AT120195B - Schaltungsanordung für Warnsignale bei Wegübersetzungen in Schienenhöhe. - Google Patents

Schaltungsanordung für Warnsignale bei Wegübersetzungen in Schienenhöhe.

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AT120195B
AT120195B AT120195DA AT120195B AT 120195 B AT120195 B AT 120195B AT 120195D A AT120195D A AT 120195DA AT 120195 B AT120195 B AT 120195B
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Robert Urbanski
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Robert Urbanski
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Description


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    Schaltungsanordnung   für Warnsignal bei   Wegilbersetzungen   in   Schienenhöhe.   



   Warnsignalanlagen bezwecken   Fussgänger   und Fahrzeugführer beim Herannahen eines Zuges durch geeignete Signale vor dem Überqueren des Bahnkörpers zu warnen und werden vom Zuge mittels
Kontaktgebung in der für die Fahrtrichtung des Zuges sinngemässen Weise betätigt. Sie bestehen aus
Stromquellen, Blinkern, Warneinriehtungen, Schaltern, Umschalter, Relais, Überwachungseinrichtungen und den nötigen leitenden Verbindungen und Kontaktgeber. Durch Zusammenwirken dieser Ein- richtungen wird ein Stromkreis zur Betätigung der Warneinriehtungen zeitweise geschlossen und wieder unterbrochen. 



   Der Umstand, dass es wünschenswert ist, die Vollständigkeit jener Leitungen, welche die Ein- schaltung der Warneinrichtung beordern, ständig zu   überwachen   und bei Bruch oder aus anderen Gründen erfolgtes Stromloswerden dieser Leitungen die Warnstellung der Anlage herbeizuführen, wobei dieser
Umstand den Nachbardienststellen zum Zwecke der Verständigung der Zugmannsehaften und in weitester
Hinsicht diesen durch geeignete Signale unmittelbar zur Kenntnis gebracht wird, führte zum Entwurf der nachstehend beschriebenen Schaltungsanordnungen, bei welchen jene Leitungen, die das Einschalten des Stromes für die Warneinrichtungen besorgen, ständig   stromdurchflossen   sind. 



   In Fig. 1 sehen wir einen Schalter   S   abgebildet, dessen Anker s unter dem Einfluss der über ihm angeordneten Wicklung ho (=   Haltewicklung   oben) hochgehalten wird, so dass die Kontaktstelle   1-2   unterbrochen ist. Die Wicklung ho wird über einen Widerstand   w   von der Stromquelle A gespeist ; vor der Wicklung ist der Kontakt e   (=   Einschaltkontakt) so eingelegt, dass er mit je einem Kontaktelement in einer Leitung liegt. Schliesst man den Kontakt, erhält die Wicklung ho keinen Strom mehr, der Anker s fällt ab und verbindet die Kontaktstellen 1 und 2, der Widerstand w wird bei richtigem Verhältnis seines
Widerstandes zu dem der Wicklung ho von einem Vielfachen des früheren Stromes durchflossen. 



   In der Fig. 2 ist dieser Widerstand als Wicklung a (=   Abreisswicklung)   unter den Anker s gelegt. 



   Unter der Wirkung dieser Wicklung wird beim Schliessen des Kontaktes e der Anker nach unten gerissen, während die Wicklung ho stromlos wird. 



   In der Fig. 3 ist vor den Kontakt e die Wicklung r (= Remanenzwicklung) in den Stromkreis geschaltet, welche bei Grundstellung des Schalters S fast gar nicht wirkt. Die Wirkung dieser Wicklung, welche die Wirkung der Wicklung ho schwächt, kommt erst bei Schliessen des Kontaktes e zur Geltung, sie vernichtet jetzt die beim Stromloswerden der Wicklung ho in deren Eisenkern übrigbleibende Remanenz. 



   Die Wicklung a, welche immer stromdurchflossen bleibt, hält nun den Anker s, wenn er abgefallen ist, in der tiefen Lage fest. 



