CH211136A - Waage mit selbsttätiger Anzeige der prozentualen Steigerung von Gewichten. - Google Patents

Waage mit selbsttätiger Anzeige der prozentualen Steigerung von Gewichten.

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CH211136A
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Company Toledo S Manufacturing
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Toledo Scale Manufacturing Com
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/22Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them

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  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


  



  Waage mit selbsttätiger Anzeige der prozentualen Steigerung von Gewichten.



   Die Erfindung bezieht sich auf Waagen, die selbsttätig prozentuale Steigerungen des Gewichtes von auf die Waage gebrachten Lasten anzeigen. Sie bezieht sich also beispielsweise auf Waagen, die dazu dienen sollen, die Gewichtsveränderung einer Last anzuzeigen, die durch eine   Lastzugabe    bis zu einer vorher bestimmten Grosse verändert werden soll. Die Waagen nach der Erfindung können insbesondere dann zweckmässig benutzt werden, wenn es sich um die   Behand-    lung von Schinken handelt, bei   denen*eine    eine Konservierung und   würzende    Wirkung dadurch erzielt wird, daB in die Blutgefässe eine Sole oder Salzlösung   eingeimpft    wird.



  Hierbei ist es wichtig, daB die Menge der Sole, die jedem Schinken   eingeimpft    wird, ein bestimmtes proportionales   Gewichtsver-      hältnis    zu dem Ausgangsgewicht des   Schin-    kens besitzt. Dabei wird so vorgegangen, dass jeder Schinken vor der Impfung auf eine automatische Waage, die erfindungsgemäss ausgestaltet ist, gebracht wird. Die Salzsole wird nun   durch eine Impfdüse    in die Blutgefässe eingespritzt, bis das Gewicht des   Schinkens    um einen bestimmten Betrag des vorher festgestellten   Gewiehtes zugenommen    hat. Die Zunahme des Gewichtes, die infolge der Impfung erfolgt, hängt hinsichtlich ihrer Intensität von der Art des Pökelverfahrens ab, das von dem Hersteller benutzt wird.



   Durch die Erfindung soll ermöglicht werden, die Gewichtszunahme des Schinkens durch das geschilderte Verfahren mit der er  forderlichen Genauigkeit    und mit grösster Schnelligkeit vorzunehmen, wobei es insbesondere darauf ankommt, dass der Aufwand an geistiger und   körperlicher    Arbeit möglichst gering ist.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.



   Fig. I ist eine. schaubildliche Darstellung der Waage nach der Erfindung. 



   Fig. II zeigt eine in grösserem Massstab ausgeführte Vorderansicht der   Lastausgleichs-    vorrichtung der Waage, wobei einzelne Teile des Gehäuses weggebrochen dargestellt sind.



   Fig. III ist ein Teilschnitt gemäss Linie III-III der Fig. I in grösserem Massstab.



     Fiv.    IV zeigt einen   Teilschnitt gemäss der    Linie   IV-IV der Fig.    III.



   Fig. V zeigt eine Vorderansicht der   Zeigervorrichtung    der Waage in grösserem Massstab.



   Fig. VI ist ein Teilschnitt gemäss der Linie   lTI07I    der Fig. V.



   Fig. VII ist ein Teilschnitt gemäss Linie VII-VII der Fig. V.



   Fig. VIII ist ein Teilschnitt gemäss Linie VIII-VIII der Fig.   V.   



   Fig. IN ist eine vordere Teilansicht der Vorrichtung zum Einstellen der Prozentanzeige.



   Fig. X ist eine Vorderansicht der drehbaren   Ziffernscheibe.   



   Gemäss der Fig. I besitzt die Waage nach der Erfindung einen Fu? 1, der an seinem r ckwÏrtigen Ende eine aufrechtstehende Säule 2 trägt. Am obern Ende dieser   Saule 2    befindet sich ein flaches Gehäuse 3 von kreisförmiger Form. Als   Lastschale    der    Waage    dient eine Platte 4, welche in bekannter Art und Weise von einer Hebelvorrichtung die nicht dargestellt ist, getragen wird. Die Hebelvorrichtung, die mit der   Lastschale ver-    bunden ist, steht mittels einer Stange 5 (Fig. II) mit der automatischen   Lastaus-    gleichsvorrichtung in Verbindung, die innerhalb des Gehäuses 3 angeordnet ist.



