DE500089C - Selbsttaetige Warnsignalanlage, insbesondere fuer Bahnuebergaenge - Google Patents
Selbsttaetige Warnsignalanlage, insbesondere fuer BahnuebergaengeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L29/00—Safety means for rail/road crossing traffic
- B61L29/24—Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
- B61L29/28—Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated
- B61L29/288—Wiring diagram of the signal control circuits
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Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Warnsignalanlage, insbesondere für unüberwachte
Bahnübergänge gemäß Patent 474 085. Hiernach ist es vorgeschlagen, derartige Signalanlagen
außer mit akustischen auch mit optischen Warnzeichen auszurüsten und außerdem ein örtliches Xjberwachungs system
derart anzuordnen, daß die Betriebsfähigkeit der Signalanlage sowohl in Ruhestellung wie
auch in Arbeitsstellung überwacht wird. Die Betätigung der gesamten Anlage erfolgt elektromagnetisch,
wobei ein Elektromotor das Läutewerk antreibt und Herbei ein zur Rückstellung
des Werkes dienendes Gewicht aüfzieht. Der Gewichtsantrieb hat jedoch den
Nachteil, daß er nur eine bestimmte, durch die Schwere des Gewichtes begrenzte Energie
abgeben kann, so daß bei einem solchen Antrieb schon kleinere Hemmungen, Verunreiniguingen
und sonstige Unregeimäßigkeiten leicht zum Versagen des Werkes fähren
können.
Die Erfindung besteht nun darin, den Antriebsmotor durch Anordnung eines mittels
seines Triebwerkes betätigten Relais so zu steuern, daß er außer zum. Aufzug auch für
die Rückstellung des Werkes dienen kann. Der Motor ist so stark ausgebildet, daß er
alle auftretenden Hemmungen überwindet und gleichzeitig zur Verstellung weiterer Kontakteinrichtungen
für die Rückstellung des Triebwerkes sowie zur Betätigung des Uberwachungssystems
dient. Ferner ist die an sich bekannte Einrichtung zur Kontrolle des Werkes von einer Überiwachungssteille aus durch
Zusammenschalten mehrerer Alarmzeichen so erweitert, daß in der Anlage auftretende
Störungen, insbesondere der empfindlichen elektrischen Relais, sowie das Versagen einzelner
Kontakte u. dgl. in der Überwachung®- stelle derart angezeigt werden, daß ihre Ursache
und 'der Fehler ort leicht zu erkennen sind.
Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung, die die Anlage
an dem Ausfülhrungsbeispiei einer Schaltanordnung für eingleisige Strecken darstellt, '
näher erläutert.
Ein aus einer beliebigen Richtung kommender Zug überfährt nacheinander die
Streckenkontakte a, e und a. Die beiden Kontakte
α liegen je an den beiden Enden der zu befahrenden Warnstrecke, während der Kontakt
e direkt am Wagübergang liegt. Durch Niederdrücken des Schienenkontaktes α wird,
ein Relais r eingeschaltet, das seine Kontakte i, 2 und 3 sahließt, wobei über rx ein '
Sparwiderstand rv zur Bindung des Relais r
zugeschaltet wird, so daß auch nach öffnung
von α das Relais r überT1 und rv eingeschaltet
bleibt. Durch den Kontakt r2 wird der Motorstrom
eingeschaltet und gdht vom -(--Pol der Batterie B1 über Kontakt r2, den Kontakt ι
eines Mehrfachkontaktes k/, die Ständerwicklung' des Motors m, Wechselkontakt 3
des Relais z, Motoranker m, Wecihselkontakt 1
des Relais ζ zum Pol der Batterie B1.
Der Motor läuft nunmehr in der gezeichneten Pfeilrichtung und treibt dabei ein auf den
Wellen To1-W3 angeordnetes Triebwerk tx-te.
Das Triebrad t5 auf der Welle W1 ist mit 12
Hubstiften p versehen, die nacheinander bei der Umdrehung· des Triebradfes den Gelenkhebel
b erfassen und niederdrücken, so 'daß durch einen auf der Welle W4 sitzenden Hebel 0
das Läutewerk betätigt wind.
Auf der Welle W4 sitzt außerdem ein Nocken q, der bei Umdrehung des Triebrades ta ebenfalls mit angetrieben] wird und dabei einen Kontakt k/// abwechselnd schließt und öffnet, so daß dadurch der Stromkreis über die optische Signaleinrichtung im Takt der Bewegungen des Hebels b !geschlossen und- geöffnet wird. Im Lampenstromkreis ist ferner ein Relais f eingeschaltet, dessen Bedeutung später erläutert wird.