   Diese Wirkung wird durch die in Fig. 4 ersichtliche Wicklung   hu     (=   Haltewieklung unten), welche nach Abfallen des Ankers s von einer zweiten Stromquelle B über den nun bestehenden Kontakt   1,   s, 2 gespeist wird, verstärkt. Ihre Wirkung wird beim Hochgehen des Ankers s aufgehoben. 



   In der Fig. 5 sind ausser den aus Fig. 4 zu ersehenden Einrichtungen jene abgebildet, welche zum
Heben des Ankers s dienen, es sind dies die Wicklungen u   (=   unterstützende Wicklung) und h (= Hub- wicklung), welche von der Kontaktstelle 2 aus über den Kontakt a   (=     Ausschaltkontakt)   zur Strom- quelle B führen und ein auf den Eisenkern des oberen Wicklungssatzes aufgesetzter starker Kupferring Cu. 



   Die Wicklung u wirkt den Wicklungen a und hu entgegen, unterstützt also das Heben des Ankers   s,   während die Wicklung   h   in gleichem Sinne wie die Wicklung ho wirkt. Wird nun der Kontakt   a   geschlossen, entsteht ein Stromkreis vom Pluspol der Stromquelle B über   1,   s, 2, die Wicklung   u,   die Wicklung h und den Kontakt a zum Minuspol von B. Der Anker s wird in die Höhe gerissen.

   Nachdem schon am 

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 Beginne des Hubes der   Kontakt 1, s, 2 unterbrochen   wird, der Stromstoss also zu kurz ist, um den Anker s durch die Wirkung der Wicklung h zu heben, ist auf dem Eisenkern des oberen Wicklungssatzes der starke Kupferring Cu angebracht, welcher das Verschwinden des durch die Wirkung der Wicklung   h   hervorgerufenen starken magnetischen Feldes genügend lang verzögert, so dass der Anker 8 von dem durch den durch die Wicklung ko fliessenden Ruhestrom erzeugten Feld sicher gefangen und gehalten wird. 



   In der Folge seien z. B. drei Ausführungsarten der im Titel angeführten Schaltungsanordnungen unter Verwendung des Schalters S geschildert. 



   Fig. 6 zeigt eine Warnsignalanlage für eine zweigleisige Bahn. Die Anlage besteht aus den beiden 
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 wachungsstelle 2, das ist ein Magnettelephon MT2, ferner aus den nötigen leitenden Verbindungen. 



  Das Differenzialrelais besitzt zwei Wicklungen, eine Stromwicklung, welche vom Strom für die Warnlampen WL durchflossen wird und eine dieser entgegenwirkende Spannungswicklung. Die beiden Wicklungen halten sich bei Intaktsein der Warnlampen die Waage, brennt jedoch eine Warnlampe durch, wird die Wirkung der Stromwicklung schwächer als die der Spannungswicklung, das Differenzialrelais DR zieht seinen Anker an und schaltet das Summerrelais SR ein. Die Sekundärwicklung dieses Relais liegt einerseits an Erde, anderseits über einen Kondensator an der durchlaufenden Telegraphenleitung TL, über welche die mit einer Klemme über einen Kondensator an dieser, mit der andern an Erde liegenden Magnettelephone   MT1   und MT2 der   Überwachungsstellen   ÜSt1 und ÜSt2 zum Ertönen gebracht werden, womit die Untauglichkeit der Anlage angezeigt wird.

   Die beiden   Überwachungsrelais     ÜR1   und ÜR2 liegen im Haltestromkreis der Anker   81   und   82   der Schalter   S, und 8,. Werden   die Einschaltleitungen 
 EMI2.2 
 der Blinkeinrichtung Bl zu melden. Ist die Anlage aus irgendeinem Grunde nicht in die Grundstellung gekommen, kann sie mittels der Rückstelltaste   RT   in   der Übarwachungsstelle 1, Üi und   des Rück- 
 EMI2.3 
 6-7, 8-9, ho, 10-11, 12-RL, A- und analog in der andern Hälfte der Anlage. Angenommen, es führe ein Zug von links nach rechts. 