   Die automatisch wirkende   Lastausgleichs-      vorriehtung    besitzt ein Pendelpaar G, das von metallischen Bändern   7    getragen wird, die ihrerseits an einem rahmenförmigen Gebilde 8 befestigt sind, während die Pendel   G    über metallische Bänder 9 mit dem obern Ende der Stange   5    verbunden sind. Wenn eine Last auf die Platte 4 aufgebracht wird, dann rollen die Pendel 6 mit ihren SegmentflÏchen an den   Metallbändern T nach    oben ab, und die Gewichte   10    schwingen nach aussen, bis das auf die Platte 1 aufgebrachte Gewicht ichen ist.



   Mit den beiden Pendelvorriehtungen ist ein rahmenförmiges Gestell 11 verbunden, das drehbar an den Drehachsen der Pendelvorrichtungen befestigt ist, die sich, sobald eine Last aufgebracht ist, nach oben bewegen. An dem Gestell 11 ist eine Zahnstange 13 mittels einer Feder   12    befestigt, die   gelegentliche Stösse    oder Erschütterungen auffangen kann. Die Zahnstange 13 steht mit einem Zahnrad   14    in Eingriff, das auf einer Welle 15 befestigt ist (siehe Fig. VII). Die Welle 15 ist drehba angeordnet und ist mittels Rollenlager in dem Rahmenteil 8 gelagert. Sobald die Pendel 6 durch eine Last bewegt werden, die auf die   Lastschale 4    auf  gebracht isst, wdrd    die Welle 15 um einen Winkel gedreht, dessen Grösse proportional zu der aufgebrachten Last ist.



   Die bisher geschilderte Vorrichtung ist von bekannter Art. Die Schilderung sollte lediglich dazu dienen, um das Verständnis für das Nachfolgende zu erleichtern.



   An der Welle 15 ist eine Scheibe 16 befestigt, die vorzugsweise aus einer Alumi  niumlegierung    oder einem ähnlichen leichten Material bestchen kann. Sobald ein Gewicht auf die   Lastschale 4 aufgebracht wird,    dreht sich die Scheibe 16 gemÏ? der   vorangegan-    g Schilderung mit der Welle 15 um einen der aufgebrachten Last entspreehenden Winkel. Hierbei ist es nun zweckmässig, die Scheibe 16 an ihrem äussern Rande mit einer fortlaufenden Reihe von Zahlen und einer Einteilung zu versehen, die mit einem feststehenden Zeiger 17 (siehe Fig. VIII) oder   dergleielien zusammenvirken    kann, um das festgestellte Gewicht anzuzeigen.

   Das Gewicht kann zweckmässig mittels eines Ver   grösserungsglases 18 abgelesen werden, das    in der Vorderwand des Gehäuses 3   angeord-    net ist.



   Neben der Skala sind auf der Scheibe   16      kurvenförmige    Linien 19,   20    und   21    vorgesehen, welche in einer bestimmten Folge   iibereinander    hinter einem senkrechten Schlitz
22 erscheinen, sobald die Scheibe 16 durch das auf die   Lastschale 4 aufgebrachte    Gewicht im Uhrzeigersinn gedreht wird.   Inner-    halb des Gehäuses 3 und vor der oben er  wähnten    Scheibe 16 ist ein rahmenförmiger Teil angeordnet, der aus einem untern, horizontal angeordneten Teil   23    von winkliger Querschnittsform, einem obern, horizontal angeordneten Teil 24 von ebenfalls winkliger Querschnittsform und zwei flachen, vertikal stehenden Stangen 25 besteht.