Auf der Welle W4 sitzt außerdem ein Nocken q, der bei Umdrehung des Triebrades ta ebenfalls mit angetrieben] wird und dabei einen Kontakt k/// abwechselnd schließt und öffnet, so daß dadurch der Stromkreis über die optische Signaleinrichtung im Takt der Bewegungen des Hebels b !geschlossen und- geöffnet wird. Im Lampenstromkreis ist ferner ein Relais f eingeschaltet, dessen Bedeutung später erläutert wird.
Die Triebwerkswelle W1 weist an ihrem
Ende ein FJachgewinde auf, das eine Wandermutter η 'entsprechend der Drehrichtung des
Antriebsmotors m vor- oder rückwärts treibt. Läuft also der Motor bei Betätigung· des
Sdbienenkontaktes α im gezeichneten Sinne,
so wird auch die Mutter η vorwärts gedreht, wobei sie· sich an der Kante eines Bleches g
führt.
: Auf dem' Führungsblech g ist unmittelbar
vor der Mutter der Hebel ί um den Stift i schwenkbar angeordnet, so daß, wenn die
Mutter nach vorne gleitet, der Hebel s umgelegt wird and - dieser dabei den Mehrfachkontakt
kn umsteuert. Hat der Hebel j die
vollständig ausgeschwenkte Lage erreicht, ■ so wird er durch einen Sperrhaken h unter Einwirkung
der Feder c in dieser Lage festgehalten.
Die Umschaltung des Kontaktes ku erfolgt
kurz nach dem Anlaufen des !Motors, und es werden hierbei drei neue Stromwege
vorbereitet, indem durch Schließen des Doppelkontaktes kIl2 ■ einerseits ein Stromweg
von Erde über Kontakt kIl2, Kontakt 1
des Relais f, UberWachungspelais ult Unter-
brechertaste ^1 und Batterie B1/ nach Erde
zurück und andererseits ein Weg über das Relais χ vorbereitet wind. Gleichzeitig wird
durch den Kontakt klls der den Motorstromkreis
schließende Kontakt 2 des Relais r überbrückt. Durch. Anziehen von U1 wird ein
tÄerjwaohungssignal D1 eingeschaltet, das so
. lange ertönt, wie der Zug die Warnstrecke durchfährt. Das Alarmzeichen D1 ertönt
ebenfalls im Takt der Glockenschiläge, da das
fast widerstandslose Relais f im Lampen-Stromkreis, der durch den Kontakt 3 des
Relais r geschlossen ist, seinen Kontakt 1 ständig anzieht und losläßt, so oft durch den
bereits erwähnten Nocken· q auf der Welle W4
der Kontakt km geschlossen und unterbrochen wird. Ertönt das Signal D1 bei Befahren
der Strecke von vornherein ununterbrochen, so ist das ein Zeichen, daß entweder die Lampen gar nicht brennen oder ein
sonstiger Fehler in diesem' Stromkreis besteht. .
Ist die Warnungsstrecke vom Zuge bis zum Schienenkontakt e durchfahren, so wird
durch diesen ein Stromkreis über das Relais χ geschlossen, das seine Kontakte 1 und 2 anzieht.
Das Relais χ speiet sich nunmehr selbst über seinen Kontakt 1 und den Doppelkontakt
2 des anfangs umgesteuerten Mehrfachkontaktes k,i über Erde. Dadurch wird auch
das Relais ζ erregt und schaltet durch Anziehen seiner Kontakte, insbesondere durch
seinen Kontakt 2 die Ende für das Relais r ab, so daß dieses abfällt und seine Kontakte
öffnet. Wird jetzt der am Ausgang der entgegengesetzt
liegenden Warnstrecke vorgesehene !Schienenkontakt α befahren, so wird,
wcM das Relais r angezogen, fällt aber infolge (der Unterbrechung· von S2 nach Überfahren
von α ab. Die Kontakte 1 und 3 des
Relais ζ sind mit idem: Motoranker verbunden
und kehren den Drehsinn des Motors um, so daß nunmehr auch das ganze Triebwerk, insbesondere
die Muther n, rückwärts läuft. Das Glockenwerk kann hierbei infolge der Gelenkausbildung
des Hebels b nicht betätigt werden. Die Mutter η läuft am Hebel ί vorbei
bis gegen einen Anschlag 1 der Sperrvorrichtung h, wobei der Hebel s ausgelöst wird und
durch die Federwirkung der Kontaktfedern ku zurückschnellt. Nunmehr wird auch der
Motorstromkreis über den Kontakt 3 dies Mehrfacbkontaktes k/, geöffnet. Der Motor
ist abgeschaltet und das Läutewerk bleibt in ■seiner Grundstellung stehen. Beim Öffnen des
Kontaktes >A!//2 wird auch, der Überwatihungs-Stromkreis
über U1 und ebenso die Erde für
das Relais χ abgeschaltet. Das Relais χ und
mithin auch Relais ζ fallen ab und seine Kontakte ι bis 3 nehmen wieder die Stellung für
dem Vorwärtslauf des Motors ein. Die ganze Anlage ist jetzt für eine neue Zeichengabe betriebsfertig.