   Der Kontakt   11. wird   betätigt : Der angeführte Stromweg erfährt folgende Änderung : A+, 1,   ÜKi,   2-3, r,   4-5,   a, 6-7, 12-RL, A-, d. h. nach dem zu den Fig. 1-5 Gesagten fällt der Ankers, ab. 



  Dadurch entstehen die Stromkreise : B+, 13,   Si, 14-15, DR, 16-Tp-WL-Bl, B-und   B+, 13,   Si,     14-20, hu, 21, B-,   über ersteren fliesst der Strom zu den Warneinrichtungen,   über   letzteren jener Strom, welcher die Wirkung von a verstärkt, d. h. den Anker Si in der tiefen Lage festhält. 



     Blinkstromüberwachung   : Ts, 17-K-ÜL-W-K-RL-13, s1, 14-15, DR, 16-18, Ts. 
 EMI2.4 
 telephone. Durch das Abfallen des Ankers   81   ist aber auch der Ausschaltkontakt   a1   unter Spannung gesetzt worden, wodurch die Ausschaltung der Anlage vorbereitet wurde. 



   Der Kontakt   a1   wird betätigt : Dadurch entsteht folgender   Stromweg : B+, 13, s, 14-22, M,   23-24, h1 25-26, 27, B-, der Anker   s   wird nach dem zu Fig. 5 Gesagten gehoben, wodurch alle von   81   geschlossen gewesenen Stromkreise unterbrochen werden, die Anlage ist wieder in der Grundstellung. 



  Rückstellung : Ist die Anlage durch ein Fahrzeug (Bahnwagen) wohl eingeschaltet, aber nicht mehr ausgeschaltet worden, ist in der Überwachungsstelle   1,   USt1, die Rückstelltaste zu betätigen, wodurch folgender Stromlauf entsteht : B+, 13, s1, 14-39, RR, 40-ÜL-41, RT, 42-RL, B-, das   Rückstell-   relais   RR   zieht seinen Anker an und es ergibt sich daraus folgender Stromkreis :   B+, 13, s"14-22, u,   23-24, h, 25-43, 44,   B-,   der Anker   81   wird gehoben und unterbricht dabei den Stromkreis. 



   Stromloswerden der Einschaltleitungen : Reisst z. B. eine Einschaltleitung für den linken Teil der Anlage, fällt der Anker u1 des   Überwachungsrelais     ÜR1   ab und schliesst folgenden Stromkreis : 
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 ausserdem fällt aber auch der Anker Si ab, wodurch die Anlage die Warnstellung annimmt. 



   In analoger Weise arbeitet der rechte Teil der Anlage in Verbindung mit den beiden Hälften gemeinsamen Einrichtungen. 



    Die Fig. 7 zeigt eine Warnsignalanlage für eine eingleisige Bahn. Die Anlage besteht aus den beiden Stromquellen A und B, welche denselben Zwecken dienen wie bei der Anlage für eine zweigleisige   

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 Bahn, den Überwachungsrelais ÜR1 und ÜR2, dem Schalter S, dem Differenzialrelais DR, dem Summerrelais SR, dem Rückstellrelais RR, den   Warnlampen WL,   dem Transformator   Tp,   Ts, dem Blinker Bl, den Überwachungseinrichtungen in den Überwachungsstellen   ÜStl   und   ÜSt2,   welche die gleichen wie 
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 Relais   M2   derart verriegelt wird, dass ein einmaliges Anziehen und Wiederloslassen des letztgenannten Ankers notwendig ist, damit der Anker ml in die Grundstellung   zurückkehren   kann.

   Ausserdem sind noch die Kontaktgeber el als Einsehaltkontakt für die Fahrt von links nach rechts, e2 als Einschaltkontakt für die Fahrt von rechts nach links und   a als Ausschaltkontakt, für   beide Fahrtrichtungen vorhanden. 



   Wirkungsweise : Angenommen es führe ein Zug von links nach rechts. 
 EMI3.2 
   stromstösse   durch das Arbeiten des Blinkers erfolgen nach : Ts-29-K-UL-W-K-RL-B-30-Ts, Beim Stromschluss für die Warnlampen erhält auch die Spannungswicklung des Differenzialrelais Strom über B+, 19, s, 20-60, DR, 61, B-. 



