CH200034A - Einrichtung zur Erzeugung von Müllergaze. - Google Patents
Einrichtung zur Erzeugung von Müllergaze.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D19/00—Gauze or leno-woven fabrics
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
Einrichtung zur Erzeugung von Hüllergaze. Der Herstellung von D rehergeweben, ins besondere von Müllergaze (Beuteltuch), nach den bisher gebräuchlichen Arbeitsweisen haften eine Reihe von Nachteilen an.
Diese sind hauptsächlich die Reibung und - als Folge davon - die Aufrauhung der Kett- fäden .durch die grosse Zahl :der Litzen, so wie die in Anbetracht :der Empfindlichkeit der Kettfä@den gefährlichen grossen Span- nungsunterschiede.
Die Bettseide, welche eine Unmenge von Litzen mehrerer Schäfte passieren russ: und dauernd wechselnder :Spannung .ausgesetzt ist, wird haarig und. :dadurch geschwächt. Diese Faktoren wirken schädigend auf die Ware und die Produktion ein.
Dazu kommt, dass, das Einziehen der Kettfäden in die Litzen ausserordentlich mühsam und zeitraubend ist, und ferner, dass die Litzen infolge ihrer stanken Beanspru chung einem ,schnellen Verschleiss unterwor fen sind.
Um ,diese Nachteile zu vermeiden, sind verschiedene, durch. Patente geschützte neue Arbeitsverfahren geschaffen worden, die durch Verwendung von @Scheiben, Nadeln und dergleichen einen Teil :der Schäfte bezw. Litzen ersetzen sollen.
Keine dieser Neue rungen hat aber :eine Besserung gebracht; ausserdem sind sie teilweise nur anwendbar bei ganz groben Nummern von Müllergaze.
Die vorliegende Erfindung beseitigt nun alle :diese Nachteile dadurch, dass zur Her- stellung von Müllergaze nus ein Schaft N3 mit Halblitzen, eine Welle N1 und eine aus zwei Führungsstäben,
bestehende Hebevor- Hchtung N2 benötigt werden. Dadurch wird die Litzenzahl auf ein Drittel herabgesetzt. Infolgedessen: wird nieht nur :eine weit gehende Schonung :
der Kettfäden erreicht, sondern auch der Verschleiss der Litzen und die zeitraubende Arbeit des Einziehens der Kettfäden in die Litzen auf ein Drittel ver- mindert.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Arbeitsweise ,der erfindungsgemässen Ein- richtung in Fig. 1 bis 5 schematisch dar stellt; Fig. 6 stellt die Welle N" Fig. 7 die Vorrichtung N2 dar.
Statt des ersten Schaftes, vom Kettbaum gesehen, wird die Welle N1 angebracht (Fig. 6);
sie trennt die Stehfäden und Schlingfäden f2, verhindert ein übermässiges Anheben der Stehfäden f", wenn der Schlingfaden f 2 den Sehussfaden umschlingt,
dient zur Fachbildung und reguliert die Höhe der Steh- und Schlingfäden. Die Welle NI ist im Rahmen R am Webstuhl durch die Schraubenmutter S1 befestigt, wobei der längliche Schlitz P1 im Rahmen R im Bedarfsfalle die Verschiebung der Welle N1 nach oben oder unten ermöglicht.
An Stelle des zweiten Schaftes wird die Hebevorrichtung N2 angewandt (Fig. 7).
Diese besteht aus zwei abgerundeten zu- sammen,-denkten Metallstäben d2 und d9, die geöffnet werden können.
Die Vor richtung N2 ist in dem Schlitz P2 des Schaftrahmens angebracht und kann in demselben nach oben oder unten mittels der Klemmschraube SZ verschoben werden.
Die oben beschriebene Bauweise verein- facht ausserdem wesentlich den Ketteneinzug. Es genügt, die Kettfäden in den Schaft Ne einzuziehen und in der Vorrichtung N, den obern Stab d2 auf die Fäden herabzulassen;
dadurch wird das sonst zeitraubende Durch ziehen der Kettfäden durch die Litzen des zweiten Schaftes vermieden.
