DE907076C - Einrichtung zur Fernsteuerung bzw. Rueckmeldung einer Mehrzahl beweglicher Organe unter Verwendung von Auswahlvorrichtungen - Google Patents

Einrichtung zur Fernsteuerung bzw. Rueckmeldung einer Mehrzahl beweglicher Organe unter Verwendung von Auswahlvorrichtungen

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DE907076C
DE907076C DEA9725D DEA0009725D DE907076C DE 907076 C DE907076 C DE 907076C DE A9725 D DEA9725 D DE A9725D DE A0009725 D DEA0009725 D DE A0009725D DE 907076 C DE907076 C DE 907076C
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DE
Germany
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organs
organ
transmission
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feedback
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Application number
DEA9725D
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English (en)
Inventor
Ernst Fricke
Walter P Venzke
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernsteuerung bzw. Rückmeldung einer Mehrzahl beweglicher Organe unter Verwendung von Auswahlvorrichtungen Gegenstand der. Erfindung ist eine Einrichtung zur Fernsteuerung bzw. Rückmeldung einer Mehrzahl beweglicher Organe unter Verwendung von Auswahlvorrichtungen. Es sind Fernsteuer- und Rückmeldeeinrichtungen bekannt, bei denen die Wähler auf ein Organ eingestellt werden und so lange in dieser Stellung belassen werden, bis der Überwachungsbeamte die Rückführung der Wähler in die Ruhelage herbeiführt. Durch diese Anordnung ist es zwar möglich, die Schalter zeitgetreu fernzusteuern, d. h. den Zeitpunkt für die Einschaltung bzw. Ausschaltung eines Schalters zu bestimmen. Da jedoch diese Anordnung für sämtliche Schalter vorgesehen ist, dauert die Steuerung mehrerer Schalter sehr lange, da jedesmal nach einem Steuerkommando ein besonderes Fortschaltkommando gegeben werden muß. Außerdem haben die bekannten Anordnungen nicht die Möglichkeit, selbsttätig übertragene Schalterstellungsmeldungen längere Zeit zu beobachten. Durch die Erfindung soll nun eine Einrichtung geschaffen werden, mit der es möglich ist, einzelne, bestimmte Organe längere Zeit unter der Einwirkung der Auswahlvorrichtung verbleiben zu lassen als die übrigen. Erfindungsgemäß wird dies in einfachster Weise dadurch erreicht, daß an den Schritten der Auswahlvorrichtungen, an denen Organe angeschlossen sind, die längere Zeit überwacht werden sollen, bei dem einzigen Wählerumlauf besondere Signale zur Bestimmung dieser Organe durch Schaltmittel ausgesandt "-erden und daß unmittelbar im Anschluß an den Wählerumlauf in Abhängigkeit von der durch an sich bekannte Mittel sich ergebende Übertragung dieser Signale die länger dauernde Verbindung für die Fernsteuerung bzw. Rückmeldung hergestellt wird. Durch diese Anordnung können die Steuerbefehle bzw. Meldungen im allgemeinen ebenso schnell übertragen werden wie bei Wählereinrichtungen, die nur kurzzeitig auf ein Organ eingestellt sind und nach Übertragung einer Meldung oder eines Kommandos sofort weitergeschaltet werden. Dagegen werden einzelne vorher bestimmte Organe längere Zeit unter der Einwirkung der Auswahlvorrichtungen gehalten, so daß bei diesen Organen z. B. eine zeitgetreue Steuerung möglich ist. Diese ist erforderlich, wenn es sich z. B. um die Zusammenschaltung von Wechselstromnetzen handelt, die nur in bestimmten Augenblicken erfolgen kann, wenn die beiden zusammenzuschaltenden Netze Spannungen gleicher Amplitude und gleicher Phase führen. Eine zeitgetreue Steuerung ist z. B. auch notwendig bei Regeltransformatoren, bei denen auch die Regelung einer Spannung in bestimmten Augenblicken vorgenommen werden muß. Dasselbe gilt auch für Meldungen, wenn z. B. die Schalter, die ausgefallen sind, durch Wiedereinschaltvorrichtungen selbsttätig mehrere Male wiedereingeschaltet werden. In diesen Fällen wird die Wiedereinschaltung im allgemeinen nur ein-oder zweimal