   Der Kontakt a wird betätigt : Es entsteht folgender   Stromkreis : B+, 19,   s, 20-33, 34-35-36,   Mi, 37-38,   39, B-, das Relais Mi zieht seinen   Anker m,   an, welcher mit dem Ansatz in der Hemmung des   Tankers mi   des Relais   M2, u.   zw. im oberen Zahn verriegelt wird. Durch das Kippen der Quecksilberschaltröhre nach rechts wird der durch Betätigung des Kontaktes a geschlossene Stromkreis unterbrochen, 
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 nicht in der Grundstellung befindet,
Durch das Heben des Ankers s werden alle von diesem geschlossen gewesenen Stromkreise unterbrochen. 
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 abfallen, wenn ihn der durch ml über 40, 41 eingeschaltete Hubstrom nicht halten würde.

   Durch Anwachsen der Stromstärke im Relais M2 wird dessen Anker m2 angezogen, wodurch der Ansatz des Ankers m vom oberen auf den unteren Zahn der Hemmung des   Ankers m2 fällt, der   Kontakt 40, 41 bleibt jedoch noch geschlossen. Nachdem der Kontakt e2 (el) vom Zuge verlassen wurde, fällt der Ruhestrom im Relais   M2   auf seinen normalen Wert, der   Anker   fällt ab, entriegelt den Anker ml gänzlich, worauf dieser in die Grundstellung zurückkehrt. Die Kontakte 40, 41 werden durch Fliessen des Quecksilbers nach links geöffnet, die Kontakte 34 und 35 werden geschlossen. Mit dem Öffnen von 40, 41 wird der Hubstrom und der Strom über das Überwachungsrelais ÜR2, dessen Anker abfällt und daher das Summerrelais SR abschaltet, unterbrochen.

   Der Anker s des Schalters S kann jedoch durch die Unterbrechung des Hubstromes nicht abfallen, da im Augenblick der Unterbrechung die Wicklung ho schon vom Grundstellungsruhestrom durchflossen wird. 



   Brennt in der Warnstellung der Anlage eine   Warnlampe WL durch,   wird die Stromwicklung des Differenzialrelais DR schwächer als die Spannungswieklung, welche nach : B+, 19, s, 20-60, DR, 61-25, Bl, 26, B-Strom erhält, wodurch das Differenzialrelais seinen Anker anzieht und das Summerrelais SR   einschaltet : B+,   62, 63-52, 53-54, SR, 55, B-, wodurch wieder die Magnettelephone in den beiden Überwachungsstellen ÜSt1 und   ÜSt2   zum Ertönen gebracht werden. 



     Rückstellung : Ist   die Anlage durch ein Fahrzeug (Bahnwagen) wohl eingeschaltet aber nicht mehr ausgeschaltet worden, ist sie mittels der in der Überwachungsstelle   ÜSI,   angebrachten   Rüekstell-   taste RT in die Grundstellung zu bringen. Es entsteht folgender Stromlauf : B+ 32,   RR,     31-iL-64,   RT, 65-RL, B-, das   Rückstellrelais   RR zieht seinen Anker an, dieser schliesst einerseits den Stromkreis 
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 an und schaltet das Summerrelais   SR   ein ; Mit dem Heben des Ankers s wird die Haltewicklung des Rückstellrelais RR unterbrochen ; jetzt erst kann der Anker dieses Relais abfallen, wodurch auch der Strom über die zweite Wicklung des Relais M2 unterbrochen wird.

   Daher fällt der Anker   m2   dieses Relais ab, gibt den Anker   m1   frei, welch letzterer in die Grundstellung zurückkehrt. 



   Das Rückstellrelais RR hält also auch bei zu kurzer Betätigung der Rückstelltaste   RT   seinen Anker so lange fest und die zur Herstellung der Grundstellung notwendigen Stromkreise solange geschlossen, bis die zur Herstellung der Grundstellung notwendigen Schaltungen und Bewegungen vollzogen sind. 