Bei irgendwelchen Störungen in der Anlage, 'die insbesondere bei Versagen der Schienenkontakte
α und e oder des Binsohaltrelais r entstehen können, oder bei sonstigen außergewöfenlichen
Vorfällen innerhalb der Warn-
strecke, wie Erdschlüsse oder Kurzschlüsse in den Überwachungsleitungen, sowie bei Halten
des Zuges innerhalb der Warnstreoke werden alle diese Unregelmäßigkeiten an der Überwachungsstelle
durch besondere Signalabgabe — indem beispielsweise das eine der Signale fortdauernd1 oder langer als gewöhnlich oder
auch beide Signale gleichzeitig ertönen — kenntlich gemacht.
ίο Hat beispielsweise der Schienenkontakt a
versagt, so spricht das Relais r nicht an. Erst bei Überfahren des Schienenkontaktes e und
Ansprechen von χ wird der Stromkreis über Relais un !geschlossen und sein Alärmzeichen
Dn ertönt kurzzeitig.
Hat der Kontakt α angesprochen, so daß der Motor das Läutewerk betätigt, und versagt
hiernach der Schienenkontakt e, so wird das Relais χ nicht eingeschaltet, und demzu-
ao folge läuft der Motor, da jetzt das Relais s
nicht anspricht, in seiner ursprünglichen Richtung weiter, bis die Mutter η gegen einen
Mehrfachkontakt kt stößt und hierbei seinen
Kontakt 2 schließt, so daß nunmehr das Relais χ Strom erhält und sich über Erde und
Kontakt 2 des Mehrfaohkontaktes kn bindet.
Der Motor m wird nunmehr umgesteuert. Gleichzeitig ertönen nacheinander die beiden
Alärmzeichen D1 und Du, und zwar das
Zeichen Dn unmittelbar anschließend, sobald der Hebel 1 von der rücklaufenden Mutter η
ausgeklinkt ist und den Hebel s losläßt.
Sollte die Störung jedoch nicht am Schienenkontakt e liegen, sondern am Relais r, so
daß auch der KontaktscMuß ami Kontakt 2
des Mehrfachkontaktes k/ wirkungslos bleibt, so öffnet beim Weiterlaufen der Mutter η
diese den Kontakt 1 des Melirfachkontaktes
kj und schaltet den Motorstrom ab. Der
Mehrfachskontakt kn bleibt jetzt in umgesteuerter
Stellung stehen und hält den Überwachungsstromkreis % geschlossen, so daß
auf der Überwachungsstelle das Alarmzeichen D1 dauernd forttönt. Für diesen Fall ist zum
Abstellen eine Unterbreohungstaste U1 vorgesehen.
Ist der Stromkreis für das Relais r gestört, so wird erst durch den Schienenkontakt
e das Relais χ eingeschaltet und schaltet sich auf Selbstspeisung über den Kontakt 1
des nicht umgesteuerten Mehr fachkontaktes kn. In diesem Störungsfall sind zur unbedingt
sicheren Alarmgebung die Batterien B/
und Bn hintereinandergeschaltet. Durch Erregung des Ülberwachungsrelais Un wird der
Alarmstromkreis Dn geschlossen. Damit infolge der erhöhten Spannung nicht unnötig
Strom verbraucht wird, ist hier ebenfalls eine Auslösetaste d2 vorgesehen. Diese von Hand
zu. betätigende Auslösetaste dient gleichzeitig zur Unterbrechung des Stromkreises über das
Relais' x, so daß dieses abfällt und· die Grundstellung
des Läutewerkes wiederhergestellt wird.
