CH221584A - Fussstütze. - Google Patents
Fussstütze.Info
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Description
Fussstütze. E: sind an sich Fussstützen bekannt, die in der Längs- und: Querrichtung des: Fusses gewölbt sind. Die Wölbung in der Q,uer- riehtung des Fusses ist .dabei gewöhnlich derart durchgeführt, dass .die dem Fuss zu gewandte Oberfläche der Stütze nach dem Aussenrand des Fusses zu abfällt, während das Fussinnengewölbe durch entsprechende Erhöhungen der Fussstütze unterstützt ist.
Es hat sich gezeigt, dass eine derartige Un- terstützung des Fussgewölbes durch solche bekannten, an der Innenseite hohen Fuss stützen, nicht den Abwicklungsbewebg-ungen des Fusses;
beim Gehen entspricht. Der natür liche Vorgang beim Gehen ist so, da.ss der Fuss von der Fersenbasis. aus über das äussere Fussgewölbe bis zum Grundgelenk der Klein zehe abrollt und von dort auq auf das tiefer gelagerte Grosszehe bg-rundgelenk übergeht, um im letzten Stadium des Gehprozesses über die Grosszehe abzurollen.
Um der dabei erfolgenden Verwringung des Fusses beim Gehen Rechnung tragen. zu können, wird gemäss der Erfindung eine Fussstütze vor- geschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist., dass sämtliche Querschnitte der Stütze nach der Aussenkante zu ansteigen, um dem Fersenteil:
des Fusses- -eine Supination und .dem Vordexteil eine Pronatio.n zu erteilen, wodurch der Fuss beim Gehen die ihm eigene Verwringungsbewegung ausführen kann.
In den Fä11.en, wo schwere Fussleiden be stehen, wie sie beispielsweise bei einem Knick- oder Senkfuss auftreten, hat .sich ge zeigt, d@ass .die angegebene Art dier Ausbil dung der Fussstütze nicht a11ein ausreicht, um die Leiden zu beheben.
Zweckmässiger- weise wird diesem Nachteil dadurch begeg net, dass unter dter Fussstütze auswechselbar eine zusätzliche Karrekturplatte derartigeT Formgebung angebracht ist, dass die Prona.- tion des Vorfusses und die Supination des Rückfusses erhöht werden,
indem im Vorfuss die Unterstützung des Kleinzehenballens er höht und der Fersenteil an der Innenseite unterstützt wird. Eine @solIch.e Korrektur- pllatte kann durch beliebige Mittel an der eigentlichen Fussstütze angebracht werden, indem beispielsweise entsprechende Druck knöpfe vorgesehen sind.
Durch Auswechs- lung der Korrekturplatte bat man es so in der Hand, einer fortschreitenden Besserung von Fussleiden Rechnung zu tragen, bis schliessilich der Fuss mit. der Fussstütze ohne Korrekturplatte im Schuh seine natürliche Form annimmt, und seinen na.tÜrlichen Be wegungen beim Gehen folgen kann.
Es- ist an sich bekannt, bei Fussstützen auswechsielbare Teile anzubringen. Diese Teile wurden jedoch bisher nur bei den oben als bekannt hingestellten Fussstützen ange bracht, bei welchen das Fussgewölbe unter stützt wird, und diese zusätzlichen Teile dienten gewöhnlich dazu, den Mittelfuss bezw. gewisse Teile des. Vorfusses zu unter- stützen.
Die Leisten, auf denen gewöhnlich Schuhe hergestellt werden, besitzen. im all- gemeinen im Vorderteil eine Erhöhung, was die Entstehung einer Auswölbung der Brand sohle zur Folge hat.
Diese Auswälbung er schwert die Erreichung einer erhöhten Prona- tion des Vorfusses s, und vorteilhaft wird daher vorgeschlagen, in der Vorfusspartie der Korrekturplatte in dem untern, der Auf trittsfläche des Schuhes zugewandten Teil eine Auswölbung nach unten vorzusehen.
Wenn in der vorliegenden Beschreibung von einer Fussstütze .die Rede ist, so kann es sich dabei um eine in einen fertigen Schuh einzubringende Einlage handeln, aber die gleiche Wirkung der Fussstütze wird auch in dem Fall erzielt, wenn der Schuhboden. an sich in entsprechender Weise ausgebildet ist. So kann beispielsweise der Leisten mit ent sprechenden Ausnehmungen bezw. Form gebungen des Leistenbodens versehen sein, um hierdurch der Innenseite dies fertigen Schuhes die entsprechende Ausbildung zu geben.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsfarmen der Fussstütze gemäss der Er findung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Fussstütze für den rechten Fuss von oben gesehen, und die Fig. In-le zeigen Schnitte nach den Linien 1-I, II-II und III-III der Fig. 1, welche die Querschnitte in den wesentlichsten Teilen des Schuhes erkennen lassen.
