auf zu schwingen, so dass seine Kontakte nicht mehr geschlossen werden und die Anker der   Relais-m,. 372 abfallen.

   Dadurch wird   die Wicklung des   Relais-M. ? entregt und durch   den Anker dieses Relais der Magnetschalter   : J06 eingeschaltet.   Der   Verstellmotor J97 beginnt mm   die Phase zu verändern. Sobald die Phase etwa wieder die richtige Lage besitzt, d. h. die Impulse des Transformators 206 mit den Impulsen des Transformators 209 zusammenfallen, gerät der Anker des Relais. 306 wieder in Schwingungen und schaltet die   Spulen 911", 12   ein ;

   dadurch wird das   Relais. 313   erregt und schaltet nunmehr den Magnetschalter 306 aus und fährt dem Anker das zur Feinregulierung dienende 
 EMI9.1 
 gezeigt ist, kann man auch ein polarisiertes Relais mit zwei Wicklungen verwenden, wenn man jede der Spulen in den Anodenstromkreis einer besonderen Verstärkerröhre verlegt, die im Takte der von der Sendeeinrichtung ankommenden positiven und negativen Impulse abwechselnd positive Anodenspannungen erhalten. Zur Erzeugung der Impulse kann man, wie bereits erwähnt, Drosselspulen verwenden, welche   ferromagnetisehe Körper enthalten.   In Fig. 14 ist ein Ausführungsbeispiel dieser Art dargestellt, u.   zw.   zeigt diese Figur nur den Empfängerteil einer Anlage.

   Mit 95 ist das polarisierte Empfangsrelais bezeichnet, 96 und 97 sind die Wicklungen dieses Relais. 98 ist ein teilweise im Sättigungsgebiet arbeitender Transformator, dessen Primärwicklung Wechselströme zugeführt werden, die in einer bestimmten und bekannten Phasenbeziehung zu dem die Impulse am Sender erzeugenden Wechselstrom stehen. 99 und 100 sind   Verstärkerröhren,   deren Gittern die vom Sender kommenden Impulse zugeführt werden. Die Glühfäden der   Verstärkerröhren   sind miteinander verbunden. An die Verbindungsleitung ist die Mittenanzapfung des Transformators 98 angeschlossen. Die Anoden der   Verstärkerröhrell   sind über die Wicklungen 96 und 97 des Relais 95 mit den Enden der   Sekundärwicklung   des Transformators 98 verbunden. 



   Die Anordnung arbeitet nun in folgender Weise :
Der Transformator 98 erzeugt Impulse, die mit den am Sender erzeugten Impulsen gleichphasig sind. Während der positiven Impulse erhält die   Verstärkerröhre     99,   während der negativen Impulse die   VerstärkelTöhre   100 eine positive Anodenspannung. Es sei angenommen, dass im   Ruhezustand   der Anlage die Gitter der   Verstärkerröliren   99 und 100 einen positiven Impuls erhalten, wenn die Anodenspannung der Verstärkerröhre 99 positiv ist und dass die Gitter der   Verstärkerrohren   99 und 100 einen negativen Impuls erhalten, wenn die   Anodenspannung   der Verstärkerröhre 100 einen positiven Wert besitzt.

