CH201818A - Wegübergangs-Signalanlage mit einem Stromkreis zur Überwachung und Betätigung der Wegübergangssignale. - Google Patents

Wegübergangs-Signalanlage mit einem Stromkreis zur Überwachung und Betätigung der Wegübergangssignale.

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CH201818A
CH201818A CH201818DA CH201818A CH 201818 A CH201818 A CH 201818A CH 201818D A CH201818D A CH 201818DA CH 201818 A CH201818 A CH 201818A
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CH
Switzerland
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switch
relay
circuit
control element
monitoring
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Application number
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Signum Aktiengesellschaft
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Signum Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
    • B61L29/28Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated
    • B61L29/288Wiring diagram of the signal control circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Wegübergangs-Signalanlage mit einem Stromkreis zur Überwachung und Betätigung  der Wegübergangssignale.    Die Wegübergangssignale der meisten  Wegübergangs-Signalanlagen liegen in der  Nachbarschaft von Stationen, so dass es not  wendig ist, sie von Hand ein- und ausschal  ten zu können. Damit ergibt sich auch die  Notwendigkeit der Überwachung, denn der  die Anlage von Hand bedienende Beamte  muss sich vergewissern können, ob die Anlage  eingeschaltet ist oder nicht.  



  Zu solchen Anlagen waren also bisher  von der Station aus mindestens vier Adern  notwendig, nämlich je eine Ader für die Ein  schaltung, die Ausschaltung und die Über  wachung, sowie eine gemeinsame Rückleitung.  Zudem sind bei den bisher üblichen Schal  tungen meistens noch besondere Leitungen  zu den Einschaltschienen-Kontakten not  wendig.  



  Im allgemeinen sind in den schon längs  der Strecke verlegten Kabeln nicht genügend  Adern vorhanden. Es sind also neue Kabel  notwendig, durch die die Erstellungskosten  der Anlage meist bedeutend erhöht werden.    Es ist daher wünschenswert, die Zahl der  notwendigen Adern möglichst zu reduzieren.  Wenn dies möglich ist, kann sogar in man  chen Fällen die Zahl der Reserveadern in den  vorhandenen Kabeln genügen, so dass die Ein  sparung durch die Verminderung der notwen  digen Aderzahl ganz erheblich ist.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    nun eine  Wegübergangs-Signalanlage, bei welcher zwei  Adern zwischen den Signalen und der Über  wachungsstelle für alle diese Funktionen ge  nügen. Die erfindungsgemässe Anlage ist da  durch gekennzeichnet, dass der Ruhestrom  eines Einschaltrelais, dessen Unterbrechung  das Abfallen des Einschaltrelaisankers und  damit die Einschaltung der Wegübergangs  signale zur Folge hat, über die Wicklung  des zur Überwachung dienenden     Kontroll-          organes    verläuft. Dieses Kontrollorgan gibt  jedoch seine optischen oder akustischen Sig  nale nur ab, wenn es von dem intermittie  rend durch den Blinkschalter im Betriebs  zustand der Wegübergangssignale unterbro-           ebenen    Strom durchflossen wird.

   In diesem  Zustand der Anlage ist das Einschaltrelais  aus- und ein Ausschaltrelais in den Strom  kreis eingeschaltet. Letzteres vermag jedoch  auf die durch den Widerstand des     Kontroll-          organes    in der Intensität begrenzten Strom  stösse nicht anzusprechen. Sobald     das    Kon  trollorgan mittels einer Ausschalttaste kurz  geschlossen ist, übersteigt der Strom im Aus  schaltrelais dessen Ansprechwert.  



  Durch die Fig. 1 und 2 in der beiliegen  den Zeichnung ist ein Beispiel einer solchen  Anlage veranschaulicht.  



  In Fig. 1 ist das Einschaltrelais mit 1  und das Kontrollorgan mit G bezeichnet. Es  ist ferner<I>TB</I> der Blinkschalter (zum Beispiel  ein solcher nach Schweizerpatent Nr. 123 O52),  TV ein Verzögerungsschalter (zum Beispiel  ein solcher nach Schweizerpatent Nr.141408)  SKI, SKII und SKIII sind Schienenkon  takte, bezw. ähnlich wirkende Apparate, die  zur Ein- bezw. Ausschaltung der Signalan  lage durch den fahrenden Zug dienen. Im  Schema nach Fig. 1 ist die Grundstellung  der Anlage veranschaulicht, in der das Relais 1  erregt, das Relais 2 dagegen unerregt ist.  