  Mit dem Abfallen des Ankers wird das   Überwachungsrelais ÜR2   und durch dieses das Summerrelais SR abgeschaltet. 



   Stromloswerden der Einschaltleitungen:Reisst eine Einschaltleitung, so fällt der Anker ü1 des Überwachungsrelais   ÜR1   ab und schliesst folgenden Stromkreis : B+, 46, ü1, 47-48, ÜR2, 49, B-, das Überwachungsrelais ÜR2 zieht seinen Anker an und schaltet das Summerrelais SR ein, wodurch die Magnettelephone zum Ertönen gebracht werden. Es fällt aber auch der Anker s des Schalters S ab und ruft dadurch die Warnstellung der Anlage hervor. 



   Fig. 8 stellt eine Warnsignalanlage für zweigleisige Bahnen vor. Die Anlage arbeitet normal mit Wechselstrom aus einem Lichtnetz und wird bei Aussetzen des Netzstromes selbsttätig auf Batteriebetrieb umgeschaltet. Bei Wiedereinsetzen der Netzspannung schaltet sich die Anlage selbsttätig wieder an das Netz an.

   Als normale Stromquelle dient der Transformator Tu, dessen primäre Wicklung am Netz liegt und dessen   sekundäre   Wicklung einerseits zur Lieferung von Strom niederer Spannung für Betätigung der Schalter S1 und S2, anderseits von Strom höherer Spannung zur Speisung der Warnlampen, von denen zwei Gruppen, eine für Wechselstrom-WLw, die andere für Gleichstrombetrieb WLg vorhanden sind und der beiden Tageslichtsignale Sg1 und   Su2, welche   den Zugmannschaften unmittelbar den Umstand, dass die Anlage nicht in Ordnung ist, zur Kenntnis bringen, dient.

   An weiteren Einrichtungen sind vorhanden : die beiden Schalter S1 und S2, welche weder Remanenzwicklung noch Kupferring besitzen, das Wechselstromrelais Mi, welches zwei auf dem Anker   ni   angebrachte Quecksilberschaltröhren besitzt, das Relais M2 mit einer   Quecksilberschaltröhre   auf dem Anker m2, das Signalrelais SgR, der Transformator T2 mit je einer   Primärwicklung   für Wechselstrom Tpw und für Gleichstrom Tpg und der   Sekundärwicklung   Ts zur Betätigung des Weckers W in der Überwachungsstelle ÜSt1, 
 EMI4.2 
 Verbindungen. 



   Wirkungsweise bei Wechselstrombetrieb : Das Relais M1 bekommt aus dem grösseren Teil der   Sekundärwicklung   des Transformators   Ti     o-y   Strom und hält seinen Anker   m1   angezogen. Die Batterie B, deren Minuspol mit o verbunden ist, ist an der oberen Schaltröhre des Ankers   m1   unterbrochen, jedoch werden die Überwachungseinrichtungen von der Batterie mit Strom versorgt. In der Grundstellung der Anlage fliesst Wechselstrom nach : x-1,2-3, ÜR1, 4-5, a, 6-7, 8-9, ho, 10-11, 12-RL-0 und analog in der rechten Hälfte der Anlage. Die Anker   Mi   und Si sowie   Mg   und s2 werden hochgehalten. 



   Der Kontakt   e1 wird   betätigt : Der genannte Stromkreis wird folgendermassen verändert : x-1, 2-3, ÜR1, 4-5, a, 6-7, 12-RL-0, der Anker Si fällt ab und schliesst 1. den Strom für die Warnlampen WLw : 0-13, s1, 14-Bl-16, DRw, 15-Tow-WLw-y ; 2. den Strom für die untere Haltewicklung : 0-13, s1, 14-17, hu, 18-2, 1-x ; 3. den Strom für die Spannungswicklung des Differenzialrelais R2: 0-13, s1, 14-Bl-16, DRw, 19-y und 4. den Strom für das Relais   M2   : 0-13,   su, 14-20,     Ms, 21-2, 1-x.   Die Anlage ist somit in der Warnstellung.