Hat andererseits das Relais r angesprochen, ist jedoch bei Betätigung des Schienenkontaktes
e sein Anker nicht abgefallen, so wird der Motor zwar bei Befahren des e-Kontaktes
für den Rücklauf umgesteuert, springt aber bei Erreichen der Endlage·, da das Relais r
seinen Kontakt 2 !geschlossen hält, wieder an. Dieses wiederholt sich so lange, bis die Störung beseitigt ist. In der Überwachungsstelle
ertönt hierbei mit längeren Pausen das, Alarmsignal Dj.
Besteht in einer der Überwachungsleitungen übermäßig starker Erdschluß, so werden
die Überwachungsrelais u, und un erregt,
sprechen an und· schalten die Alarmivorrichtungen ein. Der Gang des Läutewerkes bleibt
■ hierdurch unbeeinflußt.
Sind die beiden Leitungen untereinander kurzgeschlossen/, so erhält auch beim Einschalten
des Überwachungsstrotnkreises ti/ über Kontakt 2 des Mehrfachkontaktes k„ die
Überwachungsleitung zutni Relais un Erdstrom
und schaltet den Signalkreis Dn ein.
Es ertönen aiudh bier beide Alarmzeichen so
lange, bis das Läutewerk in die Grundstellung zurückgekehrt ist.
Hält ein Zug nach Betätigung des Schienenkontaktes α auf der Warnstrecke und steht
eine Achse über diesem Kontakt, so wird nach Rücklauf der Mutter η der Motor ständig
wieder eingeschaltet, so daß das Alarmzeichen wie beim Kleben des Relais r in größeren Abständen
ertönt. Bei entlastetem Schienenkontakt kehrt das Werk zwangsläufig in die Ruhelage
zurück und erst beim Anfahren des Zuges erfolgt wieder die ordnungsmäßige Signalabgabe.
Bleibt im anderen Falle der Zug auf dem Schienenkontakt e stehen, so wird dasRelais χ
eingeschaltet, das seinerseits dlas Relais ζ beeinflußt
und den Motor zum Rücklauf umsteuert. Nach beendetem Rücklauf springt
„der Mehrfachkontakt k„ in seine Ruhestellung
zurück und schaltet über Kontakt 1 das Relais un ein. Das Relais χ bleibt jedoch
angezogen, da es gemeinsam mit dem 1x0 Schienenkontakt e an Erde liegt und schaltet
sich über das Relais un auf Selbstspeisung, so daß 'das Alärmzeichen Dn ertönt. Ist der
Schienenkontakt e nach der Betätigung von einer Achse freigeblieben, so hat der Motor
umgesteuert und das Läutewerk geht in die Grundstellung zurück. Erst bei Anfahren des
Zuges wird der Kontakt e wieder betätigt, das Relais χ zieht wiederum an und speist
sich· selbst über die Überwachungsleitung und iao
das Überwachungsrelais Un, so daß wiederum das Alarmizeichen Dn ertönt und durch die
Taste d2 ausgeschaltet und so das Läutewerk
in betriebsfertige Grundstellung gebracht werden kann.
Bleibt ein Zug zwischen dem Koniakt α und
Kontakt e stehen, so läuft die Mutter η bis gegen den Kontakt 2 des MeJirfachkontaktes
k/j wodurch dais Läutewerk in der bekannten
Weise zum Rücklauf umgesteuert wird. Fährt jetzt, nach beendeter Rücklau.fbewegung
des Läutewerkes, der Zug an, dann ertönt durch Einschalten von χ das Alarmzeichen
Dn.
Ist der Zug bereits über den Schienenkontakt e hinausgefahren und bleibt vor dem
anderen Kontakt α stehen, so hat inzwischen das Läutewerk die Grundstellung erreicht.
Fährt jetzt der Zug an, so löst er nochmals den a-Sohienenkontakt aus. Die Mutter η
läuft wiederum bis gegen den Kontakt 2 des MehrfBchkontaktes kh steuert den Motor um
■und das Werk wird in die Betriebslage gebracht. Das Überwachungssignal D, ertönt
hierbei einige Zeit langer, da die Mutter η
erst den Mehrfachkontakt k, erreichen mußte, as so daß durch das zweimalige Ertönen des
Signals in kurzer Folge diese Unregelmäßigkeit im Betrieb· angezeigt wind.