  In der Fig. 2 ist der Situationsplan der  Anlage dargestellt. Das Schema nach Fig. 1  selbst ist so aufgezeichnet, dass auf die ört  liche Lage der Apparate Rücksicht genom  men ist in dem Sinne, dass die im Schema  dargestellten Apparate oberhalb des im Si  tuationsplan angedeuteten Aufstellungsortes  dargestellt sind.  



  Es ist für die Funktion der Anlage gleich  gültig, ob das Kontrollorgan G seinen Anker  durch den Ruhestrom des Einschaltrelais 1  anzieht oder nicht. Ist beispielsweise das  Kontrollorgan als Glocke ausgebildet, die  keinen Unterbrecherkontakt besitzt, also eine  sogenannte Einschlagglocke, so wird das  akustische Zeichen nur hörbar, wenn der  Strom periodisch unterbrochen wird. Eine  solche Glocke ertönt auch dann nicht, wenn  ihr Anker durch den Ruhestrom des Ein  schaltrelais angezogen wird. Ist die Strom  empfindlichkeit des Kontrollorganes wesent  lich kleiner als diejenige des Einschaltrelais 1,    so dass der Ruhestrom des Einschaltrelais  nicht genügt, um das Kontrollorgan zu be  tätigen, so kann auch eine normale Glocke  mit Unterbrecherkontakt als Kontrollorgan  gewählt werden.  



  Der     Ruhestrom    des Einschaltrelais 1 fliesst  vom Pluspol der Batterie kommend über den  Kontakt der Einschalttaste E auf der Station,  das Kontrollorgan G, den Schienenkontakt       ,SKI,    den Umschaltkontakt 11 des Einschalt  relais 1, den Schienenkontakt SKIII über die  Wicklung des Einschaltrelais 1 zum Minus  pol.

   Wird     durch    Befahren eines der Schienen  kontakte SKI oder SKIII oder durch Be  tätigen der Einschalttaste     E    dieser Strom  kreis unterbrochen, so wird die Spule des  Einschaltrelais 1 stromlos, wodurch es durch  Umlegen seines Umschaltkontaktes 11 den  Ruhestromkreis dauernd unterbricht und durch  Schliessen seines Kontaktes 12 den Strom  kreis der Lampen des     Blinklichtsignales    über  den Blinkschalter schliesst.

   Mittels der durch  die Kontakte     t2        bezw.        ts    periodisch ange  schalteten Heizstromkreise des Blinkschalters  kommt die Quecksilbersäule in bekannter  Weise in Schwingung, so dass sie auch die  Kontakte     1i        bezw.    t4 periodisch mit dem Queck  silber     t5    verbindet.

   Ausser den genannten  Stromkreisen für die Blinklampen der Anlage  wird folgender Stromkreis über den Kontakt       tr    periodisch hergestellt: Vom Pluspol über  die Einschalttaste     E    auf der Station, das  Kontrollorgan G, den Schienenkontakt     SK   <I>I,</I>  den Umschaltkontakt 11, die Spule des Aus  schaltrelais 2, den Kontakt     ti,        t5    des Blink  schalters, den Relaiskontakt 12 zum Minus  pol der Batterie. Das Kontrollorgan G wird  somit periodisch an Spannung gelegt, wobei  jedoch das in den Stromkreis eingeschaltete  Ausschaltrelais 2 auf die durch den Wider  stand des Kontrollorganes in der Intensität  begrenzten Stromstösse nicht anzusprechen  vermag.

   Der Strom im Ausschaltrelais über  steigt jedoch dessen     Ansprechwert,    sobald  das Kontrollorgan mittels der     Ausschalttaste     A kurzgeschlossen wird.  



  Bei erregtem Ausschaltrelais 2 schliesst  ein Kontakt 21 dieses Relais den Stromkreis      des Verzögerungsschalters<I>T</I>     P    solange, bis  der Blinkschalter den Stromkreis des Aus  schaltrelais mittels seines Kontaktes t1 wieder  unterbricht. Der erregte Verzögerungsschalter  hält seinen Kontakt tv1 geschlossen, der die  Spule des Einschaltrelais 1 direkt an Batterie  spannung legt, so dass das Relais 1 wieder  erregt wird. Die Kontakte des Relais 1 gehen  in die ursprüngliche Lage zurück, wodurch  einerseits der Stromkreis der Lampen der  Blinklichtsignale unterbrochen wird, während  anderseits der normale Ruhestromkreis wieder  hergestellt wird, so dass nach Ablauf der  Verzögerungszeit und Unterbruch des Kon  taktes tv1 des Verzögerungsschalters der der  Ruhestellung der Anlage entsprechende Strom  verlauf wieder eintritt.