Der Schaft NS behält die alte Konstruk- tion bei.
Fig. 1 stellt Phase 1 des Arbeitagangee, das heisst die Ausgangsstellung dar; der Stehfaden f,. befindet sich unter der Welle N1, der .Schlingfaden f 2 läuft über die Walle N1, dann durch die Vorrichtung N@, ferner durch die Halblitze C2 zum Riet P.
Die Halblitze C2 ist durch das Auge einer ganzen Litze des Schaftes N" gezogen.
In der zweiten Phase (Fig. 2) wind die Hebevorrichtung N2 nach oben verschoben, die Halblitze C2 wird enstspannt und vom Sohlingfaden <B>f..</B> mit angehoben,
wodurch die- ser die Lage links des Stehfadens f 1 ein nimmt. Der Schaft N, bleibt unbeweglich und in diesem Augenblick wird der Web- schützen mit dem SchuB x durchgeführt.
Nach Fig. 3 erfolgt das Binden des Schusses x durch die Rückkehr der Vorrich tung N2 sowie der Halblitze C$ in die frühere Lage, worauf das Riet P ausschlägt.
In der folgenden Phase (Fig. 4) geht Schaft N$ nach oben und schiebt den Schling- faden f 2 auf die rechte Seite des Stehfadens <I>f 1</I> hinüber, worauf der SehuB y durchgeführt wird.
Auf diese Weise entsteht eine Faden umschlingung i, welche bei Rückkehr des Schaftes NS in die Ausgangsstellung (Fig. 5) aufgelöst wird,
wonach das Riet P anschlägt und dann in die Lege oäss Fig. 1 zurück- kehrt.
Durch die geschilderte neue Arbeitsweise bei Anwendung der Einrichtung zur Erzeu gung von Müllergaze laut vorliegender Er findung, insbesondere durch die Herab- setzung der Litzenzahl auf ein Drittel, wird die Schonung der Ketüfäden eine erhebliche Erhöhung der Produktion und eine festere,
härchensfreie Gaze erreicht, Vorzüge, die ge rade bei Müllergaze von ausschlaggebender Bedeutung sind. Hinzutreten noch die ein gangs erwähnten Vorteile infolge Herab- setzung des Verschleisses der Litzen und des vieleinfacheren Einziehens
der Kettfäden in die Litzen.
Die Vorteile der Einrichtung laut vor liegender Erfindung sind um so grösser, als die Einrichtung in jedem beliebigen Web stuhl ohne jede Änderung desselben an- gebracht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzeugung von Müller gaze, dadurch gekennzeichnet, dass zur Her stellung des Drehergewebes statt der übli chen Schäfte nur ein Schaft (Na) mit Halb litzen (Cz) beibehalten ist, während die übri gen durch eine nach Höhe verschiebbare,zwischen Steh- und Schlingfaden durch- gesteckte, zum Ausgleich der Fadenspannun- gendienende Welle (N1) und ferner durch eine aus zwei .den Schlingfaden von oben und unten berührenden, in einen Schaft eingebau ten Führungsstäben (d2, d")bestehende Hebe vorrichtung (N2) ersetzt sind, das Ganze so, dass durch gegenseitiges Heben und Senken .der Vorrichtung (N2) und :des Schaftes (N3) der Schlingf aden (f,) das eine Mal links, ,das andere Mal rechts vom ,Stehfaden (f1) gehoben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200034T | 1937-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200034A true CH200034A (de) | 1938-09-30 |
Family
ID=4442125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200034D CH200034A (de) | 1937-01-16 | 1937-01-16 | Einrichtung zur Erzeugung von Müllergaze. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200034A (de) |
-
1937
- 1937-01-16 CH CH200034D patent/CH200034A/de unknown
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