Um zu vermeiden, daß bei einem, normalen
Befahren der Warnstrecke, nachdem das Zugende den zweiten Schienenkontakt α erreicht
hat, nochmals das Läutewerk ausgelöst wird, ist es erforderlich, den Rücklauf des Werkes
so zu verzögern, daß nach Befahren des e-Kbntaktes von der Spitze des Zuges das
Zugende den zweiten α-Kontakt erst überfährt, nachdem das Werk abgelaufen ist. Die
Verzögerung des Rücklaufes wird durch einen Regulator bewirkt, der mittels auf der
Welle W3 sitzender Triebräder tt und t7 angetrieben
wird, wobei das Raid tt lose auf der
Welle sitzt und so mit einer Sperrklinke sp versehen ist, daß beim Vorwärtslauf die
Sperrklinke frei über die Zähne streicht, während sie beim Rüokwärtslauf die Triebräder £4
und: t7 kuppelt und somit den Regulator antreibt.
Der Regulator ist für jede Um-, drefaungszahl einstellbar, so daß sich jede beliebige
Verzögerung entsprechend der vorkommenden Zuglängen und Fahrtgesohwindigkeiten
erreichen läßt. S"
Claims (5)
1. Selbsttätige Warnsignalanlage, insbesondere für Bahnübergänge nach Patent
474085, dadurch gekennzeichnet, daß der das Läutewerk antreibende Motor (w)
mittels eines Steuerrelais (s) umsteuerbar ausgebildet ist und eine gleichzeitig mit
dem Läutewerk vom Motor (m) angetriebene Steuereinrichtung (n, s) für die
Relais- und Überwachungsstromkreise nach Umsteuerung der Motordrehrichtung in die Anfangs stellung bewegt wird.
2. Warnsignalanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Wege der
vom Triebwerk des Motors (w) angetriebenen Steuereinrichtung {m, s) Mehrfachkontakte
(k/ und k/i) angeordnet sind, die
die Zuleitung der Überwachungseinrichtung
sowie gegebenenfalls die Stillsetzung des Motors (ra) bewirken.
3. Warnsignalanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Überwachungseinrichtung mehrere Alarmzeichen (Z>j und Pw) aufweist, die wechselweise
oder gleichzeitig oder auch verschieden
lange Zeichen geben.
4. .Warnsignalanlage nach den Ansprüchen
ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Signalstromkreis eingeschalteten Relais (x, f) beim Versagen
irgendwelcher Kontakte über besonders hierfür vorgesehene Kontakte (k/, kuv Z1)
zwecks Alarmigabe mit den Überwachungsrelais (u, und %) in Verbindung stehen.
5. Warnsignalanlage nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in .den Stromkreisen für die Überwachungsrelais (m/ und Uli) Drucktasten
(Cf1, d2) zur Ausschaltung der Alarmzeichen
(D/, D11) vorgesehen sind, deren
Betätigung durch besondere Kennzeichen nachträglich feststellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES86501D DE500089C (de) | 1928-07-12 | 1928-07-12 | Selbsttaetige Warnsignalanlage, insbesondere fuer Bahnuebergaenge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES86501D DE500089C (de) | 1928-07-12 | 1928-07-12 | Selbsttaetige Warnsignalanlage, insbesondere fuer Bahnuebergaenge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500089C true DE500089C (de) | 1930-06-18 |
Family
ID=7513072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES86501D Expired DE500089C (de) | 1928-07-12 | 1928-07-12 | Selbsttaetige Warnsignalanlage, insbesondere fuer Bahnuebergaenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500089C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745530C (de) * | 1936-03-04 | 1944-05-05 | Julius Pintsch Kom Ges | Vom Zug gesteuerte Warnsignalanlage, insbesondere fuer UEberwege |
| DE762261C (de) * | 1939-01-14 | 1952-09-22 | Ver Eisenbahn Signalwerke G M | Einrichtung zur UEberwachung einer Warnsignalanlage fuer Weguebergaenge |
| DE765690C (de) * | 1936-05-07 | 1953-07-27 | Julius Pintsch K G | Selbsttaetige Warnanlage fuer Gleisueberwege |
-
1928
- 1928-07-12 DE DES86501D patent/DE500089C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745530C (de) * | 1936-03-04 | 1944-05-05 | Julius Pintsch Kom Ges | Vom Zug gesteuerte Warnsignalanlage, insbesondere fuer UEberwege |
| DE765690C (de) * | 1936-05-07 | 1953-07-27 | Julius Pintsch K G | Selbsttaetige Warnanlage fuer Gleisueberwege |
| DE762261C (de) * | 1939-01-14 | 1952-09-22 | Ver Eisenbahn Signalwerke G M | Einrichtung zur UEberwachung einer Warnsignalanlage fuer Weguebergaenge |
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