   An der rechten senkrechten Stange 25 ist nun ein rinnenförmiger Teil 26 befestigt, der an dem tiefsten Teil den senkrechten Schlitz 22 besitzt (siehe Fig. V und VI). Der Teil 26 befindet sich hinter einer Öffnung in der Vorderwand des Gehäuses 3, welche mit den seitlichen Teilen des Teils 26 eine Art Maske bildet, die einen Schlitz 22 zeigt, in welchem kurze Abschnitte der kurvenförmigen Linien 19, 20 und 21 sichtbar werden.



   Die   kurvenförmige    Linie 19 ist nun so angeordnet und besitzt eine derartige Gestalt, dass ihr äusseres Ende in dem obern Teil des Schlitzes   22    dann erscheint, sobald das Gewicht auf der   Lastschale    4 beispielsweise 7% Pfund beträgt. Wenn nun da. s Gewicht gesteigert wird, dann scheint sich der Teil der Kurve, der durch den Schlitz 22 sichtbar ist, nach abwärts zu bewegen. Sobald das    s    Gewicht bis auf 15 Pfund angewachsen ist, ist das innere Ende der kurvenförmigen Linie 19 an dem untern Ende des Schlitzes 22 sichtbar. Den Weg, den der sichtbare Teil der Kurve unter dem Einfluss der aufgebrachten Last bei der Abwärtsbewegung zurückgelegt hat, ist hierbei proportional der prozentualen Laststeigerung.

   Wenn beispielsweise das Gewicht auf der Lastsehale von 8 auf 9 Pfund vergrössert wird (das sind    12% % der ursprünglichen aufgebrachten    Last), dann senkt sich der sichtbare Teil der kurvenförmigen Linie 19 um einen Betrag, der genau so gross ist, als ob das Gewicht von beispielsweise 12 Pfund auf   131/2    Pfund gesteigert worden wäre. (Diese Laststeigerung entspricht ebenfalls einem Zuwachs von   121/2    % des ursprünglichen Gewichtes.)
Das äussere Ende der kurvenförmigen Linie 20 zum Beispiel erscheint an dem obern Ende des Schlitzes   22,    sobald das Gewicht auf der   Lastschale    10 Pfund beträgt. Die einzelnen Teile dieser Kurve erscheinen innerhalb eines Lastbereiches von 10-20 Pfund in dem Schlitz 22.

   Die sichtbaren Teile der kurvenförmigen Linie 20 scheinen sich also ebenfalls in einem Masse nach unten zu bewegen, das der   Laststeigerung    des auf der Lastschale aufgebrachten Gewichtes proportional ist. Ob nun eine aufgebrachte Last von 15 Pfund auf 161/2 Pfund gesteigert wird (das wären 10 % des   ursprünglichen Ge-      wichtes)    oder ob die Last von 18 auf   1981lo    Pfund gesteigert wird (das wären ebenfalls 10% der ursprünglich aufgebrachten Last), der Weg, den der sichtbare Teil der kurvenförmigen Linie 20 zurückzulegen scheint, bleibt immer derselbe.



  Das gleiche gilt sinngemäss für die kur  venförmige    Linie 21. Bei ihr erscheint der äussere Teil der Linie an dem obern Ende des Schlitzes 22, sobald das Gewicht auf der   Lastschale    15   Pfundbeträgt.    Der sichtbare Teil dieser Linie scheint sich ebenfalls nach unten zu bewegen, sobald die aufgebrachte Last anwächst. Auch hier ist der Weg, der von den Teilen der Linie   zurüekgelegt    wird, der Zunahme der aufgebrachten Last proportional. Wenn beispielsweise 2 Pfund einem ursprünglichen Gewicht von 20 Pfund auf der   Lastschale hinzugefügt    werden, so legt der sichtbare Teil der Linie 21 denselben Weg innerhalb des Schlitzes 22 zurück, wie im vorigen Abschnitt angegeben wurde.

   Der zurückgelegte Weg der   Eurvenabschnitte    würde genau so gross sein, wenn   beispiels-    weise einem Gewicht von 25 Pfund ein zu  sätzliches    Gewicht von   21/ <     Pfund hinzugefügt wird.