   Es ist leicht einzusehen, dass in diesem Falle bei richtiger Einstellung der Gittervorspannung nur durch die Wicklung des Relais 95 Strom fliessen kann. Der Anker wird daher in der einen Ruhelage festgehalten. Werden dagegen die auf die Gitter der Röhren 99 und 100 treffenden Impulse in ihrer Richtung umgekehrt, so fallen die positiven Impulse zugleich mit positiven   Anodenspannul1gen   der Röhre   100 zusammen,   In diesem Falle fliesst durch die Spule 97 des Relais ein Strom, so dass sich der Anker in die andere Ruhelage bewegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur gleichzeitigen Fernübertragung von zwei oder mehreren Messgrössen oder Zeigerstellungen, dadurch gekennzeichnet, dass am Sende-und Empfangsort mit Hilfe synchroner Wechselspannungen zeitlich zwangläufig zusammenfallende Impulse erzeugt werden und dass (ohne Zuhilfenahme rotierender Verteiler) die am Sendeort erzeugten Impulse (Hauptimpulse) über besondere, von den einzelnen   Fernmessgeräten   gesteuerte Stromkreise den Empfängern, die am Empfangsort erzeugten Impulse (Hilfsimpulse) dagegen nur dem zugehörigen Empfangsgerät zugeleitet werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Hauptimpulse als auch die Hilfsimpulse von einem gemeinsamen Taktgeber, z. B. einer Wechselstromfernleitung, abgeleitet werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupt-oder Hilfsimpulse durch Verzerren von Wechselstromkurven mit Hilfe von Gleichrichtern, gesättigten Drosselspulen u. dgl. erzeugt werden, wobei die Gleichrichter oder Drosselspulen auch zur Verteilung der Hauptund Hilfsimpulse auf die einander zugeordneten Sender und Empfänger dienen können.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Hauptimpulse in der Sendestation besondere Relais gesteuert werden, in deren Stromkreis die eigentlichen Sender, z. B. der Kollektor eines als Zähler ausgebildeten Fernmessgebers liegen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hi1fsimpulse in der Empfängerstation besondere Relais steuern, in deren Ankerstromkreis der zugehörige Empfänger liegt (Fig. 1, 2 und 3).
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Sendestation erzeugten Hauptimpulse gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Hochfrequenzsenders den Gittern von Glüh- <Desc/Clms Page number 10> kathodenröhren zugeleitet werden, die auf die Empfänger einwirken und deren Anodenspannung von den Hilfsimpulsen geliefert wird (Fig. 5).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der vom Taktgeber gelieferten Ströme durch synehronumlaufende Frequenzumformer herabgesetzt wird.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an mehreren voneinander entfernten Orten sowohl Sende- als auch Empfangsgeräte aufgestellt werden, wobei die Haupt-und Hilfsimpulse für die Sende- und Empfangsgeräte von einem gemeinsamen Impulserzeuger geliefert werden (Fig. 6).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks gunstiger Gestaltung der Kurvenform der Haupt-oder Hilfsimpulse bei der Verwendung von Induktivitäten, die zeitweise im EMI10.1 Induktivitäten geschaltet werden.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor die zur Verzerrung der Stromkurve dienende Induktivität die Primärwicklung eines Transformators geschaltet ist, dessen Sekundärspannung in den die Impulse fÜhrenden Stromkreis derart eingeschaltet ist, dass die Grnndwclle des Wechselstromes teilweise kompensiert wird.
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsgeräte durch Umpolen der Hauptimpulse zum Ansprechen gebracht werden.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine zur Verstellung der Phasenlage zwischen den zur Erzeugung der Haupt-und Hilfsimpulse an der Sende-und Empfangsstation dienende Vorrichtungen eine Vorrichtung, z. B. ein Drehtransformator ttor (, vorgesehen ist, die bei Abweichung der Phase selbsttätig im Sinne der Verkleinerung der Phasenverschiebung verstellt wird (Fig. 11).
    13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Verschiebung zwischen Hilfs- und Hauptimpulsen zur Wiederherstellung der richtigen Phase dienen.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verschiebung der Phase dienende Vorrichtung in Abhängigkeit von der zeitlichen Lage eines Impulses zwischen zwei einander entgegengesetzten Impulsen beeinflusst wird.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Phasenregulierung dienenden Impulse sich beispielsweise durch Modulation von den übrigen Impulsen unterscheiden. - 16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Empfangsgerät dynamo- EMI10.2 die Hauptimpulse zugeführt werden (Fig. 14).
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Relais eine geringe ormagl1E'ti- sierung besitzen oder mit Federn ausgerüstet sind, welche den Anker in einer der Endlagen halten.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Empfangsrelais polarisierte Relais mit zwei Wicklungen versendet werden, deren jede im Anodenstromkreis einer Verstärkerröhre liegt, deren Anodenspannung durch die Hilfsimpulse im Takte, der in der Sendevorriehtung erzeugten positiven oder negativen Hauptimpulse abwechselnd positive Anodenspannung erhalten (Fig. 14).
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2424900A (en) * 1944-08-02 1947-07-29 Rca Corp Multiplex control system
US2717371A (en) * 1951-08-09 1955-09-06 Collins Radio Co Tone control system for controlling a remote station

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