wiederholt, und wenn dann der Schalter noch immer ausfällt, wird er nicht mehr automatisch wiedereingeschaltet. Handelt es sich beim Ausfall des Schalters um einen vorübergehenden Kurzschluß, so wird der Schalter jedesmal erst nach längerer Zeit ausfallen als beim vorhergehenden Mal, so daß man durch Beobachtung der Folge von Aus- und Einschalten ein Bild darüber gewinnen kann, ob es ratsam ist, nach einiger Zeit durch Fernsteuerung die Wiedereinschaltung noch einmal zu versuchen. In manchen Fällen wird es auch vorteilhaft sein, beim Ausfall eines Schalters selbsttätig einen bestimmten Meßwert an eine Übertragungsleitung anzuschalten und zur Überwachungsstelle zu übertragen, aus dem die weiter vorzunehmenden Schaltungen hervorgehen.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung wird vorteilhaft so ausgebildet, daß zunächst sämtliche Steuerkommandos bzw. Rückmeldungen übertragen werden und daran anschließend derselbe Übertragungskanal für besonders gekennzeichnete Organe zur Übertragung weiterer Steuerbefehle bzw. Rückmeldungen belegt wird. Diese Belegung erfolgt direkt im Anschluß an den Wählerumlauf, ohne daß eine neue Betätigung der Wähler erforderlich wäre. Die Kennzeichnung des Organs, das nach dem Wählerdurchlauf an die Übertragungsleitung angeschlossen wird, geschieht am besten durch Einführung eines besonderen Kriteriums, das während des vorhergehenden Fernsteuer- bzw. Fernmeldevorganges übertragen wird. Die Übertragung erfolgt am besten an dem Wählerschritt, der diesem Organ an sich zugeordnet ist. Dieses Kennzeichen muß sich von den Fernsteuer- bzw. Fernmeldekennzeichen unterscheiden. Wird also die Fernsteuerung bzw. Fernmeldung z. B. durch verschiedene Polaritäten übertragen, so kann das besondere Kennzeichen eine Pause sein. Wird auch die Pause schon benutzt, z. B. zur Übertragung eines Steuerkommandos, während die Meldungen durch Ströme verschiedener Polarität gekennzeichnet werden, so kann für das besondere Signal z. B. eine Pause größerer Länge verwendet werden. Ebenso kann eine bestimmte Frequenz oder ein anderes an sich bekanntes Kriterium zur Kennzeichnung ides Organs dienen, das nach dem Wählerumlauf an die Übertragungsleitung angeschlossen wird. Für den Fall, daß wichtige Meldungen oder Steuerkommandos während der Beobachtung eines Schalters bzw. während seiner Steuerung vorzunehmen sind, kann entweder der zu beobachtende Schalter nicht an die Übertragungsleitung für die Fernsteuerung selbst, sondern an eine für diesen Zweck bereitstehende Übertragungsleitung angeschlossen werden, oder die Beobachtung des Schalters kann fürwichtige Kommandos oder Meldungen unterbrochen werden. Die Belegung der Übertragungsleitung während der Beobachtung kann durch Ruhestrom erfolgen oder auch durch andere an sich bekannte Mittel zur Belegung einer Verbindungsleitung. Diese Belegung wird zweckmäßig davon abhängig gemacht, daß das besondere Kennzeichen für das zu beobachtende Organ vorher quittiert worden ist. Sie kann zur Sicherstellung weiterhin davon abhängig gemacht werden, daß beim vorangehenden Wählerumlauf der Gleichlauf der Wähler vorhanden war, was auf an sich bekannte Weise, z. B. über einen besonderen Wählerschritt am Ende des Umlaufs, festgestellt werden kann. Durch die Einführung eines besonderen Kennzeichens für das an die Übertragungsleitung anzuschaltende Organ ist es möglich, die Anschaltung praktisch gleichzeitig vorzunehmen.
  • Die Belegung kann entweder durch den Überwachungsbeamten oder selbsttätig, z. B. durch ein Zeitwerk, wieder aufgehoben werden. Besonders bei der selbsttätigen Aufhebung ist es vorteilhaft, diese von jeder der beteiligten Stationen aus vornehmen zu können. Bei Aufhebung der Belegung durch ein Zeitwerk kann man die Belegungsdauer für verschiedene Organe verschieden lang wählen und kann gleichzeitig für andere Organe die Aufhebung von Hand vornehmen lassen.