Fig. 2 zeigt für den rechten Fuss eine Fussstütze mit einer Korrekturplatte von unten gesehen.
Fig. 3 zeigt die Korrekturplatte für einen rechten Fuss als solche von unten.
Fig. 4--6 zeigen Schnitte nach den Linien d-d" e-c" b-b, .der Fig. 3.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie a-a der Fig. 2.
Fig. 8-l0 zeigen eine weitere Ausfüh rungsform der Fussstütze im Grundriss und in zwei Schnitten.
Die Fit-'-. la-le zeigen Querschnitte nach den Linien I-I, II-II und 111-III der Fig. 1 und lassen erkennen, dass sämtliche Querschnitfe der Stütze nach aussen zu an steigen.
Im Fersenteil der Stütze ist zw eck- mässig im innern Drittel eine Vertiefung vor gesehen, in die sich das Fersenbein einsenken kann, um dadurch zu verhindern, dass durch die Sehrägstellun;
g der äussern Kante der Stütze das Fersenbein nach aussen ausweicht. Die F'ig. la und 1e la & sen die Abschrägung der Oberfläche der Einlage von aussen nach innen zu erkennen. Diese Formgebung der Fussstütze hat zur Folge, da.ss der Grosszehen- ballen, niedrig zu liegen kommt, während der Kleinzehenba:llen, am meisten angehoben wird.
Im übrigen wird das Fussgelenk in ge eigneter Weise gestützt, um zu erreichen. dass der Fuss in dem mit einer solchen Fuss stütze versehenen Schuh die ihm eigene Wringbem-eg-Lmg ausführen kann.
Wie schon erwähnt, findet die Korrektur platte K in Verbindung mit einer Fussstütze F Anwendung. Beide können aus Kork, Leder oder andern geeigneten Werkstoffen hergaatellt sein. Die Fussstütze F und die Korrekturplatte K sind an den aneinander liegenden Flächen mit Druckknöpfen oder ähnlichen Mitteln zum Verbinden der beiden Teile versehen. Zweckmässig wind diese Mittel derart, da.ss eine leichte Auswechselbarkeit der Korrekturplatte K möglich ist.
Die Fuss- stütze F ist so ausgebildet, dass sämtliche Querschnitte von innen nach aussen zu nehmen. Dabei kann die Innenkante der Fussstütze vom Bereich er Ferse bis zum Grosszehenballen, unter Fortfall des Seiten lappens, und der Stützpunkt für das Fersen bein und den Grosszehenballen ausgeschnit- ten sein, wie in den Fig. 8-10 dargestellt.
Die Korrekturplatte K besitzt die aus den Fig. 4-6 ersichtliche Gestalt, das heisst in ihrem Vorderteil ist sie zur Unterstützung des gleinzehenballens stärker ausgeführt als an der Innenseite, und der in Fig. 6 dar gestellte Schnitt nach der Linie b-b, der Fig. 8 lässt erkennen, dass der Fersenteil des Fusses an der Innenseite unterstützt wird.
Die Fig. 7 lässt erkennen, dass die Kor- rekturpllatte in dem Vorderteil, noch so aus gebildet ist, dass die im Schuh vorhandene Ausbuchtung in der Auftrittsfläche des Vor derteils ausgeglichen wird.
Die Fig. 7 zeigt, dass durch die entsprechende Wölbung der Korrekturplatte K auf der Linie a-.-a" die entsprechende Wölbung in der Brandsohle ausgeglichen wird, so d@ass die in der eigent- lichenFussstütze vo@rgeseheneWölbung al-a, auf dem Vorfuss voll zur Wirkung kommen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: In der Längs- und Querrichtung des Fusses gewölbte Fussstütze, dadurch gekenn zeichnet, dass sämtliche Querschnitte der Stütze nach der Aussenkante zu ansteigen, um dem Fersenteil. des Fusses eine Supination und dem Vorderteil eine Pronation und dem Fuss beim Gehen @dadurch eine Verwringung zii erteilen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Fussstütze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unter der Fuss stütze auswechselbar eine zusätzliche Kor rekturplatte derartiger Farmgebung ange bracht ist, dass die Pronation des Vorfusses und die Supination dest Rückfusses erhöht werden, indem im Vorfuss-,die Unterstützung des gleinzehenbaldens@ erhöht und der Rück fuss an der Innenseite unterstützt wird. 2.Fussstütze nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Vorfusspartie der Korrekturplatte in ihrem untern, der Auftrittsfläche :des Schuhes zugewandten Teil eine Auswölbung nach unten erfährt, um die hier vorhandene Ausbuchtung in der Auftrittsflä@Ghe der Brandsollle aus zugleichen.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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