   Die horizontal angeordnete Stange 23 ist nun mit einem verstärkten Teil 27 versehen. von welchem aus sich ein feststehender Stift 28 durch eine Öffnung in der Vorderwand des Gehäuses 3 nach vorn erstreckt. Ein konisches Zahnrad 29, das mit einer sich nach vorn erstreckenden Nabe 30 versehen ist, ist drehbar auf dem Stift 28 befestigt und steht in Eingriff mit einem zweiten konischen Zahnrad. Dieses Zahnrad ist   auf einer senk-    recht angeordneten drehbaren Welle 31 befestigt, deren unteres Ende in dem   verstark-    ten Teil 27 gelagert ist und deren oberes Ende in dem   obern, horizontal liegenden    Teil   24    ebenfalls drehbar befestigt ist.



   An der senkrechten   Welle 31 ist    ferner ein   jochähnlicher    Teil   32    derart angeordnet, dass er längs der Welle 31 auf-und abgleiten kann. Der Teil 32 besitzt ferner einen   klei-    nen Halter 33, der an seinem untern Ende angeordnet ist. An diesem Halter 33 ist ein   Draht 34    mit seinem einen Ende festgeklemmt, und dieser Draht erstreckt sieh innerhalb eines beweglichen, röhrenförmigen Teils 35 nach unten durch die Säule 2 (siehe Fig. V). Der röhrenförmige Teil 35 führt durch die Säule weiter bis zur Innenseite der rechtsstehenden Wand des Fusses 1, wo das andere Ende des Drahtes 34 an einem Arm 36 befestigt ist, der auf einer Lagerwelle 3 angeordnet ist.



   Die Welle 37 ist an dem untern Teil der rechten Seitenwand des Fusses 1 drehbar befestigt und erstreckt sich von der Innenseite der Wand nach aussen, wo sie eine Krümmung aufweist und demzufolge die Form eines Schwengels 38 bildet, der in einem Handgriff 39 endet. Durch ein Vorund   Rückwärtsbewegen des Griffes 39    kann der   joehähnliche    Teil   32    auf der drehbaren Welle 31 zum Auf-und   Abwärtsgleiten ge-    bracht werden. An dem Joch   33    ist ein oberer Zeiger   41    angebracht, der sich seitwärts durch einen engen senkrechten Schlitz 40 des Teils 26 erstreckt.

   Die Spitze dieses Zeigers 41 ist sichtbar und erscheint in dem Sehlitz   22    (siehe Fig.   V).    Der Zeiger 41 wird von der   seitliehen    Begrenzung des Schlitzes 40 geführt, wodurch verhindert wird, dass sich das Joch 32 um die Achse der senkrechten Welle 31 drehen kann.



   An der senkrechten Welle   31    ist ferner gleitbar ein konisches Zahnrad   42      angeord-    net, und zwar zwischen dem obern Arm des Joches 32 und einer Verstärkung 43, die an dem Joch 32 befestigt ist. Das konische Zahnrad   42    steht im Eingriff mit einem entspre  chend    ausgebildeten   Zahnrad 44,    welches auf einem Teil drehbar angeordnet ist, der zum Joch 32   gehurt,    und seitlich von der Verstär  kung 43 angeordnet    ist.

   Die Zähne eines mit dem konischen Zahnrad 44 fest verbundenen   Stirnrades    44'stehen mit einer Zahnstange 45 in Eingriff (siehe Fig.   VII).    Die Zahnstange 45 besitzt rechtwinklig abgebogene Ansätze 46 und 47, die sich an dem obern und untern Ende der Zahnstange befinden. Diese Ansätze besitzen runde Öffnungen, die die senkrechte Welle 31 so umfassen, dass diese gegenüber den Ansätzen sowohl drehbar wie gleitbar ist. An dem untern Ansatz 47 der   Zahnstango 45    ist ein zweiter Zeiger 48 befestigt, der sich unter dem oben erwähnten Zeiger 41 befindet. Er erstreckt sich ebenfalls durch einen engen senkrechten Schlitz 40, während sein   Zeigerende    durch den Schlitz   33 sichtbar gemacht ist.