  • Die weiteren Merkmale der Erfindung können dem Ausführungsbeispiel entnommen werden, das in der Zeichnung dargestellt ist. Bei dem Ausführungsbeispiel ist eine Anordnung gezeigt, die zur Fernmeldung von Schalterstellungen dient, wobei jedoch in entsprechender Weise auch eine Fernsteuerung oder eine Fernmeldung und eine Fernsteuerung durchgeführt werden können. In dem letzteren Fall können die gleichen Mittel zur Anschaltung der verschiedenen Schalter bzw. der ihnen zugeordneten Organe in der Überwachungsstelle sowohl für die Steuerung als auch für die Meldung verwendet werden, wenn diese je nach der Übertragungsrichtung für den einen oder für den anderen Zweck umgeschaltet werden. Für diesen Zweck können z. B. Umschaltrelais vorgesehen sein, von denen das eine anspricht, wenn eine Übertragung in der einen Richtung, also z. B. eine Steuerung, erfolgt, während bei der Übertragung in der anderen Richtung, der Meldung, ein zweites Umschaltrelais anspricht.
  • Abb. i zeigt die Schaltung in der Betriebsstelle und Abb.2 die Schaltung in der Überwachungsstelle; in Abb. 3 ist ein Impulsbild der übertragenen Impulse angegeben.
  • In Abb. i sind verschiedene Schalter mit ihren Hilfskontakten S1 bis S24 vorhanden. Während einzelne Schalter. wie z. B. S1, in normaler Weise nur zurückgemeldet werden, wird bei anderen Schaltern, z. B. S19 und S24, ein besonderes Relais W1 bzw. W6 eingeschaltet, das bewirkt, daß zunächst die Wähler D einen Umlauf machen, bei dem alle Schalterstellungsänderungen übertragen werden, worauf dann die Übertragungsleitung an den besonderen Schalter, z. B. an S19, angeschlossen wird. In dem dargestellten Beispiel geschieht das nur, wenn S19 ausgefallen ist. Im Ruhestand sind die Halterelais der einzelnen Schalter Hl bis H24 angezogen. Fällt nun der Schalter S19 aus, so wird die bisher eingeschaltete Haltewicklung I von H19 unterbrochen, so daß das Relais abfällt. Mit h19 wird der Haltestromkreis unterbrochen, mit hlq " wird das Relais W1 über seine Wicklung I eingeschaltet, und zwar von + über hl,"', Wicklung WiI, Kontakte bll bis bh, uz', zc@Z " w1", Relais W, -. Mit Kontakt h19 IV wird das Impulsrelais J eingeschaltet, das das Anlassen der Wähler und deren Fortschaltung veranlaßt. Die Wähler D machen daraufhin einen Durchlauf. Im Ausführungsbeispiel sind je zwei Kontaktbahnen zusammengefaßt und werden von Kontaktarmen bestrichen, die um i8o° gegeneinander verschoben sind, so daß die gleichbezeichneten Kontaktarme immer zusammengehören. Beim Durchlauf der Wähler werden die verschiedenen Schalterstellungen durch verschiedene Polaritäten dargestellt. Ist z. B. der Schalter S1, wie gezeichnet, ausgeschaltet, so spricht über die Kontaktbahn D' am ersten Schritt das Relais U nicht an, so daß die Leitung La., Lb nicht umgepolt wird. Am zweiten Schritt spricht U an und polt die Leitung um. Die Ausschaltung von S1 wird also durch die Aufeinanderfolge eines positiven und eines negativen Impulses dargestellt, während die Einschaltung durch die Folge eines negativen und eines positiven Impulses übertragen wird. In gleicher Weise werden sämtliche Schalterstellungen übertragen, und am Schluß des Umlaufes wird geprüft, ob die Wähler in beiden Stationen auf den gleichen Schritten stehen. Zu diesem Zweck wird in bekannter Weise eine Pause in die Fortschaltung der Wähler eingelegt, so daß die Relais hl und V2 der wie üblich zur Feststellung der Pausenlänge vorhandenen Verzögerungsrelaiskette, die jedoch hier der Einfachheit halber nicht mit dargestellt wurde, abfallen und über ihre Kontakte v1 und v2 und die Wählerbahn D"' einen Stromkreis für das Relais Qw über Wicklung I schließen. Das Re-Relais Qw hält sich über den Kontakt 7c,i° und über Wicklung Il. Durch seinen Kontakt qw' führt es den Haltestromkreis für die Relais W und W1 über den Kontakt w und die Wählerbahn