   Da die Schienenkon  takte SKI bezw. SKIII direkt im Ruhe  stromkreis des Einschaltrelais 1 liegen, sind  keine besonderen Adern für den Schienen  kontakt SKI wie bei den bisherigen     Weg-          übergaDgssignalanlagen    notwendig.  



  Wie aus der obigen Beschreibung hervor  geht, müssen die Widerstände der Relais 1  bezw. 2 sowie des Kontrollorganes G so ge  wählt werden, dass sie zu der Stromempfind  lichkeit dieser drei Organe in bestimmtem  Verhältnis stehen. Insbesondere muss der  Widerstand des     Kontrollorganes    G so gross  sein, dass die Stromstärke des in der Arbeits  stellung der Wegübergangs-Signalanlage durch  das Kontrollorgan G und die Ausschaltspule  2 fliessenden Stromes kleiner ist als der An  sprechwert der Spule 2. Damit sich beim  Kurzschluss des Kontrollorganes G durch den  betätigten Ausschaltkontakt A ein genügend  grosser Stromanstieg in diesem Leitungszug  einstellt, dass das Relais 2 anzuziehen ver  mag, muss der Widerstand dieses Relais 2,  sowie der Widerstand des Leitungszuges  möglich klein gehalten werden.

   Der Umschalt  kontakt 11 des Relais 1, der im Betriebszu  stand der Wegübergangs-Signalanlage die Spule  des Relais 2 in den Leitungszug einschaltet,  liegt daher so in der Schaltung, dass gleich  zeitig mit der Spule des Relais 1 die für die  Ausschaltung nicht notwendige Leitungs-    schleife über den Einschaltschienenkontakt  SKIII aus dem Leitungszug ausgeschaltet ist.  



  Als Kontrollorgan ist in dem dargestell  ten Schema eine Glocke eingezeichnet. Wenn  andere Überwachungseinrichtungen, zum Bei  spiel Lampen, vorgesehen werden sollen,  deren Widerstand schlecht auf die oben ge  nannten Bedingungen abgestimmt werden  kann, wird vorteilhaft an Stelle der Glocke G  ein weiteres Relais verwendet, dessen Kon  takte die Überwachungseinrichtung, beispiels  weise Lampen, betätigen. Die Spannung für  die letzteren kann vorteilhafterweise aus dem  in der Station vorhandenen Ortsnetz ent  nommen werden. Ein besonderes Relais als  Kontrollorgan kann jedoch vermieden wer  den, wenn eine Einschlagglocke verwendet  wird, deren Anker einen für das optische  Signal notwendigen Kontakt trägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wegübergangs-Signalanlage mit einem Stromkreis zur Überwachung und Betätigung der Wegübergangssignale, bei welcher nur zwei Adern zwischen den Wegübergangs signalen und der Überwachungsstelle vor handen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Ruhestromkreis eines Einschaltrelais, dessen Unterbrechung das Abfallen des Einschalt relaisankers und damit die Einschaltung der Wegübergangssignale zur Folge hat, über die Wicklung des zur Überwachung dienenden Kontrollorganes verläuft, welches Kontroll organ jedoch optische und, oder akustische Signale nur abgibt, wenn es von dem inter mittierend durch den Blinkschalter im Be triebszustand der Wegübergangssignale unter brochenen Strom durchflossen wird,
    wobei in diesem Zustand der Anlage das Einschalt relais aus und ein Ausschaltrelais in den Stromkreis eingeschaltet ist, letzteres jedoch auf die durch den Widerstand des Kontroll- organes in derIntensitätbegrenzten Stromstösse nicht anzusprechen vermag, während der Strom im Ausschaltrelais dessen Ansprechwert Über steigt, sobald das Kontrollorgan mittels einer Ausschalttaste kurzgeschlossen ist.
CH201818D 1938-02-18 1938-02-18 Wegübergangs-Signalanlage mit einem Stromkreis zur Überwachung und Betätigung der Wegübergangssignale. CH201818A (de)

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