   Auch    der Zeiger 48 wird von der Seitenbegrenzung des Schlitzes 48 geführt, wodurch ein Drehen der Zahnstange 45 um die Achse der Welle 31 verhindert wird. Die Begrenzung, die die Führung der beiden Zeiger 41 und 48 ge  währleistet,    nämlich die Seitenwände de-s Schlitzes   40,    dient ebenfalls dazu, das Zahnrad 44'im Eingriff mit der Zahnstange 45 zu halten.



   Ein Drehknopf 50, der ausserhalb der Vorderwand des Gehäuses angeordnet ist und mittels einer Befestigungsschraube an dem sich nach vorn erstreckenden Nabenende 30 des   konisehen Zahnrades    29 befestigt ist dient dazu, die senkrechte Welle 31 in Dre  hung    zu versetzen und den Abstand des untern Zeigers 48 von dem obern Zeiger   41    einzustellen (siehe Fig. VII). Der Knopf 50 ist ferner mit einem Zeiger 51 versehen, der sich beim Drehen des Knopfes 50 längs einer   Prozenttabelle bewegt.    Die Zahlen auf der Tabelle 52 sind so angeordnet, und der Zeiger ist so angeordnet, dass beim Verstellen des   Zeigers 51 um    einen bestimmten Betrag der Zeiger 48 einen ganz bestimmten Abstand von dem obern Zeiger 41 erhält.

   Dieser Abstand wird in Übereinstimmung mit der be   sonderen Form der Kurven 19,    20 und 21 festgesetzt und entspricht einer bestimmten   prozentualen Gewiohtsvergrösserung    einer auf der   Lastschale    aufgebrachten Last. Hinter dem Knopf 50 ist eine elastische Dichtungsscheibe angeodnet, durch die gleichzeitig der Knopf 50 und der untere Zeiger 48 in der jeweiligen Stellung auf elastische Weise festgehalten werden.



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Wenn beispielsweise die Vorrichtung bei der Impfung von Schinken benutzt wird, dann stellt jemand, der die   Beaufsichtigung    führt, den untern Zeiger 48 so ein, dass er einen bestimmten Abstand von dem obern Zeiger 41 einnimmt. Das Einstellen erfolgt   dabei'derart, dass der Knopf    50 so lange gedreht wird, bis der Zeiger 51 auf eine bestimmte   Za. hl    der Tabelle 52 zeigt. Diese Zahl muss den Gewichtsprozenten entsprechen, um die das Gewicht des Schinkens bei der Behandlung vergrössert werden soll. Der Bedienende legt dann einen Schinken auf die Belastungsschale und bedient den Handgriff 39 so lange, bis der obere Zeiger 41 sich in Übereinstimmung mit dem sichtbaren Teil einer bestimmten Linie auf der Scheibe 16 befindet.

   Dann wird die Sole oder Salzlösung in den Schinken   eingeimpft, bis das    Gewicht so zugenommen   hat, daB    der sichtbare Teil der Linie auf der Scheibe 16 in   Überein-    stimmung mit dem tieferen Zeiger 48 gelangt. Die Behandlung jeden   Schinkens    erfolgt in derselben Art und Weise.



   Der Bedienende braucht lediglich den Schinken auf die Schale zu legen, den   Rand-    griff 39 so lange zu bedienen, bis der obere Zeiger mit dem sichtbaren Teil der betreffenden Kennlinie übereinstimmt und nur so viel Salzsole einzuimpfen, bis die Kennlinie sich mit dem untern Zeiger deckt.



   Hierzu muss bemerkt werden, dass der sichtbare Teil jeder der angeführten Kurven 19, 20 und 21 eine gedachte senkrechte Linie durch die Spitzen der Zeiger 41 und 48 kreuzt, und dass jede der Linien 19, 20 und   21 so geformt    ist, dass ihr Kreuzungspunkt mit der oben   erwähnten, gedachten senkrech-    ten Linie stets um denselben Betrag nach unten bewegt wird, wenn irgendeine Last auf der   Lastschale    der Waage um einen bestimmten   PTozentsatz    vergrössert wird. Da die Zeigerspitzen längs dieser gedachten Linie eingestellt werden, soll diese Linie als Eichstrecke der Zeigerspitzen bezeichnet werden.