D ' zum Kontakt i und nach Erde. Die Haltestromkreise der Relais W1 bis Ws sind so geschaltet, daß jeweils nur eines der Relais angezogen sein kann. Mit dem Kontakt qw legt es den Schalter Si. über den Kontakt w1' und qzc/ an die Wählerbahn D', und zwar an den der Gleichlaufprüfung zugeordneten Kontakt der Wählerbahn, auf dem zu dieser Zeit der Kontaktarm gerade steht. Damit kann der Schalter S19 über U direkt die Leitung umpolen und auf diese Weise '.Meldungen übertragen. Der Haltestromkreis für das Relais H19 wird nicht mehr wie bei der normalen Übertragung über die Wählerbahn D", sondern über die Kontakte qw' und zel geschlossen. Auf diese Weise kann beliebig lange der Schalter S19 direkt und zeitgetreu von der Überwachungsstelle aus beobachtet werden. Zur Rückführung der Wähler auf den Ruheschritt und damit zur Unterbrechung der Belegung ist es nur notwendig, den Haltestromkreis des Relais Qw z. B. durch ein Zeitwerk oder von der Überwachungsstelle aus durch eine Unterbrechung der Leitungsschleife über einen Kontakt des Empfangsrelais aufzutrennen.
  • In der Überwachungsstelle wurde der Wähler D synchron mit dem Wähler in der Empfangsstelle fortgeschaltet. Die Impulse wurden durch ein Empfangsrelais E und ein polarisiertes Relais P für die negativen Impulse empfangen. Über E und P mit ihren Kontakten e und p wurde auf jeden Schritt entweder das Anzeigerelais Al oder El zum Anzug gebracht. Diese schließen in bekannter Weise Haltestromkreise für sich und bewirken die Anzeige der Schalterstellung, wenn der synchrone Lauf der Wähler am letzten Schritt geprüft worden ist. Außerdem verriegeln sich die beiden Relais gegeneinander so, daß bei einem Umlauf jeweils nur ein Relais ansprechen kann, während beim Ansprechen beider Relais eine Anzeige nicht zustande kommt, sondern eine nochmalige Meldung veranlaßt wird. Im Ausführungsbeispiel sind die Relais Al und El als polarisierte Relais dargestellt, von denen jeweils eins durch den Kontakt p eingeschaltet wird, entsprechend der Reihenfolge der Polarität der ankommenden Impulse. Während des Durchlaufs des Wählers spricht in der Betriebsstelle (Abb. i) an dem Schritt, der dem Relais i9 zugeordnet ist, das Relais J mit Wicklung 1I an über qzxl" und die verschiedenen Haltekontakte, Kontakt zu,Kontaktarm D', Wicklung J 1I, an gezogener Kontakt v1, Kontakt e nach -. Dadurch wird entsprechend der Abfallzeit von Th eine Pause in die Impulse eingeschaltet, durch die in der Überwachungsstelle (Abb. 2) das entsprechende W-Relais, in diesem Fall also W1, anspricht, das sich über seinen Kontakt w1' und den Empfangskontakt e hält. Diese Pause ist das Kennzeichen für eine im Anschluß an den Wählerumlauf zu übertragende Dauermeldung. Am letzten Schritt spricht durch die Pause zur Gleichlaufkontrolle das Relais Q w an, und TI, hält sich ebenfalls über qzu'. Dieses Relais (W und Qw) sprechen an, wenn die Pause in der Impulsreihe so lang ist, daß das Relais T71 abfällt und an den Kontaktarm D" legt. An dem gleichen Schritt werden die Kontakte p und e über D', qze/', und w1" direkt an die Wicklungen der Relais A19 und E19 gelegt, wobei jeweils nur die eine der polarisierten Wicklungen ansprechen kann, für die die Stromrichtung durch den Kontakt p richtig eingestellt ist. Durch Unterbrechung der Stromschleife fällt auch in der Überwachungsstelle das Empfangsrelais E ab und trennt mit seinem Kontakt e die Haltestromkreise der Relais W1 bis W6 und Qw auf und bewirkt, daß die Wähler wieder in die Ruhelage zurückkehren. Dadurch ist die Anlage für eine neue normale Meldung betriebsbereit.