   Das   Relais M2   zieht seinen Anker an, kippt 
 EMI4.3 
   Rückstellung : Ist   die Anlage von einem Fahrzeug   (B. 1hnwagen)   wohl eingeschaltet aber nicht ausgeschaltet worden, ist sie mittels der in der   Überwachungsstelle   ÜSt1 angebrachten Rückstelltaste 

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 in die Grundstellung zu bringen. Es entsteht folgender Stromlauf :   B+,   52, RR, 53-ÜL-31, RT, 32-RL, B-. Das   Rüekstellrelais RR   zieht seinen Anker an und schliesst den Stromkreis :   a-,   2-55, 
 EMI5.1 
 werden gehoben und damit die Grundstellung der Anlage hergestellt. 



   Stromloswerden der Einschaltleitungen : Reisst z. B. eine Einschaltleitung des Schalters Si, fallen 
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 des Überwachungsrelais ÜR1 folgenden Stromkreis ein : B-, 50, ü1, 51-36, SgR, 37, B+, damit werden wie früher die Signale Sgl und   Sg2   und das Summerrelais SR eingeschaltet. 



   Aussetzen des Netzstromes : Setzt der Netzstrom aus, wird das Relais Mi stromlos, lässt seinen Anker   m1   los, die obere   Queeksilberschaltröhre   schaltet die Batterie B an die Anlage, die untere Schaltröhre schaltet das Ende   x   des Transformators   T\   ab und legt dafür die Batterie an. Die vier Anker   Si,     s2, Mi   und   mu   fallen ab, die Anker   Mi   und ü2 werden sobald die Einsehaltleitungen wieder stromdurchflossen sind, gehoben, die in der Warnstellung befindliche Anlage muss rückgestellt werden. 



   Wirkungsweise bei Gleichstrombetrieb : In der Grundstellung fliesst Strom nach : B+, 58, 59-3,   ÜR1,   4-5, a, 6-7, 8-9, ho, 10-11, 12-RL, B-. Alle weiteren Vorgänge vollziehen sich wie beim Wechselstrombetrieb, nur dass statt der Warnlampen für Wechselstrombetrieb   OLIV   jetzt jene für Gleichstrombetrieb WLg und statt des Differenzialrelais für Wechselstrom   DRw   jenes für Gleichstrom   DRg   treten. Die Lichtsignale Sgl und   Sg2   bekommen von der Batterie keinen Strom. 



   Wiedereinsetzen der Netzspannung : Setzt der Netzstrom wieder ein, bekommt das Relais Mi wieder Strom und schaltet selbsttätig auf Wechselstrombetrieb um. Während des Umschaltens fallen 
 EMI5.3 
 liche Anlage muss   rückgestellt   werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Warnsignalanlagen bei Übersetzungen in   Schienenhöhe,   welche beim Herannahen eines Zuges einen Strom zur   Betätigung   von Warneinrichtungen einschalten, um Fussgänger und Fahrzeugführer vor dem Überqueren des Bahnkörpers zu warnen und diesen Strom bei oder nach Passieren des Zuges wieder abschalten, gekennzeichnet durch einen durch Ruhestrom betätigten Schalter (S,   SI'S2), welcher   in der eingeschalteten Stellung den Strom zur Betätigung der Warneinrichtungen schliesst, und durch eine Wicklung (ho) in der ausgeschalteten Stellung gehalten wird, bis sie 
 EMI5.4 
 vor die Kontaktgeber (el, e2) geschaltete, unter dem Anker   (s,     Si, s)   liegende Wicklung   (a.