  Infolge der Kürze der sichtbaren   Kurven-    teile kann weder die Kurvenform der Linien 19, 20 und 21 noch die Winkeldrehung derselben bemerkt werden. Der sichtbare Teil der Kurven sieht vielmehr wie eine kurze gerade   Kennmarke    aus, welche sich in dem Schlitz 22 nach unten bewegt. Der Bedienende bewegt den obern Zeiger 41 bis zu der sichtbaren bezw. oben stehenden Marke, welche einen Teil einer bestimmten Kurve darstellt, und sieht bei der Zunahme des Gewichtes nur, daB sich die anfangs obenstehende Marke auf den untern Zeiger 48 zu bewegt.



   Damit die sichtbaren Teile der kurvenförmigen Linien 19, 20 und 21 genügend sichtbar sind, besitzen diese Kurven eine ausreichende Strichstärke, und damit ferner die Einstellung mit den Spitzen der Zeiger 41 und 48 genügend genau vor sich geht, entspricht die Dicke der Kurven der Breite der oben erwähnten Zeigerspitzen. Während der Bewegung liegen die Zeigerspitzen stets auf der   Eichlinie.   



   Ausserdem sind die Zeigerspitzen nach rückwärts gebogen, so dass die Spitzen und die ihnen entsprechende   Eichlinie    sehr dicht über der Oberfläche der Scheibe 16 liegen.



  Auf diese Weise scheinen die sichtbaren Teile der kurvenförmigen Linien 19, 20 und 21 die Eichlinie der Zeigerspitzen zu   schnei-    den, und es ist eine ganz exakte Einstellung der Zeigerspitzen möglich.



   Damit die Waage verhältnismässig einfach auf die Nullstellung eingestellt werden kann, sind ferner eine oder mehrere gerade Linien   55    so auf der Scheibe 16 angeordnet,   dass sie längs der Eichlinie    der Zeigerspitzen liegen, sobald   sich die Laatausgleichsvorrich-    tung in der genauen Nullstellung befindet (siehe Fig. X).



   Um zu verhindern, dass Schmutz und Staub in das Gehäuse bei dem Teil 26   bezw.    durch dessen Schlitz 22 eintreten kann, ist die Öffnung in dem Gehäuse vor dem Glied   26    mit einem Schauglas versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hebelwaage mit Lastausgleichsvorrich- tung, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastausgleichsvorrichtung mit einer drehbaren Skalenscheibe (16) gekuppelt ist, die auf ihrer Oberfläche eine oder mehrere kurvenförmige Linien (19, 20, 21) von einer derartigen Beschaffenheit und Anordnung besitzt, dass Teile von diesen Linien, die in einem senkrechten Schlitz (22) erscheinen.
    sich längs dieses Schlitzes um gleiche Abstände fortbewegen, wenn die Gewichte von Lasten, die auf die Lastausgleichsvorrichtung wirken, je um den gleichen Prozentsatz vergrössert werden, und dass Marken vorgesehen sind, die Begrenzungspunkte für die Bewegung der Linienabschnitte bilden und auto matisch anzeigen, wenn die gewünschten pro zentualen Gewichtsvergrosserungen stattgefun- den haben.
    UNTERANSPR'UCHE : 1. Hebelwaage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Marken zwei be wegliche Zeiger (41, 48) vorgesehen sind, deren Enden in dem Schlitz (22) erschei- nen.
    Ilebelwaage nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeiger (41, 48) mittels eines Griffes (39) gleichzeitig unter Beibehal- tung ihres gegenseitigen Abstandes ver- stellt werden können.
    3. Hebelwaage nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine Zeiger (48) gegenüber dem andern Zeiger (41) durch einen Knopf (50) verstellt werden kann, wodurch die Waage auf die verschiedenen prozentualen Gewichtsvergrosserungen ein gestellt werden kann.
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