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Fernsteuerung bzw. Rückmeldung einer Mehrzahl beweglicher Organe unter Verwendung von Auswahlvorrichtungen, bei der einzelne Organe längere Zeit unter der Einwirkung der Auswahlvorrichtung bleiben als die übrigen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schritten der Auswahlvorrichtungen, an denen Organe (S19, S24) angeschlossen sind, die die längere Zeit überwacht werden sollen, bei dem einzigen Wählerumlauf besondere Signale zur Bestimmung dieser Organe durch Schaltmittel (W, TV, ... W6) ausgesandt werden und daß unmittelbar im Anschluß an den Wählerumlauf in Abhängigkeit von der durch an sich bekannte Mittel sich ergebenden Übertragung dieser Signale die länger dauernde Verbindung für die Fernsteuerung bzw. Rückmeldung hergestellt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung einer länger dauernden Verbindung für ein besonders gekennzeichnetes Organ dadurch erfolgt, daß der gleiche LTbertragungskanal, der zur übertrag ;der Fernsteuerungs- und Rückmeldeimpulse dient, im Anschluß an den Wählerumlauf direkt durch das besonders gekennzeichnete Organ belegt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zur Kennzeichnung des bevorzugten Organs dienenden Signale bzw. Signalgruppen von den zur Kennzeichnung der normalen Steuerbefehle bzw. Rückmeldungen verwendeten Signalen bzw. Signalgruppen unterscheiden. d.. Einrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der richtige Empfang der Kennzeichnungssignale für ein länger zu überwachendes Organ in der Überwachungsstelle durch Aussendung eines Quittungssignals bestätigt wird und daß die darauffolgende Belegung des Übertragungskanals durch das gekennzeichnete Organ von dem richtigen Empfang dieses Quittungssignals abhängig ist. 5. Einrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegung des Übertragungskanals von der Kontrolle des richtigen Laufes der Wähler (Synchronlaufkontrolle) abhängig gemacht ist. 6. Einrichtung nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegung des Übertragungskanals durch das für eine längere Zeit zu überwachende Organ durch Schaltmittel (W, w) in Sende- und Empfangsstelle erfolgt, die im Anschluß an die sichergestellte Übertragung der Fernsteuer- bzw. Rückmeldeimpulse und in Abhängigkeit von einer während dieser Übertragung stattgefundenen Übermittlung eines besonderen Signals zur Wirkung kommen. 7. Einrichtung nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegung durch eines der an sich bekannten Belegungskriterien, z. B. durch Ruhestromübertragung, aufrechterhalten wird. B. Einrichtung nach Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegung des Übertragungskanals durch ein zu überwachendes Organ von beiden beteiligten Stationen aus durch eine von Hand und/oder selbsttätig bewirkte Schaltmaßnahme (z. B. Unterbrechung der Ruhestromschleife) aufgehoben wird. g. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Aufhebung des Belegungszustandes von dem jeweils ausgewählten Organ abhängig gemacht ist, das bei seiner Betätigung die entsprechende Einstellung eines Zeitschaltwerkes bewirkt. io. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung der besonders gekennzeichneten Organe eine oder mehrere besondere Übertragungskanäle verwendet werden, die nach dem Wählerumlauf an die entsprechenden Organe angeschaltet werden. ii. Einrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anschaltung der besonderen Organe an den Übertragungskanal jedem dieser Organe in Sende- und Empfangsstelle Schaltmittel (W1 ... W6) zugeordnet sind, die das Kennzeichnungssignal aufnehmen und das gekennzeichnete Organ sowie die zugehörige Überwachungseinrichtung nach dem Wählerumlauf anschalten. 12. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Übertragung von Steuerbefehlen und Meldungen dieselben Schaltmittel zur Kennzeichnung und Umschaltung für beide Übertragungen verwendet werden und die Umschaltung für den einen oder anderen Zweck davon abhängig ist, von welcher Station eine Übertragung ausgeht.
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