   J   von einem Vielfachen der normalen Stromstärke durchflossen wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass bei Stromloswerden der Einsehaltleitungen des Schalters (S, SI'S2) selbsttätig der Strom zur Betätigung der Warneinrichtungen eingeschaltet wird.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine der Abreisswicklung (a) vorgeschaltete Wicklung (r), welche der Haltewicklung (ho) entgegenwirkt, die die im Eisenkern oder in den Eisenkernen der Wicklung (ho) nach deren Kurzschliessen übrigbleibende Remanenz aufhebt.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, dass die ständig von Strom durchflossene Abreisswicklung (a) nach dem Abfallen des Ankers (s, s1, s2) diesen in der den Strom zur Betätigung der Warneinrichtungen schliessenden Lage festhält, wobei zweckmässig eine durch den Schalter (S, S1, S2) eingeschaltete Hilfswicklung (hu) die Wirkung der Abreisswicklung (a) verstärkt. EMI5.5 der Hubwicklung (h) angebrachte starke Kupferringe.
    6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, dass im Stromkreis der Hubwicklung (h) eine besondere Wicklung (u) vorgesehen ist, welche der Wirkung der Abreisswicklung (a) und der Hilfswieklung (hu) entgegenwirkt.
    7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein Differenzialrelais (DR, DRw, DRg), dessen beide Wicklungen für Strom und Spannung bei Intaktsein der Warnlampen (WL, WLw, WLg) sich in ihren Wirkungen aufheben, bei Verlöschen einer oder mehrerer dieser Warnlampen diesen Umstand mit Hilfe von Überwachungseinrichtungen anzeigt.
    8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4,6 und 7, gekennzeichnet durch ein im Stromkreis des Ausschaltkontaktgebers liegendes Relais (MI), dessen Anker bei Betätigung des Aussehalt- kontaktgebers (a) angezogen wird und dadurch eine Hubwicklung (h) und eine besondere Wicklung (u) einschaltet, welche den Schalter (S) öffnet, wodurch die erstgenannte Wicklung (Relais MJ stromlos wird.
    9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4 und 6 bis 8, gekennzeichnet durch ein vor EMI5.6 <Desc/Clms Page number 6> 10. Sehaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4 und 6 bis 9, gekennzeichnet dadurch, dass die Habwicklung so lange stromdurchflossen bleibt, bis der Anker (mi) sieh wieder in der Grundstellung befindet.
    11. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4 und 6 bis 10, gekennzeichnet. durch Überwachungseinrichtungen, welche die verriegelte Lage des Ankers (mI), das ist das Nichtvorhandensein der Grundstellung anzeigen. EMI6.1 mittels einer Haltewicklung seinen Anker so lange angezogen hält, bis vermittels der von diesem geschlossene Kontakte die zur Herstellung der Grundstellung notwendigen Schaltvorgänge und Bewegungen durchgeführt sind.
    13. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 2,4, 6 und 7 für Weehselstrombetrieb mit einem Tranformator (T1) zur Lieferung des Stromes zur Beorderung der Schalter (SI'82) und zur Speisung der Warnlampen für Wechselstrombetrieb (WLw) und der Tageslichtsignale (i, , gekenn- zeichnet durch ein dauernd von der Sekundärwicklung des Transformators TjJ gespeistes Relais (MI), welches bei Aussetzen des Netzstromes die Anlage an eine Batterie (B) schaltet, so dass sie betriebsfähig bleibt.
    14. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 2, 4, 6, 7 und 13, gekennzeichnet durch ein Signalrelais (SgR), welches bei Verlöschen einer oder mehrerer'Warnlampen für Wechselstrombetrieb (WLw) oder bei Stromloswerden der Einschaltleitungen bei Wechselstrombetrieb die Tageslichtsignale (Sg1, Sg2) einschaltet und auf diese Weise den Zugmannschaften der verkehrenden Züge den Umstand, dass die Anlage nicht in Ordnung ist, zur Kenntnis bringt,
AT120195D 1929-03-07 1929-03-07 Schaltungsanordung für Warnsignale bei Wegübersetzungen in Schienenhöhe. AT120195B (de)

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AT (1) AT120195B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767197C (de) * 1936-12-31 1952-02-28 Julius Pintsch K G Anordnung zur selbsttaetigen Sicherung von UEberwegen
DE761141C (de) * 1939-12-01 1953-11-30 Julius Pintsch K G Einrichtung zur UEberwachung selbsttaetig arbeitender UEberwegwarnsignalanlagen

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DE767197C (de) * 1936-12-31 1952-02-28 Julius Pintsch K G Anordnung zur selbsttaetigen Sicherung von UEberwegen
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